von Brigitte Hagedorn | Podcasting - Produktion |
Zeit sparen bei der Podcast-Produktion mit Auphonic Productions
„Keine Zeit“ – das ist das meistgehörte Argument, warum Podcaster ihren Podcast einstellen oder nur unregelmäßig senden. Das kann ein Ende haben mit Auphonic Productions. Ein – für Nicht-Mathematiker an Zauberei grenzendes Tool. Auphonic Productions ist ein webbasierter Dienst, der Audioaufnahmen analysiert und ihnen einen professionellen Sound gibt.
Unterschiedliche Lautstärken und Lautheit, die zum Beispiel in einem Interview entstehen, werden automatisch angeglichen. Musik, Sprache und andere Hintergrundeffekte werden berücksichtigt und die Aufnahme wird von Störgeräuschen befreit. Außerdem kann die Datei in unterschiedliche Formate (MP3, Ogg Vorbis u.a) gewandelt werden, Kapitelmarken können gesetzt, Bilder und Metadaten eingefügt werden. Und das alles können Sie jetzt ausprobieren und Auphonic bittet zurzeit lediglich um ein Feedback zu Ihren Erfahrungen.
Zu guten Resultaten kommen Sie ganz einfach: Richten Sie sich einen kostenlosen Account ein und wählen Sie dann productions in der Menüleiste. Nun den Button New Production anklicken und es öffnet sich ein Eingabefenster. Hier laden Sie die zubearbeitende Datei hoch. (Mein erster Versuch war ein Interview, welches ich telefonisch geführt hatte und bei dem meine Stimme extrem leise war. Ich erinnere mich noch gut an den Aufwand, dieses Interview sendetauglich zu machen 😉 )
Unter File Metadata können Sie nun die Metadaten eingeben und auch ein Cover Image, also z.B. Ihr Podcastlogo, hochladen.
Unter Audio Output Formats wählen Sie das Endformat – MP3 in der Regel um es im Internet zu veröffentlichen. Bei der Bitrate sind Sie dann mit 128 kbits gut bedient.
Unter Audio Algorithms (experts only) können Sie ein wenig experimentieren. Machen Sie ein Häkchen bei Filtering, so werden leise Störgeräusche rausgefiltert; ein Häkchen bei Adaptive Leveler korrigiert unterschiedliche Lautstärken bzw. die Lautheit und mit einem Haken bei Global Loudness Normalization sorgt dafür, dass Ihre Podcastepisoden immer eine ähnliche Lautstärke haben. Einen Haken bei Automatic Noise Reduction sollten Sie zurückhaltend setzen, es befindet sich noch in der „Experimentierphase“.
Sie können Ihre Datei auch mehreren Bearbeitungsvorgängen aussetzen und sich so langsam an das beste Ergebnis herantasten.
Um die Bearbeitung zu starten, klicken Sie den Button Start Production ganz unten rechts. Ein Fortschrittsbalken zeigt Ihnen die Dauer des Vorgangs an.

Das war’s schon. Per Mausklick laden Sie dann die fertige Datei auf Ihren Rechner.
Meine Test-Datei ist übrigens mit einem Haken an den drei ersten Algorithmen sehr gut geworden! Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen. Auphonic Production verspricht die Audio-Produktion auf weiten Ebenen zu erleichtern.
von Brigitte Hagedorn | Podcasting |
In ihrem Blogartikel 5 Gründe für ein Unternehmerblog hat Irene Waltz-Oppershäuser – die Marketinghelfer – wunderbar auf den Punkt gebracht, warum sich ein Blog für Unternehmen lohnt. Mich hat der Beitrag angeregt, einige Gründe aufzuzeigen, die für einen Unternehmenspodcast sprechen.
- Hören ist persönlicher als Lesen – Die direkte Ansprache Ihrer Hörerinnen und Hörer schafft Vertrauen und Transparenz. Das ist auch für Organisationen wichtig und im Podcast kann auch mal der Geschäftsführer, z.B. im Interview, persönlich zu Wort kommen.
- Podcasts stärken die eigene Marke – Die eigene Stimme kann in einem Podcast zum Markenzeichen werden und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Doch auch ein gutes Intro kann zum Markenzeichen werden, zu einem Audio-Logo. Wie ein Firmenlogo, welches die Unternehmensidentität sichtbar macht, macht es die Unternehmensidentität hörbar.
- Podcasts sind zielgerichtet – Nur wer sich für das Thema interessiert, abonniert! So können Sie Bestandskunden binden und Neukunden gewinnen.
- Podcasten bildet – Ihre Hörer und Sie selbst: Die Umsetzung eines Themas für den Podcast verlangt eine zusätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema, da Texte zum Hören anders geschrieben werden, als Texte zum Lesen. Dies übt Sie darin, Ihr Thema verständlich und strukturiert darzustellen – auch außerhalb Ihres Podcasts.
