Spotify – wirklich ein Gewinn für Podcaster*innen?

Spotify – wirklich ein Gewinn für Podcaster*innen?

Audiostreaming-Plattformen sind seit einigen Jahren ziemlich angesagt. Das stellte auch die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018 fest und schrieb Diensten wie Spotify, Apple Music, Deezer und anderen einen relevanten Anteil an der steigenden Online-Audionutzung zu. Spotify ist einer dieser Dienste, der größte laut eigenen Angaben.

Begonnen hat Spotify mit dem Streaming von Musik. Erst seit 2016 ist es möglich, hier auch Podcasts zu hören. Ganz groß raus kam Spotify durch den Podcast „Fest & Flauschig“ mit Jan Böhmermann und Olli Schulz.

Spotify finanziert sein kostenloses Angebot über Werbung. Spielt man Musiktitel ab, so werden diese nach einer Zeit durch Werbung unterbrochen. Das Premium-Angebot ist frei von Werbung und kostet knapp 10 Euro im Monat. Es gibt Tarife für Paare, Familien und Studierende sowie einen kostenlosen, werbefreien Probeaccount für drei Monate.

Um Podcasts zu hören,  brauchen Sie keinen Spotify-Premium-Account. Sie können Podcastfolgen mit dem Free-Account sogar herunterladen, um sie offline anzuhören.

Ich höre Podcasts normalerweise mit der App Apple Podcasts auf dem Smartphone. Hier finde ich meine abonnierten und geladenen Podcast sowie das Apple-Podcastverzeichnis zum Stöbern. Auch die von Spotify produzierten Podcasts sind hier gelistet.

Für diesen Beitrag habe ich mir einen Probeaccount eingerichtet und nutze Spotify vorwiegend mit der App auf meinem Smartphone. Spotify läuft aber auch auf dem Tablet und dem PC.

Podcasts hören – Suchen und Finden mit Spotify

Um die Spotify-App zu nutzen müssen Sie sich zuerst registrieren, das ist kostenlos. Wenn Sie Ihre Spotify-App dann auf dem iPhone öffnen, um Podcasts zu hören, bekommen Sie nach kurzer Zeit bereits viele Hörtipps im Stil von „Diese Podcasts könnten dir gefallen“ – diese Empfehlungen werden wahrscheinlich durch die Angaben generiert, die Sie bei der Registrierung zu Ihrer Person gemacht haben.

Unter der Überschrift „Neue Folgen“ finden Sie „In Podcasts stöbern“, und über diesen Link kommen Sie zu „Podcasts“. Unter dieser Überschrift wird eine größere Podcastauswahl angezeigt, zum Beispiel „Spotify Originals und Exklusives“ und nach Kategorien sortierte Sendungen.

Screenshot App Spotify
Spotify auf dem iPhone

Beim Scrollen durch die lange Liste wird einmal mehr deutlich, wie wichtig ein gutes Cover und ein eindeutiger Titel für den Erfolg eines Podcasts sind – beides sorgt dafür, dass ein Podcast auffällt, anspricht und neugierig macht.

Am unteren Rand des Bildschirms finden Sie in der Mitte eine Lupe, damit können Sie noch gezielter suchen. Die Suchergebnisse sind nicht auf Podcasts beschränkt – je nach Begriff werden auch Musiktitel, Hörbücher und Playlisten aufgeführt. Eingrenzen kann man die Auswahl in dem Fall über „Alle Podcasts anzeigen“ oder „Alle Podcast-Folgen anzeigen“.

Spotify Podcasts

In der Podcast-Anzeige sehen Sie dann alle Podcasts zu Ihrem Suchbegriff – suchen Sie ruhig mit verschiedenen Begriffen, wenn Sie sich für ein bestimmtes Thema interessieren und fündig werden wollen. Mit dem Begriff „podcasten“ habe ich meinen Podcast übers Podcasten beispielsweise an erster Stelle gefunden, „Podcast“ und „Podcasting“ waren weniger erfolgreich. Klicken Sie auf einen der angezeigten Podcasts, können Sie in der Ansicht nach unten scrollen und alle Folgen sehen.

