Die Preisverleihung findet am 31. August im Berliner Rathaus statt und dann werden wir erfahren, ob wir vielleicht einen dritten, zweiten oder sogar ersten Platz gemacht haben. Die Summe, die wir in jedem Fall gewonnen haben, reicht jedoch schon für ein neues Aufnahmegerät und der Preis motiviert die jungen Reporterinnen sehr!
Mehr über den Finow Funk lesen Sie bei meinen Referenzen unter Podcastprojekte.
Was dem einen sein YouTube, ist dem anderen sein SoundCloud 😉 SoundCloud ist eine Plattform, auf der Sie Ihre „Audios“ präsentieren und verbreiten können. Und das in wenigen Schritten:
Nachdem Sie sich bei SoundCloud registriert haben, legen Sie ein Profil an. Dabei können Sie ein Foto hochladen, eine detaillierte Beschreibung einfügen sowie weitere Profile von Ihnen im Netz angeben. SoundCloud bietet unter „Connections“ die Verbindung mit Facebook, Twitter und Tumblr an. So können Sie Ihre Audiodatei einfach über Ihre anderen Social Media-Kanäle verbreiten.
Über Ihr Dashboard laden Sie eine Audiodatei hoch – AIFF, WAVE, FLAC, OGG, MP2, MP3 oder AAC-Dateien sind möglich. Die Datei erscheint jetzt auf dem Portal von SoundCloud. Und – wie man es von YouTube kennt – erscheint bei einem Klick auf den Share-Button auch ein Embed Code, mit dem der Hörbeitrag inklusive Player einfach in andere Online-Texte oder Posts integriert werden kann.
Sie können aber auch direkt eine neue Aufnahme starten und hochladen. Das geht schnell und unkompliziert. Hier ist mein erster Versuch:
Nachdem Sie die Aufnahme gespeichert haben, finden Sie den Embed Code wieder unter dem Share-Button der Tonspur (diesmal links) und können ihn an der gewünschten Stelle auf Ihrer Webseite einfügen. Ganz rechts ( </> ) können die Besucher Ihrer Seite nun Ihre Audiodatei oder Aufnahme ebenfalls weiter verbreiten, ohne das Portal SoundCloud zu besuchen.
Mit dem kostenlosen Account können Sie bis zu 240 Minuten hochladen bzw. aufnehmen. Reicht das nicht aus, bietet SoundCloud unterschiedliche Premium Accounts an. Bis zum Account Pro Plus mit unbegrenzter Speicherkapazität, der allerdings auch 500 Euro im Jahr kostet. Neben den erweiterten Speicherkapazitäten haben Sie bei den Bezahl-Accounts – schon ab der kleinsten Variante – die Möglichkeit den Player individueller anzupassen, ausgewählte Tracks hervorzuheben sowie eine aussagekräftigere Statistik zu nutzen.
Nutzen Sie einen kostenlosen Account, werden Ihre Tracks nur in der Waveform wie oben angezeigt und jeder Track kann maximal 100 mal heruntergelden werden.
Mein Fazit:
SoundCloud ist ein interessantes Tool, um Audiobeiträge auf der eigenen Webpräsenz einfach einzubinden und die eigenen „Sounds“ schnell zu verbreiten.
Vor einigen Wochen habe ich gemeinsam mit meinem Bruder, Andreas Hagedorn. Fotografie, eine Audio-Slideshow für meine Eltern zur Goldenen Hochzeit produziert. Und habe dabei großartige Möglichkeiten entdeckt, mit Bildern und dem gesprochenen Wort zu arbeiten.
Spannend war bei dieser Audio-Slideshow die Mischung von alten Fotos – etwa vom Standesamt oder der ersten gemeinsamen Wohnung meiner Eltern – mit neuen Bildern. Dramaturgische Stilmittel wie Zoomen, Texteinblendungen oder Übergangseffekte machen aus der reinen Bildabfolge eine lebendige Darstellung. Der Sprechertext verbindet die Bilder und die O-Töne. (Letztere hatten übrigens Onkel und Tanten geliefert.) Musik aus den 50er und 60er Jahren sorgten für zusätzliche Emotionen.
Den Film für meine Eltern kann ich hier nicht zeigen. Unter anderem, weil wir Musik genutzt haben, die wir über den privaten Nutzen hinaus, nicht verbreiten dürfen. Ansehen können Sie sich aber meine zweite Produktion: Der Grüne Klee hatte am 11. Mai diesen Jahres zum Besuchertag eingeladen. Dagmar Stratenschulte fotografierte an diesem Vormittag, ich bat die Gäste um ein Statement zur Veranstaltung, und so konnte ein sowohl akustischer als auch optischer Eindruck dieses Netzwerktreffens entstehen:
Nicht jeder Hörbeitrag, nicht jedes Video im Netz ist ein Podcast. Podcasts können viel mehr!
Der Unterschied zum herkömmlichen Download von Audio- oder Videodateien im Internet ist die Kopplung des Podcasts mit einem so genannten RSS-Feed. Diese Technik erlaubt dem Hörer mit Hilfe einer kostenlosen Software, einen Podcast zu abonnieren, so dass automatisch neue Sendungen heruntergeladen und im besten Fall direkt auf den MP3-Player oder das Handy übertragen werden. So lassen sich die Episoden (so nennt man die einzelnen Sendungen eines Podcasts) unabhängig von Zeit und Ort nutzen.
Und hierin liegt auch das Potenzial von Podcasts als Marketinginstrument. In einem Podcast können Sie regelmäßig Ihr Know-how auf symphatische Weise präsentieren. Kunden binden und neue Kunden gewinnen.
Der Einsatz ist zielgerichtet, da nur abonniert, wer sich auch für das Thema interessiert.
Hören ist persönlicher, emotionaler als Lesen. Das bedeutet, Sie stärken Ihre Marke durch die emotionale Ansprache und Kunden oder Interessierte bekommen die Möglichkeit, Sie ein wenig kennen zu lernen.
Podcast ist ein Kind des Web 2.0, dem „Mitmach-Internet“: Feedback von Ihren Hörern liefert Ihnen wertvolle Informationen für Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung.
Podcasts sind ein guter Multiplikator: Sie können in Ihrem Podcast auf Seminare und Aktionen hinweisen, aktuelle Angebote benennen und die Besucherzahl Ihrer Homepage erhöhen.