Podcasts auf iPhone, iPad und Mac synchronisieren

Instacast für Mac - beta!Seit einem knappen Monat gibt es die Podcast-App von Instacast für den Mac von Vemedio. Noch ist alles beta, doch ich konnte nicht widerstehen, da sie versprach, über Instacast Cloud alle Podcasts auf dem iPhone, dem iPad und dem Mac synchron zu verwalten. Die beta-Version ist kostenlos, doch man kann bereits als Early Adopter eine Lizenz zum Preis von 12,60 Euro kaufen.

Die App Instacast für das iPhone gibt es bereits etwas länger und ich habe sie gerne genutzt. Um einen Account für Instacast Cloud einzurichten – Vorraussetzung um Podcasts auf mehreren Geräten zu synchronisieren – benötigt man allerdings Instacast 3 und iOS 6 auf dem iPhone oder iPad. Es handelt sich bei Instacast 3 nicht einfach um eine höhere Version, auf die man upgraden kann. Es ist eine neue App und daher muss man tatsächlich nochmal 4,49 € zahlen. Doch für so eine komfortable Podcastnutzung war es mir das wert.
Mehr über Instacast 3 für das iPhone lesen Sie auf der Seite von Vemedio: Instacast 3 – Die nächste Generation

Nun die Schritte, wie Sie Ihre Podcasts mit Instacast immer synchron auf Ihrem iPhone, iPad und Ihrem Mac nutzen könnnen:

  • beta-Version von Instacast for Mac kostenlos herunterladen und installieren.
  • Podcast-Abos von iTunes in Instacast laden: in iTunes  klicken Sie in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf „Podcasts“ und wählen dann „Exportieren…“
    Speichern Sie die Datei unter dem Namen Abonnements als OPML (Outline Processor Markup Language).
    (Der Import aus anderen Podcatchern wird ähnlich funktionieren, da OPML ein gängiges Format ist.)
  • Öffnen Sie Instacast für Mac und wählen Sie in der Menüleiste „Ablage“ > „Abonnements“ > „OPML importieren…“. Wählen Sie nun Ihre Abonnements.opml aus und öffnen Sie diese. Kurz darauf haben Sie alle abonnierten Podcasts in der Instacast-App auf Ihrem MAC.
  • Um diese nun auf Ihrem iPhone zu synchronisieren, benötigen Sie Instacast 3 für iPhone. Die kaufen Sie im App-Store.
  • Gleich nach dem Öffnen können Sie hier einen Account für die Instacast Cloud anlegen – über die beta-Version der App für den Mac geht das leider nicht.
    Sie möchten erstmal Instacast 3 ausprobieren? Kein Problem, den Account für die Cloud können Sie auch noch später über Einstellungen anlegen.
  • Wählen Sie wieder in der Menüleiste von Instacast auf Ihrem Mac „Instacast“ > „Voreinstellungen“ und klicken Sie hier auf den Sync-Button. Achtung! Wählen Sie jetzt „Abmelden“ und loggen Sie sich mit den Accountdaten ein, die Sie auf Ihrer iPhone-App eingegeben haben (E-Mail und Passwort).
  • Sollten Sie schon Abos auf Ihrem Mac oder iPhone haben, müssen Sie sich hier entscheiden, welche gelöscht werden. Dann klicken Sie auf „Sync“ und nach kurzer Zeit sind alle Abos synchronisiert. Auf Ihrem Mac und Ihrem iPhone bzw. iPad.

 

Ich habe noch gar nicht alle Möglichkeiten von Instacast für Mac getestet, doch jetzt kann ich Podcast-Episoden, die ich unterwegs auf dem iPhone angefangen habe zu hören, später am Rechner weiterhören. Und zwar genau dort, wo ich aufgehört hatte. – Das alleine sind mir die Kosten schon wert!

Bloggen oder Audio-Bloggen? Sie müssen sich nicht entscheiden!

Bei der letzten medien-sprechstunde – „Mit Bloggen Kunden gewinnen“ – hat die Referentin Irene Waltz-Oppertshäuser zur Blogparade aufgerufen. Damit das neue Wissen auch gleich umgesetzt werden kann. Ich mache gerne mit. Zum einen, weil ich Netzwerkpartnerin der medien-sprechstunde bin und zum anderen weil ich ebenfalls sehe, dass Blogs und Audio-Blogs – also Podcasts – ein fantastische Instrumente sind, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Und die Frage, „soll ich lieber Bloggen oder Podcasten“ stellt sich oft gar nicht!

Bloggen oder Podcasten? Sie müssen sich nicht entscheiden!