Podcast übers Podcasten in Spotify

Klicken Sie auf „Sortieren“ neben „Alle Folgen“, können Sie nach nicht gespielten oder heruntergeladenen Folgen filtern oder die Folgen nach Datum sortieren.

Auf diesem Bildschirm sehen Sie unter der Podcast-Beschreibung – von der leider nur zwei Zeilen sichtbar sind – die Kategorien, in die der Podcast auf Spotify eingeordnet wurde. Diese haben nichts mit den Kategorien zu tun, die Sie beim Podcaststart angegeben haben, beispielsweise für Apple. Über diese Begriffe, im Beispiel oben „Gesellschaft“, „Kultur“, „Marketing“, kommen Sie auch in die oben erwähnte Übersicht der entsprechenden Kategorie.

Wie Sie im Beispiel sehen, können Sie einem Podcast auch mit einem Klick folgen, der Button befindet sich über der zweizeiligen Beschreibung. Und die drei Punkte rechts daneben bringen Sie in ein Fenster, in dem Sie den ganzen Titel des Podcasts sehen, ihn entfolgen und teilen können.

Springen Sie direkt in eine Folge, können Sie diese abspielen, teilen, herunterladen und sich wieder alle Folgen anzeigen lassen. Auch hier werden Sie über den Hinweis „Das könnte dir auch gefallen“ auf andere Podcasts aufmerksam gemacht.

In der unteren Leiste auf Spotify haben Sie neben dem Startbutton und der Suche außerdem den Punkt Bibliothek. Hierüber kommen Sie in in eine persönlichen Übersicht Ihrer Musik und Ihrer abonnierten Podcasts – den Podcasts, denen Sie folgen. Hier können Sie wieder den gleichen Weg gehen wie von der Startseite aus. Über die Bibliothek zu gehen ist sicherlich der beste Weg, wenn Sie mit Spotify bereits ausgesuchte Podcasts hören wollen.

Spotify für Podcaster*innen

War Spotify anfangs nur für wenige Podcaster*innen zugänglich, können mittlerweile alle Podcaster*innen ihren Podcast dort einreichen und ihn so weiteren Interessierten anbieten. Auf Spotify for Podcasters richten Sie sich dafür zunächst einen kostenlosen Account ein, anschließend müssen Sie Ihren Podcast „adden“ oder „claimen“.

Ist das geschehen, können Sie in Ihrem Dashboard auf eine umfangreiche Statistik zugreifen. Unterschieden wird hier zwischen „Starts“, „Streams“, „Listeners“. Spotify beschreibt die Unterschiede folgendermaßen:

  • Unter „Starts“ fällt, wenn ein*eine Spotify-Benutzer*in 0 Sekunden und mehr einer beliebigen Episode aus Ihren eingereichten Podcasts angehört hat.
  • Unter „Streams“ fällt, wenn ein*eine Spotify-Benutzer*in 60 Sekunden und mehr einer beliebigen Episode aus Ihren eingereichten Podcasts angehört hat.
  • Unter „Listeners“ wird die Anzahl der eindeutigen Spotify-Benutzer*innen gemessen, die eine Episode Ihrer auf Spotify eingereichten Podcasts gestartet haben.

Die Benutzer*innen, die Ihrem Podcast auf Spotify folgen, werden unter „Followers“ gezählt.

Screen Statistik Spotify

Sie sehen im Screenshot oben, dass es zu meinem Podcast große Unterschiede zwischen den einzelnen Erfassungen gibt. Ich freue mich über die 65 „Followers”, da ich gar nicht so viele Hörer*innen erwartet habe, die mir bei Spotify folgen. Doch eine hohe Zahl von 784 Nutzer*innen, die nicht mal 59 Sekunden oder vielleicht nicht mal 1 Sekunde zugehört haben, hat keinen Informationswert für mich.

