Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

(Beitrag wurde am 27.03.2018 aktualisiert)

Seit Version 2.2.1 ist die Stoppuhr nicht mehr in der Werkzeugleiste zu finden! Siehe Tonspuren synchron halten in Audacity Version 2.2.x.

Audacity ist ein in der Podcastszene beliebter Audioeditor. Der Editor ist eine freie Open-Source-Software und läuft unter Mac OS X, Microsoft Windows und anderen Betriebssystemen. Seit März 2012 gibt es eine neue stabile Version, die ich hier im Blog bereits vorgestellt habe.

Vor Kurzem wurde ich gefragt: Was bedeutet die kleine "Stoppuhr" in der Werkzeugleiste?Bearbeitungswerkzeuge in Audacity

Bei den Bearbeitungswerkzeugen (Werkzeugleiste) von Audacity finden Sie ein kleines Stoppuhr-Icon. Das ist der Sync-Lock Track-Button. Wenn Sie diesen anklicken passiert scheinbar erst mal gar nichts. Das ändert sich, sobald Sie eine Textspur öffnen. Markieren Sie nun - Sync-Lock Track muss ausgewählt sein - einen Abschnitt in Ihrer Tonspur sehen Sie in dem entsprechenden Bereich in der Textspur viele kleine Stoppuhren.

Textspur und Tonspur verknüpft mit Sync-Lock Tracks in Audacity

Was bedeutet das? Die Textspur, in der Sie Ihre Marker eingefügt haben, ist nun dank Sync-Lock Track fest mit der Tonspur verbunden. Entfernen Sie nun den markierten Bereich der Tonspur, wird dieser Abschnitt automatisch in der Textspur gelöscht. Das heißt: Alle weiteren Markierungen verweisen weiterhin auf richtigen Stellen in der Tonspur.

In der vorherigen stabilen Version 1.2.6 von Audacity musste man manuell die Markierung mit dem Auswahlwerkzeug sowohl in der Tonspur als auch in der Textspur vornehmen. Vergas man dies (was leider schnell passierte 😉 ) stimmte keine der Markierungen mehr mit der Tonspur überein.

Die "Stoppuhr" - also ein überaus praktisches kleines Werkzeug in Audacity 2.0!

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Buchtipp für Podcaster und andere Wissensteiler

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Prinzip kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen. – Ein Titel, der sich erstmal recht widersprüchlich anhört, verspricht praxisnahe und umsetzbare Tipps für eine zeitgemäße Akquise-Strategie. Ich habe dieses Buch von Kerstin Hoffmann mit großem Gewinn gelesen und empfehle es allen Podcastern, die ihren Podcast zur Kundenbindung und Kundengewinnung nutzen – oder nutzen wollen.

Adressiert ist das Buch an Berater und Dienstleister, doch ebenso für Produktverkäufer lesenswert. Die von Kerstin Hoffmann entwickelte und propagierte „Strategie des verschenkten Wissens“ passt sowohl für Einzelunternehmer und Freiberufler als auch für größere Unternehmen.

Auf knapp 240 Seiten zeigt die Kommunikationsexpertin, wie das Prinzip kostenlos funktioniert. Sie berichtet über eigene Erfahrungen und lässt andere erfolgreiche Wissensteiler zu Wort kommen. Diese Interviews lockern die Lektüre auf und bieten ergänzende Informationen. Kerstin Hoffmann löst den scheinbaren Widerspruch „Wissen verschenken und damit Geld verdienen“ auf, indem sie deutlich macht, dass das reine Wissen bei weitem nicht alles ist, was, etwa Berater, zu verkaufen haben.

Um die eigene Wissenstrategie erfolgreich zu gestalten, gibt sie ihren Lesern hilfreiche Checklisten an die Hand. Sie zeigt, wie Sie Ihre „Wissenszentrale“ im und außerhalb des Internets planen und aufbauen, WIE, WAS und FÜR WEN Sie Ihr Wissen veröffentlichen und verbreiten.  Und wie Sie den Schritt von kostenlos zu kostenpflichtig gehen.

Was Sie tun können, wenn Ihre Wissensstrategie nicht richtig ins Laufen kommt, erläutert Kerstin Hoffmann übersichtlich am Ende ihres Buches. Eine Geste, die mir sehr gefallen hat. Die Autorin widersteht durchgängig „der Gefahr zu großer Versprechen“ – mehr dazu im dritten Kapitel: „Wieder nur Socken!“

Literaturhinweise und interessante Links finden Sie ebenfalls im Buch und auf der Website zum Buch.