Mit einem passenden Plugin oder per YouTube beziehungsweise SoundCloud, können Sie Audios oder Videos schnell und unkompliziert in Ihrem Blog integrieren. So bieten Sie den Lesern mal etwas anderes und Sie müssen nicht so viel schreiben 😉

Doch das ist dann noch kein Podcast. Denn ein Podcast unterscheidet sich von einer herkömmlichen Audio- oder Videodatei im Internet durch seine Verbindung mit einem RSS-Feed. Auf Grund dieses RSS-Feeds können Ihre Leser – die in diesem Fall Hörer oder Zuschauer sind – die Beiträge abonnieren und zeit- und ortsunabhängig hören. Auch offline.

Woher bekomme ich den RSS-Feed?

Um Ihren Blog mit einem Podcast zu ergänzen, benötigen Sie ebenfalls ein Plugin. Bei WordPress empfehle ich gerne das Podcast-Plugin Blubrry PowerPress. Dieses Plugin generiert den RSS-Feed. Sinnvoll ist es, für die Podcasts eine eigene Kategorie zu erstellen. Dann erscheinen die Podcasts zwischen Ihren Text-Beiträgen, können jedoch auch über einen gesonderten Button oder sogar auf einer extra Seite gemeinsam dargestellt werden.

Klar, dass Sie dann neben dem Button, mit dem man Ihren Blog abonnieren kann, einen zweiten Button anbieten, mit dem man den Podcast abonnieren kann. Zum Beispiel so:

Blog- und Podcast-Feed abonnieren

Gewinnen Sie Kunden mit einem Blog – und überraschen Sie Ihre Leser ab und zu mit einem Podcast!

 

Blogparade: Lieblingspodcasts

Tanja Neumann (bloggt „Vom (Un)Sinn des Lebens“) hat eine schöne Blogparade gestartet und gefragt: Was sind Eure Lieblingspodcasts? – Da mache ich natürlich gerne mit 🙂

Ich höre recht viele Podcasts, um aktuelle Beispiele für meine Seminare zu haben und natürlich auch, um mich für eigene Projekte und meine Arbeit anregen zu lassen. Zurzeit sind es aber nur zwei Podcasts, die ich wirklich regelmäßig höre und in erster Linie nur für mich 😉

I improve my english – und dabei hilft mir der Podcast der BBC 6 Minute English täglich. Das sind kurzweilige Episoden zu ganz unterschiedlichen Themen und – das gefällt mir sehr – am Ende werden die wichtigsten Vokabeln noch einmal genannt.

Außerdem freue ich mich jede Woche auf das philosophische Radio im WDR 5. Der Moderator Jürgen Wiebicke philosophiert hier mit einem Gast vom Fach über eine interessante, anregende These. Hörer können sich per Telefon oder E-Mail beteiligen. – Leider nicht die Podcast-Hörer ;-(

Und als dritten nenne ich noch einen Podcast für Podcaster: Die kleine Podcastsprechschule von Britta Freith mit tollen und lustigen Übungen, um die Stimme fürs Mikro fit zu machen.

5 gute Gründe für einen Podcast

In ihrem Blogartikel 5 Gründe für ein Unternehmerblog hat Irene Waltz-Oppershäuser – die Marketinghelfer – wunderbar auf den Punkt gebracht, warum sich ein Blog für Unternehmen lohnt. Mich hat der Beitrag angeregt, einige Gründe aufzuzeigen, die für einen Unternehmenspodcast sprechen.

  1. Hören ist persönlicher als Lesen – Die direkte Ansprache Ihrer Hörerinnen und Hörer schafft Vertrauen und Transparenz. Das ist auch für Organisationen wichtig und im Podcast kann auch mal der Geschäftsführer, z.B. im Interview, persönlich zu Wort kommen.
  2. Podcasts stärken die eigene Marke – Die eigene Stimme kann in einem Podcast zum Markenzeichen werden und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Doch auch ein gutes Intro kann zum Markenzeichen werden, zu einem Audio-Logo. Wie ein Firmenlogo, welches die Unternehmensidentität sichtbar macht, macht es die Unternehmensidentität hörbar.
  3. Podcasts sind zielgerichtet – Nur wer sich für das Thema interessiert, abonniert! So können Sie Bestandskunden binden und Neukunden gewinnen.
  4. Podcasten bildet – Ihre Hörer und Sie selbst: Die Umsetzung eines Themas für den Podcast verlangt eine zusätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema, da Texte zum Hören anders geschrieben werden, als Texte zum Lesen. Dies übt Sie darin, Ihr Thema verständlich und strukturiert darzustellen – auch außerhalb Ihres Podcasts.
  5. Podcasts sind anders – Sie sind das gewisse Extra in der Unternehmenskommunikation und Sie können sich so relativ leicht von Ihren Mitbewerbern unterscheiden. Gleichzeitig generieren Sie Content für Ihre Website, der – je nach Thema – jahrelang  „haltbar“ ist.

