Riverside.fm: Interviews für Podcasts online aufnehmen. In Bild und Ton.

Riverside.fm: Interviews für Podcasts online aufnehmen. In Bild und Ton.

Riverside.fm ist eine tolle Möglichkeit, um Interviews online für Ihren Podcast aufzunehmen. Sie sehen Ihre*n Gesprächspartner*in und bekommen ein Audio in hervorragender Qualität. Damit ist es vor allem eine gute Alternative zu Zoom.

Interviews mit Riverside.fm führen

Um mit Riverside.fm zu arbeiten, benötigen Sie einen Account, der Sie erstmal nichts kostet. Sie können das Tool für 60 Minuten testen, und danach können Sie unterschiedliche Pakete wählen, von 7,50 $ bis 24 $ pro Monat.

Sie starten mit der Erstellung eines Accounts und richten dann ein Studio ein. Dieses Studio ist „reusable“, Sie können es also für alle Ihre Aufnahmen nutzen.

Screenshot Startseite Clipdealer

Mein Studio oben im Screenshot heißt „Brigitte“, und ich kann hier über den Button „Go to recording studio“ mein Studio betreten. Naja, den Vorraum ;-).
Denn hier muss ich mich zuerst als Host, als Gastgeberin, anmelden und richte dann das Aufnahmesetting ein.

Ansicht riverside.fm Studio

Links tragen Sie also Ihren Namen neben „Host“ ein und wählen dann aus, ob Sie einen Kopfhörer tragen oder nicht. Rechts unter Ihrem Bild wählen Sie das Mikrofon aus, welches Sie benutzen möchten, und auch die Quelle des ausgehenden Signals. Also im besten Fall Ihre Kopfhörer. Dann klicken Sie rechts auf den lilafarbenen Button „Join Studio“. Am oberen Fensterrand können Sie über „Invite People“ Ihre Gäste einladen. Es öffnet sich ein neues Fenster.

Link zu Cleanfeed kopieren

Sie können den Link zu Ihrem Studio kopieren und ihn in einer persönlichen E-Mail oder über das System von Riverside.fm versenden. Diese Mail ist englischsprachig und enthält neben dem Button „Go To Studio“ weitere Infos für den*die Teilnehmer*in. Diese Checkliste für die Aufnahme übertrage ich hier ins Deutsche, Sie können den Text gerne in Ihrer persönliche Mail mit dem Link zu Ihrem Studio versenden:

Checkliste für die Aufnahme

1. Verwenden Sie einen Computer mit einem aktuellen Chrome-Browser.

2. Überprüfen Sie die Stabilität Ihrer Internetverbindung. Ethernet-Kabelverbindungen werden gegenüber WiFi bevorzugt.

3. Verwenden Sie, wenn möglich, ein externes Mikrofon. Auch das Mikrofon in Ihrem Headset ist besser als das interne Mikro Ihres Rechners.

4. Verwenden Sie Kopfhörer/Ohrhörer oder ein Headset, um Echos zu vermeiden und die Audioqualität zu verbessern.

5. Schließen Sie alle anderen Anwendungen, die während der Aufnahme nicht geöffnet sein müssen. Dies verhindert eine Überlastung der CPU. Wichtig: Bitte schließen Sie alle anderen Programme, die versuchen, Ihr Mikrofon/Ihre Kamera zu benutzen.

Und jetzt warten Sie auf Ihren Gast.

Links unten bei „Settings“ überprüfen Sie die Einstellungen. Unter „Audio & Video“ wird die bereits ausgewählte Hardware angezeigt, Mikro, Kamera und Kopfhörer. Klicken Sie am oberen Rand des Einstellungsfensters auf „Recording“, haben Sie die Möglichkeit, noch weitere Details zu verändern.

Sie können wählen, dass nur das Audio mitgeschnitten wird, und die Auflösung des Videos verringern. Möglich ist auch, für Ihre Gäste einen Warteraum einzurichten und die Sample Rate der Audioaufnahme zu verändern. Es bietet sich an, die 44,1 kHz beizubehalten, da diese Abtastrate in Deutschland Standard ist.
Der Punkt „Upload control“ hat für unsere Aufnahmesituation keine Relevanz, Sie lassen es auf „None“ und den Punkt „Audio Noise Suppression“, eine Rauschunterdrückung, lassen Sie ebenfalls auf „off“.

Sie sehen, dass Sie mit Riverside.fm auch Livestreams aufzeichnen können, doch für die Aufnahme von Interviews für den Podcast spielt das keine Rolle.

Ist Ihr Gast ebenfalls im Studio, können Sie noch ein wenig sprechen und starten dann die Aufnahme mit einem Klick auf den roten Aufnahmebutton am unteren Bildschirmrand. Es zählt ein Countdown, und am oberen Fensterrand wird für Sie und Ihren*Ihre Interviewpartner*in ein roter Knopf und „Recording“ sichtbar.
Während des Gesprächs haben Sie rechts im Studio-Fenster Ihren und den Aufnahmepegel Ihres Partners oder Ihrer Partnerin im Blick. Achten Sie darauf, dass er nicht zu hoch in den roten Bereich ausschlägt, da die Aufnahme sonst übersteuert ist.
Sie stoppen das Recording mit dem roten Stopp-Button am unteren Fensterrand.

