Die drei wichtigsten Dinge, die ein Podcast bieten muss, damit ich ihn höre

Daumen hoch„Was macht einen Podcast hörenswert?“ ist eine Frage in meinen Audio-Seminaren die immer angeregt diskutiert wird. Ich zitiere dann gerne Alexander Wunschel aus Weblog, Podcasting und Videojournalismus:

„Jeder Sender definiert sich überwiegend über zwei Dimensionen: Klang und Inhalt. Und hierbei ist bei weitem nicht die technische Perfektion ausschlaggebend, sondern Authentizität, Passion und Profession. Die Stimme dient dabei als Trägermedium für ein Erfolgskriterium von Podcasts: Leidenschaft.“

Und nun fragt Christian Gursky in seiner Blogparade auf unternehmer.fm: Was sind die drei wichtigsten Dinge, die ein Podcast bieten muss, damit du ihn gerne hörst? (mehr …)

Podcast fürs Marketing – Gründe von A (nders) bis Z (ielgerichtet)!

Schauen Sie sich in dieser PREZI-Präsentation 5 Gründe an, die für einen Podcast als Marketinginstrument sprechen. – Von A wie anders bis Z wie zielgerichtet!
 

Starten Sie die PREZI und nutzen Sie die Pfeile am unteren Rand. Oder klicken Sie sich durch die einzelnen Kreise!

 

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Podcasten: 5 Tipps wie Sie dranbleiben

Podcasten: 5 Tipps wie Sie dranbleiben

Bei Iron Blogger Berlin geht es um bloggen und Bier trinken. Die  teilnehmenden Blogger verpflichten sich jede Woche einen Blogbeitrag zu erstellen. Wer das nicht tut, zahlt 5,- € in die Bierkasse. –  Auch eine Art, am Bloggen dranzubleiben 😉  Und auf Webmaster Friday wurde im Mai gefragt, ob die Zeit des Bloggens schon vorbei sei? Viele Blogs schlafen immer wieder ein oder sie erwachen erst gar nicht so richtig zum Leben.
Bei den Audiobloggern, den Podcastern, ist das ganz ähnlich. Hier ist das noch ärgerlicher, weil diese eventuell schon in Technik investiert haben, sich in die Geheimnisse der Audiobearbeitung eingearbeitet haben, ihr Schlafzimmer in ein Aufnahmestudio umgewandelt haben und und und. Mir sind diese »Motivationslöcher« auch nicht fremd und ich möchte Ihnen hier fünf Tipps geben, wie Sie diese überwinden oder – noch besser – gar nicht erst in sie hineinfallen.

Redaktionsplan erstellen

Ich empfehle bereits bei der Konzepterstellung, die ersten fünf Themen für den Podcast festzulegen. So vermeiden Sie zum einen, dass Sie gleich in der ersten Episode Ihr Pulver verschießen, zum anderen zögern Sie die nächste Episode nicht heraus, weil Ihnen kein Thema einfällt. Mir persönlich hilft diese Planung auch beim Bloggen immer sehr. Ohne Plan kann ich Tage verbringen, mich für ein Thema zu entscheiden.

Ich liebe Pläne und kann dabei immer noch flexibel sein, um beispielsweise einen aktuellen Anlass aufzugreifen und nicht Sklave meiner eigenen Planung zu sein. Wenn Sie sich auch auf einen Tag festlegen wollen, dann vermeiden Sie ein festes Datum wie, immer am ersten oder fünfzehnten eines Monats. Was, wenn das dann ein Sonntag ist? Oder Montage erzeugen auch schnell Stress am vorhergehenden Wochenende.

Wirklich fest stehen sollte der Tag, wenn Sie mit anderen zusammenarbeiten. Also, wenn Ihnen jemand etwa für eine Rubrik, etwas zuliefert. Steht hier kein Tag fest, müssen Sie Ihren Zulieferer möglicherweise auch noch motivieren. Bei wöchentlich erscheinenden Podcasts ist ein fester Tag für die Veröffentlichung ebenfalls sinnvoll. Hier merken sich die Hörer eher genau den Tag und erwarten oft sehnsüchtig ihren neue Folge.