Sie finden noch weitere Auswertungen unter „Episodes“ und interessante Zahlen unter „Audience“, beispielsweise Angaben zum Geschlecht und zum Alter der Nutzer*innen. Wirklich ernst zu nehmende Aussagen können Sie natürlich nur treffen, wenn Sie eine ausreichend hohe Anzahl an Nutzer*innen haben.

Unter „Details“ finden Sie Einzelheiten zu Ihrem Podcast, hier sehen Sie auch Ihren Spotify-Podcastfeed. Denn der Audiostreamingdienst geht hier einen eigenen Weg und lädt sich Ihre Podcastfolgen aus Ihrem RSS-Feed, um sie auf eigenen Servern zu lagern.

Mein Fazit:

Zum Podcasthören finde ich Spotify nicht geeignet. Musik, Hörbücher und Podcasts sind in den Ergebnissen über die Suche nicht klar getrennt.

Außerdem möchte ich als Hörerin nicht immer wieder auf andere Sendungen hingewiesen werden, besonders wenn ich in meiner Mediathek bin, mich also schon für bestimmte Podcasts entschieden habe. Diese Vorschläge sind vielleicht zum Einstieg oder für die Suche nach Neuem geeignet, doch hier: falscher Ort und Zeitpunkt. Da ich zudem ein neugieriger Mensch bin, muss ich mich hier ständig gegen etwas entscheiden, und das kostet Energie.

Und als Podcasterin möchte ich vermeiden, dass meine Hörer*innen mir eventuell untreu werden.

Auch wäre es mir lieber, Spotify würde meine Folgen nicht auf eigenen Servern speichern, sondern sich wie andere Podcastverzeichnisse mit dem Zugriff auf meinen Feed begnügen.

 

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PüP_083 Mehr Aufmerksamkeit für Ihren Podcast? Das geht mit Pressearbeit!

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Pressearbeit – im Zeitalter von Social Media und Digitalisierung kommt sie etwas altmodisch daher. Ob sie sich trotzdem für Podcaster*innen lohnen kann, darüber habe ich mit Dr. Judith Roth gesprochen. Die Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin erklärt, wann sich eine Pressemeldung lohnt, welche Medien Sie ansprechen können und wie die Meldung für die Journalist*innen gestaltet sein sollte, damit sie auch gelesen wird.

Hier können Sie in ein paar Pressemeldungen von Dr.Judith Roth (für Christa-Marie Münchow) lesen.

Pressemeldungen durchblättern

Dr. Judith Roth betreibt gemeinsam mit Olaf Brinkmann die Podcast-Factory in Bremerhaven, mit der sie Podcasts für Unternehmen, Krankenkassen und Verbände produzieren und verbreiten. Unter eigenen Flagge produzieren Sie den Podcast Hör dich klug! – Dein Wissenspodcast. Außerdem betreibt Judith Roth eine Agentur für Kindermedien.

Lesen Sie auch den Beitrag auf meinem Blog Wie Sie mit Pressemitteilungen auf Ihren Podcast aufmerksam machen.

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Podcasts hosten mit podcaster.de

Podcasts hosten mit podcaster.de

Das Hosten ist ein wesentlicher Schritt beim Podcasten, eine schnelle und unkomplizierte Lösung bietet hier ein Podcast-Hostingservice. Eine Leistungsübersicht der beiden in Deutschland ansässigen Diensten Podigee und podcaster.de finden Sie in dem Beitrag Podcast-Hostingservices. Regional oder egal?

„Der größte Podcast-Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, sagt Podigee über sich. Ich bin vor einigen Jahren mit einigen meiner Projekte vom Selbsthosting mit Blubrry PowerPress zu Podigee gewechselt und bin sehr zufrieden. Allerdings hat Podigee auch seinen Preis. Das kleinste Paket „Basic“ startet zur Zeit bei 15 € im Monat, bei Jahreszahlung gibt es einen Rabatt. Doch auch 144 € im Jahr können ein Argument gegen Podigee sein. Insbesondere für ein nicht-kommerzielles Projekt, in das man viel Zeit und auch Geld für die Aufnahmetechnik steckt. Denn eigentlich wollte man damit nur die Welt ein bisschen besser machen, Wissen teilen und podcasten.

