PüP138 – Hörspiel statt Interview – Wie Vater und Tochter gemeinsam einen Podcast produzieren

PüP138 – Hörspiel statt Interview – Wie Vater und Tochter gemeinsam einen Podcast produzieren

Wenn aus Familiengesprächen kleine Hörspiele werden

Wie entsteht ein Podcast, in dem ein Vater und seine elfjährige Tochter über Demokratie, Taschengeld oder Wachstumsschmerzen diskutieren – mal nachdenklich, mal augenzwinkernd und immer mit viel Liebe zum Detail?

In dieser Episode von Podcast übers Podcasten spreche ich mit dem Sprecher und Audioproduzenten Jens Wenzel und seiner Tochter Sadie. Gemeinsam produzieren sie den Podcast „Echt jetzt, Papa!“ – eine Reihe kurzer Hörspiele, in denen alltägliche Familiengespräche zu unterhaltsamen Dialogen werden.

Schon nach wenigen Minuten wird klar: Die beiden spielen nicht einfach sich selbst. Die Dialoge sind sorgfältig geschrieben, geprobt und anschließend aufwendig produziert. Jede Episode dauert nur wenige Minuten – doch hinter diesen wenigen Minuten steckt erstaunlich viel Arbeit. Skript, Regie, Sprachaufnahmen, Geräusche und Schnitt greifen wie bei einem kleinen Hörspiel ineinander.

Besonders spannend fand ich den Blick hinter die Kulissen. Jens erzählt, warum er die Dialoge lieber schreibt als improvisiert, wie aus alltäglichen Situationen neue Episoden entstehen und weshalb Authentizität manchmal gerade dadurch entsteht, dass man Figuren erfindet statt das eigene Familienleben eins zu eins abzubilden. Sadie berichtet, wie sie das Sprechen vom Skript gelernt hat, welche Rolle ihr Vater als Regisseur übernimmt und warum Theater ihr heute beim Podcasten hilft.

Natürlich sprechen wir auch über Technik: Wie wird produziert? Warum werden die Stimmen einzeln aufgenommen? Welche WordPress-Lösung nutzt Jens für seine Podcast-Website? Und warum muss eine Podcast-Webseite gar nicht kompliziert sein, um gut zu funktionieren?

Zum Schluss verraten die beiden, was sie durch das gemeinsame Podcasten gelernt haben. Dabei geht es nicht nur um deutliches Sprechen oder bessere Artikulation, sondern auch darum, gemeinsam kreativ zu sein, Ideen zu entwickeln und sich aufeinander einzulassen. Genau das macht diese Episode so sympathisch.

Wenn Sie selbst einen erzählerischen Podcast produzieren möchten oder wissen möchten, wie viel Arbeit in wenigen Minuten Hörspiel steckt, lohnt sich das Reinhören.

Links

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Darum liebe ich meinen Podcast

Darum liebe ich meinen Podcast

Warum ich meinen Podcast brauche, um Podcast-Mentorin zu sein

„Darum liebe ich meinen Podcast“ ist der Titel einer Blogparade von Barbara Riedl-Wiesinger & Dagmar Recklies. Im Rahmen des Projektes Micro Audio Symposium fragen sie nach dem Warum, nach dem Wie und vielen weiteren Dingen, über die es sich als Podcaster:in durchaus lohnt immer mal wieder nachzudenken.

Also, warum liebe ich meinen Podcast?

Als ich den Titel der Blogparade las, musste ich zunächst schmunzeln. Meinen Podcast lieben? Ehrlich gesagt denke ich häufiger an den Aufwand als an die Liebe. Podcasten bedeutet Arbeit, Zweifel, technische Hürden und die ständige Frage, wie die neue Folge ihre Hörerinnen und Hörer findet.

Doch dann habe ich mir die letzte Frage von den Anregungen für die Blogparade angeschaut: Was würde fehlen, wenn es deinen Podcast nicht gäbe? Und ich habe mich gefragt, was würde mir fehlen? – Und das ist eine ganze Menge!

