PüP_085 Geschichten erzählen im Podcast – am besten frei!

PüP_085 Geschichten erzählen im Podcast – am besten frei!

Dr. Michl Zirk ist professioneller Geschichtenerzähler. Der promovierte Sprach- und Literaturwissenschaftler erzählt seit über 20 Jahren Geschichten. Er ist Ausbilder im Verband der Erzählerinnen und Erzähler und Lehrbeauftragter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Hier unterrichtet er Lehramtsstudent*innen im „erzählenden Lehren“.

Michl Zirk hat das Buch „Freies mündliches Erzählen. Ein Grundkurs“ geschrieben und im Erzählverlag veröffentlicht.

Ich sprach mit Michl Zirk darüber, wie wir im Podcast frei erzählen können und welche Form eine Geschichte braucht, um spannend für die Zuhörer*innen zu sein. Zudem redeten wir darüber, wie wir uns Geschichten merken können und wie Podcaster*innen auch ohne Publikum Inhalte gut rüberbringen.

Und mehr Wissen für Ihren Podcast finden Sie auf diesen Seiten:

- zum Hören: Wie Sie mehr Präsenz im Podcast zeigen

- zum Lesen: Schreiben fürs Hören]

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Struktur bringt Freiheit – die strategische Contentplanung

Struktur bringt Freiheit – die strategische Contentplanung

Anfang des Jahres habe ich mit Heike Friedrich über die strategische Planung von Content – also auch von Podcasts – gesprochen und die Podcastfolge PüP_078 Wie Sie Content strategisch planen und Leichtigkeit in Ihr Marketing bringen ist entstanden. Eine für Podcaster*innen sehr wichtige Folge, die mir sowohl fürs Podcasten als auch fürs Bloggen viele Impulse gegeben hat.

Die wichtigsten Tipps erhalten Sie hier noch einmal in Textform, zusammengefasst von meiner Lektorin Silke Brockmüller.

Struktur bringt Freiheit – die strategische Contentplanung

Heike Friedrich geht in dieser Podcastfolge darauf ein, wie wichtig eine strategische Contentplanung ist, wenn man professionell Contentmarketing für das eigene Business machen will. Gerade Selbstständige entlasten sich dabei selbst und erreichen gesteckte Businessziele. Planung bringt zudem Leichtigkeit und Spaß in die Arbeit – es wird der Raum geschaffen, um kreativ sein zu können.

WOW-Content

Mit dem WOW-Content, der wohlüberlegt erstellt, geplant und verbreitet wird, kann man sich auch als Podcaster*in von der breiten Masse abheben und bekannt machen. Der WOW-Content hilft Selbstständigen, mit eigenen Contentformaten und -ideen als Expert*in sichtbar zu werden. Sie sind für ein bestimmtes Thema bekannt und können ihre Inhalte nutzen, damit die Hörer*innen Sie als Person direkt mit diesem Thema verknüpfen.

Die strategische Planung

Es sollte ein übergeordnetes Expert*innenthema geben, für das Sie bekannt sind, wofür Sie wahrgenommen werden wollen, empfiehlt die Content-Marketing-Expertin. Dies ist unabdingbare Voraussetzung für die strategische Contentplanung. Der Content selbst ist immer an Businesszielen ausgerichtet, die in einer Jahresplanung festgelegt werden.

Jeder Monat hat nur ein Kernthema, was Sie in der Planung präzisieren – nach diesem Kernthema richtet sich der jeweilige Content. So können Sie auch mit genug Vorlauf wichtige Termine und Punkte herauspicken und Ihren Inhalt dementsprechend gestalten. Laut Heike Friedrich ist es dabei wichtig, bei komplexeren Dingen, zum Beispiel Angeboten, schon einige Wochen Vorlauf einzuplanen, um die Leute mit thematischem Content vorzubreiten und einzustimmen.

Durch die strategische Planung wissen Sie, was das nächste Ziel ist, was ansteht, worauf der Fokus liegen soll. Dann ist auch klar, um welches Thema es sich in den nächsten Wochen auf allen Kanälen drehen muss.

