Es öffnet sich der Dateimanager und Sie wählen Ihren Jingle aus, der sich in einer Tonspur öffnet. Da in der Regel der Jingle ja auch noch mal am Ende der Folge im Outro zu hören ist, wiederholen Sie diesen Vorgang noch einmal. Jetzt haben Sie zwei Tonspuren.
Damit es übersichtlich bleibt, können Sie den Jingle für das Outro in die Spur des Jingles für das Intro bewegen. Aktivieren Sie das Verschiebewerkzeug in den Kontrollwerkzeugen mit der Funktionstaste F5 und ziehen Sie den Track mit dem Jingle mit gehaltener Maustaste nach oben in die erste Spur. Die leere Spur entfernen Sie mit einem Klick auf das x links oben im Tonspurkopf.
Jetzt starten Sie Ihre Aufnahme. Wird der Jingle bereits abgespielt, dann lassen Sie sich auch in die richtige Stimmung versetzen und sprechen Sie, wenn die Musik zu Ende ist oder schalten die obere Spur im Tonspurkopf stumm.
Sie können Ihr Intro inklusive Jingle jetzt als WAV-Datei exportieren – im Menü „Datei“, „Ton exportieren“ – und Ihrem Inhalt in jeder Episode hinzufügen. Sprechen Sie Ihr Intro selbst, würde ich es bei jeder Folge neu sprechen und den Inhalt direkt anschließen. Denn unsere Stimme klingt nicht jeden Tag gleich, so hört sich ein vorgefertigtes Intro komisch an.
Achten Sie bei der Wahl eines Jingles darauf, dass er nicht zu lang ist. In der Regel sind die Hörerinnen und Hörer an Ihren Inhalten interessiert, weniger an Ihrer Musik. 😉
Einstieg mit Musik unterlegen
Nun hat man nicht immer einen Jingle, der nur einige Sekunden dauert, oder man möchte den ganzen Einstieg mit Musik unterlegen, sowohl das Intro als auch die Angaben zum Inhalt der jeweiligen Folge.
Um Ihnen wieder an einem Beispiel zu zeigen, wie Sie die Musik mit Audacity bearbeiten können, habe ich mich hier bei den „Free Tracks“ von IMATunes bedient. Mit 03:36 Minuten hat der Beispieltrack „This is the day“ eine Länge, auf der sich ein Intro inklusive Einstieg gut unterbringen lässt.
Öffnen Sie Audacity und importieren Sie die Audiodatei. Gehen Sie auch hier wie im oberen Beispiel vor und machen Sie dies gleich zweimal, denn den Ausstieg, die Abmoderation und das Outro, können Sie ebenfalls mit Musik unterlegen.
Dann starten Sie die Aufnahme, sprechen Ihr Intro und den Text für die jeweilige Folge ein, zum Beispiel die Anmoderation eines Interviews. Das hört sich dann zum Beispiel so an: