PüP_107 Gute Nachrichten produziert mit der App Spotify for Podcasters (ehemals Anchor)

PüP_107 Gute Nachrichten produziert mit der App Spotify for Podcasters (ehemals Anchor)

Die Journalistin Silvia Meixner veröffentlicht monatlich den Podcast Gute Nachrichten mit Silvia Meixner – Der Podcast für Optimisten. Pessimisten bekommen hier keine Bühne sagt die Journalistin in dieser Podcastfolge. Sie podcastet mit der App Spotify for Podcasters und erzählt, was es neben den guten Nachrichten außerdem zu hören gibt. Sie erfahren, warum sie mit der App Anchor, jetzt Spotify for Podcasters, ihre Folgen produziert und erfahren mehr über die Pros und Kontras der App Spotify for Podcasters

Mehr über die App hören Sie auch im Podcast Podcast starten mit der App Anchor und wenn Sie selbst schnell Ihren Podcast starten möchten, dann gibt es hier den passenden Kurs dazu: Podcast erstellen mit der App Spotify for Podcasters (ehemals Anchor).

Transkript

Und die App Anchor bietet halt die Gelegenheit, das wirklich auf wahnsinnig einfache Art und Weise zu machen. Weil ich finde, wenn jemand kreativ ist, ist er nicht unbedingt technisch begabt und umgekehrt. Und wenn man dann das Gefühl hat, man beherrscht die Technik nicht, dann macht das natürlich nur halb so viel Spaß.

Hallo und herzlich willkommen beim Podcast übers Podcasten. Mein Name ist Brigitte Hagedorn.

Mir gegenüber sitzt die Journalistin Silvia Meixner und sie produziert den Podcast Gute Nachrichten mit Silvia Meixner, der Podcast für Optimisten.

Hallo, Frau Meixner.

Hallo, Frau Hagedorn.

Ich würde mich als Optimistin bezeichnen, also ist Ihr Podcast genau das Richtige für mich. Was für gute Nachrichten bekomme ich denn in Ihrem Podcast zu hören? Oder nicht ich, ich weiß das ja. Was bekommen die anderen Hörer zu hören?

Ich sammle gute Nachrichten.

Der Podcast kommt einmal im Monat und ich sammle eigentlich jeden Tag gute Nachrichten und treffe dann am Ende eine Auswahl, was sehr schwerfällt.

Und Sie hören gute Nachrichten wirklich aus aller Welt.

Das kann mal was aus der Wissenschaft sein, aus dem normalen Leben. Also bunt gemischt und interessant.

Ja, ich fand einmal in einer Episode den Hinweis ganz schön, dass es in Holland in den Supermärkten extra Kassen gibt, in denen man Zeit für einen kleinen Plausch mit der Kassiererin oder dem Kassierer hat.

Das war eine gute Nachricht.

Das fand ich auch, weil das einfach eine kleine feine Nachricht ist, die einfach das Herz erfreut, wenn man es hört.

Sie hatten bei mir einen Podcast-Workshop besucht und da ging es speziell um die App Anchor. 

Und für mich ist es auch eine gute Nachricht, dass Sie jetzt aktiv geworden sind.

Mich interessiert, warum Podcasts für Sie überhaupt interessant sind.

Ich wollte das einfach mal ausprobieren, einfach weil es eine Form ist, mit Menschen in Kontakt zu treten, die ich interessant finde.

Und die App Anchor bietet die Gelegenheit, das wirklich auf wahnsinnig einfache Art und Weise zu machen.

Weil ich finde, wenn jemand kreativ ist, ist er nicht unbedingt technisch begabt und umgekehrt.

Und wenn man dann das Gefühl hat, man beherrscht die Technik nicht, dann macht das natürlich nur halb so viel Spaß.

Haben Sie alles über die App gemacht?

Im Grunde ja, nur wenn ich schneiden muss, dann verlasse ich mich auf Audacity.

Wenn Sie, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, jetzt gleich nach der App Anchor auf Ihrem Smartphone suchen wollen, die heißt mittlerweile Spotify for Podcasters.

Und ich habe schon in anderen Episoden über die App gesprochen, zum Beispiel mit Claudia Rendla.

Claudia ist blind und sie schätzte vor allem die Barrierefreiheit von Anchor und jetzt Spotify for Podcasters. – Und dass sie wirklich mit der App schnell starten konnte.

Frau Meixner, was schätzen Sie denn besonders an der App?

Ja, im Grunde auch das und vor allem diese kleinen Übergänge, die man frei wählen kann.

Die sorgen wirklich dafür, dass der Podcast professionell klingt.

Sie meinen jetzt, dass man so kleine Audios hintereinander platzieren kann und immer ein bisschen Musik dazwischen zum Beispiel setzen kann?

Ja, die Musik oder diese Jingles. Die sorgen wirklich dafür, dass das dann nicht so homemade klingt, sondern halt wirklich professionell wie aus einem Radiostudio.

Und das macht auch wirklich Spaß, weil man macht Drag & Drop und sortiert das.

Wenn es nicht gefällt, kann man das sehr, sehr einfach, die einzelnen […].

Also bei mir sind es sehr kleine Nachrichten und dann ein Interview und jeweils eine Buchkritik.

Und das kann ich dann halt variabel umplatzieren, wenn ich sage, es gefällt mir nicht.

Ich will jetzt die Nachricht doch an Platz 3 statt an Platz 1 oder umgekehrt.

Ja, und Anchor ist vollkommen kostenlos für uns Podcaster und Podcasterinnen.

Wir können Musik nutzen, das haben Sie schon gesagt, oder Jingles. Sie bekommen Bilder für Ihr Cover vorgeschlagen.

Haben Sie da auch eins von Anchor genommen oder haben Sie ein eigenes gewählt?

Nein, da hatte ich ein eigenes.

Aber die, die Anchor anbietet, die sind auch alle ganz wunderbar.

Ja, die sind schön.

Es gibt eine Statistik und oder oder, ich weiß jetzt gar nicht, wie ich das sagen soll … was eben auch praktisch ist, der Podcast ist sofort auf Spotify veröffentlicht, also wenn man ihn dann veröffentlicht.

Leider nur auf Spotify.

