PüP_061 Welche Marketingmaßnahmen die Reichweite Ihres Podcasts erhöhen

PüP_061 Welche Marketingmaßnahmen die Reichweite Ihres Podcasts erhöhen

Sie möchten mehr Hörerinnen und Hörer für Ihren Podcast, eine höhere Reichweite erzielen? Das will die Sopranistin Irene Kurka auch. Irene Kurka startete im April 2018 ihren Podcast neue musik leben und hat diese Veröffentlichung mit Pressearbeit begleitet. In der Nische „Neue Musik“ hat sie die richtigen Verlage und Redaktionen angesprochen und so ihrem Podcast eine großartige Starthilfe gegeben. Irene Kurka pflegt weiterhin die Kontakte zur Presse und hat zudem noch andere Möglichkeiten außerhalb von Facebook und Co. gefunden, um ihren Podcast noch bekannter zu machen. Zum Beispiel weist sie in jeder E-Mail innerhalb der Signatur auf ihren Podcast neue musik leben hin.

In dieser Podcastfolge plaudert Irene über die Vermarktung ihres Podcasts und erzählt, was ihr das bisher gebracht hat sowie was sie sich davon erhofft. Sie schildert, wie sie zum Podcasten gekommen ist und berichtet über ihr erstes geführtes Interview und andere Herausforderungen beim Podcasten. In ihrem Podcast neue musik leben teilt die Sopranistin ihr Wissen als Künstlerin, hier beim Podcast übers Podcasten teilt sie ihr Wissen übers Podcasten.

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Podcast-Cycle

Podcast-Cycle

Um den eigenen Podcast zu erstellen, sind fünf Schritte notwendig: Die Erstellung eines Konzeptes, die Technik, die Produktion, das Hosting und die Vermarktung. Ich habe dafür den Podcast-Cycle entwickelt, der diesen Prozess strukturiert und Sie garantiert ans Ziel bringt.

Schritt 1: Das Konzept

Im Konzept wird die Frage nach dem Ziel, welches Sie mit Ihrem Podcast verfolgen, beantwortet und die Zielgruppe bestimmt. Sie machen sich Gedanken über den Nutzen, den Sie Ihren Hörerinnen und Hörern liefern möchten, die Länge und die Sendefrequenz Ihrer Episoden.

Das Podcast-Konzept ist nicht in Stein gemeißelt, doch es lässt Sie die weiteren Schritte sicherer gehen. Die dazugehörige Zielformulierung macht außerdem den Erfolg Ihres Podcasts messbar und motiviert Sie, dranzubleiben.

Schritt 2: Die Technik

Dann geht es um die Audiotechnik. Sie dürfen sich ein wenig mit Mikrofonen und einem Audioschnittprogramm beschäftigen und eventuell etwas Equipment anschaffen oder prüfen, was Ihnen bereits zur Verfügung steht. Ich empfehle gerne den kostenlosen und betriebssystemunabhängigen Audioeditor Audacity und die Wahl des Mikrofons richtet sich auch nach Ihrem Konzept. Was haben Sie vor? Wollen Sie Interviews führen, mobil podcasten oder Ihr Büro zum Aufnahmestudio umfunktionieren?

Schritt 3: Die Produktion

Und schon stellt sich sich die Frage der Produktion: Frei sprechen oder Manuskript erstellen? Was kann ich tun, damit ich am Mikrofon gut rüberkomme? Wie strukturiere ich meine Inhalte sinnvoll, so dass sie auch im Kopf meiner Hörerinnen und Hörer bleiben? Wie formuliere ich einen Call-to-action, dem auch nachgekommen wird?

Schritt 4: Das Hosting

Ist die erste Episode „im Kasten“, benötigen Sie einen Hoster. Einen Ort, an dem Sie Ihren Podcast „hosten“, also ablegen können. Die richtige Wahl garantiert Ihnen, dass Ihre Episoden auch richtig bei Hörerinnen und Hörern ankommen, sie sowohl online als auch offline hörbar sind und das iTunes und Co. ihn auch in ihre Reihen aufnehmen.