Riverside.fm lädt die Dateien in Ihren Account, das kann einen Moment dauern, und dann sehen Sie rechts den lilafarbenen Button „View all recordings“. Klicken Sie hier, sehen Sie sämtliche Aufnahmen und können sie jeweils als einzelne Dateien herunterladen, als WAV- oder MP4-Datei.

Wählen Sie „Download Internet Recording“, bekommen Sie die gesamt Aufnahme in einer Datei, also in einer Spur, wenn Sie diese beispielsweise mit Audacity öffnen. Daher empfehle ich, die einzelnen WAV-Dateien herunterzuladen. „Synced WAV“ können Sie auch wählen. Diese Dateien können laut Riverside.fm am Anfang etwas Leerraum enthalten, um bei Bedarf einen zeitlichen Abgleich mit anderen lokalen Tracks zu korrigieren. Mir selbst ist bisher allerdings kein Unterschied zwischen den beiden aufgefallen.

Riverside.fm ist eine großartige Alternative zu Zoom, Skype und Co. Es ermöglicht Ihnen, ein Interview von Angesicht zu Angesicht zu führen und dabei in einer sehr guten Audioqualität aufzunehmen.

Das Bild ist Ihnen gar nicht so wichtig? Dann schauen Sie sich den Beitrag Cleanfeed: Podcast-Interviews in guter Qualität überall auf der Welt führen auf meinem Blog an. Cleanfeed verspricht eine gute Audioqualität, doch Sie sehen Ihr Gegenüber mit diesem Tool nicht.

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Cleanfeed: Podcast-Interviews in guter Qualität überall auf der Welt führen

Cleanfeed: Podcast-Interviews in guter Qualität überall auf der Welt führen

Die Webanwendung Cleanfeed verspricht „High-Definition-Live-Audio in hoher Auflösung mit jedermann in der Welt“. Es handelt sich bei diesem Tool  um reine Audioaufnahmen, und Sie sehen Ihre Gesprächspartner nicht. Da die Bandbreite nicht von den Videodaten beansprucht wird, ist es möglich, die Audiodatei in einer sehr guten Qualität aufzuzeichnen – ohne Beschneidung der Frequenzen, wie es bei Zoom und anderen Videkonferenztools gemacht wird, und ohne datenreduzierende Komprimierung.

Cleanfeed mit dem Browser Google Chrome nutzen

Sie als Interviewer*in legen sich einen kostenlosen Account bei Cleanfeed an. Bereits dafür öffnen Sie Cleanfeed über den Browser Google Chrome. 

Um ein Interview zu führen, loggen Sie sich dann – unbedingt immer über Google Chrome – bei Cleanfeed ein. Klicken Sie dazu oben rechts auf Login.  

Cleanfeed

Geben Sie Ihre Zugangsdaten ein und klicken Sie auf den grünen Startbutton.

Sie sehen bereits Ihr „Aufnahmefenster“, und über Connect öffnet sich ein Fenster, in dem Sie noch (!) den Namen und die E-Mail-Adresse Ihres Interviewpartners oder Ihrer Interviewpartnerin eingeben. Mit einem Klick auf Invite wird diese:r dann per E-Mail eingeladen. Außerdem gibt es einen "Sharable Link". Den können Sie ebenfalls über viele Kanäle teilen und mehrere Personen können ihn nutzen. So könnten Sie beispielsweise mehrere Gesprächspartner:innen mit einer E-Mail einladen. Zukünftig sollen die personalisierten Links abgeschafft oder nur noch im kostenpflichtigen PRO Account möglich sein.

Einladungsdialog Cleanfeed

Wichtig! Auch Ihr:e Gesprächspartner:in muss Google Chrome nutzen, um sich mit Ihnen in Cleanfeed verbinden zu können. 

Über den Link ist Ihr Gast direkt mit Cleanfeed verbunden. 

Sobald die Verbindung hergestellt ist, erscheint in Ihrem Browserfenster ein neues Feld inklusive einer weiteren kleinen Aussteuerungsanzeige auf der linken Seite.

Screenshot: 2 Gesprächspartner in Cleanfeed

Gute Aufnahmequalität ohne Bild mit Cleanfeed

Durch die aufgeräumte Oberfläche in Cleanfeed haben Sie einen guten Überblick über die Aussteuerung der Audiosignale. So sehen Sie zum Beispiel auch, wenn der oder die  Gesprächspartner:in übersteuert ist. Sie können sie:ihn dann darum bitten, etwas mehr Abstand zum Mikrofon zu halten, das Mikro des Headsets ein wenig mehr Richtung Kinn zu bewegen oder sogar die Audioeinstellungen des Rechners anzupassen.