Und das finde ich so ein bisschen schade, weil Podcasten lebt ja von dem freien Podcast Feed und in Anchor den dann in den anderen Verzeichnissen noch nochmal anzumelden, ist ein bisschen umständlich.

Ja, da bin ich gerade erst dabei. Da kann ich jetzt noch nicht so viel dazu sagen.

Mir war wichtig, dass ich einfach mal starte und dann das alles peu a peu mache.

Aber das sind natürlich richtige.

Da könnte Spotify vielleicht noch ein bisschen nacharbeiten.

Ja, Spotify will das vielleicht gar nicht, denn sie warnen sogar in ihrer Hilfe, warnen sie sogar davor vor dem freien Feed, weil dann könnte ja jeder den Podcast hören.

Aber das ist ja auch der Sinn.

Das kann man ja auch nicht verhindern, selbst wenn man es ein bisschen schwieriger macht, macht man sich damit, finde ich als Unternehmer, keine Freunde unbedingt, weil Podcaster schon auch kritisch sind.

Und da muss man sich halt entscheiden, bleibe ich dabei, weil ein Anchor so praktisch ist oder suche ich mir einen anderen. 

Zum Beispiel. Neben diesem Anmelden in den anderen Podcast-Verzeichnissen, gab es oder gibt es andere Herausforderungen, die Anchor Ihnen bietet?

Also Herausforderungen, wie schon erwähnt, was ich toll finde, ist einfach diese leichte Bedienung und auch, dass man diese Statistik hat, das ist natürlich am Anfang besonders aufregend, weil man startet ja mit null Hörern, also erst mal hören die Vertrauten und dann macht man natürlich Werbung und dann kann man natürlich zusehen, fast zeitgleich, wie die Hörer gezählt werden.

Und das macht dann schon Spaß, wenn man erst mal fünf Hörer hat und dann hat man schon zehn und dann werden es immer mehr.

Das ist ja auch der Sinn des Podcasts.

Ja, stimmt. Das ist gut, dass die App dann auch gleich die Statistik mit drin hat.

Mit den Zahlen bin ich auch nicht ganz einverstanden, es gibt zum Beispiel Zahlen, die werden angegeben schon ab einer Hörzeit von unter 60 Sekunden.

Und ich frage mich dann wirklich, wofür wird das gezählt?

Wenn mir jemand nicht mal eine Minute zuhört, würde ich den nie als Download oder als Hörerin zählen.

Aber toll, ich hatte nach Herausforderungen gefragt, es gibt sie gar nicht, also eine tolle App. Ja, im Grunde ist es wirklich so.

Also es macht Spaß, ich kann es jedem nur empfehlen.

Also mir macht es Freude.

Das ist schön, das ist klasse.

Wo wird es denn hingehen mit den guten Nachrichten?

Ja, ich hoffe steil nach oben.

Also ich mache sehr viel Werbung auch dafür, natürlich Social Media, Facebook, LinkedIn, Instagram.

Dann mache ich auch einen Newsletter. Ich denke ja manchmal, dass Newsletter fast schon veraltet sind, aber ich habe auf meine Newsletter bekomme ich immer sehr viel positive Reaktionen.

Und man muss halt ständig Werbung machen. Also da kommt man nicht drum herum.

Es gibt ja zehntausende andere gute Podcasts und nur 24 Stunden am Tag. Und die Menschen haben nur zwei Ohren und ein Gehirn.

Also sie müssen nicht entscheiden. – Und ja, man muss da wirklich immer, das darf man nicht vernachlässigen …

Also ich höre daraus, es geht weiter mit den guten Nachrichten und den Buchrezensionen oder Buchkritiken.

Auf jeden Fall.

Also der Podcast ist so aufgebaut, dass es immer vier bis fünf gute Nachrichten gibt.

Dann ein Interview mit einem positiv gestimmten Menschen. Also Pessimisten haben leider keine Redezeit bei mir.

Und dann gibt es noch eine Buchrezension.

Und dann sind die 20 Minuten, von Frau Hagedorn empfohlen, auch schon gefüllt.

Vielen Dank, Frau Meixner.

Sehr gerne. Danke schön.

Die guten Nachrichten werde ich in den Shownotes verlinken. Außerdem die Podcast Folge mit Claudia Rendla über Anchor.

Und Claudia und ich bieten einen Online-Kurs an. Den eigenen Podcast starten mit der App Spotify for Podcasters. Den verlinke ich ebenfalls. 

Hier gibt es dann noch ein paar Infos zum Podcast-Konzept. Und wir zeigen, wann man die App auch mal verlassen kann. Außerdem hat Claudia Rendla den Kurs mit einer Audio-Anleitung mit Voice-Over für Menschen mit Seh-Einschränkungen ergänzt.

Ich sage vielen Dank fürs Zuhören und ich freue mich, wenn Sie nächstes Mal wieder dabei sind. Am besten abonnieren Sie diesen Podcast, da ich nicht so regelmäßig senden werde.

Eine gute Zeit wünscht Ihnen Brigitte Hagedorn. 

Mehr über mich und meine Arbeit finden Sie auf www.audiobeiträge.de.

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PüP_106 Podcasts für die interne Kommunikation im Unternehmen

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Podcasts und Audiobeiträge werden zunehmend für die interne Kommunikation in Organisationen und Unternehmen genutzt. Welche Erfahrungen Sabine Kerres bei Trumpf Werkzeugmaschinen mit diesem Medium macht, erzählt die R&D Transition Begleiterin und Scrum Master in dieser Podcastfolge.

Da es seit Corona nicht mehr so einfach sei, an einem Tisch zusammenzukommen und in große Meetings mit 500 und mehr Teilnehmenden kaum vertrauensvolle Gespräche entstehen, suchten sie eine andere Möglichkeit, mit der Geschäftsführer und Entwickler:innen ins Gespräch kommen konnten. „Talk to Tom“, ein Podcast-Projekt war geboren.

Kann das Projekt einen vertrauensvollen Austausch beleben und wie ist die Resonanz bei den Mitarbeitenden? Hören Sie rein!

Über geschütze Feeds sprach ich mit Fabio Bacigalupo im PüP_092 Geschützter Podcast-Feed. Freiheit für den Podcast!