- Podcasts sind anders – Sie sind das gewisse Extra in der Unternehmenskommunikation und Sie können sich so relativ leicht von Ihren Mitbewerbern unterscheiden. Gleichzeitig generieren Sie Content für Ihre Website, der – je nach Thema – jahrelang „haltbar“ ist.
Fallen Ihnen noch andere gute Gründe ein? Oder gibt es Gründe, die gegen einen Unternehmenspodcast sprechen?
Nutzen Sie das Kommentarfeld!
von Brigitte Hagedorn | Audacity - der Audioeditor |
Audacity 2.1: Der LAME MP3 Encoder und andere Audiocodecs
Dieser Artikel wurde am 31.08.2015 aktualisiert!
Auch für die neue Version von Audacity benötigen Sie den LAME MP3 Encoder, um Ihr Audio-Projekt als MP3-Datei zu exportieren. Nach wie vor können Sie eine Bibliothek einbinden, die Ihnen ermöglicht, weitere Audioformate zu importieren und zu exportieren. Z.B. Dateiformate wie WMA-Dateien (Codec von Microsoft) und auch Audiospuren von Videos.
LAME MP3 Encoder in wenigen Schritten herunterladen und installieren
Laden Sie Audacity 2.1.1 herunter und installieren Sie es auf Ihrem Computer. (Nachdem Sie die Sprache ausgewählt haben, hilft Ihnen ein Setup-Assistent.)
Öffnen Sie Audacity.
Gehen Sie in der Menüleiste auf Bearbeiten – Einstellungen. (Beim MAC finden Sie die Einstellungen unter Audacity.) Hier wählen Sie in der linken Spalte des sich öffnenden Fensters Bibliotheken. Rechts sehen Sie, dass Sie per Mausklick die MP3-Export-Bibliothek sowie die FFmpeg-Import/Export-Bibliothek herunterladen können .

Um den LAME MP3 Encoder zu installieren, klicken Sie auf Herunterladen. Es öffnet sich die entsprechende Download-Seite von Audacity. Klicken Sie mit der LINKEN (!!) Maustaste auf LAME download page.
Erst jetzt kommen Sie auf eine Seite, auf der Sie die Datei herunterladen können. Für Windows-Rechner als exe- oder als zip-Datei. Da die Datei nicht sehr groß ist, ist es in der Regel nicht nötig, sie als zip-Datei zu laden.
Um die entsprechende Datei für MAC OS X, eine dmg-Datei, herunterzuladen, müssen Sie lediglich ein wenig hinunter scrollen.
Nun laden Sie die LAME v3.99.3 for Windows.exe herunter in dem Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Link klicken. Wählen Sie nach Ihrem Betriebssystems und der Audacity-Version.
Die exe-Datei installieren Sie in Ihrem Programme-Ordner und fertig!
Öffnen Sie nun wieder Audacity, klicken Sie auf Suchen in den Bibliotheken (s. Screenshot oben). Hier sollte nun schon der richtige Pfad stehen, beispielsweise: C:/Program Files/LAME for Audacity/lame_enc.dll
Ansonsten Durchsuchen anklicken, den Ort der Datei wählen und mit einem abschließenden Klick auf den OK-Button die Installation beenden.
Jetzt können Sie Ihre Audio-Projekte als MP3-Datei speichern und am besten laden Sie sich auf dem gleichen Weg auch die FFmpeg-Bibliothek herunter.
Damit können Sie weitere Formate importieren, wie beispielsweise FLAC-Dateien, und folgende Formate exportieren: WMA (Codec von Microsoft), AMR, AC3 Files (Videocodec) oder M4A .
von Brigitte Hagedorn | Podcasting |
Peer Wandiger hat auf Selbständig im Netz eine Blogparade gestartet. Thema: Social Networks im Business nutzen. Ein interessantes Thema, was mich selbst in dreifacher Hinsicht beschäftigt:
1. Welche Möglichkeiten bieten mir diese Netzwerke für mein Unternehmen?
2. Wie kann ich dem „kommunikativen Overkill“, wie Matthias Griesbach in seinem Blogbeitrag schrieb, entkommen?
3. Bringen Social Networks neue Podcast-Hörer?
Meine Kunden und meine Zielgruppe sind im Netz unterwegs. Also sollte ich dort auch präsent sein. Ich habe einen Facebook-Account, bin bei Google+, tweete und pflege ein Netzwerk bei XING. Doch wollte ich alle diese Kanäle adäquat bedienen, würde ich nicht mehr zu meiner eigentlichen Arbeit kommen: Der Produktion von Podcasts, der Beratung und Schulung rund um das Thema Audio-Marketing.