Unabdingbar ist, dass jeder Monat wirklich nur ein Kernthema hat. Denn es braucht eine Weile, bis ein Thema bei den Leuten ankommt, und nicht jede*r liest jeden Post. Wenn Sie anfangen, Themen zu vermischen und zu streuen, nimmt Sie niemand mehr für das Thema wahr, für das Sie eigentlich gerade wahrgenommen werden wollen.

Wir haben genügend Zeit, wir können unsere Themen nacheinander statt gleichzeitig vorstellen. Die Leute begeben sich mit uns auf eine „Content-Journey“, das Vertrauen wächst von Contentstück zu Contentstück, alle unsere Themen werden irgendwann wahrgenommen, es besteht kein Grund zur Sorge. Und Kund*innen folgen Ihnen meistens bereits lange, bevor sie auf Sie zukommen, Spontanbuchungen sind eher selten.

Schritte in der Contentplanung

  1. Es wird ein Fokusthema für einen Monat festgelegt, das sich an dem nächsten Businessziel ausrichtet.
  2. Planen Sie Ihren Expert*innencontent. Dieser Content wird vor dem Hintergrund des monatlichen Themenschwerpunkts geplant und befinden sich dann zum Beispiel in Ihrem Podcast, auf Ihrem Blog oder in einem längeren Video. Dies sind die ausführlichen Inhalte, in denen Sie Ihre Expertise zeigen können. Die Plattform für diesen Content ist das „Herzstück“ Ihrer Arbeit. Erst, wenn dieses Herzstück steht, kann der „Snack“-Content, können die Contenthäppchen geplant werden, das sind Ihre verschiedenen Kanäle – also Twitter, Facebook, Instagram oder XING. Das kann bei Ihrem Podcast aber auch YouTube sein, wo Sie die Folgen als Video mit Standbild oder Audiogramm teilen können.
  3. Klären Sie, wie Sie diese Kanäle bespielen wollen. Planen Sie Ihren Newsletter zeitlich passend ein und fragen Sie sich, was Sie aus einer Podcastfolge noch alles machen können. Bespielen Sie Ihre Kanäle mit eigenen Inhalten und Formen, die zum Herzstück passen und gleichzeitig unabhängig von ihm sind. Bereiten Sie Ihren Content auf, indem Sie als Snack ein Audiogramm erstellen, nutzen Sie Zitate, Karusselposts, eine Infografik – es gibt viele Möglichkeiten! Ein eigener „Snack“-Content ist so wichtig, da viele Menschen nur eine Plattform nutzen und den angebotenen Links gar nicht folgen. Bei diesem Vorgehen ist die Vorausplanung essenziell, um eine gewisse Anzahl Contenthäppchen in den Contentplan einzubauen. Denn nur so kann das Herzstück ausgiebig verwertet und recycelt werden.
  4. Wenn Sie ihr Business auf Plattformen wie Facebook oder LinkedIn haben, können Sie überlegen, wie es weitergehen kann, was Sie in diesem Monat noch zu Ihrem Fokusthema teilen wollen. Gibt es Studien, Statistiken, andere Expert*innen? Womit können Sie Ihren Contentplan für die einzelnen Kanäle noch auffüllen?

Zeit für die Planung einplanen

Wenn Sie die Planung einmal im Monat machen, geht alles viel schneller, weil Sie gleiche Aufgaben zusammenfassen können. Mit etwas Übung ist der grobe Contentplan in höchstens einer Stunde erstellt.

Wenn Sie starten und als Expert*in wahrgenommen werden wollen, sollten Sie eine höhere Frequenz einplanen und öfter als einmal pro Monat etwas veröffentlichen. Sie sollten mit mehr Content nach außen gehen, aus dem Sie wiederum Häppchen erstellen.

Der Content-Workflow

  1. Themenplanung, der Contentplan für alle Kanäle wird erstellt.
  2. Wöchentliche Contentproduktion. Planen Sie beispielsweise einen Tag in der Woche als „Content-Tag“ ein. Hier produzieren Sie Ihre Podcastfolge, schreiben Ihren Newsletter dazu, erstellen die Social-Media-Häppchen. Die Veröffentlichung erfolgt dann auf den verschiedenen Plattformen automatisiert.