 

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Wie abonniere ich einen Podcast mit …

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Podcasts hören und abonnieren ist noch nicht bei allen so selbstverständlich, wie Radio hören. Auch der Begriff „abonnieren“ klingt für manchen eher abschreckend. Daher möchte ich hier nach und nach – Sie dürfen sich gerne beteiligen – unterschiedliche Möglichkeiten aufzeigen, wie man komfortabel Podcasts nutzen kann. Denn die eigene Hörbibliothek in der Hosentasche oder am Laptop ist eine feine Sache.


Also lesen Sie hier: Wie abonniere ich einen Podcast …

… mit der App Podcasts auf dem iPhone

Das iPhone aus dem Hause Apple hat die App Podcasts bereits installiert. Ich nutze diese App am häufigsten und die Möglichkeiten, die sie mir bietet, reichen mir für meinen Podcast-Genuss wenn ich unterwegs bin vollkommen aus.

Den Schritt „App installieren“ können wir also überspringen und ich gebe Ihnen einen kurzen Überblick über die App.

Am untern Bildschirmrand haben Sie unterschiedliche Icons um Ihre Podcasts zu verwalten. Ist Ihre App noch leer, dann starten Sie ganz rechts mit der Lupe „Search“. Sie können jetzt direkt in eine Kategorie springen oder Sie geben am oberen Bildschirmrand in das Suchfeld einen Namen einer Person, einen Podcasttitel oder ein Schlagwort ein. Sie bekommen Ergebnisse aus „Alle Podcasts“ angezeigt.

Zuerst sehen Sie Hinweise auf verschiedene Sendungen, also Podcasts, zu Ihrem Suchbegriff. Wenn Sie nach unten scrollen, werden Ihnen „Kanäle“ angezeigt. Das sind mehrere Podcasts eines Produzenten. Bei dem Suchbegriff „Gesundheit“ finden Sie beispielsweise in der Auswahl den Kanal „gesundheit-hören.de“ . Das sind Sie alle (7) Podcasts der Apotheken Umschau.

 

Klicken Sie auf eine Folge (Episode), gelangen Sie auf eine Seite, auf der Sie die Folge abspielen können. Also erstmal reinhören können, indem Sie auf Wiedergabe klicken. Möchten Sie diesen Podcast abonnieren, klicken Sie auf die drei Punkte oben rechts und dann auf Zur Sendung.

Jetzt sind Sie „in der Sendung“. Um sie zu abonnieren klicken Sie auf das + oben rechts oder (manchmal klappt das nicht ,-) ) wieder auf die drei Punkte, das Menü. Im Menü wählen Sie Sendung folgen. Hat das geklappt, zeigt Ihr Bildschirm einen großen Haken mit dem Text „folge ich“ an.

Ihre abonnierten Podcasts, Sendungen, finden Sie nun über Mediathek am unteren Rand der App Podcasts. Klicken Sie auf eine Sendung und halten den Finger etwas länger auf dem Display, öffnet sich das Podcast-Vier in einer größeren Ansicht und über ein Menü können Sie der Sendung wieder „entfolgen“.

Schauen Sie in Ruhe, welche weiteren Möglichkeiten Ihnen die App Podcasts bietet. In dem jedem Fall wird der RSS-Feed der  abonnierten Sendungen aktualisiert, sobald Sie die App öffnen und neue Folgen werden heruntergeladen oder angezeigt, so dass Sie keine Folgen verpassen.

Die grundlegenden Einstellungen der App nehmen Sie über die Einstellungen auf Ihrem iPhone vor. hier können Sie die Hintergrundaktualisierung ausschalten, eine Synchronisierung mit anderen Geräten aktivieren und bestimmen wieviele Folgen automatisch geladen werden sollen. Mit diesen und anderen Einstellungen lässt sich die App ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen und Sie können Speicher und Datenvolumen schonen.

 

… mit Podcast Addict auf Android

Podcast Addict ist eine App von Xavier Guillemane die kostenlos angeboten wird und sich über Werbung in der App finanziert. Gegen eine Einmalzahlung von aktuell 6,99 € können Sie die App auch werbefrei nutzen und einen Premium-Account erhalten Sie für 0,99 € monatlich oder für 9,99 € pro Jahr. Dieses Abo bietet neben der Werbefreiheit viele andere Optionen.

Ich zeige Ihnen die ersten Schritte in der App inklusive Werbung, wobei ich die Werbung am unteren Bildschirmrand entfernt habe. Sie können direkt auf der Startseite der App loslegen in dem Sie auf den orangefarbenen Button mit dem + und der Unterschrift „Podcasts“ klicken.

Startseite App Podcast Addict

Sie kommen zu einer großen Auswahl an Podcasts, Hörbüchern und Videos. Sie können in Kategorien weiter stöbern und können Podcast sogar nach der Länge auswählen. Unter „Podcasts by Duration“ werden Ihnen Podcasts mit einer Länge von unter 10 Minuten, um die 20, 30 oder über 40 Minuten angeboten. Sie können auch „Netzwerke“ wählen, das sind die in der App Podcasts auf dem iPhone genannten „Kanäle“.

Natürlich können Sie auch hier über die Lupe am oberen Bildschirmrand nach Stichworten suchen. Das Stichwort „Gesundheit“ zeigt Ihnen dann ein Auswahl an Podcasts zum Thema. Am oberen Rand können Sie auch nach Episoden suchen und über das kleine Dreieck rechts neben „Alle“ klappt eine Übersicht an Kategorien aus.

Screenshot Podcast Addict

Wählen Sie die Lupe. können Sie außerdem eine Vorauswahl Audio Video treffen und bekommen eine Reihe verschiedener Suchbegriffe angezeigt.

Podcast Addict - Suche

Sind Sie fündig geworden, wählen Sie den Podcast mit einem Fingertipp aus und gelangen auf die Podcastseite. Hier finden Sie Informationen zur Sendung, die Description oder Podcast-Beschreibung, und sehen ganz deutlich einen grünen Button ABONNIEREN über den Sie dem Podcast folgen können. Er springt nach dem Antippen sofort zu KÜNDIGE ABONNEMENT um.