Commitment

Sich für die Podcastproduktion zu verpflichten, kann für manche ebenfalls eine Lösung der Motivationsbremse bedeuten. Sie können sich den eingangs erwähnten Iron Bloggern in Berlin anschließen (Podcaster nehmen sie sicherlich auch auf) oder sich Personen suchen, denen Sie sich gegenüber verpflichtet fühlen. Beim Podcasten können – oder sollten sogar – das Ihre Hörer sein. Das fällt umso leichter, je besser die Bindung zwischen Ihnen und Ihren Hörern ist.  Und erneuern Sie diese Verpflichtung immer wieder. Zum Beispiel können Sie in Ihrem Podcast bereits auf die nächste Episode hinweisen. Nennen Sie das Thema, das dann zu einer Art Cliffhanger wird, und auch den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wenn Sie ein Interview geführt haben, fühlen Sie sich vermutlich Ihrem Interviewpartner gegenüber verpflichtet. Denn ihm oder ihr haben Sie sicherlich gesagt, wann der Beitrag veröffentlicht wird.

Entgehen Sie dem Perfektionismus

Natürlich soll Ihre Episode gut werden. Technisch, sprachlich und auch inhaltlich. Doch eine zu häufig wiederholte Aufnahme und eine detaillierte Auswahl der besten Satzschnipsel kostet ungeheuer viel Zeit und das »Zusammengesetze« von einzelnen Sätzen oder gar Wörtern hört sich oft nicht gut an. Vielleicht ist dann der eine oder andere Satz besser betont, doch dafür hört man viele Schnitte.
Auch die technische Qualität muss stimmen. Doch das teuerste Mikrofon wird ihnen keine neuen Hörer bringen. Also Aussagen wie, „ich kann die nächste Episode erst machen, wenn ich eine bessere Technik habe“, sollten Sie nicht gelten lassen. Wenn sie meinen, eine bessere Technik sei hilfreich, dann notieren Sie sich das für die nächste Episode und produzieren Sie die aktuelle Episode mit dem, was Sie haben. (Wobei neue Technik grundsätzlich auch einen hohen Motivationsfaktor hat.)

Authentizität und die Leidenschaft, mit der Sie Ihr Thema rüberbringen sind immer noch das, worauf es beim Podcasten ankommt. Ich plädiere in der Regel dafür, ein Interview zu bearbeiten. Also »ähms« und Füllwörter zu entfernen. Doch wenn diese zu sehr mit dem Rest verbunden sind und kein zügiger Schnitt möglich ist, dann bleibt das »ähm« eben da, wo es ist. Sowohl bei mir, als auch bei meinem Interviewpartner. Hier gilt für mich ganz klar das Pareto-Prinzip: 80 Prozent der aufgewendeten Zeit bringen Ihnen letztendlich nur 20 Prozent des Ergebnisses. Wie Sie grundsätzlich effektiver Podcasten können, lesen Sie hier und hier und hier. Jeder setzt andere Maßstäbe an die Qualität seiner Leistung. Doch besser werden können Sie auch noch in der nächsten Episode!

Rufen Sie sich Ihre Ziele in Erinnerung

Als Sie Ihren Podcast ins Leben gerufen haben, haben Sie sich sicherlich auch ein Ziel gesetzt. Vielleicht wollten Sie Ihren Kunden einen zusätzlichen Service anbieten oder Sie wollten mit Ihrem Podcast neue Kunden gewinnen? Schauen Sie, wie weit Sie auf diesem Weg schon gekommen sind und freuen Sie sich an dem bisherigen Erfolg. Sehen Sie sich Ihre Downloadzahlen an, lesen Sie die Kommentare zu Ihren bisherigen Sendungen oder erinnern Sie sich an mündliches Feedback. Auf meiner Website gibt es die Möglichkeit mir Sprachnachrichten zu hinterlassen. Die Guten habe ich in einem extra Ordner und es gibt für mich nichts Motivierenderes, als mir die anzuhören 🙂 Ein solcher Ordner oder ein E-Mail-Fach hilft übrigens auch gegen andere Motivationsbremsen und Stimmungstiefs.

Geben Sie der Langeweile keine Chance

Podcasten langweilt Sie? Dann probieren Sie doch mal was Neues aus. Wie wäre es mit einem neuen Intro oder Outro? Bauen Sie eine neue Rubrik in Ihren Podcast ein oder verwenden Sie eine andere Musik. Lassen Sie sich von anderen Podcastern anregen und stöbern Sie in den Podcastverzeichnissen. Wie bleiben Sie dran am Bloggen oder Audiobloggen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihren wirkungsvollsten „Dran-Bleib-Tipp“!

