PüP_102 Vorbereitung ist nicht alles, doch ohne Vorbereitung ist alles nichts

PüP_102 Vorbereitung ist nicht alles, doch ohne Vorbereitung ist alles nichts

Über die Vorbereitung von Interviews spreche ich in dieser Folge mit Dr. Aaron Brückner. Aaron Brückner macht den Andersmacher-Podcast und spricht dafür mit Menschen, die in keine Schublade passen. Mit Andersmachern.

Ich habe mich mit Aaron Brückner über die Vorbereitung seiner Interviews ausgetauscht. Denn er hat durchaus „schwierige“ Themen in seinen Episoden. Er erzählt über die besondere Herausforderung in den Folgen 104 – Wie ich zum Saulus wurde und 105 – Wie ich zum Paulus wurde in denen er mit Sascha Bisley darüber spricht, wie man damit umgeht, wenn man einen Menschen getötet hat. Wir sprechen über seine generelle Vorbereitung von Interviews, vom Vorgespräch bis zum Technikbriefing, über Mikrofone und über Werbung beziehungsweise Sponsoring im Podcast.

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Hilfestellung für Podcaster*innen beim Datenschutz

Hilfestellung für Podcaster*innen beim Datenschutz

Darüber, wie Podcaster*innen das Thema Datenschutz angehen sollten, habe ich mit dem „Datenschutz-Guru“ Stephan Hansen-Oest gesprochen. Im Podcast Mit diesen Tipps bleiben Podcaster*innen gelassen beim Datenschutz erfahren Sie mehr über die Rechte und Pflichten von Podcastern und Podcasterinnen.

Im Folgenden fasse ich Ihnen die wichtigsten Informationen aus dem Gespräch noch einmal zusammen.

Welche Rechtsvorschriften gelten beim Podcasten?

Wenn es um datenschutzrechtliche Regelungen geht, landen wir direkt bei der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), auch für Podcaster*innen sei das laut Hansen-Oest das A und O.

Das TTDSG (Telekommunikations- und Telemedien-Datenschutzgesetz), welches am 01.12.2021 in Kraft getreten ist, habe darüber hinaus keine großen Neuerungen gebracht. Es basiere auf einer Harmonisierung mit dem europäischen Recht, die wesentliche Neuregelung sei die europarechtskonforme Einwilligungsregelung für Cookies.

Podcasten und Datenschutz

Wenn wir das Thema Datenschutz angingen, sollten wir als erstes schauen, welche Datenflüsse es überhaupt gäbe. Hier kämen viele Bereiche zusammen, zum Beispiel die Podcastproduktion, der Feed, die Website sowie die Podcast-Berichte. Letztere stellt in der Regel der Hostingservice zur Verfügung, hier findet man zum Beispiel die Downloadzahlen und Details zu den Abrufen des Podcast-Feeds. 

im Hinblick auf Datenschutz sollte unser Hauptaugenmerk auf der eigenen Website und auf dem Dienstleistungsunternehmen liegen, so Stephan Hansen-Oest. 

Auf der Website gibt es die Informationspflicht über die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung, die Datenschutzhinweise. Grundsätzlich sei die Einhaltung des Datenschutzes de facto in Deutschland aber eigentlich unmöglich, da dieser so kompliziert sei und so ein weites, uneindeutiges Feld darstelle. So fahre man hier am besten mit dem Grundsatz „Sag, was du tust, tue, was du sagst“. So sorge man für größtmögliche Transparenz.

DSGVO-Konformität

Im Hinblick auf die angepriesene DSGVO-Konformität eines Dienstleistungsunternehmen sei also auf jeden Fall Vorsicht geboten, so Hansen-Oest. Wenn Anbieter über sich sagen, dass sie DSGVO-konform arbeiten, sei wahrscheinlich am ehesten abgedeckt, dass die Server der Unternehmen in Europa stehen und der Datentransfer grundsätzlich innerhalb Europas stattfindet. Dies sei insofern wichtig, als dass ganz stark differenziert würde zwischen der EU mit ihrer DSGVO als „grüner Wiese“, wo die Daten frei fließen könnten, und dem Rest der Welt, wo das jeweilige Datenschutzniveau nicht von vornherein klar sei.