Mein Warum

Ich arbeite als Podcasttrainerin und Autorin. Und das Ziel meines Podcasts ist, dass ich das, worüber ich schreibe und spreche in Seminaren, Workshops und auf Bühnen auch selbst mache. Ich muss das nicht perfekt machen, doch ich sollte wissen, wie Podcasten geht. Ich sollte wissen, wie es sich anfühlt „sichtbar“ zu werden, welche Hürden es regelmäßig zu überwinden gibt und eben meine eigenen Erfahrungen haben.

Nur so kann ich meinen Kunden und Kundinnen in der 1:1-Zusammenarbeit oder als Trainerin eine glaubhafte Sparringspartnerin sein. Kann Tipps geben und Tools empfehlen, weil ich weiß, wovon ich spreche.

Die Vorstellung, jemand würde mich fragen: „Und wie machen Sie das selbst?“ – und ich müsste antworten: „Ich habe gar keinen Podcast.“
Dieser Gedanke jagt mir tatsächlich einen Schauer über den Rücken.

Ich habe einige Podcast-Projekte gestartet und auch schon wieder beendet, doch hier geht es um meinen Der Podcast übers Podcasten. Den betreibe ich seit Juni 2013.

Was bringt mir mein Podcast?

Neben den Erfahrungen für meine Arbeit ist mein Podcast gleichzeitig mein ganz persönliches Weiterbildungsprojekt. Zu interessanten Themen rund ums Podcasting lade ich mir Interviewpartner ein. Ich lerne dann schon einiges in der Vorbereitung dieser Gespräche und kann im Gespräch ungeniert und neugierig nachfragen.

Ein paar dieser Interviews ergänzen auch mein Buch „Podcasting. Schritt für Schritt zum eigenen Podcast“. Über QR-Codes können die Leser:innen direkt reinhören und über meine Stimme, auch wenn sie nur hier nur fragt, lernen sie die Autorin besser kennen.

Grundsätzlich ist die Mehrfachverwertung einer der großen Vorteile von Podcasts. Aus einzelnen Episoden sind bei mir bereits Blogartikel und Newsletter entstanden. Eine Folge liefert oft genügend Stoff für zahlreiche Social-Media-Beiträge – als Zitat, Audiogramm oder kurzer Impuls. Gleichzeitig bin ich mit einer Veröffentlichung auf Apple Podcasts, Spotify und vielen weiteren Plattformen präsent.

Ich habe Kunden, die bereits mehrere Bücher aus ihrem Podcast entwickelt haben oder andere Formate aus ihrem wertvollen Podcast-Content gestalten. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Und sonst?

Durch die Interviews erweitere ich ständig mein Netzwerk oder vertiefe bestehende Kontakte. Natürlich kann ich Expertinnen und Experten leichter ansprechen, wenn ich ihnen gleichzeitig eine Bühne für ihr Projekt, ihren Podcast oder ihr Thema bieten kann.

Und genau das mache ich besonders gern: anderen eine Bühne geben. In der Vergangenheit waren das beispielsweise auch spannende Audioprojekte, die nicht unmittelbar mit dem Thema Podcast zu tun hatten, aber auf jeden Fall einen Blick über den Tellerrand wert waren.

Was sich alles ergibt, wenn jemand den eigenen Podcast hört, bleibt oft im Verborgenen. Ich selbst werde durch andere Podcasts immer wieder inspiriert und motiviert, bekomme Tipps, die mich der Lösung eines Problems näherbringen, oder nehme einfach gute Gedanken und Stimmung mit.

Einmal erhielt ich durch meinen Podcast sogar einen Auftrag. Die Redakteurin eines Medienmagazins fragte ihre Alexa nach Input zum Thema Podcasting, und ihr wurde mein "Podcast übers Podcasten" abgespielt. Der Inhalt veranlasste sie, mir einen größeren Schreibauftrag zu geben. Dem ersten folgten weitere. Für mich war das ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie weit ein Podcast wirken kann – oft ohne dass wir es überhaupt bemerken.