Zeit sparen bei der Podcast-Produktion mit Auphonic Productions

Zeit sparen bei der Podcast-Produktion mit Auphonic Productions

"Keine Zeit" -  das ist das meistgehörte Argument, warum Podcaster ihren Podcast einstellen oder nur unregelmäßig senden. Das kann ein Ende haben mit Auphonic Productions. Ein - für Nicht-Mathematiker an Zauberei grenzendes Tool. Auphonic Productions ist ein webbasierter Dienst, der Audioaufnahmen analysiert und ihnen einen professionellen Sound gibt.
Unterschiedliche Lautstärken und Lautheit, die zum Beispiel in einem Interview entstehen, werden automatisch angeglichen. Musik, Sprache und andere Hintergrundeffekte werden berücksichtigt und die Aufnahme wird von Störgeräuschen befreit. Außerdem kann die Datei in unterschiedliche Formate (MP3, Ogg Vorbis u.a) gewandelt werden, Kapitelmarken können gesetzt, Bilder und Metadaten eingefügt werden. Und das alles können Sie jetzt ausprobieren und Auphonic bittet zurzeit lediglich um ein Feedback zu Ihren Erfahrungen.

Zu guten Resultaten kommen Sie ganz einfach: Richten Sie sich einen kostenlosen Account ein und wählen Sie dann productions in der Menüleiste. Nun den Button New Production anklicken und es öffnet sich ein Eingabefenster. Hier laden Sie die zubearbeitende Datei hoch. (Mein erster Versuch war ein Interview, welches ich telefonisch geführt hatte und bei dem meine Stimme extrem leise war. Ich erinnere mich noch gut an den Aufwand, dieses Interview sendetauglich zu machen 😉 )

Unter File Metadata können Sie nun die Metadaten eingeben und auch ein Cover Image, also z.B. Ihr Podcastlogo, hochladen.

Unter Audio Output Formats wählen Sie das Endformat - MP3 in der Regel um es im Internet zu veröffentlichen. Bei der Bitrate sind Sie dann mit 128 kbits gut bedient.

Unter Audio Algorithms (experts only) können Sie ein wenig experimentieren. Machen Sie ein Häkchen bei Filtering, so werden leise Störgeräusche rausgefiltert; ein Häkchen bei Adaptive Leveler korrigiert unterschiedliche Lautstärken bzw. die Lautheit und mit einem Haken bei Global Loudness Normalization sorgt dafür, dass Ihre Podcastepisoden immer eine ähnliche Lautstärke haben. Einen Haken bei Automatic Noise Reduction sollten Sie zurückhaltend setzen, es befindet sich noch in der "Experimentierphase".

Sie können Ihre Datei auch mehreren Bearbeitungsvorgängen aussetzen und sich so langsam an das beste Ergebnis herantasten.

Um die Bearbeitung zu starten, klicken Sie den Button Start Production ganz unten rechts. Ein Fortschrittsbalken zeigt Ihnen die Dauer des Vorgangs an.

Das war's schon. Per Mausklick laden Sie dann die fertige Datei auf Ihren Rechner.

Meine Test-Datei ist übrigens mit einem Haken an den drei ersten Algorithmen sehr gut geworden! Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen. Auphonic Production verspricht die Audio-Produktion auf weiten Ebenen zu erleichtern.

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5 gute Gründe für einen Podcast

In ihrem Blogartikel 5 Gründe für ein Unternehmerblog hat Irene Waltz-Oppershäuser – die Marketinghelfer – wunderbar auf den Punkt gebracht, warum sich ein Blog für Unternehmen lohnt. Mich hat der Beitrag angeregt, einige Gründe aufzuzeigen, die für einen Unternehmenspodcast sprechen.