Man tue sich somit schon mal einen Gefallen, so Stephan Hansen-Oest, wenn man sich einen europäischen Anbieter aussuche. Zudem sei es aber immer wichtig, dort einen Blick in die jeweiligen Datenschutzhinweise zu werfen.

Hier sollten Sie nach Hinweisen auf „Drittlandsverarbeitung“ oder „Datenverarbeitung außerhalb von Europa“ oder „Datentransfer in die USA oder in sonstige Drittländer” suchen. Und wenn da stehe, „Wir transferieren grundsätzlich keine personenbezogenen Daten in die USA“ oder „Wir verarbeiten nur Daten in der Europäische Union“, dann weise das darauf hin, dass der Dienstleister akzeptabel sei. 

Der Auftragsverarbeitungsvertrag

Wenn Sie sich anhand der Datenschutzhinweise davon überzeugt hätten, dass zumindest das Gros der Daten in Europa verarbeitet wird, könnten Sie mit diesem Anbieter arbeiten, so Stephan Hansen-Oest. Dann würden Sie in einem nächsten Schritt mit dem Unternehmen Ihrer Wahl einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen. 

Die von mir empfohlenen Podcast-Hostingservices bieten diesen Vertrag zum einfachen und schnellen Download an. Den Auftragsverarbeitungsvertrag müssen Sie dann lediglich in das Verzeichnis Ihrer Verarbeitungstätigkeiten ablegen.

Bei der App Anchor, dem Hostingservice von Spotify, sieht der Anwalt beispielsweise erstmal keine Probleme: „Als EU-Bürger schließe ich einen Vertrag mit Spotify Schweden. Das heißt, ich bin erstmal im europäischen Bereich. Welche Daten dort gesammelt werden, kann ich nicht sagen, aber erstmal scheint das o.k. zu sein, weil es ein europäisches Unternehmen ist.“

Eindeutig sei auch, dass man mit dem Verlinken – beispielsweise aus den Podcastplayern auf Spotify, Apple und Co. – sicher sei. Denn hier trage man keine Verantwortung mehr dafür, was das verlinkte Unternehmen mit den Daten der Nutzer*innen mache.

Passt der Hostingservice auch sonst zu mir?!

Natürlich müssten auch die angebotenen Features des Hostingservices passen. Es mache ja keinen Sinn, wenn alles DSGVO-konform sei, aber Sie Ihre Informationen nicht an Ihre Hörer*innen bringen könnten. 

Stephan Hansen-Oest sagt außerdem, Podcasten sei eine Ausübung eines Grundrechts. Wir hätten das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit. Und Datenschutz habe daher nicht immer automatisch Vorrang. Beides müsse in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden. Das ist dann natürlich auch wieder Auslegungssache, doch ein interessanter Hinweis von Stephan Hansen-Oest.

 

Mein Fazit nach dem Gespräch mit Stephan Hansen-Oest ist, dass Panik in Sachen Datenschutz nicht angesagt ist. Doch sollten wir das Thema ernst nehmen. Ich möchte beispielsweise gerne dazu beitragen, dass die Daten meiner Hörer*innen geschützt werden und berücksichtige die DSGVO auf meinen Seiten.

 

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PüP_101 Mit diesen Tipps bleiben Podcaster*innen gelassen beim Datenschutz

PüP_101 Mit diesen Tipps bleiben Podcaster*innen gelassen beim Datenschutz

DSGVO, TTDSG, Telemediengesetz … Welche Gesetze müssen wir als Podcaster*innen eigentlich beachten?! Das habe ich Stephan Hansen-Oest in dieser Podcastfolge gefragt.

Die DSGVO, die Datenschutzgrundverordnung, sei für Podcaster*innen das A und O, wenn es um das Thema Datenschutz geht, sagt Stephan Hansen-Oest. Und dass das Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG), welches am 01.12.21 in Kraft getreten ist, nicht viel Neues gebracht habe.

Der aus einer Schnapslaune heraus selbsternannte „Datenschutz-Guru“ mit seinem gleichnamigen Podcast nennt außerdem die Stolperfallen bei der Wahl des Hostingservices, wir sprechen über die App Anchor und den Honstingservice Libsyn, über den Auftragsverarbeitungsvertrag und die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union namens General Data Protection Regulation (GDPR).

Hören Sie rein und bleiben Sie gelassen beim Thema Datenschutz!