Was fehlen würde, wenn es meinen Podcast nicht gäbe

Vielleicht ist das die eigentliche Antwort auf die Frage dieser Blogparade: Ich liebe meinen Podcast nicht jeden Tag. Aber ich liebe, was durch ihn möglich wird.

 

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

PüP137 – Die eigene Stimme finden – durch einen Podcast

PüP137 – Die eigene Stimme finden – durch einen Podcast

Als Marie-Thérèse Gels Ende letzten Jahres beschloss, einen Podcast über das Yoga Sutra zu starten, war ihr Thema klar. Weniger klar war zunächst die Frage, wie dieses Thema hörbar werden sollte.

In unserem Gespräch erzählt sie, wie aus ersten, stark ausformulierten Manuskripten nach und nach echte Podcast-Episoden wurden. Sie berichtet von der Herausforderung, nicht abzulesen, sondern frei zu sprechen – und von dem Moment, als sich plötzlich ein Flow einstellte. Beim Sprechen entstanden neue Gedanken, Verbindungen und Beispiele, die in keinem Skript standen.

Für mich steckt darin eine Erfahrung, die viele Podcasterinnen und Podcaster machen: Ein Podcast ist nicht nur ein Kommunikationsmedium. Er kann auch ein persönlicher Entwicklungsweg sein. Wer regelmäßig spricht, lernt oft nicht nur sein Thema besser kennen, sondern auch sich selbst.

Außerdem sprechen wir darüber, wie Marie-Therese ihren Podcast „Erfolg neu denken – Yoga Sutra für Klarheit“ konzipiert hat, welche Rolle Instagram und Newsletter dabei spielen und warum sie sich bewusst nicht über Reichweitenzahlen definiert.

Eine Episode über das Podcasten, die eigene Stimme und die Freude daran, Gedanken hörbar zu machen.

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Mehr Nähe zur Community: Warum sich eine eigene Podcast-App für Podcaster:innen lohnen kann

Mehr Nähe zur Community: Warum sich eine eigene Podcast-App für Podcaster:innen lohnen kann

Eigene Podcast-App: Lohnt sich das für Podcasterinnen?

Wenn wir an Podcasts denken, denken wir oft sofort an Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder andere Podcast-Apps. Doch was wäre, wenn dein Podcast einen eigenen digitalen Raum hätte – ganz unabhängig von großen Plattformen?

Genau darüber habe ich mit Stefan Stadler, vmapit GmbH, gesprochen.

Warum eine eigene App spannend sein kann

Eine eigene Podcast-App ist weit mehr als ein zusätzlicher Player für deine Episoden. Sie kann dein direkter Kommunikationskanal zu Ihren Hörerinnen und Hörern werden.

Statt darauf zu hoffen, dass Algorithmen Ihren Content sichtbar machen, erreichen Sie Ihre Community direkt:

  • per Push-Nachricht bei neuen Folgen
  • mit Infos zu Events, Workshops oder Live-Terminen
  • durch Umfragen und Feedback-Möglichkeiten
  • mit geschützten Bereichen für Mitglieder oder Kundinnen

Gerade für Expertinnen, Coaches, Trainerinnen oder Unternehmen mit Podcast kann das sehr spannend sein.

Mehr Unabhängigkeit statt Plattform-Abhängigkeit

Viele Podcaster:innen investieren viel Zeit in Inhalte – und geben Reichweite sowie Nutzerdaten komplett an große Plattformen ab.

Eine eigene App kann hier ein Gegenmodell sein: mehr Kontrolle, direkter Zugang zur Zielgruppe und ein professioneller Markenauftritt.

Besonders interessant für Nischen-Podcasts

Nicht jeder Podcast braucht ein Millionenpublikum. Viele Podcasts richten sich an klar definierte Zielgruppen. Genau dort kann eine eigene App stark sein.

Wenn Ihre Community klein, aber engagiert ist, kann Nähe wichtiger sein als Masse.

Barrierefreiheit nicht vergessen

Ein spannender Punkt im Gespräch war außerdem die Barrierefreiheit. Große Plattformen wirken oft überladen. Eine klare, einfache App kann Menschen den Zugang deutlich erleichtern – gerade älteren Nutzer:innen oder Menschen, die Technik lieber unkompliziert mögen.