Ihre Podcasts finden Sie immer unter „Podcasts“. Dort kommen Sie über die Startseite hin oder über das Hamburgermenü oben links. Oben rechts im Cover finden Sie die Zahl der ungespielten Episoden.Sie klicken auf das Podcastcover und bekommen eine Ansicht der letzten Folgen. Klicken Sie wieder auf das Cover, um zur Folge zu kommen und klicken Sie auf den kleinen Play-Button unten rechts über dem Player, wenn gerade noch eine andere Folge im Play-Modus ist. Dann kommen Sie direkt zum Player der Folge.

podcast addict - play
Podcast Addict - Suche

Mein ständiger Begleiter ist ein iPhone, so dass ich nicht so viel über die Nutzung der App im Alltag sagen kann. Mir gefallen auf jeden Fall die Möglichkeiten die Suche nach der Länge der Folgen auszuwählen, die wirklich deutliche Kennzeichnung des Abos.

 

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In 5 Schritten den eigenen Podcast erstellen

In 5 Schritten den eigenen Podcast erstellen

Podcasts sind in aller Munde und in vieler Ohren. Ein Medium, welches Trainer:innen, Berater:innen, Coaches und Therapeut:innen bereits seit Jahren nutzen, wird immer beliebter. Im Bildungsbereich, in Unternehmen für die interne Kommunikation und auch in der Wissenschaftskommunikation werden sie gerne genutzt. Denn mit einem eigenen Podcast werden Sie selbst zum Sender, teilen Ihr Know-how und werden mit Ihrer Individualität sichtbar. Lesen Sie hier, wie Sie – Schritt für Schritt –  den eigenen Podcast erstellen. Lassen Sie uns ganz vorne beginnen:

Was genau ist ein Podcast? Und Podcasts hören, wie geht das?

Podcasts können Sie hören, wann Sie wollen und wo Sie wollen. Sogar, wenn Sie offline sind. Damit das funktioniert, braucht es den Podcastfeed, den RSS-Feed. RSS steht für Really-Simple-Syndication und ist eine XML-Datei. Diesen Feed müssen Sie nicht von Hand programmieren, er wird im Prinzip automatisch erstellt, wenn Sie Ihre Audiodateien hosten. Doch dazu später mehr. Ein Podcast ist also eine Audio- oder Video-Datei, verbunden mit einem RSS-Feed. In diesem Beitrag geht es in erster Linie um den Audio-Podcast.

Dank des RSS-Feeds lassen sich diese Sendungen außerdem abonnieren. Da das Wort „abonnieren“ oft einen negativen Beigeschmack hat, heißt es mittlerweile in den Apps „folgen“. Oder Sie müssen nur auf ein „+“ klicken, um den Podcast zu abonnieren. Für diesen Vorgang des Abbonierens benötigen Sie einen Podcatcher. Das ist das Programm (die App), das den Feed lesen kann. Am komfortabelsten nutzen Sie Podcasts mit einer Podcast-App auf dem Smartphone. Hier können Sie nach interessanten Inhalten suchen und – wenn Sie fündig geworden sind – auch abonnieren. Dann verpassen Sie keine Sendungen und bleiben immer auf dem Laufenden.

Und diese Möglichkeit des kostenlosen Abonnierens macht dieses Medium so interessant für das Marketing. Mit einem Podcast können Sie Interessierte Menschen regelmäßig und auf eine sehr persönliche Art ansprechen.

Schritt 1: Das Podcast-Konzept

Alles beginnt mit dem ersten Schritt – auch das Podcasten. Und der erste Schritt, um den eigenen Podcast zu erstellen, ist das Podcast-Konzept. Denn bei 70.000 Podcasts ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Angebot klar positionieren und schon dadurch von anderen Angeboten unterscheiden. Machen Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken über 

  • das Ziel,
  • die Zielgruppe 
  • und den Nutzen

Ihres eigenen Podcasts.

Warum einen eigenen Podcast erstellen?

Warum wollen Sie einen eigenen Podcast starten? Um sichtbarer zu werden? Um neue Kund:innen zu gewinnen? Um von einem Produkt oder Ihrer Dienstleistung zu überzeugen? Um mehr Teilnehmer:innen für Ihre Seminare zu akquirieren? Wollen Sie eine Community aufbauen und Ihr Netzwerk vergrößern? Vertrauen bei Ihren (Wunsch-)Kund:innen aufbauen?

Ein Ziel motiviert Sie, dranzubleiben. Und ohne Ziel können Sie gar nicht feststellen, ob ihr Podcast erfolgreich ist. Ein klares Ziel lässt Sie die Wahl der Interviewpartner:innen sicher treffen, spielt bei der Wahl des Hostens, der Verbreitung und vielem mehr eine Rolle.

Die Zielgruppe: Für wen senden Sie?

Senden Sie nicht für alle! Wenn Sie wissen, wen Sie ansprechen wollen, finden Sie die richtige Ansprache und die Menschen fühlen sich gemeint. Deutlich wird das, wenn Sie sich beispielsweise den Unterschied in der Sprache klarmachen, wenn Sie entweder für Kinder oder für Akademiker:innen senden. Sie werden eine ganz andere Sprechhaltung einnehmen, andere Wörter benutzen, Sie werden Kinder mit „Du“ ansprechen, die Akademiker:innen eher mit „Sie“, Sie können anderes Vorwissen bei Ihren Hörer:innen voraussetzen und vieles mehr.

Das Personamodell

Mit dem Personamodell machen Sie sich ein Bild Ihrer Zuhörer:innen. Es gelingt Ihnen so, diese Menschen sprachlich wirklich zu erreichen.

Erstellen Sie zwei, drei Personas stellvertretend für Ihre Zielgruppe. Legen Sie Namen und Alter fest. Nur mit demografischen Daten hauchen Sie Ihren Personas noch nicht genug Leben ein und sie können Sie als Hauptkriterium sogar in die Irre führen: Zum Beispiel haben Angela Merkel und Nina Hagen fast das gleiche Geburtsjahr (1954 und 55), beide wuchsen in der DDR auf und beide mögen Musik ;-).

Formulieren Sie also auch Tätigkeiten Ihrer Personas, beruflich und privat, sowie Themen, die sie umtreiben. Fragen Sie: „Wo hat sie einen Engpass?“, „Wo fehlt es ihr an Wissen?“, „Wo braucht Sie Unterstützung?“. Aus den Antworten leiten Sie konkrete Themen und Inhalte für die Episoden ab und schaffen einen Nutzen für Ihre Hörer:innen.

