von Brigitte Hagedorn | Der Podcast übers Podcasten |
In dieser Kategorie werde ich in Kürze über Podcasting podcasten. Es wird um Themen rund ums Hören und Produzieren von Podcasts und Audios gehen. Ein Interview habe ich bereits für die erste Episode (Alles was Recht ist) geführt, doch sind noch ein paar Vorbereitungen zu treffen, bevor es losgeht.
Ein Logo ist schon da (siehe links). Vielen Dank dafür an Andrea Rochlitz, YAND media.
Eine kleine Musik möchte ich auch nutzen. Wie finden Sie diese?
Jingle_PüP
Ich freue mich aufs Podcasten unter dieser Domain, freue mich auf Ihr Interesse und Feedback, auf interessante Gespräche – mit Ihnen und meinen Interviewpartnern.
von Brigitte Hagedorn | Podcaster packen aus |
Hans Peter Rühl startete 2009 mit seinem Podcast. Dieses Beispiel zeigt, dass selbst ein „stillgelegter“ Podcast es noch in die Top Ten bei iTunes schafft und neue Hörer gewinnt.
Doch lesen Sie selbst:
Was ist der Inhalt Ihres Podcasts?
Es ist ein Schulungspodcast – erklärt die Doppelte Buchführung mit Soll und Haben und gibt einen Überblick über das Rechnungswesen.
Was ist das Ziel und die Zielgruppe?
Die Zielgruppe sind Schüler und Studenten einerseits und Selbstständige und Führungskräfte andererseits. Ich wollte vor allem zeigen, dass Buchführung durchaus verständlich sein kann und nicht in dem verstaubten und trockenen Ton unterrichtet werden muss, wie es in Lehrbüchern, Schulzimmern und Hochschulen leider noch oft der Fall ist.
Außerdem wollte ich als professioneller Anbieter in diesem Bereich dieses Themenfeld besetzen, bevor es ein anderer tut. Der Podcast ist auch ein Marketinginstrument für meine Seminare und meine iPhone Apps „BuchenLernen“ bzw. „EasyAccounting“.
Wann ist Ihre erste Episode online gegangen?
Das war im Dezember 2009.
Wie lang sind die einzelnen Episoden?
Die meisten liegen zwischen 30 und 45 Minuten.
In welcher Frequenz senden Sie?
Eigentlich sende ich gar nicht mehr 😉 Mein Podcast ist da sehr untypisch – und trotzdem immer noch in den Charts. Die letzte Veröffentlichung war im März 2012 und das war damals die erste Folge seit zwei Jahren.
Im Gegensatz zu gängigen Podcasts geht es hier nicht um Aktuelles, sondern um Grundsätzliches. Das Prinzip der Doppelten Buchführung, das im Podcast unterrichtet wird, ist fast 600 Jahr alt und funktioniert seitdem unverändert. Deshalb macht es auch nichts, wenn der Podcast schon drei Jahre alt ist.
Welche Technik nutzen Sie für die Aufnahme?
Ich habe mit dem Zoom H4 aufgenommen.
Welche Technik nutzen Sie für die Bearbeitung?
Technik benutzen ist etwas hoch gegriffen, ich bin nicht umsonst Kaufmann geworden. „Durchwursteln“ wäre passender 😉
Am Anfang wusste ich nicht einmal, wie man ein Mikrofon richtig bedient und habe mir die Bedienungsanleitung des H4 ausführlich angeschaut und damit herumexperimentiert. Die gesprochene Datei habe ich dann in meinen iMac gezogen, dort als Normalizer den „Levelator“ genutzt, um die Sprachqualität zu verbessern und diese Datei dann mit Garage Band bearbeitet. Der Schnitt, die Jingles etc. kommen alle aus Garage Band.
Wie hosten Sie Ihren Podcast? Nutzen Sie einen Podhost-Service?
Ich bin „Selbsthoster“ und biete den Podcast zum Direkt-Download auf meiner Seite an, verteile ihn aber selbstverständlich auch über iTunes.
Sie veröffentlichen unter Ihrer eigenen Domain? Mit welchem CMS und welchem Plugin?
Jetzt, mit der nagelneuen Webseite, nutzen wir WordPress und über das PlugIn wird gerade entschieden.
Welche Statistik nutzen Sie?
Bisher die Statistik des bisherigen Hosts, der den Zugriff auf jede MP3 Datei ausweist, die Auswertung war etwas pfriemelig. Mit dem neuen PlugIn wollen wir einfacher und genauer messen.
Für mich sind aber andere Statistiken wichtiger: Die Ratings in iTunes, die Zahl und Beurteilung durch die User mit ihren Rezensionen sowie die Chartplatzierungen, denn sie geben an, wie zufrieden die Hörer sind und nicht nur, wie viele den Podcast geladen haben. Bisher liegen 35 Bewertungen mit im Schnitt 4,5 von 5 Sternen und 16 positive Rezensionen vor, über die ich mich natürlich freue – vor allem angesichts des abschreckenden Themas.