Man muss seine Netzwerke mögen und weniger ist mehr
Auf Facebook startete ich vor einigen Jahren mit einem privaten Profil. Mittlerweile habe ich eine Unternehmensseite für audio:beiträge, da nur die Fanseiten für Google interessant sind. Es war übrigens gar nicht so einfach, die Freunde nun als Fans zu gewinnen. Ein Post mit der Einladung auf die Unternehmensseite zu wechseln, mit der „Drohung“ hier würden bald nur noch Katzenfotos gepostet, erzeugte Antworten wie „Oh ja! Katzenfotos!“ aber keine Fans 😉 Nun ich machte noch ein paar direkte und indirekte Versuche und belasse es jetzt so wie es ist.
Auf Facebook verbreite ich vorwiegend eigene Blog-Beiträge und wenn es die Zeit zulässt, schaue ich etwas genauer, was hier passiert. Über jeden neuen Fan freue ich mich natürlich trotzdem.
Auf Google+ agiere ich ähnlich. Beide Netzwerke entsprechen nicht so meiner Art zu kommunizieren. Meine Sympathie gehört XING und Twitter. Einladungen zu anderen Netzwerken, z.B. Linkedin oder neuen wie Pinterrest, habe ich erstmal ein Absage erteilt.
XING besuche ich gerne. Hier vernetzte ich mich mit Menschen, die ich persönlich kennen gelernt habe und bewahre hier sozusagen den Kontakt. Und manchmal wird er auch vertieft. Über XING konnte ich schon viele Workshopteilnehmer akquirieren und manche Gruppen ermöglichen einen informativen und fachlichen Austausch. Außerdem sehe ich, was bei meinen Netzwerkpartnern so los ist – vorrausgesetzt, sie sind hier auch aktiv.
Twitter finde ich großartig. Twitter ist übersichtlich und ein fantastischer Informationskanal.
Für mich gilt insgesamt, weniger ist mehr und seit ich mit HootSuite einen Teil meiner Social Media-Aktivitäten manage, entgehe ich dem „kommunikativen Overkill“ ganz gut.
Podcast-Hörer gewinnen über soziale Netzwerke
Viele und treue Hörer für ein Podcast-Projekt zu gewinnen ist ein wichtiges Thema beim Podcasten. Neue Podcast-Episoden können über Social Media-Kanäle schnell und kostengünstig verbreitet werden – und ein möglicher viraler Effekt erhöht schnell die Hörerzahlen.
Ich habe außerdem gute Erfahrungen gemacht, für einzelne Podcast-Pojekte eigene Seiten oder Profile zu erstellen und so die Aktivitäten rund um den Podcast zu erhöhen. Denn wöchentliches oder gar tägliches Podcasten ist – je nach Thema – schon recht aufwändig. So gibt es für die Unternehmerinnen hörBar eine eigene Facebook-Seite und der Multiple Sklerose-Podcast twittert 😉
Beide Podcast-Blog sammeln durch die Verbindung zu den Netzwerken Pluspunkte beim Googleranking und – wenn man den Account auf dem Blog einbindet – bietet man den Besuchern einen Mehrwert. Und langfristig führt dies zu mehr Hörern.
von Brigitte Hagedorn | Allgemein |
iTunes wird auf Wikipedia zu recht als Multimedia-Verwaltungsprogramm bezeichnet. Die kostenlose Software läuft unter Windows und Mac OS. Sie können mit iTunes Audios und Videos abspielen und organisieren. Musik, Hörbücher, Podcasts, Filme und Apps kaufen, leihen oder kostenlos herunterladen. Außerdem lassen sich Audiodateien mit iTunes in ein anderes Dateiformat wandeln, konvertieren. So können Sie zum Beispiel unkomprimierte WAV-Dateien in komprimierte MP3-Dateien umwandeln.
Wie das geht?
Öffnen Sie die zu konvertierende Datei mit iTunes. Wählen Sie Einstellungen – Allgemein und klicken Sie auf Importeinstellungen.

Hier können Sie jetzt zwischen unterschiedlichen Formaten und Qualitäten auswählen. AAC ist die Standardeinstellung. AAC ist ein komprimiertes Format wie MP3. AIFF- und WAVE-Dateien sind unkomprimiert und etwa 10-mal größer als beispielsweise MP3-Dateien, so dass Ihre Nutzung im Internet weniger gebräuchlich ist.

Wählen Sie das Format nach der Art der Verwendung Ihrer Dateien und vergessen Sie nicht Ihre Wahl mit OK zu bestätigen 😉
Nun klicken Sie den zu konvertierenden Titel in Ihrer Mediathek mit der rechten Maustaste an. Ein Fenster öffnet sich und Sie klicken auf MP3-Version erstellen. Die konvertierte Datei finden Sie kurz darauf in Ihrer Wiedergabeliste unter Zuletzt hinzugefügt.