Für die spätere Vermarktung schauen Sie, wie sich Ihre Persona informiert. Das berücksichtigen Sie im fünften Schritt, um viele Hörer:innen für Ihren Podcast zu gewinnen und die Reichweite Ihrer Sendungen zu erhöhen.

Machen Sie sich außerdem ein Bild Ihrer Persona. Durchforsten Sie die Google-Bildersuche und wählen Sie ein Porträt oder ein Bild, welches Ihre Persona bei einer Tätigkeit zeigt. Diese Bilder können Sie während der Aufnahme neben das Mikrofon stellen und Sie werden Ihre Zielgruppe empathisch ansprechen.

Es fällt Ihnen schwer eine Persona, einen „Avatar“, für Ihre Hörer:innen zu gestalten? Dann beginnen Sie mit einer realen Person, einer Kundin oder einem Kunden, mit der Sie gerne zusammengearbeitet haben, gerne zusammenarbeiten würden oder die Sie unterstützen möchten.

Wie lang und wie oft?

In einer der ersten Podcaststudien wurden 18,7 Minuten als optimale Länge eines Podcasts angegeben. 18,7 Minuten betrug die durchschnittlichen Dauer des Weges zur Arbeit 😉. Tatsächlich gibt es viele Podcasts, die 15 oder 20 Minuten lang sind, doch es gibt auch Audios, die drei Stunden und länger sind, und Sendungen, die nur 5 Minuten dauern. 

„Alles gesagt?“ von ZEIT-ONLINE, dauert so lange, bis alles gesagt ist. In diesem Interviewpodcast wird mit dem Gast ein „Schlusswort“ vereinbart und danach ist Schluss. So hat Ulrich Wickert versehentlich bereits nach 12 Minuten das Ende provoziert (er bekam eine zweite Chance, knapp fünf Stunden), der YouTuber Rezo hatte nach 8 Stunden „alles gesagt“.

Das ist das Konzept der Sendung, als Podcaster:innen sind wir hinsichtlich der Länge vollkommen frei. Orientieren Sie sich auch hier an Ihrer Zielgruppe. Ich empfehle, bei einer Länge zu bleiben. Denn wenn wir einen Podcast regelmäßig hören, uns vielleicht ein Zeitfenster dafür geschaffen haben, dann ist es ärgerlich, wenn die neue Folge statt der gewohnten 15 Minuten – die gut in die Mittagspause passen – plötzlich eine Stunde lang ist.

Bedenken Sie bei der Länge auf jeden Fall das eigene Zeit-Budget: Zehn Minuten sind schneller produziert als 30 und Dienstleister:innen berechnen den Audioschnitt häufig nach Minuten.

Wenn das Ziel Ihres Podcasts „hohe Reichweite“ heißt, dann dürfen Sie in kurzen Abständen senden. Einmal in der Woche, beim Start gerne noch häufiger. Doch auch hier spielt die Zielgruppe eine Rolle. Wieviel Hörzeit hat sie und wieviel Hörzeit kann sie sich sich im Monat einräumen? Manchmal ist weniger mehr: Ein Zuviel wirkt bei vielen Menschen auch frustrierend, da Sie sehen, dass Sie gar nicht alles konsumieren können.

Die Studie SPOT ON PODCAST legte 2017/18 den Fokus auf die Hörer:innen und die Nutzung von Podcasts. Sie hatten damals vier relevante Podcast-Hörer:innengruppen ausgemacht: Einmal Menschen, die täglich Podcasts hören. Dann die, die nur einmal pro Woche dies Medium nutzen. Und die meisten hörten lediglich „mehrmals im Monat“. Natürlich haben sich die Zahlen in den vergangenen Jahren verändert, doch je älter Ihre Zielgruppe ist, desto seltener wird sie Podcasts als festes Medium in ihren Alltag integriert haben.

Und daher ist ein weiterer Punkt im Podcast-Konzept sehr wichtig: Der Nutzen für Ihre Hörer:innen.

Inhalt und Nutzen

Der Inhalt Ihrer Sendungen liegt vermutlich klar auf der Hand. Es ist Ihr Thema, Ihre Leidenschaft, Ihre Expertise. Und den Nutzen, den Ihre Hörer:innen haben, beantworten Ihre Personas: Der Nutzen macht sich am Engpass Ihrer Persona fest. 

Selbst wenn Sie nur zwei Personas Leben eingehaucht haben, haben die vielleicht sehr unterschiedliche Engpässe. Schauen Sie dann, was sich tatsächlich in einem Podcast vereinen lässt – oder starten Sie gleich zwei Sendungen 😉.

Und denken Sie über das Wie nach: Wollen Sie informieren, inspirieren, lehren oder unterhalten? Oder alles auf einmal? Bieten sich dafür Interviews besser an oder möchten Sie Solofolgen produzieren? Wie sollen das Intro und das Outro klingen? Musik? O-Töne? Geräusche? Lassen Sie sich im Radio und von anderen Podcasts inspirieren, entdecken Sie, was Ihnen gefällt und was nicht!

Erster Redaktionsplan

Für den Start des eigenen Podcastes empfehle ich Ihnen, die Inhalte von fünf Folgen bereits zu notieren und darauf zu achten, dass Sie Ihren Hörer:innen einen Nutzen bieten. Dieser erste kleine Redaktionsplan motiviert, dranzubleiben. Ein Redaktionsplan ist grundsätzlich fürs Podcasten sinnvoll und kann mit einem Plan für das Marketing verbunden werden. 

Sie wollen schon den ersten Schritt gehen und sich am Konzept probieren? Dann laden Sie sich hier die Checkliste Podcast-Konzept als PDF kostenlos herunter.

Schritt 2: Die Technik 

Im zweiten Schritt geht es um die Audiotechnik. Das bedeutet beim Podcasten, Sie benötigen Aufnahmetechnik und ein Audioschnittprogramm, wenn Sie die Aufnahme nicht komplett über Ihr Smartphone machen möchten.

Für Mikrofone und weiteres Aufnahmeequipment gibt es mittlerweile eine große Auswahl, und Sie müssen dafür kein Vermögen mehr ausgeben. Auf den Seiten des Musikhauses thomann können Sie stöbern, finden tiefergehende Informationen und können hier sogar Mikrofone gebraucht kaufen

Doch was brauche ich für die Aufnahme?