Fallen Ihnen noch andere gute Gründe ein? Oder gibt es Gründe, die gegen einen Unternehmenspodcast sprechen?

Nutzen Sie das Kommentarfeld!

Social Networks im Business nutzen – Blogparade von Selbständig im Netz: Podcasting und soziale Netzwerke

Peer Wandiger hat auf Selbständig im Netz eine Blogparade gestartet. Thema: Social Networks im Business nutzen. Ein interessantes Thema, was mich selbst in dreifacher Hinsicht beschäftigt:

1. Welche Möglichkeiten bieten mir diese Netzwerke für mein Unternehmen?
2. Wie kann ich dem „kommunikativen Overkill“, wie Matthias Griesbach in seinem Blogbeitrag schrieb, entkommen?
3. Bringen Social Networks neue Podcast-Hörer?

Meine Kunden und meine Zielgruppe sind im Netz unterwegs. Also sollte ich dort auch präsent sein. Ich habe einen Facebook-Account, bin bei Google+, tweete und pflege ein Netzwerk bei XING. Doch wollte ich alle diese Kanäle adäquat bedienen, würde ich nicht mehr zu meiner eigentlichen Arbeit kommen: Der Produktion von Podcasts, der Beratung und Schulung rund um das Thema Audio-Marketing.

Man muss seine Netzwerke mögen und weniger ist mehr

Auf Facebook startete ich vor einigen Jahren mit einem privaten Profil. Mittlerweile habe ich eine Unternehmensseite für audio:beiträge, da nur die Fanseiten für Google interessant sind. Es war übrigens gar nicht so einfach, die Freunde nun als Fans zu gewinnen. Ein  Post mit der Einladung auf die Unternehmensseite zu wechseln, mit der „Drohung“ hier würden bald nur noch Katzenfotos gepostet, erzeugte Antworten wie „Oh ja! Katzenfotos!“ aber  keine Fans 😉 Nun ich machte noch ein paar direkte und indirekte Versuche und belasse es jetzt so wie es ist.

Auf Facebook verbreite ich vorwiegend eigene Blog-Beiträge und wenn es die Zeit zulässt, schaue ich etwas genauer, was hier passiert. Über jeden neuen Fan freue ich mich natürlich trotzdem.
Auf Google+ agiere ich ähnlich. Beide Netzwerke entsprechen nicht so meiner Art zu kommunizieren. Meine Sympathie gehört XING und Twitter. Einladungen zu anderen Netzwerken, z.B. Linkedin oder neuen wie Pinterrest, habe ich erstmal ein Absage erteilt.

XING besuche ich gerne. Hier vernetzte ich mich mit Menschen, die ich persönlich kennen gelernt habe und bewahre hier sozusagen den Kontakt. Und manchmal wird er auch vertieft. Über XING konnte ich schon viele Workshopteilnehmer akquirieren und manche Gruppen ermöglichen einen informativen und fachlichen Austausch. Außerdem sehe ich, was bei meinen Netzwerkpartnern so los ist – vorrausgesetzt, sie sind hier auch aktiv.

Twitter finde ich großartig. Twitter ist übersichtlich und ein fantastischer Informationskanal.

Für mich gilt insgesamt, weniger ist mehr und seit ich mit HootSuite einen Teil meiner Social Media-Aktivitäten manage, entgehe ich dem „kommunikativen Overkill“ ganz gut.

Podcast-Hörer gewinnen über soziale Netzwerke

Viele und treue Hörer für ein Podcast-Projekt zu gewinnen ist ein wichtiges Thema beim Podcasten. Neue Podcast-Episoden können über Social Media-Kanäle schnell und kostengünstig verbreitet werden – und ein möglicher viraler Effekt erhöht schnell die Hörerzahlen.

Ich habe außerdem gute Erfahrungen gemacht, für einzelne Podcast-Pojekte eigene Seiten oder Profile zu erstellen und so die Aktivitäten rund um den Podcast zu erhöhen. Denn wöchentliches oder gar tägliches Podcasten ist – je nach Thema – schon recht aufwändig. So gibt es für die Unternehmerinnen hörBar eine eigene Facebook-Seite und der Multiple Sklerose-Podcast twittert 😉

Beide Podcast-Blog sammeln durch die Verbindung zu den Netzwerken Pluspunkte beim Googleranking und – wenn man den Account auf dem Blog einbindet – bietet man den Besuchern einen Mehrwert. Und langfristig führt dies zu mehr Hörern.

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