Der Contentplaner

Aus dem redaktionellen Bereich kommend, hat Heike Friedrich gemerkt, dass viele Selbstständige ein Problem mit der Contentplanung haben und gar nicht wissen, dass sie es für ihr Contentmarketing strategisch planen sollten, um weniger Stress zu haben und mit ihrem Marketing mehr zu erreichen. So ist die Idee zustande gekommen, Leuten dieses Planen beizubringen.

Und da sie aus dem Printbereich kommt und Planer sehr mag, hat Heike Friedrich zudem noch den „Content-Planer“ erstellt, ein hochwertiges Buch mit sehr wertiger Verpackung, alles nachhaltig produziert. Für den Planer 2021 können Sie sich auf einer Warteliste eintragen, und es gibt auf ihrer Website einen vordatierten, digitalen Content-Planer als Freebie, der sich großer Beliebtheit erfreut.

 

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PüP_084 Stressfrei podcasten!

PüP_084 Stressfrei podcasten!

In dieser Folge spreche ich mit Thea Wulff vom Podcast STRESSismus. Und Stress ist unser Thema.

Thea Wulff ist systhemische Coach und begleitet Menschen bei den Themen Führung, Teamentwicklung, Kommunikation und – natürlich – Stress. Mit mir plaudert sie darüber, was sie beim Podcasten stresst und welche Manöver sie vor Stress bewahren.

Damit ich stressfrei durchs Podcasten komme, hilft mir ausreichend zeitlicher Vorlauf. Und dazu gehört eine gute Planung. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Gut geplant ist halb gewonnen – auch beim Podcasten und hören Sie im PüP 78 Wie Sie Content strategisch planen und Leichtigkeit in Ihr Marketing bringen.

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Spotify – wirklich ein Gewinn für Podcaster*innen?

Spotify – wirklich ein Gewinn für Podcaster*innen?

Audiostreaming-Plattformen sind seit einigen Jahren ziemlich angesagt. Das stellte auch die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018 fest und schrieb Diensten wie Spotify, Apple Music, Deezer und anderen einen relevanten Anteil an der steigenden Online-Audionutzung zu. Spotify ist einer dieser Dienste, der größte laut eigenen Angaben.

Begonnen hat Spotify mit dem Streaming von Musik. Erst seit 2016 ist es möglich, hier auch Podcasts zu hören. Ganz groß raus kam Spotify durch den Podcast „Fest & Flauschig“ mit Jan Böhmermann und Olli Schulz.

Spotify finanziert sein kostenloses Angebot über Werbung. Spielt man Musiktitel ab, so werden diese nach einer Zeit durch Werbung unterbrochen. Das Premium-Angebot ist frei von Werbung und kostet knapp 10 Euro im Monat. Es gibt Tarife für Paare, Familien und Studierende sowie einen kostenlosen, werbefreien Probeaccount für drei Monate.

Um Podcasts zu hören,  brauchen Sie keinen Spotify-Premium-Account. Sie können Podcastfolgen mit dem Free-Account sogar herunterladen, um sie offline anzuhören.

Ich höre Podcasts normalerweise mit der App Apple Podcasts auf dem Smartphone. Hier finde ich meine abonnierten und geladenen Podcast sowie das Apple-Podcastverzeichnis zum Stöbern. Auch die von Spotify produzierten Podcasts sind hier gelistet.

Für diesen Beitrag habe ich mir einen Probeaccount eingerichtet und nutze Spotify vorwiegend mit der App auf meinem Smartphone. Spotify läuft aber auch auf dem Tablet und dem PC.

Podcasts hören – Suchen und Finden mit Spotify

Um die Spotify-App zu nutzen müssen Sie sich zuerst registrieren, das ist kostenlos. Wenn Sie Ihre Spotify-App dann auf dem iPhone öffnen, um Podcasts zu hören, bekommen Sie nach kurzer Zeit bereits viele Hörtipps im Stil von „Diese Podcasts könnten dir gefallen“ – diese Empfehlungen werden wahrscheinlich durch die Angaben generiert, die Sie bei der Registrierung zu Ihrer Person gemacht haben.

Unter der Überschrift „Neue Folgen“ finden Sie „In Podcasts stöbern“, und über diesen Link kommen Sie zu „Podcasts“. Unter dieser Überschrift wird eine größere Podcastauswahl angezeigt, zum Beispiel „Spotify Originals und Exklusives“ und nach Kategorien sortierte Sendungen.

Screenshot App Spotify
Spotify auf dem iPhone

Beim Scrollen durch die lange Liste wird einmal mehr deutlich, wie wichtig ein gutes Cover und ein eindeutiger Titel für den Erfolg eines Podcasts sind – beides sorgt dafür, dass ein Podcast auffällt, anspricht und neugierig macht.

Am unteren Rand des Bildschirms finden Sie in der Mitte eine Lupe, damit können Sie noch gezielter suchen. Die Suchergebnisse sind nicht auf Podcasts beschränkt – je nach Begriff werden auch Musiktitel, Hörbücher und Playlisten aufgeführt. Eingrenzen kann man die Auswahl in dem Fall über „Alle Podcasts anzeigen“ oder „Alle Podcast-Folgen anzeigen“.

Spotify Podcasts

In der Podcast-Anzeige sehen Sie dann alle Podcasts zu Ihrem Suchbegriff – suchen Sie ruhig mit verschiedenen Begriffen, wenn Sie sich für ein bestimmtes Thema interessieren und fündig werden wollen. Mit dem Begriff "podcasten" habe ich meinen Podcast übers Podcasten beispielsweise an erster Stelle gefunden, "Podcast" und "Podcasting" waren weniger erfolgreich. Klicken Sie auf einen der angezeigten Podcasts, können Sie in der Ansicht nach unten scrollen und alle Folgen sehen.

Podcast übers Podcasten in Spotify

Klicken Sie auf „Sortieren“ neben „Alle Folgen“, können Sie nach nicht gespielten oder heruntergeladenen Folgen filtern oder die Folgen nach Datum sortieren.

Auf diesem Bildschirm sehen Sie unter der Podcast-Beschreibung – von der leider nur zwei Zeilen sichtbar sind – die Kategorien, in die der Podcast auf Spotify eingeordnet wurde. Diese haben nichts mit den Kategorien zu tun, die Sie beim Podcaststart angegeben haben, beispielsweise für Apple. Über diese Begriffe, im Beispiel oben „Gesellschaft“, „Kultur“, „Marketing“, kommen Sie auch in die oben erwähnte Übersicht der entsprechenden Kategorie.

Wie Sie im Beispiel sehen, können Sie einem Podcast auch mit einem Klick folgen, der Button befindet sich über der zweizeiligen Beschreibung. Und die drei Punkte rechts daneben bringen Sie in ein Fenster, in dem Sie den ganzen Titel des Podcasts sehen, ihn entfolgen und teilen können.

Springen Sie direkt in eine Folge, können Sie diese abspielen, teilen, herunterladen und sich wieder alle Folgen anzeigen lassen. Auch hier werden Sie über den Hinweis „Das könnte dir auch gefallen“ auf andere Podcasts aufmerksam gemacht.

In der unteren Leiste auf Spotify haben Sie neben dem Startbutton und der Suche außerdem den Punkt Bibliothek. Hierüber kommen Sie in in eine persönlichen Übersicht Ihrer Musik und Ihrer abonnierten Podcasts – den Podcasts, denen Sie folgen. Hier können Sie wieder den gleichen Weg gehen wie von der Startseite aus. Über die Bibliothek zu gehen ist sicherlich der beste Weg, wenn Sie mit Spotify bereits ausgesuchte Podcasts hören wollen.

Spotify für Podcaster*innen

War Spotify anfangs nur für wenige Podcaster*innen zugänglich, können mittlerweile alle Podcaster*innen ihren Podcast dort einreichen und ihn so weiteren Interessierten anbieten. Auf Spotify for Podcasters richten Sie sich dafür zunächst einen kostenlosen Account ein, anschließend müssen Sie Ihren Podcast „adden“ oder „claimen“.