Bei podcaster.de beginnt das kleinste Paket bereits bei 1 € monatlich. Das Starterpaket bietet 50 MB Speicherplatz im Monat, das sind etwa 50 Minuten Sprechzeit, wenn Sie MP3 als Audioformat nutzen. Sie können sich für eine einmonatige kostenlose Testphase anmelden. Es ergibt sich daraus kein Vertrag, Sie müssen sich erst danach aktiv für podcaster.de entscheiden.

Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie man mit dem Starterpaket von podcaster.de einen Podcast ins Leben rufen kann.

Den Podcast-Feed mit Informationen füttern

Zunächst benennen Sie Ihren Podcast mit einem aussagekräftigen, kurzen Begriff für den Feed, bei podcaster.de „Bezeichner“ genannt. In meinem neuen Podcast ist der Bezeichner beispielsweise „podcasten-lernen“. Dieser Begriff erscheint dann in Ihrem Podcast-Feed.

Screenshot Bezeichner bei podcaster.de

Der Feed wird direkt erstellt und angezeigt, wie Sie im Screenshot sehen. Doch er muss jetzt noch weiter mit Informationen gefüttert werden. Klicken Sie dazu auf Weiter mit Schritt 2.

Sie sehen in der nun erscheinenden Übersicht ein Feld für den ganzen Podcasttitel, beispielsweise „Podcasten lernen – Audiokurs mit Tipps direkt zum Mitmachen“. Insgesamt darf der Name des Podcasts 100 Zeichen ohne Leerzeichen betragen, Sie können also Ihre Zielgruppe und den Kundennutzen im Namen verpacken. Doch Vorsicht! Nicht einfach alle Keywords aneinanderreihen, das könnte Apple als zu „spammig“ werten und den Titel ablehnen.

Der Bezeichner für den Podcast-Feed wird unten in der nun erscheinenden Übersicht bereits angezeigt.

Alte Übersichtsmaske podcaster.de

Weiter geht’s mit Angaben zu Ihrer Person und zum Copyright. Das Copyright-Feld ist ein Pflichtfeld, obwohl eine Podcastfolge in der Regel in Deutschland sowieso urheberrechtlich geschützt ist, doch in anderen Ländern ist das anders. Ich trage hier das Copyright-Zeichen © oder das Kürzel für eine Creative-Commons-Lizenz ein.

Die Kategorie ist ein wichtiger Aspekt für die Auffindbarkeit Ihres Podcasts in den Verzeichnissen. Ich wähle hier „Bildung: Kurse“. Darunter wird der Podcast dann bei Apple Podcasts und bei podcast.de gelistet. Es bietet sich immer an, eine Kategorie zu wählen, die das Thema möglichst eng eingrenzt. Denn in der allgemeineren Kategorie „Bildung“ hätte mein Podcast beispielsweise deutlich mehr Mitstreiter*innen und würde schwerer gefunden werden. Achten Sie darauf, dass im Eingabefeld hinter der Kategorie „(neu)“ und nicht „(alt)“ steht, denn Apple hat 2019 seine Kategorien aktualisiert.

Laden Sie auch Ihr Podcast-Cover hoch, hier Logo genannt, und beschreiben Ihren Podcast im entsprechenden Feld. Sie können alle Angaben, die Sie hier machen, später über die Einstellungen noch ändern.

Abschließend klicken Sie auf den grünen Button Podcast anlegen unten rechts. Sie bekommen zwar den Hinweis, dass Ihr Podcast jetzt den Status „live“ hat – doch keine Angst, noch ist in Ihrem Podcast ja noch nichts zum Hören drin ;-).