Um eine gute Aufnahmequalität in der kostenlosen Version zu gewährleisten, ist es notwendig, dass Sie und Ihre Gesprächspartner*innen Kopfhörer tragen.

In der kostenpflichtigen PRO-Version von Cleanfeed können Sie ohne Kopfhörer aufnehmen und einen Modus einstellen, der das berücksichtigt. 

Innenansicht Cleanfeed mit Hinweis auf Einstellungen

Wenn Sie rechts auf das Einstellungs-Icon klicken, klappt ein Auswahlfenster auf, in dem die Einstellungen des Browsers als aktiviert erscheinen (Use browser setting), und eventuell ist es möglich, hier ein anderes Mikrofon auszuwählen. Sowohl Sie als auch Ihre Interviewparter:innen sehen dieses Fenster.
In der Regel verwendet Chrome die Systemeinstellungen des Rechners, sodass Sie oder Ihr Gast keine Änderungen mehr vornehmen müssen. „Both“ ist ein Hinweis darauf, dass beide einen Kopfhörer tragen müssen. Änderungen können Sie hier nur mit einem PRO-Account vornehmen.

Aufnehmen und herunterladen

Sind Sie und Ihr:e Gesprächspartner:in verbunden und der Pegel bewegt sich etwa in der Mitte der Anzeige (Pegel im roten Bereich bedeutet Übersteuerung), starten Sie die Aufnahme mit einem Klick auf den Button Record oben links.

Wieder öffnet sich ein Fenster. Hier können Sie einen Namen für die Aufnahme vergeben, lassen Sie das Feld "Name the recording" leer, wird eine Name aus dem Datum gebildet.

In der kostenlosen Cleanfeed-Version werden die Sprecher auf einer Mono-Spur aufgenommen. Es ist leider nicht mehr möglich diese zu teilen, so dass die Sprecher:innen auf zwei Kanäle in einer Stereospur gelegt werden. Nur in der PRO-Version bekommen Sie für jede Stimme eine getrennte Spur, was die Bearbeitung deutlich vereinfacht.

Dann klicken Sie auf den gelben Button "Record" links oben im Menü.

Cleanfeed Aufnahmen einzeln herunterladen

Ein neues Feld erscheint in Ihrem Browser: Recording. Sie stoppen und pausieren die Aufzeichnung mit einem Klick auf den roten Button des Feldes und klicken dann auf das Downloadzeichen am Ende des Feldes. Hier finden Sie für jeden Gast einen Downloadbutton und können die Dateien dann in Ihrem Audioschnittprogramm importieren und bearbeiten. 

 

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Struktur bringt Freiheit – die strategische Contentplanung

Struktur bringt Freiheit – die strategische Contentplanung

Anfang des Jahres habe ich mit Heike Friedrich über die strategische Planung von Content – also auch von Podcasts – gesprochen und die Podcastfolge PüP_078 Wie Sie Content strategisch planen und Leichtigkeit in Ihr Marketing bringen ist entstanden. Eine für Podcaster*innen sehr wichtige Folge, die mir sowohl fürs Podcasten als auch fürs Bloggen viele Impulse gegeben hat.

Die wichtigsten Tipps erhalten Sie hier noch einmal in Textform, zusammengefasst von meiner Lektorin Silke Brockmüller.

Struktur bringt Freiheit – die strategische Contentplanung

Heike Friedrich geht in dieser Podcastfolge darauf ein, wie wichtig eine strategische Contentplanung ist, wenn man professionell Contentmarketing für das eigene Business machen will. Gerade Selbstständige entlasten sich dabei selbst und erreichen gesteckte Businessziele. Planung bringt zudem Leichtigkeit und Spaß in die Arbeit – es wird der Raum geschaffen, um kreativ sein zu können.

WOW-Content

Mit dem WOW-Content, der wohlüberlegt erstellt, geplant und verbreitet wird, kann man sich auch als Podcaster*in von der breiten Masse abheben und bekannt machen. Der WOW-Content hilft Selbstständigen, mit eigenen Contentformaten und -ideen als Expert*in sichtbar zu werden. Sie sind für ein bestimmtes Thema bekannt und können ihre Inhalte nutzen, damit die Hörer*innen Sie als Person direkt mit diesem Thema verknüpfen.

Die strategische Planung

Es sollte ein übergeordnetes Expert*innenthema geben, für das Sie bekannt sind, wofür Sie wahrgenommen werden wollen, empfiehlt die Content-Marketing-Expertin. Dies ist unabdingbare Voraussetzung für die strategische Contentplanung. Der Content selbst ist immer an Businesszielen ausgerichtet, die in einer Jahresplanung festgelegt werden.

Jeder Monat hat nur ein Kernthema, was Sie in der Planung präzisieren – nach diesem Kernthema richtet sich der jeweilige Content. So können Sie auch mit genug Vorlauf wichtige Termine und Punkte herauspicken und Ihren Inhalt dementsprechend gestalten. Laut Heike Friedrich ist es dabei wichtig, bei komplexeren Dingen, zum Beispiel Angeboten, schon einige Wochen Vorlauf einzuplanen, um die Leute mit thematischem Content vorzubreiten und einzustimmen.

