PüP_105 Singen statt Sprechtraining für Podcaster:innen

PüP_105 Singen statt Sprechtraining für Podcaster:innen

Gesangsunterricht statt Stimmtraining? Darüber spreche ich in dieser Podcastfolge mit der Sopranistin und Podcasterin Irene Kurka. Irene Kurka singt als Sopranistin sowohl klassische Titel als auch neue Musik. In Ihrem Podcast „neue musik leben“ spricht sie über Ihre Leidenschaft und führt Interviews.

Ich wollte von ihr wissen, ob Singen auch ein gutes Sprechtraining sein kann, was Singstimme und Sprechstimme gemeinsam haben. Irene Kurka sagt, dass das Singen auch das Sprechen verbessern kann. Beispielsweise kräftigt Singen die Stimme und auch der Klang kann sich verändern. Hören Sie rein, um zu erfahren, ob Sie dafür besser Pop, Schlager oder Klassik singen sollten.

Dieses Gespräch mit Irene Kurka war eine Wiederholungstat. Sie hören mehr über Irene und Ihren Podcast neue musik leben im Podcast über Podcasten:

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Mit diesen Fragen hauchen Sie Ihrer Zielgruppe Leben ein

Mit diesen Fragen hauchen Sie Ihrer Zielgruppe Leben ein

Um mit dem eigenen Podcast aufzufallen, ist es wichtig, die eigene Zielgruppe sehr gut zu kennen und nicht für alle zu senden. Hilfreich zur Bestimmung der Zielgruppe ist das Persona-Modell, mit dem Sie zwei, drei Prototypen oder Avatare Ihrer Klientel gestalten. Sie machen sich damit ein Bild Ihrer Hörer:innen und sprechen sie zielgerichtet an. Manchen reicht es, sich dieses Bild vor dem inneren Auge vorzustellen, andere stellen sich Bilder neben das Mikrofon, beispielsweise aus Zeitschriften oder aus dem Netz – damit fällt es ihnen leichter, den Podcast aufzunehmen und die passende Ansprache zu wählen.
Im Folgenden finden Sie Fragen, um Ihre Personas zu gestalten.

 

Wie heißt meine Persona, was macht sie beruflich und privat?

Überlegen Sie sich einen Namen für Ihre Persona und notieren Sie, was sie macht, beruflich und privat. Für meinen neuen Podcast „podcasten!“ ist eine meiner Personas beispielsweise Rita Richtig. Sie arbeitet selbstständig als Ernährungsberaterin. Wäre sie nicht selbstständig, dann wäre vermutlich nicht sie, sondern jemand der Organisation, bei der sie angestellt ist, meine Persona. In ihrer Freizeit ist Rita Richtig gerne in der Natur. Letzteres spielt für meinen Podcast eigentlich keine Rolle, doch ich bin auch gerne draußen unterwegs. Diese Nähe bringt mir die Persona näher und erleichtert eine persönliche Ansprache.

 

Wo lebt meine Persona?

Die Frage nach dem Wohnort beantworte ich mit „Stadt“, meine Persona könnte aber genauso gut auf dem Land leben. Die Frage hilft auf jeden Fall dabei, mir die Persona in ihrer Umgebung gut vorstellen zu können und das Bild von ihr lebendiger zu machen. Gleichzeitig wird klar, dass der Wohnort meiner Zielgruppe für meinen Podcast keine besondere Rolle spielt. Das könnte bei Ihrer Zielgruppe ganz anders sein, wenn es im Podcast beispielsweise um Landflucht geht.

 

Mit welchen Fragen beschäftigt sich meine Persona?

Spannend ist die Frage danach, womit sich die Persona beschäftigt. Hieraus kann ich ganz viele Themen für meinen Podcast gewinnen. Rita Richtigs Fragen sind: „Wie gewinne ich mehr Kund:innen?“, „Wie kann ich eine regelmäßige Nachfrage nach meinem Beratungsangebot erzeugen?“, „Lohnt es sich, einen Onlinekurs oder ein anderes Produkt zu erstellen?“ und „Wie kann ich stressfrei podcasten?“.

 

Welche Medien nutzt sie, um sich zu informieren?

Diese Antworten sind besonders wichtig, wenn es um die Vermarktung des eigenen Podcasts geht. Denn für Plattformen, auf denen meine Persona nicht aktiv ist, muss ich keine Energie investieren. Meine Persona nutzt sehr gerne die Suchmaschine Google, um einen ersten Einblick in ein Thema zu bekommen. Dann kommt Sie auf verschiedene Webseiten, auf denen Sie sich umschaut. Oftmals abonniert sie Newsletter oder nutzt andere Freebies, um die Arbeit eines Anbieters oder einer Anbieterin besser kennenzulernen. Manchmal abonniert sie auch einen Podcast, den Sie auf der Website findet. Rita Richtig sucht aber zu Ihren Fragestellungen nicht speziell in den Podcastverzeichnissen nach passenden Podcasts.

 

Was sind typische Sätze und ihr Lebensmotto?

