PüP_060 Wie Sie mit Personas Ihre Hörer besser erreichen

PüP_060 Wie Sie mit Personas Ihre Hörer besser erreichen

Personas sind ein Muss für Podcaster, wenn wir unsere Hörerinnen und Hörer persönlich ansprechen möchten. Das ist die Erkenntnis, die ich aus dem Gespräch mit Tobias Eickelpasch gewonnen habe. Tobias ist Experte für E-Mail-Marketing, Automation und Lead Management. Sie kennen ihn vielleicht schon aus vorhergehenden Podcastepisoden, sein Podcast Rock your Email plädiert für bessere E-Mails und weniger Spam. 

Buyer Personas oder Personas zu definieren, ist eine Möglichkeit, mit der Sie Ihrer Zielgruppe ein Gesicht geben. Doch wenn Sie Ihre Personas entwickeln, reicht es leider nicht, so Tobias Eickelpasch, eine halbe Seite Fakten über Alter, Geschlecht, Beruf etc. zusammenzustellen. 5 bis 6 Seiten hingegen seien eine gute Grundlage, auf ihnen finden sich genaue Beschreibungen der Typen Ihrer Personas. Tobias empfiehlt außerdem, sich dieses Gesicht auch während der Aufnahme Ihrer Podcastfolgen vor- oder sogar aufzustellen. Dadurch entwickeln Sie mehr Empathie für Ihre Zuhörer und können diese sehr viel besser ansprechen.

Personas sind also eine sehr gute Idee für Podcaster! Und bei der Entwicklung der verschiedenen Typen helfen die Sinus-Milieus.

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Tipps & Tricks für Podcaster – Nomen est omen oder wie soll mein Podcast heißen?

Und zum Lesen für die, die nicht hören wollen:

Ich habe dieses Jahr das Segeln wieder für mich entdeckt. Gemeinsam mit Freunden haben wir eine gebrauchte Segeljolle gekauft und da meine Segelpraxis schon einige Jahre zurückliegt, brauchte ich noch etwas Unterstützung, um das Abenteuer anzugehen.

Also habe ich auf iTunes nach Podcasts übers Segeln gesucht. Ich wurde fündig, doch nicht immer hielt der Name des Podcasts das, was er versprach.

Ich suchte einfach erstmal mit dem Begriff "Segeln". Und vielversprechend klang der Name Segelwind. Doch "Segelwind" ist ein Podcast, in dem es um Persönlichkeitsentwicklung geht.

Der Untertitel des Podcasts ist „Freiheit, Motivation, Kreation“. Und bei der Suche auf iTunes mit den Begriffen „Motivation“ und „Freiheit“ wird der Podcast jedoch nicht in den Ergebnissen angezeigt. Wenn ich den Suchbegriff „Kreation“ eingebe, taucht er in der Liste der Sendungen auf. Vermutlich, weil es hier nur wenige Podcasts zur Auswahl gab. Bei den Suchbegriffen „Motivation“ und „Freiheit“ ist er einfach hinten runtergefallen.

Den Podcast  „Segelwind“ findet man in iTunes wiederum nicht, wenn man auf der Suche nach Tipps für ein besseres Leben ist – iTunes ist eben auch nicht Google . Das heißt, hier wird nicht mitgedacht bei Schreibfehlern, zusammengesetzen Wörtern und Ähnlichem.

Das erklärt auch nicht so ganz, warum iTunes es nicht findet, hier eher, weil die Untertitel nicht mitgelesen werden oder warum wohl? Zu unkonkret? Dann wäre die Frage, ob Google es finden würde oder findet.

Das heißt, wir dürfen uns gut überlegen, wie wir unseren Podcast nennen möchten. Natürlich kommt nicht jeder Hörer, jede Hörerin über iTunes zu einem Podcast, doch es besteht eine gute Chance, dort gefunden zu werden, und zwar sehr zielgerichtet.

Deshalb ist es wichtig, die entscheidenden Schlüsselwörter schon im Namen zu haben. Empfohlen werden für den Titel 100 Zeichen. Es darf also auch ruhig etwas länger sein, auf dem Cover kann man einen langen Titel schließlich auch kreativ gestalten.