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

Wie Sie in Nullkommanichts einen Podcast veröffentlichen

Wie Sie in Nullkommanichts einen Podcast veröffentlichen

Wie Sie in Nullkommanichts einen Podcast veröffentlichen

Es gibt viele Wege einen Podcast zu veröffentlichen. Ein sehr schneller ist die Nutzung von PodOmatic. PodOmatic ist eine Plattform zum Teilen von Musik und Podcasts. Mich hat der Button Create a Podcast neugierig gemacht und ich möchte Ihnen hier zeigen, wie Sie in Nullkommanichts auf PodOmatic einen Podcast veröffentlichen und verbreiten.

Schritt für Schritt den eigenen Podcast veröffentlichen

  • Öffnen Sie PodOmatic in Ihrem Browser und scrollen Sie etwas nacht unten.
  • Starten Sie mit einem Klick auf Create a Podcast. Einen Account können Sie in einem späteren Schritt anlegen.
  • Wählen Sie die zu veröffentlichende Episode auf Ihrem Rechner aus, in dem Sie auf Add files klicken. Mit Start upload wird Ihre MP3-Datei zu PodOmatic hochgeladen.
  • Geben Sie einen aussagekräftigen Titel ein sowie eine Beschreibung zum Inhalt Ihres Beitrages.
  • Der nächste Punkt ist optional, jedoch würde ich nicht darauf verzichten, ein Bild hochzuladen. Sie können das allerdings auch später noch machen. Doch nutzen Sie diese Möglichkeit auf jeden Fall: Ein Podcast-Logo als Erkennungszeichen!
  • Unter Punkt vier können Sie sich für zwei (haben Sie einen PRO Account auch für drei) Qualitäten Ihrer Dateien entscheiden.
    Für reine Sprachaufnahmen werden 128 kbit/s empfohlen, für Musik 192 kbit/s. Das heißt, hier wird Ihre MP3-Datei eventuell noch ein bisschen mehr komprimiert. Wenn Sie ausreichend Platz haben (hier: storage), dann entscheiden Sie sich für die höhere Bitrate und damit die bessere Qualität.
  • Und nun heißt es, sich zu PodOmatic bekennen 😉 Bevor Sie Ihre Datei veröffentlichen können, müssen Sie einen Account erstellen oder – wenn Sie den schon haben – sich einloggen.
  • Nun noch ein Klick auf Puplish this episode. Sie sind hörbar online!
    Und etwa so sieht Ihre Podcast-Seite aus:

Podcastseite auf PodOmatic

Ihre Podcastseite

Wenn Sie den oben genannten Schritten gefolgt sind, dann sind Sie noch eingeloggt. Wenn nicht, dann finden Sie auf der PodOmatic-Startseite oben rechts einen Button LOG IN. Links daneben steht übrigens SIGN IN. Hier könnten Sie sich einen Zugang einrichten, wenn Sie noch keinen haben.

Also: Loggen Sie sich mit E-Mail-Adresse und Passwort ein. Als erstes springt Ihnen ein blaues Feld entgegen, wo Sie Ihren PodOmatic-Account mit Ihrem Facebook-Profil verbinden können. Sie haben keinen Facebook-Account? Dann klicken Sie auf Don’t warn me again. Haben Sie einen Facebook-Account, können Sie sich mit diesem per Link Now direkt verbinden oder Sie verschieben das ganze auf später: I’ll do it later.

Wenn Sie sich für später entscheiden, landen Sie direkt in Ihrem PodOmatic-Konto. Hier sehen Sie rechts in der Sidebar, welche Episoden veröffentlicht wurden und links haben Sie die Möglichkeit sich mit Freunden zu verbinden oder etwas zu posten.

Doch viel spannender ist endlich zu sehen, wie Ihre Podcast-Seite aussieht. Dazu klicken Sie in der schwarzen Menüleiste auf Publish dann auf Podcast und auf View Page.

Das Design

Oben links, mit einem Klick auf den Button Edit design können Sie ein anderes Headerbild auswählen, Change the masthead, und den Hintergrund ändern, Change the background.

Auf Ihrer Podcast-Seite sehen Sie die Episode, die bereits hochgeladen wurde. Inklusive Titel, Text und Bild. Laden Sie eine nächste Episode hoch, rutscht die letzte nach unten. Oben steht also immer der aktuellste Beitrag.