Sie haben sich bisher in einer alten Podcast-Übersicht bewegt – es gibt bislang nur diese Ansicht zur Eingabe der Daten –, und ich empfehle Ihnen, nun direkt über den Link Hier in die neue Podcast-Übersicht zurückwechseln in die neue Übersicht zu wechseln.

Screenshot Wechsel in neue Übersicht

Im daraufhin erscheinenden Fenster sehen Sie auch Fehlermeldungen, wenn noch nicht alle Angaben vollständig gemacht sind. Ich hatte beispielsweise noch kein Podcast-Cover hochgeladen. Ebenfalls wird der Feed angezeigt, in dem sich immer der eingegebene Bezeichner wiederfindet, im Beispiel https://eyahfk.podcaster.de/podcasten-lernen.rss.

Neue Übersicht bei podcaster.de

Der Feed ist das magische Tool, mit dem Ihre Hörer*innen Ihren Podcast abonnieren und herunterladen können, um ihn auch offline zu hören. Und keine Sorge: Niemand muss diesen Feed auswendig lernen oder in ein Textfeld eintippen. Das geht dann alles ganz automatisch über das Klicken eines Buttons.

Den Punkt „Anmeldewerkzeug“ überspringen Sie, denn ohne eine erste Podcastfolge können Sie Ihren Podcast auch nicht bei Apple Podcasts, Spotify und Co. anmelden.

Die Konfiguration eines Players zum Einbetten steht Ihnen in dem Paket „Starter“ nicht zur Verfügung, so springen Sie direkt zu Aktionen und Episode anlegen.

Screenshot Episode anlegen

Erste Podcastfolge anlegen

Klicken Sie auf den blauen Button Episode anlegen, es öffnet sich die Episodenübersicht.

Sceenshot Episode anlegen

Auch hier haben Sie eine übersichtliche Eingabemaske, in der Sie alle Informationen zu Ihrer ersten Episode eintragen. Wenn Sie kein exklusives Bild zu Ihrer Folge haben, dann laden Sie hier auch Ihr Podcast-Cover hoch.

In dem Feld „Verlinkte Mediendatei (Podcast-Episode)“ klicken Sie auf die Auswahlpfeile und im sich öffnenden Menü auf „Datei hochladen (Pop-Up)“.

Screenshot Episode anlegen – Datei hochladen

Es öffnet sich ein Pop-Up-Fenster, wo Sie Ihr Audio als MP3-Datei hochladen. Ist der Vorgang abgeschlossen, taucht der Dateiname direkt in Ihrer Episodenübersicht unter „Verlinkte Mediendatei (Podcast-Episode)“ auf. Füllen Sie alle weiteren Felder aus und klicken Sie abschließend auf den grünen Button Aktualisieren.

Mit einem Plugin – mehr dazu unter Welches Podcast-Plugin für WordPress wählen? – und einem Link zu Ihrem Audio auf podcaster.de können Sie den Podcast auch auf Ihrer eigenen Website zum Hören anbieten.

Blog anlegen

Sie bekommen mit dem Starter-Paket bei podcaster.de nicht nur einen „Liegeplatz“ für Ihre Audiodateien, sondern auch einen Blog, wo Ihr Podcast dann abgespielt, kommentiert und abonniert werden kann.

Um diesen einzurichten, gehen Sie zurück in die neue Podcast-Übersicht. Hier scrollen Sie nach unten zu „Blog“ und klicken auf Blog zuordnen. Jetzt sind Podcast und Blog miteinander verbunden. Sie finden unter „Blog“ die Domain Ihres Blogs und darunter den Link zu Ihrem Blog-Backend. Klicken Sie darauf, werden Sie um die Eingabe Ihres Passwortes gebeten, mit dem Sie sich auch auf podcaster.de anmelden.

Jetzt steht Ihnen eine komplette WordPress-Seite zur Verfügung:

Wordpress-Backend des podcaster.de-Blogs

Das Frontend, also die Ansicht für Ihre Hörer*innen, ist bereits ein wenig vorbereitet:

Wordpress-Frontend-Blog podcaster.de

Zu WordPress finden Sie jede Menge Tipps im Internet, und ich möchte Ihnen hier nur die wichtigen Details zeigen, beispielsweise einen Player für Podcaster*innen.