Der Podcast listet (im Gegensatz zur App, die in Bildung kategorisiert ist) im Bereich Wirtschaft und ist dort von Anfang an sowohl kontinuierlich in den Charts „Management und Marketing“ vertreten, als auch im übergeordneten Bereich Wirtschaft und zwar sowohl für den Gesamt-Podcast, als auch für einzelne Folgen. Im Moment dieses Interviews sind im Management und Marketing drei Folgen in den Top Ten.
Wieviel Downloads haben Sie pro Episode?
Da momentan keine neuen Folgen erscheinen, sind vielleicht die regelmäßigen Downloadzahlen aussagefähiger. In 2012 wurden ziemlich genau 40.000 Folgen geladen.
Wieviel Abonnenten haben Sie bisher?
Angenommen, dass jeder Abonnent mit der ersten Folge beginnt, weil die Episoden aufeinander aufbauen und alle Folgen komplett hört, waren es in 2012 über 3.300 neue Hörer/innen (die Folge zur BWA wird offenbar auch von Hörern geladen, die nicht alle vorigen 12 Episoden nutzten). In 2013 sind es momentan ca. 3.000 geladene Folgen pro Monat, entsprechend ca. 250 neue Hörer monatlich.
Habe ich etwas vergessen oder gibt es noch eine Erfahrung, einen Tipp den Sie teilen möchten? Bitte sehr:
Wer anfängt, sollte den Zeitbedarf nicht unterschätzen. Wenn man qualitativ gute Podcasts erstellen will, braucht man immer länger, als zunächst vermutet. Und man sollte sich um eine gute Tonqualität bemühen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
von Brigitte Hagedorn | Podcasting |
„Blogstöckchen“ – die Bezeichnung war mir bisher nicht bekannt – ist eine Art Blogparade. Doch man wird dazu eingeladen und ein Enddatum scheint es auch nicht zu geben. Tanja vom (Un)Sinn des Lebens, die ebenfalls bloggt und podcastet, hat mir dieses Blockstöckchen zugeworfen und gerne fange ich es auf. Von Isabella wurde diese Sammlung „angezettelt“.
Zu sehen oder zu hören, wie andere arbeiten, ist immer interessant. Ich mache also gerne mit!
Bloggerinnen-Typ: ? – Tipps und Infos rund ums Hören und Podcasten
Gerätschaften digital: iPhone, iPad und iMac. Zoom H2, Microtrack II.
Gerätschaften analog: grüne Tintenschreiber, Druckbleistifte und x-17 Notizbuch
Arbeitsweise: meistens regelmäßig
Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Ich blogge unter meiner eigenen Domain und hier wird in den nächsten Tagen auch mein Podcast in einer neuen Kategorie erscheinen. Word Press nutze ich als CMS und podcasten werde ich mit dem Plugin Blubrry.
Zum Recherchieren nutze ich natürlich das Internet, Bücher aus dem eigenen Regal und Bibliotheken.
Xmarks möchte ich nicht missen, um meine Lesezeichen zu synchronisieren. Besonders hilfreich ist dies Tool für Seminare. Im Vorfeld richte ich mir hier z.B. einen Ordner mit Podcasts und anderen Seiten ein, die ich den Teilnehmern vorstellen möchte. Außerdem arbeite ich häufig an unterschiedlichen Rechnern und auch dann ist das sehr hilfreich.
Wo sammelst du deine Blogideen?
In Evernote und in meinem x-17 Notizbuch. In Evernote werden interessannte Webseiten, Tweets usw. geladen. Aus Firefox mit dem Web Clipper in dem entsprechenden Notizbuch und auf den mobilen Geräten habe ich mir in Safari das entsprechende Bookmarklet installiert.
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet
Bei mir funktioniert es gut, wenn ich mir feste Zeiträume für bestimmte Aufgaben einplane. Häufig ist es doch so, man benötigt soviel Zeit, wie Zeit zur Verfügung steht. Also verknappe ich mir diese selbst und ein Wecker erinnert mich daran. So vermeide ich pausenloses arbeiten oder dass ich mich im Internet verliere. Häufig komme ich auf diese Art dann relativ schnell zum Schluss oder mit etwas Abstand am nächsten Tag sehe ich, dass der Beitrag im Prinzip schon fertig ist.
Doch „gut Ding will Weile haben“ und mir ist wichtig, dass die Infos in einem Blogbeitrag verständlich und nachvollziehbar sind und dass man meinem Podcast gerne zuhört.
Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Nein. Meine To-Do-Listen schreibe ich in meinen analogen Kalender im x-17 Notizbuch und häufig mache ich mir am Abend einen kleinen Zettel mit den Dingen, die ich auf jeden Fall am kommenden Tag erledigen will. Es ist ein gutes Gefühl, diesen Zettel dann am Abend einfach zu zerreißen und ins Altpapier zu werfen. Das kann ich auf jeden Fall besser, als Dateien löschen 😉
Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Meine Pulsuhr 😉
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Ich denke, ich habe ein ziemlich gutes Ohr für den richtigen O-Ton.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Vogelgezwitscher aus dem Garten oder eine CD mit Barockmusik für Kinder, „Mad about Baroque“.
Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Hauptsache 8 bis 10 Stunden Schlaf.
Eher introvertiert oder extrovertiert?
Da sollte man meine Mitmenschen fragen.
Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Ich hoffe sehr viele!
Der beste Rat den du je bekommen hast?
Kein Rat, sondern ein Satz von Goethe aus Dichtung und Wahrheit hat mich sehr motiviert, als ich mich vor 10 Jahren selbstständig gemacht habe:
„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“
Noch irgendwas wichtiges?
Über genau solche Fragen denke ich in der Regel am Längsten nach und so wird aus dem „mal eben an der Blogparade teilnehmen“ wieder eine halbe Tagesaufgabe 😉 Also: Nein!
von Brigitte Hagedorn | Podcasting |
Seit einem knappen Monat gibt es die Podcast-App von Instacast für den Mac von Vemedio. Noch ist alles beta, doch ich konnte nicht widerstehen, da sie versprach, über Instacast Cloud alle Podcasts auf dem iPhone, dem iPad und dem Mac synchron zu verwalten. Die beta-Version ist kostenlos, doch man kann bereits als Early Adopter eine Lizenz zum Preis von 12,60 Euro kaufen.
Die App Instacast für das iPhone gibt es bereits etwas länger und ich habe sie gerne genutzt. Um einen Account für Instacast Cloud einzurichten – Vorraussetzung um Podcasts auf mehreren Geräten zu synchronisieren – benötigt man allerdings Instacast 3 und iOS 6 auf dem iPhone oder iPad. Es handelt sich bei Instacast 3 nicht einfach um eine höhere Version, auf die man upgraden kann. Es ist eine neue App und daher muss man tatsächlich nochmal 4,49 € zahlen. Doch für so eine komfortable Podcastnutzung war es mir das wert.
Mehr über Instacast 3 für das iPhone lesen Sie auf der Seite von Vemedio: Instacast 3 – Die nächste Generation
Nun die Schritte, wie Sie Ihre Podcasts mit Instacast immer synchron auf Ihrem iPhone, iPad und Ihrem Mac nutzen könnnen:
- beta-Version von Instacast for Mac kostenlos herunterladen und installieren.
- Podcast-Abos von iTunes in Instacast laden: in iTunes klicken Sie in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf „Podcasts“ und wählen dann „Exportieren…“
Speichern Sie die Datei unter dem Namen Abonnements als OPML (Outline Processor Markup Language).
(Der Import aus anderen Podcatchern wird ähnlich funktionieren, da OPML ein gängiges Format ist.)
- Öffnen Sie Instacast für Mac und wählen Sie in der Menüleiste „Ablage“ > „Abonnements“ > „OPML importieren…“. Wählen Sie nun Ihre Abonnements.opml aus und öffnen Sie diese. Kurz darauf haben Sie alle abonnierten Podcasts in der Instacast-App auf Ihrem MAC.
- Um diese nun auf Ihrem iPhone zu synchronisieren, benötigen Sie Instacast 3 für iPhone. Die kaufen Sie im App-Store.
- Gleich nach dem Öffnen können Sie hier einen Account für die Instacast Cloud anlegen – über die beta-Version der App für den Mac geht das leider nicht.
Sie möchten erstmal Instacast 3 ausprobieren? Kein Problem, den Account für die Cloud können Sie auch noch später über Einstellungen anlegen.
- Wählen Sie wieder in der Menüleiste von Instacast auf Ihrem Mac „Instacast“ > „Voreinstellungen“ und klicken Sie hier auf den Sync-Button. Achtung! Wählen Sie jetzt „Abmelden“ und loggen Sie sich mit den Accountdaten ein, die Sie auf Ihrer iPhone-App eingegeben haben (E-Mail und Passwort).
- Sollten Sie schon Abos auf Ihrem Mac oder iPhone haben, müssen Sie sich hier entscheiden, welche gelöscht werden. Dann klicken Sie auf „Sync“ und nach kurzer Zeit sind alle Abos synchronisiert. Auf Ihrem Mac und Ihrem iPhone bzw. iPad.
Ich habe noch gar nicht alle Möglichkeiten von Instacast für Mac getestet, doch jetzt kann ich Podcast-Episoden, die ich unterwegs auf dem iPhone angefangen habe zu hören, später am Rechner weiterhören. Und zwar genau dort, wo ich aufgehört hatte. – Das alleine sind mir die Kosten schon wert!