Ist das geschehen, können Sie in Ihrem Dashboard auf eine umfangreiche Statistik zugreifen. Unterschieden wird hier zwischen „Starts“, „Streams“, „Listeners“. Spotify beschreibt die Unterschiede folgendermaßen:

  • Unter „Starts“ fällt, wenn ein*eine Spotify-Benutzer*in 0 Sekunden und mehr einer beliebigen Episode aus Ihren eingereichten Podcasts angehört hat.
  • Unter „Streams“ fällt, wenn ein*eine Spotify-Benutzer*in 60 Sekunden und mehr einer beliebigen Episode aus Ihren eingereichten Podcasts angehört hat.
  • Unter „Listeners“ wird die Anzahl der eindeutigen Spotify-Benutzer*innen gemessen, die eine Episode Ihrer auf Spotify eingereichten Podcasts gestartet haben.

Die Benutzer*innen, die Ihrem Podcast auf Spotify folgen, werden unter „Followers“ gezählt.

Screen Statistik Spotify

Sie sehen im Screenshot oben, dass es zu meinem Podcast große Unterschiede zwischen den einzelnen Erfassungen gibt. Ich freue mich über die 65 „Followers”, da ich gar nicht so viele Hörer*innen erwartet habe, die mir bei Spotify folgen. Doch eine hohe Zahl von 784 Nutzer*innen, die nicht mal 59 Sekunden oder vielleicht nicht mal 1 Sekunde zugehört haben, hat keinen Informationswert für mich.

Sie finden noch weitere Auswertungen unter „Episodes“ und interessante Zahlen unter „Audience“, beispielsweise Angaben zum Geschlecht und zum Alter der Nutzer*innen. Wirklich ernst zu nehmende Aussagen können Sie natürlich nur treffen, wenn Sie eine ausreichend hohe Anzahl an Nutzer*innen haben.

Unter „Details“ finden Sie Einzelheiten zu Ihrem Podcast, hier sehen Sie auch Ihren Spotify-Podcastfeed. Denn der Audiostreamingdienst geht hier einen eigenen Weg und lädt sich Ihre Podcastfolgen aus Ihrem RSS-Feed, um sie auf eigenen Servern zu lagern.

Mein Fazit:

Zum Podcasthören finde ich Spotify nicht geeignet. Musik, Hörbücher und Podcasts sind in den Ergebnissen über die Suche nicht klar getrennt.

Außerdem möchte ich als Hörerin nicht immer wieder auf andere Sendungen hingewiesen werden, besonders wenn ich in meiner Mediathek bin, mich also schon für bestimmte Podcasts entschieden habe. Diese Vorschläge sind vielleicht zum Einstieg oder für die Suche nach Neuem geeignet, doch hier: falscher Ort und Zeitpunkt. Da ich zudem ein neugieriger Mensch bin, muss ich mich hier ständig gegen etwas entscheiden, und das kostet Energie.

Und als Podcasterin möchte ich vermeiden, dass meine Hörer*innen mir eventuell untreu werden.

Auch wäre es mir lieber, Spotify würde meine Folgen nicht auf eigenen Servern speichern, sondern sich wie andere Podcastverzeichnisse mit dem Zugriff auf meinen Feed begnügen.

 

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PüP_083 Mehr Aufmerksamkeit für Ihren Podcast? Das geht mit Pressearbeit!

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Pressearbeit – im Zeitalter von Social Media und Digitalisierung kommt sie etwas altmodisch daher. Ob sie sich trotzdem für Podcaster*innen lohnen kann, darüber habe ich mit Dr. Judith Roth gesprochen. Die Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin erklärt, wann sich eine Pressemeldung lohnt, welche Medien Sie ansprechen können und wie die Meldung für die Journalist*innen gestaltet sein sollte, damit sie auch gelesen wird.

Hier können Sie in ein paar Pressemeldungen von Dr.Judith Roth (für Christa-Marie Münchow) lesen.

Pressemeldungen durchblättern

Dr. Judith Roth betreibt gemeinsam mit Olaf Brinkmann die Podcast-Factory in Bremerhaven, mit der sie Podcasts für Unternehmen, Krankenkassen und Verbände produzieren und verbreiten. Unter eigenen Flagge produzieren Sie den Podcast Hör dich klug! - Dein Wissenspodcast. Außerdem betreibt Judith Roth eine Agentur für Kindermedien.

Lesen Sie auch den Beitrag auf meinem Blog Wie Sie mit Pressemitteilungen auf Ihren Podcast aufmerksam machen.

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