Doch das soll nicht heißen, dass der Titel lang sein muss. Kurz und knapp prägt sich besser ein, doch sollte es eben ein relevanter Titel sein, mit relevanten Worten.

„Segelwind“ findet man in iTunes nicht, wenn man auf der Suche nach Tipps für ein besseres Leben ist, iTunes ist auch nicht Google. Das heißt, hier wird nicht mitgedacht bei Schreibfehlern, zusammengesetzen Worten und Ähnlichem.

Mein Tipp: Schauen Sie sich in iTunes ein bisschen um und prüfen Sie, was Sie bei welchen Suchbegriffen angeboten bekommen.

Übrigens: Mich begeistert auch gerade das Stand-up-Paddling. Da findet man deutschsprachige Podcasts nur unter SUP.

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Audiogramme für Ihren Podcast in den sozialen Medien

Audiogramme für Ihren Podcast in den sozialen Medien

Audios haben immer noch ein kleines Handycap. Sie können nicht wie Videos direkt im Stream von Facebook oder Twitter abgespielt werden. Doch Sie können das umgehen, in dem Sie aus Ihrem Audio ein Video machen. Ein Audiogramm. Das ist mit einigen Klicks erledigt, wie ich bereits letzten Sommer im Beitrag Mit Auphonic Audios direkt auf Facebook teilen gezeigt habe. 
Wenn Sie bei Ihren Produktionen sowieso auf Auphonic setzen, dann ist das "ein Abwasch". Wenn nicht, dann ist so ein Audiogramm dennoch mit wenigen Klicks dort erstellt.

Ein Audiogramm ist eine MP4-Datei, also ein Video, und kann direkt im Stream von Facebook und Twitter abgespielt werden. Hier ein Beispiel, ein Audiogramm aus dem PüP 59 mit Saskia Lund:

Tools, die das ebenfalls können, sind Audiogram und Headliner. Headliner ist mein Favorit, da er sehr gute deutschsprachige Transkripte erstellt und diese als Untertitel im Video anzeigt. Audiogram kann ebenfalls Untertitel erstellen, doch das Bearbeiten derselben ist nicht ganz so komfortabel.

In wenigen Schritten vom Audio zum Video mit Untertiteln

Als erstes dürfen Sie einen kostenlosen Account auf Headliner erstellen. Einmal eingeloggt, geht es direkt los.

Klicken Sie auf Audiogram Wizard, können Sie ein Audio mit einer Länge von maximal 10 Minuten erstellen und auf Facebook, Twitter und Instagram teilen. 10 Minuten sind vollkommen ausreichend, um beispielsweise einen O-Ton oder einen Ausschnitt aus einer Ihrer Podcastepisoden als "Appetizer" anzubieten.

Es öffnet sich ein neues Fenster, in das Sie Ihr Audio hochladen. Hier können Sie eine MP3-Datei hochladen – ich bevorzuge allerdings WAV, da ich gerne mit der bestmöglichen Qualität starte.

Direkt unter dem Upload-Fenster aktivieren Sie die "Audio Transcription" und wählen die Sprache Ihres O-Tons aus.

Der blaue Button NEXT bringt Sie zum nächsten Fenster.

Ansicht der Tonspur in Headliner mit Möglichkeit zum Trimmen

Hier sehen Sie den von Ihnen ausgewählten Clip. Mit gehaltener Maustaste lässt sich die blau markierte Tonspur bewegen oder an den Rändern verkleinern, die Auswahl des Soundschnipsels noch verändern. Das geht auch, indem Sie bei "Clip Start" und "Clip End" die Zahlenwerte verändern.

Die mögliche Videolänge der Uploads ist je nach Social-Media-Kanal verschieden. Bei Facebook können Sie die maximal hochgeladenen 10 Minuten auch veröffentlichen, bei Twitter sind nur 2:20 Minuten erlaubt. Bei Instagram muss es noch kürzer sein, da geht nur 1 Minute, bei Instagram Stories sogar nur 15 Sekunden und Snapchat erlaubt lediglich 10 Sekunden.

Mit dem "Time Limit Selector" lässt sich der bevorzugte Kanal auswählen und der hochgeladene Sound wird auf die erlaubte Länge gekürzt. Die Auswahl treffen Sie, indem Sie mit der Maus den markierten Bereich verschieben.