  1. Hören ist persönlicher als Lesen – Die direkte Ansprache Ihrer Hörerinnen und Hörer schafft Vertrauen und Transparenz. Das ist auch für Organisationen wichtig und im Podcast kann auch mal der Geschäftsführer, z.B. im Interview, persönlich zu Wort kommen.
  2. Podcasts stärken die eigene Marke – Die eigene Stimme kann in einem Podcast zum Markenzeichen werden und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Doch auch ein gutes Intro kann zum Markenzeichen werden, zu einem Audio-Logo. Wie ein Firmenlogo, welches die Unternehmensidentität sichtbar macht, macht es die Unternehmensidentität hörbar.
  3. Podcasts sind zielgerichtet – Nur wer sich für das Thema interessiert, abonniert! So können Sie Bestandskunden binden und Neukunden gewinnen.
  4. Podcasten bildet – Ihre Hörer und Sie selbst: Die Umsetzung eines Themas für den Podcast verlangt eine zusätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema, da Texte zum Hören anders geschrieben werden, als Texte zum Lesen. Dies übt Sie darin, Ihr Thema verständlich und strukturiert darzustellen – auch außerhalb Ihres Podcasts.
  5. Podcasts sind anders – Sie sind das gewisse Extra in der Unternehmenskommunikation und Sie können sich so relativ leicht von Ihren Mitbewerbern unterscheiden. Gleichzeitig generieren Sie Content für Ihre Website, der – je nach Thema – jahrelang  „haltbar“ ist.

Fallen Ihnen noch andere gute Gründe ein? Oder gibt es Gründe, die gegen einen Unternehmenspodcast sprechen?

Nutzen Sie das Kommentarfeld!

Was bedeutet die Stoppuhr in der Werkzeugleiste von Audacity?

Audacity 2.1: Der LAME MP3 Encoder und andere Audiocodecs

Audacity 2.1: Der LAME MP3 Encoder und andere Audiocodecs

Dieser Artikel wurde am 31.08.2015 aktualisiert!

Auch für die neue Version von Audacity benötigen Sie den LAME MP3 Encoder, um Ihr Audio-Projekt als MP3-Datei zu exportieren. Nach wie vor können Sie eine Bibliothek einbinden, die Ihnen ermöglicht, weitere Audioformate zu importieren und zu exportieren. Z.B. Dateiformate wie WMA-Dateien (Codec von Microsoft) und auch Audiospuren von Videos.

LAME MP3 Encoder in wenigen Schritten herunterladen und installieren

Laden Sie Audacity 2.1.1 herunter und installieren Sie es auf Ihrem Computer. (Nachdem Sie die Sprache ausgewählt haben, hilft Ihnen ein Setup-Assistent.)

Öffnen Sie Audacity.

Gehen Sie in der Menüleiste auf Bearbeiten - Einstellungen. (Beim MAC finden Sie die Einstellungen unter Audacity.) Hier wählen Sie in der linken Spalte des sich öffnenden Fensters Bibliotheken. Rechts sehen Sie, dass Sie per Mausklick die MP3-Export-Bibliothek sowie die FFmpeg-Import/Export-Bibliothek herunterladen können .

Bibliotheken herunterladen

Um den LAME MP3 Encoder zu installieren, klicken Sie auf Herunterladen. Es öffnet sich die entsprechende Download-Seite von Audacity. Klicken Sie mit der LINKEN (!!) Maustaste auf LAME download page.

LAME encoder herunterladenErst jetzt kommen Sie auf eine Seite, auf der Sie die Datei herunterladen können. Für Windows-Rechner als exe- oder als zip-Datei. Da die Datei  nicht sehr groß ist, ist es in der Regel nicht nötig, sie als zip-Datei zu laden.
Um die entsprechende Datei für MAC OS X, eine dmg-Datei, herunterzuladen, müssen Sie lediglich ein wenig hinunter scrollen.

LAME encoder ladenNun laden Sie die LAME v3.99.3 for Windows.exe herunter in dem Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Link klicken. Wählen Sie nach Ihrem  Betriebssystems und der Audacity-Version.
Die exe-Datei installieren Sie in Ihrem Programme-Ordner und fertig!

Öffnen Sie nun wieder Audacity, klicken Sie auf Suchen in den Bibliotheken (s. Screenshot oben). Hier sollte nun schon der richtige Pfad stehen, beispielsweise: C:/Program Files/LAME for Audacity/lame_enc.dll
Ansonsten Durchsuchen anklicken, den Ort der Datei wählen und mit einem abschließenden Klick auf den OK-Button die Installation beenden.

Jetzt können Sie Ihre Audio-Projekte als MP3-Datei speichern und am besten laden Sie sich auf dem gleichen Weg auch die FFmpeg-Bibliothek herunter.
Damit können Sie weitere Formate importieren, wie beispielsweise FLAC-Dateien, und folgende Formate exportieren: WMA (Codec von Microsoft), AMR, AC3 Files (Videocodec) oder M4A .

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