Durch die strategische Planung wissen Sie, was das nächste Ziel ist, was ansteht, worauf der Fokus liegen soll. Dann ist auch klar, um welches Thema es sich in den nächsten Wochen auf allen Kanälen drehen muss.

Unabdingbar ist, dass jeder Monat wirklich nur ein Kernthema hat. Denn es braucht eine Weile, bis ein Thema bei den Leuten ankommt, und nicht jede*r liest jeden Post. Wenn Sie anfangen, Themen zu vermischen und zu streuen, nimmt Sie niemand mehr für das Thema wahr, für das Sie eigentlich gerade wahrgenommen werden wollen.

Wir haben genügend Zeit, wir können unsere Themen nacheinander statt gleichzeitig vorstellen. Die Leute begeben sich mit uns auf eine „Content-Journey“, das Vertrauen wächst von Contentstück zu Contentstück, alle unsere Themen werden irgendwann wahrgenommen, es besteht kein Grund zur Sorge. Und Kund*innen folgen Ihnen meistens bereits lange, bevor sie auf Sie zukommen, Spontanbuchungen sind eher selten.

Schritte in der Contentplanung

  1. Es wird ein Fokusthema für einen Monat festgelegt, das sich an dem nächsten Businessziel ausrichtet.
  2. Planen Sie Ihren Expert*innencontent. Dieser Content wird vor dem Hintergrund des monatlichen Themenschwerpunkts geplant und befinden sich dann zum Beispiel in Ihrem Podcast, auf Ihrem Blog oder in einem längeren Video. Dies sind die ausführlichen Inhalte, in denen Sie Ihre Expertise zeigen können. Die Plattform für diesen Content ist das „Herzstück“ Ihrer Arbeit. Erst, wenn dieses Herzstück steht, kann der „Snack“-Content, können die Contenthäppchen geplant werden, das sind Ihre verschiedenen Kanäle – also Twitter, Facebook, Instagram oder XING. Das kann bei Ihrem Podcast aber auch YouTube sein, wo Sie die Folgen als Video mit Standbild oder Audiogramm teilen können.
  3. Klären Sie, wie Sie diese Kanäle bespielen wollen. Planen Sie Ihren Newsletter zeitlich passend ein und fragen Sie sich, was Sie aus einer Podcastfolge noch alles machen können. Bespielen Sie Ihre Kanäle mit eigenen Inhalten und Formen, die zum Herzstück passen und gleichzeitig unabhängig von ihm sind. Bereiten Sie Ihren Content auf, indem Sie als Snack ein Audiogramm erstellen, nutzen Sie Zitate, Karusselposts, eine Infografik – es gibt viele Möglichkeiten! Ein eigener „Snack“-Content ist so wichtig, da viele Menschen nur eine Plattform nutzen und den angebotenen Links gar nicht folgen. Bei diesem Vorgehen ist die Vorausplanung essenziell, um eine gewisse Anzahl Contenthäppchen in den Contentplan einzubauen. Denn nur so kann das Herzstück ausgiebig verwertet und recycelt werden.
  4. Wenn Sie ihr Business auf Plattformen wie Facebook oder LinkedIn haben, können Sie überlegen, wie es weitergehen kann, was Sie in diesem Monat noch zu Ihrem Fokusthema teilen wollen. Gibt es Studien, Statistiken, andere Expert*innen? Womit können Sie Ihren Contentplan für die einzelnen Kanäle noch auffüllen?

Zeit für die Planung einplanen

Wenn Sie die Planung einmal im Monat machen, geht alles viel schneller, weil Sie gleiche Aufgaben zusammenfassen können. Mit etwas Übung ist der grobe Contentplan in höchstens einer Stunde erstellt.

Wenn Sie starten und als Expert*in wahrgenommen werden wollen, sollten Sie eine höhere Frequenz einplanen und öfter als einmal pro Monat etwas veröffentlichen. Sie sollten mit mehr Content nach außen gehen, aus dem Sie wiederum Häppchen erstellen.

Der Content-Workflow

  1. Themenplanung, der Contentplan für alle Kanäle wird erstellt.
  2. Wöchentliche Contentproduktion. Planen Sie beispielsweise einen Tag in der Woche als „Content-Tag“ ein. Hier produzieren Sie Ihre Podcastfolge, schreiben Ihren Newsletter dazu, erstellen die Social-Media-Häppchen. Die Veröffentlichung erfolgt dann auf den verschiedenen Plattformen automatisiert.

Der Contentplaner

Aus dem redaktionellen Bereich kommend, hat Heike Friedrich gemerkt, dass viele Selbstständige ein Problem mit der Contentplanung haben und gar nicht wissen, dass sie es für ihr Contentmarketing strategisch planen sollten, um weniger Stress zu haben und mit ihrem Marketing mehr zu erreichen. So ist die Idee zustande gekommen, Leuten dieses Planen beizubringen.