Das Ergebnis lässt sich einfach mit dem Playbutton unter der Spur prüfen.

Im nächsten Fenster wählen Sie das Format Ihres Videos. Auch hier wählen Sie wieder je nach Netzwerk. Auf Twitter und Facebook funktioniert das quadratische Format, "Square".

Nach dieser Wahl laden Sie das Bild für Ihr Video hoch. Sie können es noch ein wenig bearbeiten, also den genauen Ausschnitt auswählen. Im Fall der quadratischen Darstellung für Twitter oder Facebook ist es unkomplizierter hier gleich ein quadratisches Bild hochzuladen.

Ihr Podcastcover würde vom Format her an dieser Stelle gut passen, doch beachten Sie, dass neben der Welle auch noch die Untertitel beim Abspielen des Videos das Bild verdecken. Die Untertitel erscheinen übrigens immer im unteren Drittel, sodass zumindest bei der Wahl der Position der Welle nicht viele Möglichkeiten passen.

Folgendes steht im Hinblick auf die immer erscheinende Welle generell zur Wahl: Die Art der Welle ("Wave Type") die auf Ihrem Video erscheinen soll, die Position ("Wave Position") sowie die Farbe der Welle ("Wave Color"). Bedenken Sie, weiße Wellen auf weißem Grund sind nicht gut sichtbar 😉

Jetzt noch ein Klick auf CREATE PROJECT am unteren Bildschirmrand und Ihr Audiogramm wird zusammengesetzt.

Nach kurzer Zeit sehen Sie die Vorschau des Audiogramms in einem neuen Fenster und haben jetzt noch einmal die Gelegenheit, es zu bearbeiten.

Screenshot: Vorschau und Bearbeitungsfenster in Audiogram-App

Auf der rechten Seite klicken Sie in den Text und können die Transkription bearbeiten. Ich habe bisher immer sehr gute Ergebnisse bekommen und lediglich Kleinigkeiten mussten hier korrigiert werden.

Wenn Sie den Player unterhalb der Audiogramm-Vorschau starten, laufen die Untertitel im Bild rechts unterhalb der zuckenden Wellenform. Die Schrift können Sie ebenfalls anpassen, indem Sie auf den Button STYLE klicken.

Möchten Sie noch etwas am Bild oder der Wellenform ändern, dann klicken Sie in die entsprechende Spur im unteren Teil des Fensters, und gelangen so wieder zu den Bearbeitungsfenstern.

Abschließend klicken Sie rechts auf EXPORT.

Export-Einstelllungen in Headliner-App

Im Export-Fenster haben Sie noch die Möglichkeit, die Videoeinstellungen zu verändern und Ihre E-Mail-Adresse einzutragen, um über den erfolgreichen Export benachrichtigt zu werden. Zudem können Sie Ihrem Audioschnipsel auch noch ein Intro oder Outro hinzufügen. Dann klicken Sie noch einmal auf EXPORT und Ihr Audiogramm wird generiert. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Prozess auf dem Monitor an und Sie werden dann zum Herunterladen aufgefordert.

Wieder bekommen Sie ein neues Fenster angezeigt. Hier geht es jetzt wirklich zum Download. Sie können einen Link zum Teilen kopieren, das Video in Ihrer Dropbox oder auf Google Drive speichern.

Mein Fazit: Headliner ist ein tolles Tool, um Ihrem Audio ein schickes Outfit zu geben und es zu einem Hingucker in verschiedenen Social-Media-Kanälen zu machen und so die Aufmerksamkeit auf Ihren Podcast zu lenken.

Audiogramme wirken

Ich selbst habe bereits gute Resonanz auf solche kleinen Hörhappen auf Twitter und Facebook bekommen und Studien bestätigen dies. Zum Beispiel heißt es in The State of Social 2016 von Buffer, dass Facebook-Videos mehr als 135 Prozent organische Reichweite als Facebook-Fotos erreichen. Organische Reichweite meint Personen, die mit der Seite verbunden sind und den Beitrag direkt sehen oder ihn sehen, weil sie die Seite aufgerufen haben. Und bei Twitter heißt es, Videos würden sechs mal mehr Retweets bekommen als Fotos.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil und probieren Sie diese Form mal aus! Ich freue mich über das Teilen Ihrer Erfahrung in den Kommentaren.