Rechts in der Sidebar können die Besucher Ihrer Podcast-Seite Ihre Sendungen mit einem Klick auf share teilen oder via subscribe  abonnieren. Darunter finden sie noch andere Podcasts und sie können mit einem Klick auf I want more! sagen, dass sie Ihren Podcast mögen und mehr davon hören wollen. Sie werden übrigens über jeden Klick per E-Mail informiert 🙂

Der Feinschliff und Podcast-Promotion

Mit einem Klick auf Create am oberen Bildschirmrand und dann auf Public > Podcast kommen Sie auf eine Ebene in der Sie weitere Einstellungen vornehmen können, Ihren Pdocast promoten und „beobachten“ können.

Public > Podcast > Manage führt Sie zu einer aussagekräftigen und umfangreichen Statistik. Außerdem werden Ihnen hier zwei Promotion Tools angeboten. Mit einem Klick auf Share und Embed können Sie beispielsweise die Ansicht Ihres Players verändern und kommen zu einem Code mit dem Sie Ihre Beiträge auf anderen Seiten einbetten oder auf Facebook teilen können.

Bei den Promotion Tools finden Sie außerdem die URL zu Ihrer Podcastseite sowie Ihren RSS-Feed. Der trägt übrigens immer „podomatic“ im Namen:

http://PODCASTNAME.podomatic.com/rss2.xml

Über die schwarze Menüleiste und hier Public > Podcast > Settings finden Sie weitere wichtige Punkte, die Sie sich ansehen sollten.

Unter Sidebar lässt sich diese noch anpassen. Sie können Ihren Twitternamen angeben und Ihre Facebookseite, andere Punkte können Sie ausblenden.

Sidebar in den SettingsRechts in der Sidebar der Settings finden Sie Links zu weiteren Accountdaten, wie Ihrem öffentlichen Profil.
Und darunter finden Sie Informationen zur bisherigen Nutzung Ihres Accounts. Mit einem kostenfreien Account bekommen Sie 500 MB Speicherplatz und 15 GB Traffic monatlich zur Verfügung gestellt. Mit einem PROAccount können Sie sowohl Speicherplatz (storage) als auch Traffic (bandwidth) erhöhen.

Übrigens: Es gibt verschiedene PROs. Der sehr umfangreiche Account für Podcaster, der PRO Broadcaster, bietet 2 TB Traffic und 20 GB Speicher und kostet 49,99 $.

Sehr schön sehen Sie in der Sidebar der Settings, wieviel Space und Traffic Sie bereits ver- bzw. gebraucht haben und können dann schnell reagieren. Entweder mit Aufstocken oder mit Löschen der Dateien.

Mein Fazit: Grundsätzlich gefällt mir diese Plattform. Sie ist tatsächlich schnell eingerichtet, das Hochladen von Datei und Bildern geht schnell und es gibt viele zusätzliche allgemeine Informationen zum Podcasten und Promoten des eigenen Podcasts.
Man braucht keine Programmierkenntnisse. Mir gefällt die Einbindung auf Facebook. Der Beitrag kann direkt abgespielt werden und das sieht in der Timeline nicht nur besser aus, sondern motiviert auch mehr zum anhören.

Bildschirmfoto 2014-05-20 um 15.45.20

350 MB sind fast 6 Stunden Hörzeit und für zeitlich begrenzte Podcastprojekte ist dies oftmals ausreichend. Mit Traffic-Volumen kenne ich mich nicht gut aus, doch die 15 GB sind ja jeden Monat wieder frisch und man kann den „Verbrauch“ gut beobachten. Und viel Traffic bedeutet viele Hörer 😉

Das Design lässt sich anpassen und ich habe schon sehr schicke Podcastseiten auf PodOmatic   gefunden. Wie genau es sich natürlich mit Ihrem Corporate Design abstimmen lässt ist, müssen Sie sehen.

PodOmatic ist eine Plattform aus Californien. Seit wann sie schon im Netz ist, weiß ich nicht, und schon gar nicht, wie lange sie noch bleibt. Da ist man natürlich immer auf der sichereren Seite, wenn man seinen Podcast selbst hostet und auf der eigenen Homepage anbietet. Achtung: Außerhalb des PRO Accounts werden keine automatischen Back-ups gemacht!

Auch unterliegen amerikanische Plattformen nicht den deutschen Vorgaben hinsichtlich der Impressumspflicht. Sie sollten also sichtbar auf Ihrer PodOmatic-Seite zum Impressum Ihrer Website verlinken.