Bei den Plugins war ich sehr überrascht, wie viele tolle Möglichkeiten podcaster.de bereits installiert hat. Unterschiedliche Player stehen zur Auswahl, Plugins, die die Gewinnung von Abonnent*innen erleichtern oder der Monetarisierung Ihres Podcasts dienen. Schauen Sie sich das Angebot in Ruhe an, es lohnt sich.

Doch was Sie unbedingt benötigen, ist ein Player. Ich habe mich für diesen Beitrag für den Podlove Web Player entschieden und aktiviere diesen bei den bereits installierten Plugins. Außerdem aktiviere ich den Podlove Subscribe Button, denn der Podcast soll ja auch abonniert werden können.

Im Dashboard von WordPress klicken Sie nun in der linken Sidebar auf Einstellungen und hier auf Podlove Web Player. Im neuen Fenster können Sie Ihren Player konfigurieren – auch hier beschränke ich mich auf wichtige Punkte.

Screenshot Podlove Player WordPress

Unter „Subscribe Button“ fügen Sie den Feed Ihres Podcasts ein, bei „Active Tab“ können Sie auswählen, welche Details im Player angezeigt werden – die Liste aller Folgen, die Shownotes oder anderes. Rechts sehen Sie das Ergebnis dann jeweils in der Vorschau. Vergessen Sie nicht, oben rechts auf den blauen Button Save zu klicken.

Damit der Podlove Web Player auch auf Ihrem Blog erscheint, wählen Sie im Menü den Punkt Settings. Unter „Transform Post Enclosure“ wählen Sie aus, an welcher Stelle Ihres Blogs auf dem Frontend Ihrer WordPress-Seite der Player erscheinen soll – über oder unter dem Blogbeitrag.

Der Podlove Subscribe Button bedarf nun auch noch einiger Aufmerksamkeit. Die Einstellungen dazu finden Sie ebenfalls im Dashboard unter Einstellungen. Wählen Sie diesmal Podlove Subscribe Button. Klicken Sie dann neben „Podlove Subscribe Button“ auf Neu hinzufügen. Sie sehen dann unter „Titel & Shortcode“ einen Shortcode, den Sie bitte in die Zwischenablage kopieren. 

Gehen Sie dann in Ihr Dashboard auf podcaster.de und fügen Sie den Shortcode in die Beschreibung zu Ihrer Podcastfolge ein, Ihre Shownotes.

Et voilá – Sie haben Ihren Podcast an den Start gebracht!

podcaster.de-Blog

Er ist auf dem Blog von podcaster.de abspielbar und abonnierbar. Jede weitere Folge legen Sie in Ihrem podcaster.de-Dashboard an und sie wird dann auf Ihrem Blog vor der letzten Episode erscheinen.

Sie können jetzt noch eine ganze Menge an Ihrem Podcast tun, ihn beispielsweise in den unterschiedlichen Podcastverzeichnissen anmelden. Über das „Anmeldewerkzeug“ unterstützt podcaster.de Sie dabei. Sie können Ihren Blog noch aufhübschen, das Impressum einrichten und vieles mehr. Bestimmen Sie die nächsten Schritte danach, welche Ziele Sie mit Ihrem Podcast erreichen möchten.

Mein Fazit:

Das Starter-Paket von podcaster.de bietet einen extrem günstigen „Liegeplatz“ für Ihren Podcast inklusive eines WordPress-Blogs. Sie haben alles, was Sie brauchen, um zu starten – und mehr geht immer. Der Hostingservice ist DSGVO-konform und bietet einen deutschsprachigen Support.