Typische Sätze von Rita Richtig sind: „Manchmal ist weniger mehr” und „Du darfst dir helfen lassen“. Auch versucht sie, fokussiert und effizient zu arbeiten, wenn es um die Vermarktung Ihrer Angebote und das Erstellen von Lehrmaterial geht. Die Antworten zeigen mir, wie meine Zielgruppe „tickt“, mit welchen Gegenfragen oder -argumenten ich beispielsweise zu meinen Inhalten rechnen sollte. Und ich kann diese bereits bei der Aufnahme vorwegnehmen und entkräften, indem ich genau darauf Bezug nehme. Ist Ihre Persona vielleicht eine Perfektionistin?! Dann wird sich das in einem typischen Satz oder Lebensmotto wiederfinden und Sie können darauf eingehen. 

 

Wo hat meine Persona einen Engpass? Wo kann ich sie unterstützen?

Aus der engpasskonzentrierten Strategie (EKS) kommt die Frage nach dem Engpass von Rita Richtig: Wo kann ich Rita unterstützen?! In meinem Fall ist sich die Persona schon ziemlich sicher, dass sie einen eigenen Podcast starten möchte. Hierbei wünscht sie sich Unterstützung, denn sie ist Ernährungsexpertin, hat aber weder Kenntnisse zu journalistischem Arbeiten noch zu Aufnahme- und Audiotechnik. Sie möchte sich hier nur so weit Wissen aneignen, wie es für ihr Podcast-Projekt nötig ist. Sie freut sich, wenn Sie etwas Neues dabei lernen und es für andere Projekte nutzen kann, doch will Rita keine Radiomoderatorin werden

 

Jetzt sind Sie dran! Versuchen Sie, mit diesen und ähnlichen Fragen Personas zu kreieren. Mit ihrer Hilfe entwickeln Sie eine konkrete Vorstellung Ihrer Hörer:innen und können sie gezielt ansprechen und für sich gewinnen. Viel Spaß!

 

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PüP_104 Ein forschender Blick auf die Welt der Podcasts

PüP_104 Ein forschender Blick auf die Welt der Podcasts

In dieser Podcastfolge spreche ich mit der freien Medienforscherin und Referentin Nele Heise. Sie beobachte Podcasts bereits seit vielen Jahren und es ihr ein wichtiges Anliegen, die Erkenntnisse aus der Medienforschung in die Gesellschaft zu tragen. Dafür tritt sie in Workshops von Medienanbietern auf, spricht auf öffentlichen Bühnen und gibt Interviews.

Ich spreche mit der freien Medienforscherin Nele Heise über Trends in der Podcastwelt, der zunehmenden Kommerzialisierung, medialer Teilhabe und der Freiheit des Podcastens.

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Wie Sie Ihren Podcast auf der Audio-Plattform AUDIO NOW eintragen

Wie Sie Ihren Podcast auf der Audio-Plattform AUDIO NOW eintragen

Es tut mir leid! – AUDIO NOW ist jetzt RTL+ Musik.

Doch Ihren Podcast können Sie auch dort eintragen: RTL+ for Podcasters

Weitere Plattformen, auf denen Sie Ihren Podcast eintragen sollten.

Screenshot iPhone: AUDIO NOW ist jetzt RTL+ Musik

Es war das kleine Logo, ähnlich einem Funktionsgraphen, das mich neugierig gemacht hat. Es befand sich oben rechts auf den Covern verschiedener Podcasts und stellte sich als das Logo von AUDIO NOW heraus. Die damit ausgezeichneten Podcasts waren „Originals“ von AUDIO NOW.

weißer 3D Funktionsgraph als Logo

AUDIO NOW ist laut eigenen Angaben „Deutschlands Audio-Plattform” und wird von der RTL interactive GmbH betrieben. Weiter heißt es auf Ihrer Website „Hier hörst du alles“.

Ich wollte gerne, dass mein Podcast dort auch zu finden ist – denn schaden kann es nicht, wenn man auf vielen Podcast-Plattformen und in vielen Verzeichnissen vertreten ist.

AUDIO NOW ist bisher bei keinem Hostingservice vertreten, so dass Sie die Anmeldung selbst mit ein paar Klicks vornehmen müssen. Ihre Hörer:innen können die App AUDIO NOW nutzen, ohne sich dort anzumelden.

AUDIO NOW für Podcaster:innen

Scrollen Sie auf der Startseite von AUDIO NOW nach unten bis zu „AUDIO NOW for Podcasters“. Hier werden Sie mit dem Satz „Werde ein Teil unseres Universums!“ eingeladen, mit einem Klick gelangen Sie bereits ins Vorzimmer.

Screenshot Startseite AUDIO NOW

Hier geht es nur weiter, nachdem Sie sich registriert haben. Sie klicken auf den Button „+ Podcast hinzufügen“ und fügen Ihren Podcast-Feed bei „Feed URL“ ein. Dann klicken Sie rechts auf „Überprüfen“. Wenn alles soweit in Ordnung ist, erscheint unter dem Eingabefeld für den Feed „Alles korrekt. Weiter geht’s!“

Sie sehen jetzt das Cover, den Titel und die Anzahl der bereits veröffentlichten Episoden Ihres Podcasts und klicken rechts unten auf „Weiter“.

