PüP_066 SEO beginnt bei der Frage: Was suchen meine Kunden?

PüP_066 SEO beginnt bei der Frage: Was suchen meine Kunden?

„Was suchen meine Kunden?“ – Das sollte ich herausfinden, bevor ich mich der Suchmaschinenoptimierung meiner Website oder meines Blogs widme. Darauf wies mich Dirk Röttges von Hess und Röttges nach unserem letzten Gespräch hin, dem PüP_062 Trennung von Information und Werbung im Podcast

Wie ich heraus bekomme, was meine Kunden suchen, das ist das Thema dieser Podcastfolge. Vieles erläutert Dirk anhand meiner Website, das Gehörte kann dabei gut verallgemeinert und auf andere Inhalte übertragen werden. Er nennt Tools, die bei der Frage danach unterstützen, was die Kunden suchen, und erläutert, wie Sie die Inhalte nach Kaufphasen der Interessierten ausrichten können und das richtige Keyword finden.

Dirk Röttges ist nicht nur im Online-Marketing für Ärzte aktiv, sondern betreibt als Online-Publisher auch verschiedene Websites. Schauen Sie sich auch sein Beratungskonzept für strategisches Online-Marketing an.

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Buchtipp: „Geschichten erzählen. Storytelling für Radio und Podcast“ von Sven Preger

Buchtipp: „Geschichten erzählen. Storytelling für Radio und Podcast“ von Sven Preger

Der Titel „Geschichten erzählen. Storytelling für Radio und Podcast“ von Sven Preger erschien Anfang 2019 in der Reihe Journalistische Praxis.Der Autor erläutert in seinem Buch grundlegende Prinzipien für gelingendes Storytelling und zeigt Modelle, Meta-Plots genannt, die beim Erstellen von Podcasts als Vorlage dienen können. Sie lernen Techniken kennen, die die Spannung in längeren Beiträgen oder Serien aufrechterhalten, und erfahren, wie Sie szenisch erzählen und Geschichten inszenieren können.

Das Buch ist auch spannend zu lesen. Kurze, thesenartige Zusammenfassungen am Anfang der Kapitel haben mich regelrecht in den nächsten Themenschwerpunkt hineingezogen. Checklisten machen das Buch zum Arbeitsbuch, und wer tiefer einsteigen möchte, findet umfangreiche Angaben zu weiterführender Literatur und Webadressen. Die Schlüsselwörter am Anfang jeden Kapitels hätte ich mir allerdings in einem Stichwortverzeichnis oder Index für eine komfortable Suche auch noch einmal am Ende des Buches gewünscht..

Der Aufhänger für „Geschichten erzählen. Storytelling für Radio und Podcast“ ist der US-amerikanische Podcast „Serial“. 2014 wurde die erste Staffel von „Serial“ veröffentlicht und erregte auch in den deutschen Medien große Aufmerksamkeit. In zwölf Episoden rollt die Journalistin Sarah Koenig den Mord einer Schülerin aus dem Jahr 1999 auf, für den ein Mitschüler verurteilt wurde. Im Podcast wurden Zweifel an der Schuld des Jungen geweckt und tatsächlich wurde das Urteil 2016  erneut geprüft. Das Interesse an dieser Story war enorm: Bis Ende 2016 gab es 80 Millionen Abrufe des Podcasts

An diesem Beispiel zeigt Sven Preger, um was es ihm beim Geschichten erzählen geht. Auch wenn man „Serial“ und das damit verbundene Medieninteresse nicht kennt, kann man den Erläuterungen wunderbar folgen. Viele gut nachvollziehbare Beispiele bringt er auch aus der Dokuserie „Der Anhalter“, die er gemeinsam mit  Stephan Beuting für den WDR 5 produziert hat. (Am besten gleich herunterladen, da der Download nur befristet zur Verfügung steht!)

Doch es geht nicht nur um Serienproduktionen und längere Beiträge, sondern auch um Kurzbeiträge und Kollegengespräche. Da der Fokus beim Storytelling immer auf dem szenischen Erzählen liegt, gewinnen viele Formen von Podcastinhalten durch die vorgestellten Techniken, sei es bei der Interviewführung oder bei dem Einstieg in den Podcast.