Schritt 5: Die Vermarktung

Und zu guter Letzt müssen Sie für Ihren Podcast trommeln. Ohne Marketing für den eigenen Podcast geht es heute kaum noch, wenn Sie viele und treue Hörer gewinnen möchten. Und die Möglichkeiten reichen vom Teilen der Podcastepisoden auf Facebook und Co. bis zum Schließen sinnvoller Kooperationen.

Mein Angebot

Ich unterstütze Sie gerne bei diesen Schritten. Ganz individuell in der 1:1 Unterstützung via E-Mail und Zoom oder legen Sie gleich los mit meinem Selbstlernkurs – In 5 Schritten zum eigenen Podcast. Hier finden Sie mein Angebot.

Noch Fragen? Dann sprechen Sie mich an! Sie erreichen mich per E-Mail, telefonisch unter der 030 6920 23600 oder buchen Sie direkt einen Termin mit mir!

Zoom oder Skype? Welches Tool, um Interviews aufzuzeichnen?

Zoom oder Skype? Welches Tool, um Interviews aufzuzeichnen?

Ich gebe es zu: Wenn es nicht unbedingt sein muss, bleibe ich bei den Tools, die sich für mich und meine Arbeit bewährt haben, zum Beispiel bei Skype. Ich führe Interviews mit Skype für meinen Podcast, führe meine Trainings via Skype durch und freue mich, über Skype beispielsweise mit meinen Eltern intensiveren Kontakt zu haben, da ich sie auch sehen kann.

Nun wird häufiger von Kollegen und Podcastern Zoom erwähnt, um Gespräche aufzuzeichnen und im Podcast zu veröffentlichen. Also habe ich mir diese Plattform einmal genauer angesehen und geschaut, welche Vorteile sie mir gegenüber Skype bietet.

Vorab: Zoom wurde nicht entwickelt, um Gespräche via Internet zu führen und mitzuschneiden. Zoom ist eine Meetingplattform, eine Plattform für Videokonferenzen, mit der Sie auch Gespräche aufzeichnen können.

Zoom bietet neben einem Basisaccount weitere Tools für kleine und große Teams an, Sie können Webinare damit durchführen und bis zu 500 Zuschauer einladen.

Doch was hat Zoom für Podcaster und Podcasterinnen zu bieten? 

Schon der kostenlose Basisaccount kann eine ganze Menge!

Zu einem "Meeting" kommen Sie, nachdem Sie sich eingeloggt haben, indem Sie oben rechts auf Ein Meeting veranstalten klicken. Es öffnet sich ein Dropdownmenü und Sie wählen, ob Sie mit ein- oder ausgeschaltetem Video Ihre Sitzung starten oder nur mit der Bildschirmfreigabe arbeiten möchten. Da es für ein Gespräch immer sehr angenehm ist, wenn sich die Gesprächspartner auch sehen, entscheiden Sie sich am besten für das eingeschaltete Video.

Über dieses Menü am unteren Bildschirmrand laden Sie auch Ihre Gäste ein. Über den Befehl Einladen senden Sie eine Mail an Ihren Gast und dieser muss dann weiter nichts tun, als den Aufforderungen an seinem Bildschirm zu folgen.

Sie können ein Meeting auch im Vorfeld über Zoom planen. Dann klicken Sie auf Einem Meeting beitreten. Jetzt wird der Punkt Ein Meeting planen sichtbar. Wählen Sie dies, können Sie im sich öffnenden Fenster das Datum eintragen, die Länge der Sitzung sowie die Audio- und Videoeinstellungen auswählen. Beispielsweise können Sie bestimmen, dass Ihr Video (bei "Moderator") zu Beginn des Meetings eingeschaltet sein soll, die des Teilnehmers jedoch nicht. Diese Einstellungen können später im Meetingraum individuell verändert werden.

Es lässt sich ein Kennwort für den Zutritt zum Meeting festlegen und ein Warteraum aktivieren, auch das Betreten des Meetingsraums kann für Ihre Gäste schon vor Ihrem Auftreten ermöglicht werden.