Um Interviews zu führen, benötigen Sie in der Regel mindestens zwei Mikros und ein Audiointerface. Möchten SIe online Gespräche führen, brauchen Sie neben einem Mikrofon und einem Kopfhörer noch einen passenden Webservice, um technisch saubere Aufnahmen zu bekommen. Für Solofolgen eignen sich Mikrofone mit USB-Anschlüssen. Die können Sie einfach mit Ihrem Rechner verbinden und dann mit dem Rechner und einem Audioeditor Ihre Stimme aufzeichnen. Achtung: Sie können nicht mehrere USB-Mikrofone an einen PC oder einem Laptop anschließen, da die Schnittprogramme nur aus einer Quelle aufnehmen können. Wenn Sie mehrere Mikros nutzen, dann benötigen Sie zusätzlich ein Audiointerface, an welches dann zwei oder mehr Mikros angeschlossen werden können und was für das Schnittprogramm dann als eine Quelle erkannt wird.

Mikrofone unterscheiden sich einerseits in ihrem Wandlungsprinzip. Das gibt an, wie die Schallwellen, also die gesprochenen Worte, in elektrische Signale umgewandelt werden, um sie dann weiter zu bearbeiten. Mikrofone lassen sich grob in dynamische und Kondensatormikrofone teilen. Jedes Wandlungsprinzip hat seine Stärken und Schwächen, wie auch der Sprecher und Audiodienstleister Jens Wenzel in Wie Sie das richtige Mikrofon für Ihren Podcast finden erklärt. Und die Wahl richtet sich sowohl nach Ihrer Stimme als auch nach der Umgebung der Aufnahme.

Digitale Rekorder, beispielsweise von Zoom, sind eine gute Wahl. Sie haben gute integrierte Mikros, es lassen sich mehrere externe Mikros anschließen und ihr Aufnahmeequipment bleibt klein und mobil, wenn Sie Interviews führen möchten. Außerdem lassen sich die Aufnahmegeräte auch als Standalone-Mikrofon nutzen und Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe.

Für die weitere Bearbeitung der Aufnahmen benötigen Sie eine Audioschnittsoftware. Damit können Sie das Intro und Outro hinzufügen, Musik einbinden und „Ähs“ und „Ähms“ sowie Versprecher entfernen. Außerdem bringen Sie mit einem Audioeditor Ihr Audio in das für Ihren Hoster passende Dateiformat.

Kostenlos und unabhängig vom Betriebssystem ist der freie Audioeditor Audacity. Das Programm läuft auch auf älteren Rechnern und benötigt wenig Ressourcen hinsichtlich Rechnergeschwindigkeit und Speicher. Ebenfalls für seine schlanke Programmierung bekannt ist der Audioeditor Hindenburg. Er wurde speziell für den Schnitt von Sprachaufnahmen entwickelt und auch für Apple-Nutzer ist das Programm Garageband geeignet und auf jedem Applecomputer installiert.

Die technische Qualität Ihrer Episoden ist ein Merkmal für einen guten Podcast und wir dürfen nicht vergessen, dass die eigene Produktion neben den Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und anderen professionell produzierten Beiträgen steht. Das heißt, die Aufnahmen sollten schon technisch „sauber“ sein, also nicht verrauscht, und über eine standardisierte und gleichmäßige Lautstärke verfügen. Doch bei einem interessanten Inhalt und einer zugewandten Ansprache werden technische Schwächen meiner Meinung nach von den Hörer:innen leicht verziehen. Und nur so – ohne zu hohe Ansprüche an die Audiotechnik – kann der Podcast auch weiterhin das Medium sein, über welches jede und jede:r selbst zum Sender werden kann.

Schritt 3: Podcast-Produktion

Jetzt kommen wir zur Sache. Sie nehmen Ihre Podcastfolge auf. Oftmals stellt sich die Frage, ob Sie Ihren Inhalt frei sprechen oder sich im Vorfeld ein Manuskript erstellen wollen. Auch hier hat beides Vor- und Nachteile. Beim freien Sprechen sollten Sie mit einer Stichwortliste arbeiten, auf der Sie die Dinge notieren, die Sie auf keinen Fall bei der Aufnahme vergessen möchten – auch Zahlen, Daten, Fakten, die korrekt gesendet werden sollen. Außerdem kann eine Stichwortliste gut als Leitfaden für den Inhalt dienen. Sie können auch mit Mindmaps arbeiten: Mit dem Anlegen eines Mindmaps durchdenken Sie den Inhalt und gestalten gleichzeitig eine schöne Vorlage, die eine gut strukturierte Aufnahme verspricht.

Bedenken Sie beim Erstellen eines Manuskripts für die einzelnen Folgen, dass Hören anders wahrgenommen wird als Lesen. Deshalb schreiben wir fürs Hören anders als fürs Lesen. Kurze Sätze sind beispielsweise langen Sätzen mit eingeschobenen Nebensätzen vorzuziehen. Reservieren Sie für jeden neuen Gedanken einen eigenen Satz und vermeiden Sie Fremdwörter. Hören ist ein linearer Vorgang – sobald Ihre Hörer:innen den Inhalt nicht verstehen und ins Nachdenken kommen, verpassen Sie bereits den nächsten Satz und verzichten vielleicht gleich ganz darauf, ihrem Inhalt weiter zu folgen. 

Schreiben und sprechen Sie lebendig, nutzen Sie eine aktive und konkrete Sprache und Worte, die Ihrer Zielgruppe geläufig sind. Im besten Fall entstehen Bilder in der Köpfen Ihrer Hörer:innen.

Wenn Sie im Vorfeld ein Skript erstellen, können Sie dieses direkt mit Ihrer Podcastfolge veröffentlichen. So freuen sich nicht nur die Leser:innen unter Ihren Hörer:innen, sondern auch die Suchmaschinen :-).

Ob frei oder „abgelesen“, vor der Aufnahme dürfen Sie Ihre Sprechwerkzeuge ein wenig ölen. Denn neben der oben erwähnten technischen Qualität gibt es auch eine sprachliche Qualität beim Podcasten, damit Sie nicht vernuschelt, zu schnell oder gehetzt klingen.