Und da sie aus dem Printbereich kommt und Planer sehr mag, hat Heike Friedrich zudem noch den „Content-Planer“ erstellt, ein hochwertiges Buch mit sehr wertiger Verpackung, alles nachhaltig produziert. Für den Planer 2021 können Sie sich auf einer Warteliste eintragen, und es gibt auf ihrer Website einen vordatierten, digitalen Content-Planer als Freebie, der sich großer Beliebtheit erfreut.

 

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Alles über Podcasting!

Alles über Podcasting!

Na gut, nicht alles, doch alles Relevante über Podcasting erfahren Sie am 17. Oktober 2019 um 19:00 Uhr im Modeatelier FLORENTINE in Berlin-Dahlem.

Podcast komfortabel hören, abonnieren und produzieren.
Mit Podcast Eindruck machen und – wegen des Ortes – mit Mode Ausdruck finden.
 
Sie erfahren, wie Sie Podcasts komfortabel hören und abonnieren – und sich so ganz nebenbei weiterbilden. Das Kommen lohnt sich auch, wenn Sie wissen möchten, wie Sie einen eigenen Podcast erstellen und veröffentlichen können.
Das Atelier von Florentine Krieß bietet einen gemütlichen Raum für diesen Vortrag und neben der Frage, "Wie finde ich Gehör bei meinen Kunden" werden wir auch der Frage nachgehen, welche Parallelen zwischen Podcasts und Mode bestehen.

Mit passender Mode den eigenen Ausdruck stärken.

Florentine Krieß

Mit Podcasts kann jeder zum Sender werden und seine Botschaft teilen.

Brigitte Hagedorn
Also, seien Sie gespannt! Florentine Krieß und Brigitte Hagedorn sind es – und freuen sich auf Sie!
 
Am 17. Oktober 2019
Von 19:00 bis 21:00 Uhr
Bei FLORENTINE, in der Brümmerstraße 40, Berlin-Dahlem
 
Da wir Sie auch gerne zu einem Gläschen Wein (von der Weinhandlung Hardy) einladen möchten, freuen wir uns über Ihre Anmeldung: 0172/9970142 oder via E-Mail.

Die Atmosphäre bei „Florentine“ habe ich als sehr angenehm und herzlich empfunden, und die kompetenten und motivierenden Informationen von Brigitte Hagedorn und Florentine Krieß waren genau das, was ich mir zum Einstieg in das Thema „Podcast“ erhofft hatte. Eine rundum gelungene Veranstaltung!

Steffen Jacobs

Zu all' den Fragen rund um's Podcasting kann man sich natürlich mühsam
die Antworten selbst suchen. Viel schneller, sicherer und vor allem
vergnüglicher war's Brigitte Hagedorn zuzuhören! Besonders interessant
fand ich die Möglichkeit, selbst Podcasts herzustellen und sie für's
Marketing im weitesten Sinne einzusetzen...es scheint gar nicht so
kompliziert zu sein und bei Fragen hilft Brigitte Hagedorn weiter.

Christine Groß
Drei motivierende Fragen für schlummernde Podcastprojekte

Drei motivierende Fragen für schlummernde Podcastprojekte

Haben Sie enthusiastisch ein Podcastprojekt gestartet, doch nun liegt es nach kurzer Zeit brach und Sie führen es einfach nicht weiter?! Oder ist Ihnen nach einer längeren Zeit, in der sie regelmäßig Folgen produziert haben, die Motivation abhandengekommen?! Ich möchte Ihnen drei Fragen vorstellen, die die Begeisterung für den eigenen Podcast wieder aufleben lassen können.

Ich setze jetzt mal voraus, dass es den Punkt gab, an dem Sie dachten: „Wow, so ein Podcast ist das ideale Medium für mich!“ Doch nun sind die Downloadzahlen doch nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben, der zeitliche Aufwand ist viel größer als angenommen oder, oder, oder.

Angeregt hat mich der NLP-fresh-up-Podcast der fresh-academy. In der Folge 490 geht es um die Frage, was ich machen kann, wenn mein Projekt nicht vorangeht. Ich hatte auch ein Podcastprojekt, bei dem mir die Motivation abhandengekommen war, und die im Podcast gestellten Fragen von Marc Pletzer haben das Feuer wieder mächtig angefacht.

Was ist die Idee hinter Ihrem Podcast?

Zunächst empfiehlt Marc Pletzer, dass Sie sich gute Gefühle in Bezug auf Ihr Projekt machen. Und das geht, indem Sie sich die Frage nach der Idee stellen, die einmal hinter Ihrem Podcastprojekt stand. Warum haben Sie den Podcast gestartet? Wen und was wollten Sie erreichen? Rufen Sie sich die Ziele des eigenen Podcasts wieder sehr deutlich in Erinnerung.