Und wenn Sie das Gespräch aufzeichnen möchten, lässt sich das hier ebenfalls im Vorfeld aktivieren. Doch Vorsicht! Diese Aufzeichnung ist in Deutschland verboten und wird mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen geahndet. Sie benötigen also unbedingt das Einverständnis Ihres Gesprächspartners.

Speichern Sie die vorgenommen Einstellungen über den Button am unteren Bildschirmrand. Über den blauen Button rechts oben starten Sie die Sitzung.

So lassen sich Termine planen und einrichten. Über Ihre Startseite in Zoom können Sie dann über Meine Meetings in der linken Seitenleiste direkt Ihr Meeting starten.

In den Grundeinstellungen ist das Video ausgestellt und daher sehen Sie dieses Bild, wenn Sie den Meetingraum betreten:

Treten Sie dem Audio bei, wählen Sie direkt die Bildschirmfreigabe oder laden Sie weitere Teilnehmer ein, das Video starten Sie über die Menüleiste am unteren Fensterrand.

Sie sehen bereits, viele Wege führen zum Ziel und die Aufzeichnung lässt sich auch von hier starten. Ihr Interviewpartner bekommt dann übrigens einen Hinweis in seinem Fenster eingeblendet: "Recording!"

Gespräche mit Zoom aufzeichnen

In den Einstellungen von Zoom sehen Sie, wo die Aufzeichnungen abgelegt werden, sobald Sie das Gespräch beenden. In die Einstellungen gelangen Sie über zoom.us > Einstellungen in der Menüleiste und hier wählen Sie Aufzeichnung.

Wählen Sie einen Ordner für die Aufzeichnungen und machen Sie ein Häkchen bei "Audiospur einzelner Sprecher aufzeichnen". Gespeichert wird Ihre Aufnahme als MP4-Datei. Das heißt, in Ihrem Ordner finden Sie eine Zoom-Datei, die Sie mit einem Doppelklick noch in eine Audio-Datei konvertieren müssen.

Nach dem Doppelklick finden Sie in dem Ordner, in dem Ihre Aufzeichnungen abgelegt wurden, den Ordner "Audio Record", der Ihre m4a-Dateien enthält. Eine m4a-Datei, also nur das Audio, ist das komprimierte und damit verlustbehaftete Format, dem jedoch geringe Qualitätseinbußen nachgesagt werden.

Mein Fazit: Ich bin begeistert von Zoom. In erster Linie über die Angebote, die mir die Plattform für die Onlinetrainings mit meinen Kunden bietet. Da sind das Whiteboard, das komfortable Teilen der Bildschirme, und ich kann auf den Rechnern meiner Kunden agieren, ihnen beispielsweise in ihrem Audacity-Projekt genau zeigen, wie sie bei der Bearbeitung ihrer Aufnahmen vorgehen können.

Für die Aufnahme von Interviews werde ich bei Skype bleiben. Denn hier kann ich unkomprimierte (WAV-)Dateien aufnehmen und der Call Recorder von ecamm ermöglicht mir ebenfalls die getrennte Aufnahme der Sprecher. Denn ich beginne die Arbeit gerne mit der höchstmöglichen Qualität, da das Audio vor der Veröffentlichung ja noch einmal komprimiert wird.

Sehen Sie sich auch die Beiträge Skypegespräch auf zwei Kanälen aufzeichnenSkypeinterview mit dem Call Recorder unter Mac OS X aufnehmen und Skypeinterview mit Pamela aufnehmen (unter Windows). Und es gibt noch eine Alternative zu Zoom und Skype, allerdings ohne Bild: Cleanfeed

Wenn Sie nach weiteren hilfreichen Tipps zu Zoom suchen, ist vielleicht dieser Artikel von PrivacyTutor interessant für Sie: Datenschutz bei Zoom: 15 Tipps für mehr Privatsphäre

 

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Tipps & Tricks für Podcaster – Podcast jetzt bei Spotify anmelden!