Im Podcast sind Sie ganz frei in der Gestaltung Ihrer Inhalte. Solofolgen sind nur eine Form der Darstellung. Viele Podcaster:innen bevorzugen den Dialog, werfen sich gegenseitig die Bälle zu oder führen Expert:innen-Interviews. Doch auch Gespräche zu dritt oder mit noch mehr Personen finden Sie in einer Vielzahl der Hörangebote. Grundsätzlich ist alles, was Sie aus dem Radio kennen, auch im Podcast möglich: Von der Reportage bis zur O-Ton-Collage, vom Hörspiel bis zum Feature. Doch in der Regel sind diese Darstellungsformen sehr zeitaufwändig und deshalb hört man hauptsächlich Interviews und Solofolgen.

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Schritt 4: Das Podcast-Hosting

Ihre Aufnahmen brauchen ein Zuhause, einen Host. Das kann Ihre eigene Website sein oder – sehr viel komfortabler – ein Podcast-Hostingservice. Möchten Sie auf der eigenen Seite hosten, benötigen Sie ein Podcast-Plugin

Im ersten Schritt legen Sie hier Ihren Podcast an. Das heißt, Sie werden durch verschiedene Dialogfenster geführt und tragen den Namen Ihrer Sendung ein, erzählen in einer Beschreibung, um was es inhaltlich geht, laden ein Podcast-Cover hoch und wählen Kategorien aus, in denen Ihre Sendungen später gefunden werden sollen. Mit diesen und anderen Informationen wird der eingangs erwähnte RSS-Feed (der das Audio erst zum Podcast macht) generiert.

Im nächsten Schritt laden Sie Ihre erste Podcast-Episode oder einen Trailer hoch. Ein Trailer ist eine kurze Podcastfolge, in der Sie erzählen, um was es in Ihrem Podcast in der Zukunft gehen wird, vielleicht etwas zu Ihrer Person und zur künftigen Sendefrequenz. Wieder werden Sie durch verschiedene Dialogfenster geführt, und hier geben Sie Informationen zu Ihrem hochgeladenen Audio ein. Diese werden automatisch dem Podcastfeed hinzugefügt, und jetzt können Sie den RSS-Feed in die Podcastverzeichnisse von Apple bis Google Podcasts eintragen.

Der  RSS-Feed wird bei den Podcast-Hostern sofort aktualisiert, sobald Sie eine neue Folge hochladen und veröffentlichen, und Ihre Podcast-Abonnent:innen können sofort auf Ihre aktuelle Sendung zugreifen.

Ein Podcast-Hostingservice bietet also Speicherplatz für die Audiodateien an und generiert den Feed. Daneben bekommen Sie einen Blog, Hilfestellung beim Eintragen in die Podcastverzeichnisse, eine Statistik und oft Player, die Sie auch auf der eigenen Website einbetten können. Das ist wichtig, wenn Sie bereits eine Seite haben. Denn dann möchten Sie bestimmt, dass man hier auch Ihren wertvollen Inhalt hören kann.

Andere angebotene Features der Hoster sind eine technische Verbesserung der Audioqualität, die Erstellung von Transkripten, Tools für die Vermarktung oder der Schutz Ihres Feeds. Sie tragen hier eine Beschreibung mit passenden Keywords ein und formulieren die Informationen zur jeweiligen Episode, die Shownotes.

Hier finden Sie eine Übersicht der drei in Deutschland ansässigen Podcast-Hostingservices sowie ein kleine Auswahl an Podcast-Plugins für WordPress.

Schritt 5: Die Podcast-Vermarktung

Mehr als 70.000 deutschsprachige Sendungen sind mittlerweile auf Spotify vertreten. Sie dürfen also für Ihren Podcast trommeln, um viele und treue Hörer:innen zu gewinnen. Die Weisheit aus dem Marketing „Wer alle Hasen jagt, fängt am Ende keinen“ gilt also auch beim Podcasten, und Sie haben dem im Konzept mit der Definition Ihrer Personas bereits vorgebeugt. Hier haben Sie auch definiert, wo sich Ihre Personas informieren, und genau hier können Sie mit der Vermarktung Ihres Podcasts aktiv werden.

Kreativität ist hier oftmals gefragt – probieren Sie aus, was funktioniert und was nicht. Daniel Fliege vom Podcast-Hostingservice LetsCast.fm empfiehlt im Gespräch Mit diesen Tipps erhöhen Sie die Reichweite Ihres Podcasts besonders das Netzwerken in den Social-Media-Kanälen für den eigenen Podcast. So lohnt es sich, nur für dieses Angebot einen neuen Kanal zu starten, auch wenn Sie in Social Media noch gar nicht aktiv sind. Auf Facebook beispielsweise können Sie Gruppen ins Leben rufen und so eine Community gründen, wenn das eines Ihrer Ziele ist, welches Sie mit Ihrem Inhalt erreichen möchten. Auf den Social-Media-Kanälen können Sie schnell und kostenlos in den Austausch mit Hörer:innnen kommen. Wenn Sie nicht wöchentlich senden, dann können sie hierüber Ihre Hörer:innen auf dem Laufenden halten, zwischendurch posten, was im Hintergrund zu Ihren Produktionen passiert, oder zu Ihrem Thema informieren.

Bedenken Sie, dass Sie in Social Media keine Audios teilen können, Sie können nur darauf verlinken. Doch es lassen sich schnell aus Audios sogenannte Audiogramme erstellen. Das sind Videos mit einem Standbild, über das eine Welle flackert, und Videos könne Sie direkt bei Facebook, Twitter und Co teilen. Auf diese Art können Sie auch kurze Audioschnipsel aus Ihrer Episode teilen und so auf Ihren Podcast aufmerksam machen. Der ganze Podcast kann zusätzlich auf YouTube veröffentlicht werden. Denn YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine, gehört zu Google, und die Chance ist groß, so neue Hörer:innen zu gewinnen. Vergessen Sie also nie, hier auch den Link zum Podcast zu notieren 😉.

Und wenn Ihre Zielgruppe gar  nicht im Netz unterwegs ist, dann erstellen Sie Flyer, Postkarten oder andere Materialien, die Sie auf Veranstaltungen und dort verteilen, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist. Hier können Sie erklären, was die Nutzer:innen davon haben, wenn Sie Ihrem Podcast folgen (Nutzen/Konzept), oder Ihnen genau erklären, wie das Abonnieren mit einer App auf dem Smartphone gelingt. Und mit einem QR-Code können die Menschen direkt zu einer Ihrer Folgen gelangen.