Mein Fazit: Ein lesenswertes Praxisbuch für Podcaster, die neue Inspirationen für die Gestaltung ihrer Episoden suchen.

 

Ich war bereits aufgrund des Buchtitels begeistert von der Aussicht, ein Interview mit dem Autor für das Onlinemagazin Fachjournalist führen zu können – lesen Sie mehr über die Entstehung der Doku-Serie „Der Anhalter“ und die Stärken von Audios in Storytelling mit Struktur: "Ein klar gesteckter Rahmen fördern Kreativität".

Im Fachjournalist-Podcast gibt es weitere ganz praktische Tipps zum Storytelling von Sven Preger: Storytelling: Gute Geschichten erzählen im Radio und Podcast

Leseratten empfehle ich außerdem den Buchtipp für Podcaster: Storytelling für Unternehmen auf meinem Blog.

Sven Preger, Geschichten erzählen. Storytelling für Radio und Podcast. 1. Ausgabe 2019, Wiesbaden.*

 

* Das Buch enthält einen Partner-Link zu Amazon. Wenn Sie die Bücher über diesen Link erwerben, erhalte ich eine kleine Provision. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis!

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PüP_065 Sprechen vom Blatt im Podcast

PüP_065 Sprechen vom Blatt im Podcast

Freies Sprechen, also nicht vom Blatt abzulesen, kommt beim Podcasten gut an. Vor diesem Hintergrund habe ich den professionellen Sprecher Jens Wenzel um ein Interview gebeten und mit ihm über seine Arbeit – insbesondere für Hörbücher – geredet. Ich wollte wissen, wie Jens seine Aufnahmen und das Sprechen vorbereitet, und er gibt im Gespräch viele Tipps, die für Podcaster hilfreich sind.

Jens Wenzel ist selbst Podcaster (Ohrenblicke), als Künstler präsentiert er jeden ersten Donnerstag im Monat GERÜHRT UND GESCHÜTTELT, einen Cocktail aus Musik, Improtheater, Kabarett und mehr mit Gästen in Berlin. Auf seiner Sprecherseite bietet er zudem seine Dienste als Audiodienstleister und Sprecher an. Ich habe mich schon öfter mit ihm unterhalten. Über sein Hörbuch So fühlt sich Freiheit an haben wir im Making-of des Hörbuchs geplaudert, über Live-Hörspiele in Wie macht man ein Live-Hörspiel?, dem fünften Podcast übers Podcasten.

Das Hörbuch "Der Tanz des Mörders", über das wir in dieser Folge sprechen und aus dem Sie auch Ausschnitte hören, finden Sie auf den Seiten des Carpathia Verlags.

Viel Spaß beim Hören!

 

PS: Meinen begleiteten Online-Kurs finden Sie hier: In 4 Wochen zum eigenen professionellen Podcast

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Drei motivierende Fragen für schlummernde Podcastprojekte

Drei motivierende Fragen für schlummernde Podcastprojekte

Haben Sie enthusiastisch ein Podcastprojekt gestartet, doch nun liegt es nach kurzer Zeit brach und Sie führen es einfach nicht weiter?! Oder ist Ihnen nach einer längeren Zeit, in der sie regelmäßig Folgen produziert haben, die Motivation abhandengekommen?! Ich möchte Ihnen drei Fragen vorstellen, die die Begeisterung für den eigenen Podcast wieder aufleben lassen können.

Ich setze jetzt mal voraus, dass es den Punkt gab, an dem Sie dachten: „Wow, so ein Podcast ist das ideale Medium für mich!“ Doch nun sind die Downloadzahlen doch nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben, der zeitliche Aufwand ist viel größer als angenommen oder, oder, oder.

Angeregt hat mich der NLP-fresh-up-Podcast der fresh-academy. In der Folge 490 geht es um die Frage, was ich machen kann, wenn mein Projekt nicht vorangeht. Ich hatte auch ein Podcastprojekt, bei dem mir die Motivation abhandengekommen war, und die im Podcast gestellten Fragen von Marc Pletzer haben das Feuer wieder mächtig angefacht.