Mein Projekt, das lange brach lag, heißt Der Multiple-Sklerose-Podcast. Dort ist die erste Folge vor mehr als 8 Jahren online gegangen und seit Sommer 2015 gibt es nichts Neues auf dem Blog.

Die Idee hinter dem Podcast war, dass ich MS-Betroffenen zeige, wie andere Betroffene mit der Krankheit umgehen, um ihnen Mut zu machen. Mut, den eigenen Weg zu gehen, der nicht unbedingt im Rollstuhl enden muss. Gleichzeitig wollte ich Betroffenen eine Stimme geben.

Das Feedback auf das Projekt war durchgehend positiv. Es hat gezeigt, dass der Podcast für die Zuhörer, die von der Krankheit betroffen waren, wirklich ermutigend war. Und die Menschen, die ich dafür interviewt hatte, haben mir außerdem gesagt, dass die Gespräche mit mir für sie eine tolle Gelegenheit waren, über ihre Krankheit zu sprechen. Einmal nicht mit dem Arzt oder dem Lebensgefährten, sondern in einem ganz anderen Kontext.

Mir das wieder vor Augen zu führen, hat mir total Lust gemacht, endlich wieder loszulegen. Ich bin wieder ausreichend motiviert, weiter zu podcasten.

Keine Lust oder was hindert Sie wirklich am Weitermachen?

Damit die Motivation nicht schnell wieder im Sande verläuft, lautet die zweite Frage: Was ist der Punkt, der mich am meisten am Weitermachen hindert? Sind es die stagnierenden Downloadzahlen? Mangelndes Feedback oder der Zeitaufwand? Oder – wie in meinem Fall – das Finden von Interviewpartnern?

Sich klarzumachen, was genau Sie davon abhält, weiterzumachen, ist sehr wichtig. Denn dann können Sie überlegen, wie das verändert werden kann. Ich werde beispielsweise als Erstes mir bekannte Kontakte ansprechen, um neue Interviewpartner für meinen Podcast zu finden.

Ist es bei Ihnen eine niedrige Downloadzahl? Dann überlegen Sie sich, wie und wo Sie den Podcast bekannt machen können. Trommeln Sie dort, wo Ihre Zielgruppe ist!
Kein Feedback? Lassen Sie sich etwas einfallen, damit Sie mehr Feedback bekommen. Rufen Sie im Podcast ausdrücklich dazu auf und machen Sie es Ihren Hörern einfach, eine Rückmeldung zu Ihren Sendungen zu geben. Bedenken Sie dabei, dass Ihre Hörer beim Hören nicht unbedingt auf Ihrer Webseite sind, sondern vielleicht im Auto oder auf ihrer Laufstrecke im Wald. Also nennen Sie Ihre E-Mail-Adresse im Podcast, verlinken Sie sie in den Shownotes oder verlosen Sie etwas unter den Feedbackgebern.

Oder ist es der zeitliche Aufwand, der Sie nicht weitermachen lässt? Dann überlegen Sie, wie Sie den reduzieren können. Finden Sie jemanden, der Sie unterstützen kann. Können Sie Aufgaben auslagern oder gibt es Dinge, die durch Automatisierung schneller abgewickelt werden können? Ich habe mir beispielsweise seit einiger Zeit angewöhnt, meine An- und Abmoderation im Podcast übers Podcasten während des Interviews gleich mit aufzunehmen, das spart sehr viel Zeit bei der Bearbeitung. Sie können sich auch Textbausteine erstellen, sodass die Shownotes schneller erstellt sind. Doch vielleicht sind auch kürzere Podcastfolgen eine Lösung, oder Sie veröffentlichen etwas seltener.

Was bringt mir der Podcast wirklich?

Zuletzt fragen Sie sich, ob der Podcast auch andere Pluspunkte bringt, die Sie noch nicht als Ziel formuliert haben. Diese können aus ganz  unterschiedlichen Richtungen kommen, sich auf die unterschiedlichsten Aspekte beziehen. Meine zusätzlichen Pluspunke bei dem Multiple-Sklerose-Podcast sind zum Beispiel folgende:

Ich lerne neue Menschen kennen, die sich der Herausforderung ihrer Krankheit stellen, ich übe mich im Interviewen, ich sammle Erfahrungen beim Podcasten, die ich als Podcast-Trainerin nutzen und weitergeben kann. Auch Erfahrungen mit der Vermarktung zu machen, ist hilfreich für meine Arbeit. Es spielen auch eigene Werte eine Rolle, bei meinem MS-Podcast ist es die gesellschaftliche und soziale Verantwortung, die ich damit in einem kleinen Bereich übernehme.

In Interviews stellen Sie interessante Kontakte her und Sie lernen Neues vielleicht direkt vom Experten. Führen Sie keine Interviews, lernen Sie auch dazu, weil Sie sich tiefer mit einem Aspekt Ihres Themas beschäftigen. Sie üben es, frei zu sprechen und Skripte zu schreiben, rote Fäden zu spinnen und vieles mehr. Sie werden sichtbarer im Netz, haben mehr zu posten in den Social-Media-Kanälen oder können sich einfach mal ausprobieren. Wer weiß, was noch in Ihnen steckt! Vielleicht inspierieren Sie ganz viel Menschen, Sie teilen Ihr Wissen und machen so die Welt ein kleines bisschen besser.