Seien Sie kreativ beim Podcasten und bei dessen Vermarktung. Podcasts sind immer noch nicht bei allen Altersgruppen gleichermaßen angekommen und daher braucht es oftmals noch eine Erklärung, wie dieses Format komfortabel genutzt werden kann und dass das „Abonnieren“ nichts mit einem Zeitungsabo zu tun hat, mit langer Laufzeit und komplizierten Kündigungsfristen. Ein Podcastabo ist schnell erstellt – ohne Angabe der E-Mail-Adresse – und mit einem Wisch genauso schnell wieder gelöscht.

Verstecken Sie Ihre Sendungen nicht auf Ihrer Website und tragen Sie sie in alle relevanten Podcastverzeichnisse ein. So gewinnen Sie eine große und treue Hörerschaft und finden Gehör bei Ihrer Zielgruppe.

 

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13 einfache Übungen für eine bessere Stimme beim Podcasten

13 einfache Übungen für eine bessere Stimme beim Podcasten

Neben der technischen Qualität eines Podcasts gibt es auch eine stimmliche Qualität. Damit wir beim Podcasten verständlich artikulieren, nicht zu schnell sprechen und der Klang unserer Stimme angenehm bei den Hörerinnen und Hörern ankommt, ist es sinnvoll, die Stimme vor der Aufnahme aufzuwärmen, die Sprechwerkzeuge ein wenig zu ölen.
Im Folgenden finden Sie 13 einfache Übungen für ein kleines Warm-up. Viel Spaß beim „Stimme aufwärmen“!

Der Eigenton

Jeder Mensch hat einen stimmlichen Klangbereich, in dem er ohne Anstrengung auch längere Zeit sprechen kann und sympathisch beim Gegenüber ankommt: Unser Eigenton oder Wohlfühlton! Es ist gut, diesen zu kennen, und Sie können sich vor der Aufnahme auf ihn „kalibrieren“.

Wie finde ich meinen Eigenton?

Denken Sie an ein leckeres Gericht und summen Sie aus dem Bauchraum ein genüssliches  „Mmmm“. Kauen Sie gerne ein bisschen auf diesem „mmm“ herum. „Mmmm“ zu summen und dabei zu kauen weitet die Resonanzräume und stellt Sie auf Ihren Eigenton ein.

Ich finde es immer wieder interessant, diesen Ton zu hören und zu bemerken, dass er eher tiefer ist als meine normale Sprechstimme. Ist das bei Ihnen auch so?

Weitere Übungen, um die Stimme aufzuwärmen

  • Schlenkern Sie mit den Armen und hüpfen Sie dabei. Das lockert die Muskeln und regt eine tiefe Atmung an.
  • Recken und strecken Sie Ihren Körper.
  • Kreisen Sie mit den Schultern in beide Richtungen.
  • Öffnen Sie den Brustraum. Verschränken Sie die Hände hinter dem Rücken, strecken Sie die Arme und bewegen Sie die Arme nach oben. Gehen Sie dabei nicht ins Hohlkreuz und öffnen Sie den Brustkorb.
  • Stellen Sie sich eine Geburtstagstorte vor. Sie trägt so viele Kerzen, wie Sie Lebensjahre zählen. Mit einem langen “Ffffffff” pusten Sie die Kerzen aus. 
  • Sprechen Sie ein kräftiges „Hopp, Hopp, Hopplahopp“ und legen Sie dabei die Hände auf den Bauch. Spüren Sie, wie Ihr Bauch rein und raus schnellt. Das Zwerchfell bewegt sich schnell auf und ab und wird so trainiert. Auch Lachen trainiert diesen großen Atemmuskel.
  • Räkeln Sie sich und geben Sie einem kommenden Gähnimpuls nach. Beim Gähnen wird der Kehlkopf locker in die Tiefe gezogen und Kehl- und Rachenräume maximal geweitet. 
  • Summen und brummen Sie. Sprechen Sie dabei „njom, njum, njam, njem, njim, njeum, njeim, njaum“ und machen Sie dabei Kaubewegungen oder kauen Sie Gemüse oder einen Müsliriegel. Bei der Kauübung wird eine Verbindung und Koordination zwischen lustbetontem Essen und lustbetontem Sprechen im zentralen Nervensystem ausgebildet, was sich positiv auf die Stimme auswirkt. 
  • Schürzen Sie die Lippen und schnauben Sie wie ein Pferd.
  • Lassen Sie den Kiefer locker hängen und massieren Sie den Bereich Ihrer Kaumuskulatur.
  • Beißen sie locker auf Ihren Daumennagel und bewegen Sie Ihren Unterkiefer vorsichtig hin und her.
  • Fahren Sie langsam und genüsslich mit Ihrer Zunge außen an den oberen Zähnen entlang. Achtmal nach links, achtmal nach rechts. Dann wiederholen Sie dies mit der unteren Zahnreihe und schließlich machen Sie vier ganze Runden als liegende 8 an den äußeren Zahnreihen.

 

Werden Sie sich Ihres Atems in einer Atemübung bewusst

  • Normal Atmen: Beobachten Sie Ihren Atem – was hebt sich, was senkt sich, wohin fließt die Luft?
  • Bauchatmung: Versuchen Sie, bewusst in den Bauch zu atmen.
  • Flankenatmung: Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl. Legen Sie Ihre Hände unter Ihre hinteren seitlichen Rippen und spüren Sie, wie sich beim Atmen Ihre Flanken dehnen. 
  • Bauchatmung im Sitzen: Stellen Sie die Füße fest auf und atmen Sie in den Bauch.
  • Atmen nach Zahlen: Zählen Sie bis vier beim Einatmen, halten Sie bis acht den Atem an und zählen Sie wieder bis acht beim Ausatmen. Dadurch lernen Sie, kurz einzuatmen und den Ausatem gut dosiert und langsam abzugeben. Das ist hilfreich,  um auch längere Sätze entspannt zu sprechen.

Und in dieser Podcastfolge können Sie gleich bei einem Warm-up für die Stimme mitmachen: Warm-up für die Stimme mit Silke Volkmann

Hören Sie auch in diese Folgen des Podcasts übers Podcasten rein:

 

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