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Tipps & Tricks für Podcaster – Aus eins mach zwei

Und zum Lesen für die, die nicht hören wollen:

Eine gute Idee, um schnell an Podcastinhalte zu kommen, habe ich kürzlich im Podcast von Thomas Mangold gehört. Er sendete Podcastfolgen, die eigentlich eine Trainingsstunde waren.

Dieses Vorgehen ist für alle interessant, die als Coach, Trainer oder Berater arbeiten und podcasten. Es ist effizient und zeigt sehr deutlich, wie Sie in Ihrer Unterstützung vorgehen, ist thematisch sehr nah an Ihren Kunden dran. Ein bisschen wie ein Fragen-und-Antworten-Podcast.

Etwas konkreter: Ich könnte beispielsweise Kunden, die ich in einem 1:1-Setting betreue, fragen, an welchem Punkt sie gerade stehen und ob es besondere Herausforderungen gibt. Ist das beispielsweise die Frage nach der Häufigkeit ihrer Podcasts, also „Wie oft soll ich senden?“, dann kann ich im Gespräch die Vor- und Nachteile einer dichten Sendefolge nennen, Erfahrungen aus Umfragen und eigene Erfahrungen anführen. Wir können darüber sprechen, welche Aspekte auf die Verwirklichung der favorisierten Sendefrequenz Einfluss nehmen – zum Beispiel die Zielgruppe, das eigene Zeitbudget oder die Gestaltung des Podcasts – und im besten Fall kommen wir zu einer Lösung für diese Podcasterin oder diesen Podcaster.

Auf jeden Fall ist das Thema relevant für Ihre Hörer, sie können es auf ihre eigenen Fragen anwenden und Sie haben aus einer Beratung gleich einen Inhalt für Ihren Podcast geschaffen.

Letzteres natürlich nur, wenn Sie das Gespräch mitgeschnitten haben. Im Nachhinein können Sie dann festlegen, ob sich der Inhalt für eine Podcastfolge eignet. Diese Aufnahme können Sie dann noch bearbeiten, also von Pausen, Ähms und Ähs befreien, etwas anmoderieren und auch die Aufnahmesituation erklären.

Selbstverständlich sollten Sie Ihre Kunden vorab um die Einwilligung einer Aufzeichnung bitten, Sie könnten dann ein niedrigeres Honorar anbieten oder auf die besondere Form der Werbung für Ihre Kunden hinweisen.

Je länger ich über dieses Vorgehen nachdenke, desto besser gefällt es mir. Mir scheint es eine sehr gute Idee zu sein, auf diese Art zu podcasten – wenigstens ab und zu.

Ja, ich hoffe, Ihnen gefällt diese Idee ebenfalls. Lassen Sie mich das wissen – und vielleicht möchten Sie auf diese Art und Weise Ihren Podcast starten?

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PüP_059 Suchmaschinenoptimierung für Podcaster

PüP_059 Suchmaschinenoptimierung für Podcaster

Suchmaschinenoptimierung und die vor diesem Hintergrund formulierten Texte sind ein Thema, an dem wir immer dranbleiben dürfen, wenn wir eine Website betreiben. Doch was machen Podcaster, die häufig gar keine oder nur sehr kurze Texte auf ihrem Blog veröffentlichen?

Über diese besondere Herausforderung habe ich mit Saskia Lund gesprochen. Saskia Lund ist Frontend-Webentwicklerin und hat sich auf das CMS WordPress spezialisiert. In dieser Podcastfolge erklärt sie, was genau Google neben gutem Content braucht, um diesen Inhalt überhaupt zu finden. Wir sprechen außerdem über gute SEO-Texte, Cornerstone-Inhalte und deren Verlinkung, über die Bedeutung des Alt-Attributs bei Bildern für Google und sehbehinderte Menschen und über das WordPress-Plugin Yoast.

Viel Spaß beim Hören! Und tauchen Sie mithilfe unten stehender Links tiefer in die Suchmaschinenoptimierung ein oder folgen Sie Zack Reneau-Wedeen auf Twitter und bleiben Sie auf dem Laufenden in Sachen Google Podcasts.

Folgendes wird im Podcast erwähnt:

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