Was ist die Idee hinter Ihrem Podcast?

Zunächst empfiehlt Marc Pletzer, dass Sie sich gute Gefühle in Bezug auf Ihr Projekt machen. Und das geht, indem Sie sich die Frage nach der Idee stellen, die einmal hinter Ihrem Podcastprojekt stand. Warum haben Sie den Podcast gestartet? Wen und was wollten Sie erreichen? Rufen Sie sich die Ziele des eigenen Podcasts wieder sehr deutlich in Erinnerung.

Mein Projekt, das lange brach lag, heißt Der Multiple-Sklerose-Podcast. Dort ist die erste Folge vor mehr als 8 Jahren online gegangen und seit Sommer 2015 gibt es nichts Neues auf dem Blog.

Die Idee hinter dem Podcast war, dass ich MS-Betroffenen zeige, wie andere Betroffene mit der Krankheit umgehen, um ihnen Mut zu machen. Mut, den eigenen Weg zu gehen, der nicht unbedingt im Rollstuhl enden muss. Gleichzeitig wollte ich Betroffenen eine Stimme geben.

Das Feedback auf das Projekt war durchgehend positiv. Es hat gezeigt, dass der Podcast für die Zuhörer, die von der Krankheit betroffen waren, wirklich ermutigend war. Und die Menschen, die ich dafür interviewt hatte, haben mir außerdem gesagt, dass die Gespräche mit mir für sie eine tolle Gelegenheit waren, über ihre Krankheit zu sprechen. Einmal nicht mit dem Arzt oder dem Lebensgefährten, sondern in einem ganz anderen Kontext.

Mir das wieder vor Augen zu führen, hat mir total Lust gemacht, endlich wieder loszulegen. Ich bin wieder ausreichend motiviert, weiter zu podcasten.

Keine Lust oder was hindert Sie wirklich am Weitermachen?

Damit die Motivation nicht schnell wieder im Sande verläuft, lautet die zweite Frage: Was ist der Punkt, der mich am meisten am Weitermachen hindert? Sind es die stagnierenden Downloadzahlen? Mangelndes Feedback oder der Zeitaufwand? Oder – wie in meinem Fall – das Finden von Interviewpartnern?

Sich klarzumachen, was genau Sie davon abhält, weiterzumachen, ist sehr wichtig. Denn dann können Sie überlegen, wie das verändert werden kann. Ich werde beispielsweise als Erstes mir bekannte Kontakte ansprechen, um neue Interviewpartner für meinen Podcast zu finden.

Ist es bei Ihnen eine niedrige Downloadzahl? Dann überlegen Sie sich, wie und wo Sie den Podcast bekannt machen können. Trommeln Sie dort, wo Ihre Zielgruppe ist!
Kein Feedback? Lassen Sie sich etwas einfallen, damit Sie mehr Feedback bekommen. Rufen Sie im Podcast ausdrücklich dazu auf und machen Sie es Ihren Hörern einfach, eine Rückmeldung zu Ihren Sendungen zu geben. Bedenken Sie dabei, dass Ihre Hörer beim Hören nicht unbedingt auf Ihrer Webseite sind, sondern vielleicht im Auto oder auf ihrer Laufstrecke im Wald. Also nennen Sie Ihre E-Mail-Adresse im Podcast, verlinken Sie sie in den Shownotes oder verlosen Sie etwas unter den Feedbackgebern.

Oder ist es der zeitliche Aufwand, der Sie nicht weitermachen lässt? Dann überlegen Sie, wie Sie den reduzieren können. Finden Sie jemanden, der Sie unterstützen kann. Können Sie Aufgaben auslagern oder gibt es Dinge, die durch Automatisierung schneller abgewickelt werden können? Ich habe mir beispielsweise seit einiger Zeit angewöhnt, meine An- und Abmoderation im Podcast übers Podcasten während des Interviews gleich mit aufzunehmen, das spart sehr viel Zeit bei der Bearbeitung. Sie können sich auch Textbausteine erstellen, sodass die Shownotes schneller erstellt sind. Doch vielleicht sind auch kürzere Podcastfolgen eine Lösung, oder Sie veröffentlichen etwas seltener.