Und zum Lesen für die, die nicht hören wollen:

"Endlich" werden manche gesagt haben, als sie den Titel dieses Beitrages gelesen haben. Sie können Ihren Podcast jetzt auch bei Spotify selbst anmelden. Spotify ist eine Musikstreaming-Plattform und sie hat auch Podcasts im Programm.

Begehrlichkeiten hatte Spotify bei Podcastern schon 2016 geweckt. Da war nämlich ganz häufig in den Medien zu hören und zu lesen, Böhmermann und Schulz seien jetzt auf Spotify zu hören. Dann gab es dort eine Menge weiterer Podcast, doch es war nicht möglich, den eigenen Podcast dort einzutragen. Also so, wie wir es bei iTunes oder Podcast.de machen können.

Doch das geht jetzt! Ich habe das zuerst von einem Leser meines Blogs erfahren. (Ein Muss für alle neuen Podcasts: Eintrag ins Podcastverzeichnis.) Er hatte diese Info in einem Kommentar gepostet. Vielen Dank dafür auch nochmal an dieser Stelle!

Bei Spotify melden Sie sich über folgende URL an: https://podcasters.spotify.com/

Je nachdem, welchen Hostingservice Sie nutzen, lässt sich die Anmeldung bei Spotify auch darüber machen. Ja, und vielleicht sind Sie da auch bereits vertreten mit Ihren Sendungen.

Das Anmelden ist ganz einfach. Der RSS-Feed Ihres Podcasts wird auf Spotify eingetragen. Sie geben noch ein paar Infos zum Podcast, dann dauert es ein paar Stunden und Ihr Podcast ist auf Spotify vertreten.

Die Downloads werden übrigens von Spotify erfasst und sind unabhängig von der Statistik über Ihr Plugin oder Ihren Hoster. Das heißt, Sie sehen die Downloads in Ihrem Spotify-Account.

Mein Tipp: Spotify ist eine Musikstreaming-Plattform und es lohnt sich, hier mit dem eigenen Podcast vertreten zu sein. Denn die Nutzer von Spotify haben in der Regel schon die Kopfhörer auf.

Doch versprechen Sie sich nicht zu viel. Ich selbst habe bisher nur 1 Prozent Downloads über Spotify, von anderen Podcastern weiß ich, dass etwa 10 Prozent ihrer Hörer über Spotify kommen. Also: Probieren geht über studieren.

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

PüP_060 Wie Sie mit Personas Ihre Hörer besser erreichen

PüP_060 Wie Sie mit Personas Ihre Hörer besser erreichen

Personas sind ein Muss für Podcaster, wenn wir unsere Hörerinnen und Hörer persönlich ansprechen möchten. Das ist die Erkenntnis, die ich aus dem Gespräch mit Tobias Eickelpasch gewonnen habe. Tobias ist Experte für E-Mail-Marketing, Automation und Lead Management. Sie kennen ihn vielleicht schon aus vorhergehenden Podcastepisoden, sein Podcast Rock your Email plädiert für bessere E-Mails und weniger Spam. 

Buyer Personas oder Personas zu definieren, ist eine Möglichkeit, mit der Sie Ihrer Zielgruppe ein Gesicht geben. Doch wenn Sie Ihre Personas entwickeln, reicht es leider nicht, so Tobias Eickelpasch, eine halbe Seite Fakten über Alter, Geschlecht, Beruf etc. zusammenzustellen. 5 bis 6 Seiten hingegen seien eine gute Grundlage, auf ihnen finden sich genaue Beschreibungen der Typen Ihrer Personas. Tobias empfiehlt außerdem, sich dieses Gesicht auch während der Aufnahme Ihrer Podcastfolgen vor- oder sogar aufzustellen. Dadurch entwickeln Sie mehr Empathie für Ihre Zuhörer und können diese sehr viel besser ansprechen.

Personas sind also eine sehr gute Idee für Podcaster! Und bei der Entwicklung der verschiedenen Typen helfen die Sinus-Milieus.

Weitere Empfehlungen und Links:

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Cookie Consent mit Real Cookie Banner