Und sicherlich gibt es für Sie auch noch eine ganze Reihe anderer Argumente, die für die Weiterführung Ihres Podcasts sprechen.

Schreiben Sie’s auf!

Am besten schreiben Sie sich alle Punkte auf, die für die Weiterführung Ihres Podcasts sprechen. Dann sind Sie beim beim nächsten Durchhänger auch gut gewappnet. Und machen Sie Nägel mit Köpfen, notieren Sie sich gleich die nächsten konkreten Schritte. Für mich sind das: Interviewpartner suchen und Interview führen, Presseverteiler wieder aktivieren und Pressemeldung rausschicken mit der Meldung, dass es weitergeht, und für alles einen sinnvollen Zeitplan machen.

Noch ein kleiner Tipp:
Lassen Sie sich an Ihr Warum erinnern. Auf www.zukunftsmail.com können Sie eine E-Mail vorbereiten und sich in drei Monaten oder einem halben Jahr schicken lassen. Zur Erinnerung.

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Spracherkennung: Wie Sie Transkripte mit Hilfe von Auphonic erstellen

Spracherkennung: Wie Sie Transkripte mit Hilfe von Auphonic erstellen

Die Suchmaschine Google sei blind und taub, sagte die Webentwicklerin Saskia Lund in meinem Podcast Suchmaschinenoptimierung für Podcaster im Herbst letzten Jahres. Das heißt, Google braucht Text, um Inhalte zu finden. Podcaster und Podcasterinnen, die sowieso ein ausführliches Skript schreiben, bevor Sie Ihre Folge aufnehmen, haben also die Nase vorn. Sie können das Skript direkt mit der Folge veröffentlichen. Kostenlos und schnell lassen sich Transkripte, die Verschriftlichungen gesprochener Sprache, mit dem Webservice Auphonic erstellen.

Sie nutzen Auphonic schon, um Ihren Audios den letzten Schliff zu geben? Prima, dann sind nur wenige zusätzliche Klicks notwendig, um sich auch den Text zum Audio herunterzuladen. Leider besteht diese Option nur noch für zahlende Nutzer:innen. Aber das kostet kein Vermögen 😉. Und für PodcasterInnen, die noch ohne Auphonic auskommen, ist die Erstellung von Transkripten auch nur ein kleiner zusätzlicher Aufwand.

Transkripte erstellen mit dem Webservice Auphonic

Richten Sie sich einen kostenlosen Account bei Auphonic ein. Damit können Sie zwei Stunden Audio- oder Videomaterial im Monat hochladen und über die Algorithmen des Webservices laufen lassen. Für mehr bietet Auphonic faire Preise an.

Loggen Sie sich bei Auphonic ein und klicken Sie rechts oben unter "Select File" auf Datei auswählen. Ihr Dateiverzeichnis öffnet sich und Sie können die zu transkribierende Datei auf Ihrem Rechner auswählen.

Dann scrollen Sie nach unten bis "Add Output File" und klicken auf Speech Recognition. Ein Dialogfenster wird sichtbar.

Bevor Sie unter "Service" aktiv werden können, müssen Sie sich zuerst für einen Service entscheiden und sich bei diesem registrieren. Dieser Schritt ist nur beim ersten Mal notwendig.

Hinter "Please register a service first!" finden Sie vier verschiedene externe Services. Auphonic gibt die Aufgabe des Transkribierens also weiter. Und zwar an Wit.ai, Google, Amazon und Speechmatics.

Wit.ai ist ein kostenloses Angebot mit Sitz in Kalifornien, das zahlreiche Sprachen von Afrikaans bis Zulu transkribiert. Google Cloud Speech unterstützt über 80 Sprachen und bietet seinen Dienst bis 60 Minuten kostenlos an. Hier müssen Sie schon bei der Anmeldung Angaben zu Ihrer Kreditkarte machen. Amazon Transcribe transkribiert ebenfalls mehrere Sprachen und auch hier gibt es ein kostenfreies Kontingent. Und der vierte Service ist Speechmatics, ein in Cambridge, United Kingdom, ansässiges Unternehmen, das 74 Sprachen transkribieren kann und 0,06 £ pro Minute berechnet.

Mit Wit.ai vom Audio zum Text

Ich zeige Ihnen die nächsten Schritte am Beispiel von Wit.ai. Klicken Sie auf "Please register a service first!“ und wählen unter der Überschrift "Automatic speech recognition services" den Service Wit.ai. Es öffnet sich eine weitere Auphonic-Seite mit einem Link, der Sie direkt auf die Seite von Wit.ai führt.

