Blogparade: Lieblingspodcasts

Tanja Neumann (bloggt „Vom (Un)Sinn des Lebens“) hat eine schöne Blogparade gestartet und gefragt: Was sind Eure Lieblingspodcasts? – Da mache ich natürlich gerne mit 🙂

Ich höre recht viele Podcasts, um aktuelle Beispiele für meine Seminare zu haben und natürlich auch, um mich für eigene Projekte und meine Arbeit anregen zu lassen. Zurzeit sind es aber nur zwei Podcasts, die ich wirklich regelmäßig höre und in erster Linie nur für mich 😉

I improve my english – und dabei hilft mir der Podcast der BBC 6 Minute English täglich. Das sind kurzweilige Episoden zu ganz unterschiedlichen Themen und – das gefällt mir sehr – am Ende werden die wichtigsten Vokabeln noch einmal genannt.

Außerdem freue ich mich jede Woche auf das philosophische Radio im WDR 5. Der Moderator Jürgen Wiebicke philosophiert hier mit einem Gast vom Fach über eine interessante, anregende These. Hörer können sich per Telefon oder E-Mail beteiligen. – Leider nicht die Podcast-Hörer ;-(

Und als dritten nenne ich noch einen Podcast für Podcaster: Die kleine Podcastsprechschule von Britta Freith mit tollen und lustigen Übungen, um die Stimme fürs Mikro fit zu machen.

Gespräch mit einem Podcaster: Martin Böhm

…es überwiegt auf alle Fälle der Spaß dabei!

 

sagt Martin Böhm im Gespräch mit mir über seinen Podcast.

Martin Böhm ist Feng Shui Berater und hat 2010 den LEBENS-RAUM-Podcast gestartet. Ein Podcast, der praktische Tipps zu Feng Shui und zur Gestaltung des eigenen Lebensraumes gibt. Den Podcast hören Sie auf www.martinboehm.at oder können ihn bei  iTunes kostenlos abonnieren.

Was Martin Böhm zum Podcasten gebracht hat und welche Technik er nutzt, über Downloadzahlen und ob er bald weitermacht, hören Sie hier und auf SoundCloud.

Präsentationen vertonen

SlideShare ist eine Plattform auf der Sie Ihre Präsentationen (Slides) hochladen und für die Öffentlichkeit sichtbar machen können. Ihre Präsentation lässt sich dann leicht in die eigene Website einbetten und im Netz verbreiten. Für eine Nicht-öffentliche Darstellung benötigen Sie allerdings einen kostenpflichtigen PRO Account.

Nun sprechen nicht alle Präsentationen für sich – und zu textlastige „PowerPoint-Folien“ machen sich in der Regel beim Präsentieren nicht gut. Doch auf SlideShare können Sie Ihre Präsentation auch vertonen. Wie das geht, erfahren Sie hier:

Nachdem Sie einen kostenlosen Account auf Slideshare angelegt haben, laden Sie Ihre Präsentation mit einem Klick auf den Upload-Button hoch. Und dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Ihre Slides mit Powerpoint, OpenOffice oder Apple Keynote erstellt haben.

Unter My Uploads – über die Menüleiste rechts oben – finden Sie Ihre Präsentation und können diese nun noch bearbeiten. Wählen Sie Edit / Delete lassen sich auf der sich öffnenden Seite Informationen hinzufügen oder die Datei auch wieder entfernen.
Um Ihre Präsentation zu vertonen, müssen Sie im Vorfeld den Text als MP3-Datei produziert haben. Zum Beispiel mit Audacity, einem freien und betriebssystemunabhängigen Audioeditor.
Wählen Sie nun den Reiter Create Slidecast und laden Sie hier Ihre MP3-Datei hoch.

Das Synchronisationstool öffnet sich. Wenn Sie Ihre Slides nur mit einer Musik unterlegen wollten, sind Sie mit einem Klick auf Publish unten rechts bereits fertig. Oben links, hinter View presentation können Sie sich Ihren Slidecast ansehen und hören. Ihre einzelnen Folien wurden gleichmäßig über die Länge der Audiodatei verteilt.

Möchten Sie Ihren Folien jedoch einen Wortbeitrag hinzufügen, dann kommt noch ein wenig Arbeit auf Sie zu: Unter dem Player finden Sie den Link Edit der Sie zurück bringt, um die Datei weiter zu bearbeiten. Wählen Sie jetzt den Reiter Edit Slidcast, um wieder in das Synchronisationstool zu gelangen. Kicken Sie auf o.k. in der Sprechblase, um das Tool zu aktivieren.

Synchronisationstool auf SlideShare

Oben befindet sich der Slide Selector. Die ausgewählte Slide ist blau gerahmt und darunter –  im Synchronisation Workspace – sehen Sie ebenfalls einen blaumarkierten Bereich. Das ist der Ton, der unter der markierten Folie abgespielt wird. Möchten Sie diesen verändern, z.B. kürzen oder verlängern, gehen Sie mit dem Cursor auf die blaue Begrenzung des markierten Bereiches, den End Marker. Ein Finger-Symbol wird sichtbar und mit gehaltener linken Maustaste bewegen Sie diesen. Wählen Sie so eine Folie nach der anderen aus und schieben Sie den Endmarker an die Position in der Tonspur, an der die Folie wechseln soll.