Was bringt mir der Podcast wirklich?

Zuletzt fragen Sie sich, ob der Podcast auch andere Pluspunkte bringt, die Sie noch nicht als Ziel formuliert haben. Diese können aus ganz  unterschiedlichen Richtungen kommen, sich auf die unterschiedlichsten Aspekte beziehen. Meine zusätzlichen Pluspunke bei dem Multiple-Sklerose-Podcast sind zum Beispiel folgende:

Ich lerne neue Menschen kennen, die sich der Herausforderung ihrer Krankheit stellen, ich übe mich im Interviewen, ich sammle Erfahrungen beim Podcasten, die ich als Podcast-Trainerin nutzen und weitergeben kann. Auch Erfahrungen mit der Vermarktung zu machen, ist hilfreich für meine Arbeit. Es spielen auch eigene Werte eine Rolle, bei meinem MS-Podcast ist es die gesellschaftliche und soziale Verantwortung, die ich damit in einem kleinen Bereich übernehme.

In Interviews stellen Sie interessante Kontakte her und Sie lernen Neues vielleicht direkt vom Experten. Führen Sie keine Interviews, lernen Sie auch dazu, weil Sie sich tiefer mit einem Aspekt Ihres Themas beschäftigen. Sie üben es, frei zu sprechen und Skripte zu schreiben, rote Fäden zu spinnen und vieles mehr. Sie werden sichtbarer im Netz, haben mehr zu posten in den Social-Media-Kanälen oder können sich einfach mal ausprobieren. Wer weiß, was noch in Ihnen steckt! Vielleicht inspierieren Sie ganz viel Menschen, Sie teilen Ihr Wissen und machen so die Welt ein kleines bisschen besser.

Und sicherlich gibt es für Sie auch noch eine ganze Reihe anderer Argumente, die für die Weiterführung Ihres Podcasts sprechen.

Schreiben Sie’s auf!

Am besten schreiben Sie sich alle Punkte auf, die für die Weiterführung Ihres Podcasts sprechen. Dann sind Sie beim beim nächsten Durchhänger auch gut gewappnet. Und machen Sie Nägel mit Köpfen, notieren Sie sich gleich die nächsten konkreten Schritte. Für mich sind das: Interviewpartner suchen und Interview führen, Presseverteiler wieder aktivieren und Pressemeldung rausschicken mit der Meldung, dass es weitergeht, und für alles einen sinnvollen Zeitplan machen.

Noch ein kleiner Tipp:
Lassen Sie sich an Ihr Warum erinnern. Auf www.zukunftsmail.com können Sie eine E-Mail vorbereiten und sich in drei Monaten oder einem halben Jahr schicken lassen. Zur Erinnerung.

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PüP_064 Über das Duzen und Siezen

PüP_064 Über das Duzen und Siezen

„You can say you to me“ soll Helmut Kohl zu Ronald Reagan gesagt haben. Was Business Communication Coach Corinne Wilhelm zum Du und Sie in der deutschen und englischen Sprache sagt, hören Sie in dieser Podcastfolge. Ich spreche mit Corinne Wilhelm über interkulturelle Hürden im (englischsprachigen) Geschäftsumfeld – und wie man denen vorbeugen kann. Corinne erzählt, dass die Engländer weniger spießig sind, als oft angenommen, und warum für sie das Siezen in Deutschland mit Antipathie verbunden war und nicht mit höflichem Respekt.

Viel Spaß beim Hören!

Mehr über interkulturelle Kommunikation erfahren Sie in Corinne Wilhelms Podcast clever2gether. Mit ihrem noch jungen Podcast wendet sie sich an Führungskräfte und Unternehmer, die eine bessere sprachliche Figur auf dem Business-Pakett machen möchten. Sie spricht englisch mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen, Positionen und Ländern – ein Podcast, um Tipps und Tricks für die interkulturelle Kommunikation zu bekommen und so ganz nebenbei die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Linkliste:

clever2gether bei iTunes

It's time to improve your english? Dann sind Sie hier richtig: Byte Sized Englisch

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