Wit.ai Speech Recognition Account in Auphonic

Auf Wit.ai können Sie sich nur mit einem Facebook- oder GitHub-Account einloggen.

 

Nach dem Einloggen klicken Sie oben auf + New App. Im sich öffnenden Fenster geben Sie Ihrer App einen Namen, wählen die zu transkribierende Sprache aus und aktivieren "Private" bei "Visibility". Mit einem Klick auf Create unten rechts im Fenster wird die App erstellt. 

Sie landen in einem neuen Fenster in welchem Sie über Settings rechts im Menü Änderungen vornehmen können. Hier finden Sie den "Server Access Token", den Sie kopieren und so in die Zwischenablage legen. 

Dann fügen Sie den Server Access Token (befindet sich in der Zwischenablage)  auf der Seite in Auphonic ein, um die Dienste miteinander zu verbinden.

Um weitere Sprachen zu transkribieren, legen Sie weitere Apps an

Bedenken Sie, dass Sie für jede Sprache eine weitere App bei Wit.ai anlegen müssen. Das machen Sie über den blauen Button + New App am oberen Bildschirmrand in Ihrem Wit.ai-Account. Geben Sie der App wieder einen Namen, wählen Sie die Sprache aus und machen Sie ein Häkchen bei "Private".

Abschließend klicken Sie auf den Button Create unten rechts.  

Klicken Sie auf den Namen der App, finden Sie wieder unter Settings den entsprechenden "Server Access Token", um die Verbindung mit Auphonic herzustellen.

Nachdem Sie die App in Wit.ai angelegt haben, wählen Sie im Interface von Auphonic unter "Speech Recognition" den von Ihnen gewählten Service und die Sprache aus, die Sie transkribieren lassen wollen.

Möchten Sie Auphonic nicht für die Nachbearbeitung Ihres Audios nutzen, können Sie ganz unten im Eingabefenster die Haken bei "Audio Algorithms" entfernen und auf den roten Button Start Production klicken. Diesen Befehl dürfen Sie im folgenden Fenster wiederholen.

Nach einer kurzen Wartezeit können Sie Ihre transkribierte Audiodatei herunterladen und bearbeiten. Und zwar in unterschiedlichen Formaten. Klicken Sie auf download rechts hinter "transcript" oder unter "Transcript Editor" auf Correct and edit speech recognition results. In beiden Fällen sehen Sie das Transkript im HTML-Format.

Bearbeitungsfenster Transkript in wit.ai

Klicken Sie auf Edit Transcript und korrigieren Sie, wo nötig, die Transkription. In meinem Beispiel wurde beispielsweise "App Anchor" in "app Inka" und "app NK" übertragen. Wenn Sie auf die zu korrigierende Zeile klicken, wird Ihnen diese vorgespielt und Sie hören genau, was an dieser Stelle gesagt wurde. Auch Kommas dürfen sie noch korrigieren. Insgesamt finde ich das Ergebnis wirklich großartig!

Exportieren Sie das Ganze, indem Sie oben rechts auf "Export" klicken. Sie können dann mit "Save Editor" den Text als HTML-Datei auf Ihrem PC speichern. Diese Datei lässt sich wiederum mit dem Texteditor Word öffnen und dann als DOC-Datei speichern. Dann haben Sie die Möglichkeit, den Text weiter zu bearbeiten. Denn selten sind mündliche Interviews in ihrer Eins-zu-eins-Verschriftlichung auch gut lesbar, das heißt, die Texte brauchen meistens eine Überarbeitung, die über die reine Fehlerkorrektur hinausgeht.

Die HTML-Datei lässt sich natürlich auch direkt im Texteditor auf Ihrer Webseite einbinden. Ebenfalls ist die Speichung des Textes als PDF möglich, das Sie Ihren Hörern zur Verfügung stellen können. Das Speichern als VTT-Datei ist auch eine Variante, dieses Format wird für Untertitel genutzt. Das kann interessant sein, wenn Sie aus Ihrem Audio auch ein Video machen möchten.

Mein Fazit: Die mit der Verschriftlichung und gegebenenfalls mit der Bearbeitung und Veröffentlichung verbundene Arbeit lohnt sich allemal. Wenn Sie die Beiträge beispielsweise auf Ihrem Blog einstellen, bieten Sie den anfangs erwähnten Suchmaschinen mehr „Futter“. Dadurch finden neue, interessierte Menschen besser zu Ihrem Podcast. Es gibt die Möglichkeit, den Hörern die schon erwähnten PDFs anzubieten und Sie können ein E-Book mit den Inhalten mehrerer interessanter Podcastfolgen veröffentlichen. Oder Sie nehmen einfach ein paar gute Statements aus der Episode und verwenden sie für die Shownotes. Sie haben mit einem Transkript die Folge einfach schon einmal schwarz auf weiß – und da lässt sich immer etwas draus machen. Und in Zeiten von KI geht das blitzschnell. Transkript bei Chat GPT hochladen und daraus die Shownotes generieren und einen guten Titel sind nur zwei Möglichkeiten.

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