Im nächsten Fenster können Sie noch einen Kurztitel hinzufügen. Das ist optional, doch dieser Titel wird dann in der AUDIO-NOW-App angezeigt. Der Titel kann generell bis zu 100 Zeichen betragen, hier sind oft wichtige Schlagworte oder Hinweise für die Zielgruppe verpackt. Aber der gesamte Titel ist auf dem Smartphone oft nicht vollständig lesbar, AUDIO NOW empfiehlt daher nur 25 Zeichen. Achten Sie beim Kürzen gegebenenfalls darauf, dass die wichtigsten Begriffe sichtbar sind. Bei meinem „Podcast übers Podcasten“ passte der ganze Titel plus „– für Podc…”. Ich hatte den Titel nicht auf 25 Zeichen gekürzt,  nur „Podcast übers Podcasten“ wäre hier auf jeden Fall auch gut geeignet.

Außerdem können Sie an dieser Stelle noch eine Kategorie auswählen. Das würde ich in jedem Fall tun, denn AUDIO NOW arbeitet nicht mit den Kategorien, die beim Hosten bereits ausgewählt wurden und im Feed enthalten sind. Zudem stöbern viele Hörer:innen bestimmt auf der Suche nach neuem Hörfutter in diesen Kategorien. Sie werden in der App unter dem Suchfeld einladend dargestellt.

Such-Bildschirm App AUDIO NOW

Mit „Weiter“ können Sie Ihre Eingaben nochmal überprüfen. Wenn alles o.k. ist, bestätigen Sie das Ganze wieder mit einem Klick auf „Weiter“.

Sie bekommen eine E-Mail an die Adresse, die in Ihrem Podcast-Feed angegeben ist. Hier müssen Sie Ihren Podcast für AUDIO NOW freigeben. Klicken Sie einfach auf den Link in der Mail, dann landen Sie wieder auf einer Seite von AUDIO NOW.

Eigenes Dashboard für Ihren Podcast

Über den „Weiter“-Button kommen Sie in Ihr Dashboard bei AUDIO NOW. Kurz nach dem Eintragen sehen Sie dort, dass Ihr Podcast „In Review“ ist. Es dauert einige Tage, bis Sie eine E-Mail mit dem Hinweis „Dein Podcast wurde akzeptiert“ erhalten.

Jetzt können Sie ihn in der App AUDIO NOW finden. In Ihrem Dashboard von  AUDIO NOW erfahren Sie, wie Ihr Podcast auf dieser Plattform genutzt wird.

Da die Downloads, die über die App von AUDIO NOW laufen, über Ihren Feed geladen werden, sind sie auch in der Statistik Ihres Hosters enthalten. 

Podcast-Dashboard auf AUDIO NOW

Neben der Statistik haben Sie im Dashboard die Möglichkeit, den Podcast zu aktualisieren und zu teilen. Die Aktualisierung sollte automatisch mit jeder neuen Episode erfolgen, doch manchmal hängt etwas oder Sie haben beispielsweise ein neues Cover hinzugefügt, was nicht direkt erkannt wird. Dann schubsen Sie das mit einem Klick auf „Aktualisieren“ ein bisschen an. 

Über „Teilen“ werden zukünftig zwei interessante Möglichkeit angeboten: Sie können  einen Code kopieren, den Sie dann beispielsweise auf Ihrer Website einbinden können. Und mit einem Klick können Sie einen Link kopieren, der direkt zu Ihrem Podcast auf AUDIO NOW führt. Geteilt werden können Episoden jedoch bereits jetzt in der AUDIO-NOW-App.  

Mein Fazit: Wenn die eigene Zielgruppe die App AUDIO NOW nutzt, sollten Sie mit Ihrem Podcast dort auf jeden Fall vertreten sein. Und wenn Sie keine Scheu haben, sich bei einem weiteren Podcastverzeichnis anzumelden und mal ein paar Minuten Zeit dafür übrig ist, kann eine Präsenz hier auf keinen Fall schaden.

Hier finden Sie weitere Podcastverzeichnisse, in denen Ihr Podcast eigetragen sein sollte, um viele Hörerinnen und Hörer zu gewinnen.
 

 

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PüP_103 Topfen Sie Ihren Content um! Vom Podcast zum Buch und vom Buch zum Podcast

PüP_103 Topfen Sie Ihren Content um! Vom Podcast zum Buch und vom Buch zum Podcast

Gemeinsam mit der Autorin und Schreibtrainerin  Susanne Weiss von Wortwandel habe ich einen Onlinekurs erstellt, in dem Sie lernen, wie Sie Ihr Buch in einen Podcast und Ihren Podcast in ein Buch transformieren können. Topfen Sie Ihren Content um! Wir sprechen in dieser Podcastfolge über diesen Kurs. Darüber, warum es sich lohnt, Expert:innenwissen mehrfach zu verwerten, warum eine fehlende Struktur – sowohl im Buch als auch im Podcast – Leser:innen und Hörer:innen orientierungslos macht und warum alles mit dem Konzept beginnt.

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