Zum Lesen habe ich die wichtigsten Informationen in Hilfestellung für Podcaster*innen beim Datenschutz für Sie zusammengefasst.

 

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Podcasts transkribieren mit dem Transkriptomat

Podcasts transkribieren mit dem Transkriptomat

In den nachfolgenden Zeilen erklärt Ihnen der Toolanbieter selbst, wie der Transkriptomat funktioniert und was Sie noch dazu wissen müssen.

Veröffentlichen Sie regelmäßig Podcastbeiträge? Suchen Sie bereits seit einiger Zeit nach einer Lösung, um die gesprochenen Inhalte als Blogartikel aufzubereiten? Dann geht es Ihnen genauso wie vielen anderen Podcaster*innen.

Eine etablierte Alternative zu vielen anderen Vorgehensweisen stellt das Tool auf Transkriptomat.de dar. Hierbei handelt es sich um eine Software, die eine automatische Umwandlung des Podcasts in ein Transkript ermöglicht.

So funktioniert die Nutzung von Transkriptomat.de

Die Nutzung von Transkriptomat.de ist denkbar einfach gehalten und stellt für Neulinge wie auch erfahrene Podcaster*innen überhaupt kein Problem dar. Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie die Datei respektive den Podcast hochladen.

Dies ist die Grundlage, so lässt sich der Preis über den Transkriptomaten berechnen. Sobald Sie diesen Part erledigt haben, können Sie fortfahren und sich die Datei umwandeln lassen.

Letztlich vergeht mit dem Transkriptomat.de nur wenig Zeit, während die Qualität auf einem hohen Niveau liegt. Ferner können Sie das Tool für Untertitel ebenso wie für Übersetzungen nutzen.

Die Vorzüge von Transkriptomat.de

Wenn Sie sich für die Nutzung von Transkriptomat.de entscheiden, ist das mit einer Vielzahl von Vorzügen verbunden. Zum einen können Sie mehrere Dateien uploaden, womit sich der Transkriptomat auch für größere Projekte eignet.

Ferner profitieren Sie mit 0,20 € inkl. MwSt. je Minute von einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Was die weiteren Vorzüge anbelangt, so haben wir Ihnen diese nachfolgend kompakt zusammengetragen:

  • Verschiedene Dateien wie .wav, .mp3 und viele weitere möglich
  • Übersetzung der Transkripte bzw. Untertitel in weitere Sprachen möglich
  • Mit .srt- und .vtt-Untertiteln können Sie die Inhalte von Videos sichtbar machen
  • Ebenso geeignet für Videokurse zu E-Books

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an den Service wenden. Außerdem gibt es einen kompakten FAQ-Bereich, in dem Sie wissenswerte Antworten auf häufig gestellte Fragen finden.

Probieren Sie diesen Service doch mal für Ihren Podcast aus. Denn Google und Co. freuen sich immer über Text! Hören Sie dazu auch den Podcast Suchmaschienenoptimierung für Podcaster*innen mit Saskia Lund und lesen Sie den Blogbeitrag Wie Sie Transkripte mit Hilfe von Auphonic erstellen.

 

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PüP_100 Podcast starten mit der App Anchor

PüP_100 Podcast starten mit der App Anchor

Die schnellste Art, einen Podcast zu starten, gelingt Ihnen vermutlich mit der App Anchor. Claudia Rendla startete damit ihren Podcast Wien Tipps. Sie hören in dieser Folge unter anderem, was Anchor kann und anbietet, wie der Produktionsablauf von Claudia Rendla beim Podcasten ist und wie sie den Podcast auf ihrer Website einbindet.

Claudia Rendla ist blind und daher schätzt sie besonders die Barrierefreiheit der App Anchor. Sie hat außerdem eine Anleitung für Menschen verfasst, die ebenfalls mit einem Podcast starten wollen: Podcast erstellen mit Anchor.
Und hier finden Sie zahlreiche Podcasts, die von blinden oder sehbehinderten Menschen produziert werden: Blinde Podcaster*innen.

Schneiden tut Claudia Rendla mit Amadeus Pro, für die Aufnahme nutzt sie die ShurePlus MOTIV-App mit dem MV88-Mikrofon. Und Hilfe bei der Recherche bietet die App Hearonymus.

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