Was halten Sie von Plattformen dieser Art? Nutzen Sie PodOmatic oder eine ähnliche Plattform, um Ihren Podcast zu verbreiten? Ich freue mich auf Ihre Meinung in den Kommentaren!

Newsletter Podcasting: Finden Sie Gehör bei Ihren Kunden!

Sichern Sie sich meine Impulse für den Start des eigenen Podcasts und fürs Podcasten.

  • Tipps aus der Praxis für die Praxis.
  • Rabatt auf meine Online-Kurse.
  • Zugang zur kostenlosen Podcast-Sprechstunde.
  • Nur 1x im Monat.

Tragen Sie sich gleich ein:

This is how I work oder wie ich blogge und podcaste (Blogstöckchen)

abgearbeitete_todo-liste„Blogstöckchen“ – die Bezeichnung war mir bisher nicht bekannt – ist eine Art Blogparade. Doch man wird dazu eingeladen und ein Enddatum scheint es auch nicht zu geben. Tanja vom (Un)Sinn des Lebens, die ebenfalls bloggt und podcastet, hat mir dieses Blockstöckchen zugeworfen und gerne fange ich es auf. Von Isabella wurde diese Sammlung „angezettelt“.

Zu sehen oder zu hören, wie andere arbeiten, ist immer interessant. Ich mache also gerne mit!

Bloggerinnen-Typ: ? –  Tipps und Infos rund ums Hören und Podcasten
Gerätschaften digital: iPhone, iPad und iMac. Zoom H2, Microtrack II.
Gerätschaften analog: grüne Tintenschreiber, Druckbleistifte und x-17 Notizbuch
Arbeitsweise: meistens regelmäßig

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Ich blogge unter meiner eigenen Domain und hier wird in den nächsten Tagen auch mein Podcast in einer neuen Kategorie erscheinen. Word Press nutze ich als CMS und podcasten werde ich mit dem Plugin Blubrry.

Zum Recherchieren nutze ich natürlich das Internet, Bücher aus dem eigenen Regal und Bibliotheken.

Xmarks möchte ich nicht missen, um meine Lesezeichen zu synchronisieren. Besonders hilfreich ist dies Tool für Seminare. Im Vorfeld richte ich mir hier z.B. einen Ordner mit Podcasts und anderen Seiten ein, die ich den Teilnehmern vorstellen möchte. Außerdem arbeite ich häufig an unterschiedlichen Rechnern und auch dann ist das sehr hilfreich.

Wo sammelst du deine Blogideen?

In Evernote und in meinem x-17 Notizbuch. In Evernote werden interessannte Webseiten, Tweets usw. geladen. Aus Firefox mit dem Web Clipper in dem entsprechenden Notizbuch und auf den mobilen Geräten habe ich mir in Safari das entsprechende Bookmarklet installiert.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet

Bei mir funktioniert es gut, wenn ich mir feste Zeiträume für bestimmte Aufgaben einplane. Häufig ist es doch so, man benötigt soviel Zeit, wie Zeit zur Verfügung steht. Also verknappe ich mir diese selbst und ein Wecker erinnert mich daran. So vermeide ich pausenloses arbeiten oder dass ich mich im Internet verliere. Häufig komme ich auf diese Art dann relativ schnell zum Schluss oder mit etwas Abstand am nächsten Tag sehe ich, dass der Beitrag im Prinzip schon fertig ist.

Doch „gut Ding will Weile haben“ und mir ist wichtig, dass die Infos in einem Blogbeitrag verständlich und nachvollziehbar sind und dass man meinem Podcast gerne zuhört.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

Nein. Meine To-Do-Listen schreibe ich in meinen analogen Kalender im x-17 Notizbuch und häufig mache ich mir am Abend einen kleinen Zettel mit den Dingen, die ich auf jeden Fall am kommenden Tag erledigen will. Es ist ein gutes Gefühl, diesen Zettel dann am Abend einfach zu zerreißen und ins Altpapier zu werfen. Das kann ich auf jeden Fall besser, als Dateien löschen 😉

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Meine Pulsuhr 😉

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Ich denke, ich habe ein ziemlich gutes Ohr für den richtigen O-Ton.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Vogelgezwitscher aus dem Garten oder eine CD mit Barockmusik für Kinder, „Mad about Baroque“.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Hauptsache 8 bis 10 Stunden Schlaf.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Da sollte man meine Mitmenschen fragen.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ich hoffe sehr viele!