Muss das teuer und aufwendig sein?

Nicht unbedingt. Moderne Baukastensysteme machen individuelle Apps deutlich günstiger als früher. Trotzdem lohnt sich vorher die strategische Frage:

Braucht mein Podcast wirklich eine eigene App – oder reicht mein aktueller Kanalmix?

Mein Fazit

Eine eigene App ist sicher nicht für jeden Podcast nötig. Aber für Podcaster:innen mit klarer Zielgruppe, Community-Fokus oder Business-Modell kann sie ein starkes Instrument sein.

Wenn Sie unabhängiger werden, näher an Ihre Hörerinnen rücken und professioneller auftreten möchtest, lohnt sich ein Blick auf dieses Thema definitiv.

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Podcast professionalisieren: Strategien, die wirklich funktionieren

Podcast professionalisieren: Strategien, die wirklich funktionieren

Vor vier Jahren war Bertram Kasper bereits zu Gast im Podcast – damals mit seiner Vision, Menschen dabei zu unterstützen, gelassen älter zu werden und wir sprachen darüber, wie man Promis für den Podcast gewinnt.

In dieser Episode blicken wir gemeinsam ein wenig zurück – und vor allem nach vorn. Denn aus seinem Podcast ist inzwischen viel mehr geworden: ein Buch, eine App und eine stetig wachsende Community.

Wir sprechen darüber, wie sich ein Podcast über die Jahre weiterentwickeln kann – und was wirklich zum Erfolg beiträgt.

Bertram gibt spannende Einblicke in seinen Weg:

  • Wie aus einem Podcast ein Buch entsteht
  • Wie er seinen Podcast Schritt für Schritt professionalisiert hat
  • Welche Rolle ein Co-Host für Wachstum und neue Perspektiven spielt
  • Warum zusätzliche Formate (wie Kurzepisoden) sinnvoll sind
  • Wie sich Veröffentlichungsrhythmus auf die Hörerzahlen auswirkt

Wir sprechen darüber, ob prominente Gäste tatsächlich mehr Reichweite bringen – und warum „ganz normale Gespräche“ oft genauso erfolgreich sind. Außerdem geht es um die Frage: Wie leicht (oder schwer) ist es heute, Gäste für den eigenen Podcast zu gewinnen?

Buch, Podcast und App verbinden

Bertram Kasper zeigt eindrucksvoll, wie Inhalte über verschiedene Formate hinweg wirken können:

  • Das Buch „Die größte Reise deines Lebens“ greift Podcast-Inhalte auf
  • Über QR-Codes werden Episoden direkt eingebunden
  • Die App macht den Zugang zum Podcast besonders einfach – vor allem für ältere Zielgruppen

Ein spannendes Beispiel dafür, wie Content strategisch vernetzt werden kann.

Inspiration für Ihren eigenen Podcast

Diese Folge ist vollgepackt mit Ideen für alle, die ihren Podcast weiterentwickeln möchten:

  • neue Formate ausprobieren
  • Zielgruppen erweitern
  • Inhalte mehrfach nutzen
  • und die eigene Vision klarer verfolgen

Mehr als Reichweite

Am Ende geht es nicht nur um Zahlen:
Bertram Kasper verfolgt mit seinem Podcast eine klare Mission – eine Kultur des „Pro-Aging“ zu fördern.

Ein schöner Reminder, dass Podcasten mehr sein kann als Reichweite:
nämlich echte Wirkung.

Linkliste:

Zum Buch Die größte Reise deines Lebens
Podcast "Gelassen älter werden - der 60+ Podcast": SpotifyApplePodcast und Youtube
Die App "gut altern": https://qrcode.appack.de/gelassen-aelter-werden
Lebensteppich-Coaching: https://focus-potenzial.de/lebensteppich/ 
PüP_099 Wie Sie Promis als Gesprächspartner*innen für Ihren Podcast gewinnen
Silbernetz – das Netzwerk gegen Einsamkeit im Alter: https://silbernetz.org/

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Cookie Consent mit Real Cookie Banner