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PüP_082 Wie Sie mehr Präsenz im Podcast zeigen

PüP_082 Wie Sie mehr Präsenz im Podcast zeigen

Sie wollen präsenter bei Ihren Hörer*innen ankommen? Dann bringen Sie Ihren Körper mit ins Spiel! – Auch wenn man das nicht sieht, so überträgt es sich doch auf die Stimme, sagt die Schauspielerin und Kommunikationstrainerin Dagmar D’Alessio in dieser Podcastfolge.

Sie erklärt, welche Gesten unsere Worte anschaulicher machen und unsere Sätze strukturieren, wie Gesten unsere Gedanken ordnen und meint, dass Gesten richtig groß beim Podcasten sein dürfen.

Dagmar D’Alessio coacht und gibt Seminare unter der Marke Rheacting. Auf der Lernplattform  Udemy finden Sie ihr Stimmtraining – stimmig sein lohnt sich und den Kurs Unbeschreiblich weiblich.

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So installieren Sie die FFmpeg-Bibliothek in Audacity und öffnen sogar Videodateien

So installieren Sie die FFmpeg-Bibliothek in Audacity und öffnen sogar Videodateien

(aktualisiert am 25. Mai 2023)

Audacity ist und bleibt ein Audioeditor, ein Audioschnittprogramm. Doch Sie können auch Videodateien mit Audacity öffnen. Videodateien, zum Beispiel MP4-Dateien, sind sogenannte Containerformate, in denen eine Video- und eine Audiodatei (manchmal auch noch andere Dateien) liegen. In Audacity öffnen Sie nur die Audiodatei.

Um diese Containerformate in Audacity zu öffnen, benötigen Sie ein Zusatzprogramm, die FFmpeg-Bibliothek. Ist dieses Programm aktiviert, lassen sich mit Audacity auch weitere Audioformate importieren und exportieren, beispielsweise das von Microsoft entwickelte Dateiformat WMA.

Das kleine Zusatzprogramm FFmpeg-Bibliothek können Sie über Audacity kostenlos herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren. Da dieser Vorgang etwas speziell ist, habe ich Ihnen die Schritte im Folgenden aufgeführt.

FFmpeg-Bibliothek herunterladen

In der Menüleiste wählen Sie Bearbeiten > Einstellungen. Mac-Nutzer finden die „Einstellungen“ unter „Audacity“. In der linken Spalte des sich öffnenden Fensters wählen Sie Bibliotheken aus. Oben rechts sehen Sie die aktuelle, integrierte Version des Encoders um MP3-Dateien zu exportieren.

Darunter muss die FFmpeg-Bibliothek geladen werden.

FFmpeg in Audacity hochladen

Klicken Sie also auf Herunterladen.

Es öffnet sich eine neue Seite in Ihrem Browser. Scrollen Sie etwas nach unten und klicken Sie auf https://lame.buanzo.org//ffmpeg.php:

Sie gelangen wieder auf eine neue Seite und hier müssen Sie wieder an all den auffalligen Buttons vorbei scrollen, bis Sie zur FFmpeg Installer for Audcity 3.2 and later kommen.

Klicken Sie jeweils auf den Link neben dem Betriebssystem welches Sie nutzen. Die entsprechende exe- oder png-Datei landet direkt in Ihrem Downloadordner, oder Sie klicken mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und wählen den Ordner für den Download aus.

Gehen Sie dann in den entsprechenden Ordner auf Ihrem Rechner und installieren Sie das kleine Zusatz-Programm mit einem Doppelklick. Ein Installationsassistenz unterstützt Sie dabei.

Hurra! – Prüfen Sie nun in Audacity, ob die FFmpeg-Bibliothek in den Einstellungen unter Bibliotheken bereits angezeigt wird. Eventuell müssen Sie noch auf Suchen klicken und die Datei auf Ihrem Rechner auswählen.

Jetzt können Sie auch Videodateien in Ihrem Audioeditor öffnen und deren Tonspur bearbeiten und WMA-Dateien erzeugen.

Sie wollen mehr über Audacity wissen? Dann ist vielleicht mein Audacity-Kurs etwas für Sie: Audacity für Einsteiger*innen.

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