Dafür müssen Sie sich natürlich die Zeiten notiert haben oder Sie hören sich mit einem Klick auf den Playbutton Ihren Text nochmal an. Ein roter Zeiger läuft dann über die Tonspur und zeigt die Zeiten an. – So können Sie nach und nach Text und Bild synchronisieren. Speichern Sie Ihre Arbeit mit Save oder veröffentlichen Sie sie mit Publish.

SlideShare bietet mit diesem Tool eine tolle Möglichkeit Präsentationen im Netz zu veröffentlichen. Durch die Vertonung ist sie für alle verständlich nachvollziehbar und spricht für sich – bzw. für Sie 😉

Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

(Beitrag wurde am 27.03.2018 aktualisiert)

Seit Version 2.2.1 ist die Stoppuhr nicht mehr in der Werkzeugleiste zu finden! Siehe Tonspuren synchron halten in Audacity Version 2.2.x.

Audacity ist ein in der Podcastszene beliebter Audioeditor. Der Editor ist eine freie Open-Source-Software und läuft unter Mac OS X, Microsoft Windows und anderen Betriebssystemen. Seit März 2012 gibt es eine neue stabile Version, die ich hier im Blog bereits vorgestellt habe.

Vor Kurzem wurde ich gefragt: Was bedeutet die kleine „Stoppuhr“ in der Werkzeugleiste?Bearbeitungswerkzeuge in Audacity

Bei den Bearbeitungswerkzeugen (Werkzeugleiste) von Audacity finden Sie ein kleines Stoppuhr-Icon. Das ist der Sync-Lock Track-Button. Wenn Sie diesen anklicken passiert scheinbar erst mal gar nichts. Das ändert sich, sobald Sie eine Textspur öffnen. Markieren Sie nun – Sync-Lock Track muss ausgewählt sein – einen Abschnitt in Ihrer Tonspur sehen Sie in dem entsprechenden Bereich in der Textspur viele kleine Stoppuhren.

Textspur und Tonspur verknüpft mit Sync-Lock Tracks in Audacity

Was bedeutet das? Die Textspur, in der Sie Ihre Marker eingefügt haben, ist nun dank Sync-Lock Track fest mit der Tonspur verbunden. Entfernen Sie nun den markierten Bereich der Tonspur, wird dieser Abschnitt automatisch in der Textspur gelöscht. Das heißt: Alle weiteren Markierungen verweisen weiterhin auf richtigen Stellen in der Tonspur.

In der vorherigen stabilen Version 1.2.6 von Audacity musste man manuell die Markierung mit dem Auswahlwerkzeug sowohl in der Tonspur als auch in der Textspur vornehmen. Vergas man dies (was leider schnell passierte 😉 ) stimmte keine der Markierungen mehr mit der Tonspur überein.

Die „Stoppuhr“ – also ein überaus praktisches kleines Werkzeug in Audacity 2.0!

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Buchtipp für Podcaster und andere Wissensteiler

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Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen. – Ein Titel, der sich erstmal recht widersprüchlich anhört, verspricht praxisnahe und umsetzbare Tipps für eine zeitgemäße Akquise-Strategie. Ich habe dieses Buch von Kerstin Hoffmann mit großem Gewinn gelesen und empfehle es allen Podcastern, die ihren Podcast zur Kundenbindung und Kundengewinnung nutzen – oder nutzen wollen.

Adressiert ist das Buch an Berater und Dienstleister, doch ebenso für Produktverkäufer lesenswert. Die von Kerstin Hoffmann entwickelte und propagierte „Strategie des verschenkten Wissens“ passt sowohl für Einzelunternehmer und Freiberufler als auch für größere Unternehmen.

Auf knapp 240 Seiten zeigt die Kommunikationsexpertin, wie das Prinzip kostenlos funktioniert. Sie berichtet über eigene Erfahrungen und lässt andere erfolgreiche Wissensteiler zu Wort kommen. Diese Interviews lockern die Lektüre auf und bieten ergänzende Informationen. Kerstin Hoffmann löst den scheinbaren Widerspruch „Wissen verschenken und damit Geld verdienen“ auf, indem sie deutlich macht, dass das reine Wissen bei weitem nicht alles ist, was, etwa Berater, zu verkaufen haben.

Um die eigene Wissenstrategie erfolgreich zu gestalten, gibt sie ihren Lesern hilfreiche Checklisten an die Hand. Sie zeigt, wie Sie Ihre „Wissenszentrale“ im und außerhalb des Internets planen und aufbauen, WIE, WAS und FÜR WEN Sie Ihr Wissen veröffentlichen und verbreiten.  Und wie Sie den Schritt von kostenlos zu kostenpflichtig gehen.

Was Sie tun können, wenn Ihre Wissensstrategie nicht richtig ins Laufen kommt, erläutert Kerstin Hoffmann übersichtlich am Ende ihres Buches. Eine Geste, die mir sehr gefallen hat. Die Autorin widersteht durchgängig „der Gefahr zu großer Versprechen“ – mehr dazu im dritten Kapitel: „Wieder nur Socken!“

Literaturhinweise und interessante Links finden Sie ebenfalls im Buch und auf der Website zum Buch.

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