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Kein Rat, sondern ein Satz von Goethe aus Dichtung und Wahrheit hat mich sehr motiviert, als ich mich vor 10 Jahren selbstständig gemacht habe:

„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“

Noch irgendwas wichtiges?

Über genau solche Fragen denke ich in der Regel am Längsten nach und so wird aus dem „mal eben an der Blogparade teilnehmen“ wieder eine halbe Tagesaufgabe 😉 Also: Nein!

 

Podcasts auf iPhone, iPad und Mac synchronisieren

Instacast für Mac - beta!Seit einem knappen Monat gibt es die Podcast-App von Instacast für den Mac von Vemedio. Noch ist alles beta, doch ich konnte nicht widerstehen, da sie versprach, über Instacast Cloud alle Podcasts auf dem iPhone, dem iPad und dem Mac synchron zu verwalten. Die beta-Version ist kostenlos, doch man kann bereits als Early Adopter eine Lizenz zum Preis von 12,60 Euro kaufen.

Die App Instacast für das iPhone gibt es bereits etwas länger und ich habe sie gerne genutzt. Um einen Account für Instacast Cloud einzurichten – Vorraussetzung um Podcasts auf mehreren Geräten zu synchronisieren – benötigt man allerdings Instacast 3 und iOS 6 auf dem iPhone oder iPad. Es handelt sich bei Instacast 3 nicht einfach um eine höhere Version, auf die man upgraden kann. Es ist eine neue App und daher muss man tatsächlich nochmal 4,49 € zahlen. Doch für so eine komfortable Podcastnutzung war es mir das wert.
Mehr über Instacast 3 für das iPhone lesen Sie auf der Seite von Vemedio: Instacast 3 – Die nächste Generation

Nun die Schritte, wie Sie Ihre Podcasts mit Instacast immer synchron auf Ihrem iPhone, iPad und Ihrem Mac nutzen könnnen:

  • beta-Version von Instacast for Mac kostenlos herunterladen und installieren.
  • Podcast-Abos von iTunes in Instacast laden: in iTunes  klicken Sie in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf „Podcasts“ und wählen dann „Exportieren…“
    Speichern Sie die Datei unter dem Namen Abonnements als OPML (Outline Processor Markup Language).
    (Der Import aus anderen Podcatchern wird ähnlich funktionieren, da OPML ein gängiges Format ist.)
  • Öffnen Sie Instacast für Mac und wählen Sie in der Menüleiste „Ablage“ > „Abonnements“ > „OPML importieren…“. Wählen Sie nun Ihre Abonnements.opml aus und öffnen Sie diese. Kurz darauf haben Sie alle abonnierten Podcasts in der Instacast-App auf Ihrem MAC.
  • Um diese nun auf Ihrem iPhone zu synchronisieren, benötigen Sie Instacast 3 für iPhone. Die kaufen Sie im App-Store.
  • Gleich nach dem Öffnen können Sie hier einen Account für die Instacast Cloud anlegen – über die beta-Version der App für den Mac geht das leider nicht.
    Sie möchten erstmal Instacast 3 ausprobieren? Kein Problem, den Account für die Cloud können Sie auch noch später über Einstellungen anlegen.
  • Wählen Sie wieder in der Menüleiste von Instacast auf Ihrem Mac „Instacast“ > „Voreinstellungen“ und klicken Sie hier auf den Sync-Button. Achtung! Wählen Sie jetzt „Abmelden“ und loggen Sie sich mit den Accountdaten ein, die Sie auf Ihrer iPhone-App eingegeben haben (E-Mail und Passwort).
  • Sollten Sie schon Abos auf Ihrem Mac oder iPhone haben, müssen Sie sich hier entscheiden, welche gelöscht werden. Dann klicken Sie auf „Sync“ und nach kurzer Zeit sind alle Abos synchronisiert. Auf Ihrem Mac und Ihrem iPhone bzw. iPad.

 

Ich habe noch gar nicht alle Möglichkeiten von Instacast für Mac getestet, doch jetzt kann ich Podcast-Episoden, die ich unterwegs auf dem iPhone angefangen habe zu hören, später am Rechner weiterhören. Und zwar genau dort, wo ich aufgehört hatte. – Das alleine sind mir die Kosten schon wert!

Cookie Consent mit Real Cookie Banner