Creative Commons Lizenzen erstellen für Podcasts und andere Werke

Creative Commons Lizenzen erstellen für Podcasts und andere Werke

Jeder Podcast ist in Deutschland per se urheberrechtlich geschützt. Das heißt, er darf nicht von anderen verändert oder weitergegeben werden. Wir dürfen also einen „fremden“ Podcast für private Zwecke herunterladen und anhören, ihn jedoch nicht auf der eigenen  Webseite wieder hochladen und anderen Menschen anbieten. Weder zum Hören noch zum Kaufen.

Das ist manchmal nicht nur für die Nutzer schade, sondern auch für die Podcastproduzenten. Denn es gibt durchaus Podcaster und Podcasterinnen, die möchten, dass ihre Episoden auch auf anderen Plattformen eingebunden und gehört werden. Für diesen Fall können sie eine eigene Podcast-Lizenz, eine Creative-Commons-Lizenz erstellen und selbst bestimmen, was mit ihren Podcastepisoden  gemacht werden darf – und was nicht.

Creative Commons

Creative Commons lässt sich mit „gestalterisches Gemeingut“ übersetzen. Es ist eine Non-Profit-Organoísation, die ebenfalls einen Ausgleich zwischen den Interessen der Urheber und der Nutzer schaffen will. Dafür stellt sie Autoren, Künstlern und Wissenschaftlern Mittel zur Verfügung, mit denen sie ihre Werke selbst unter ausgewählte Nutzungsrechte stellen können. Und zwar mit Hilfe von Creative-Commons-Lizenzen, kurz: CC-Lizenzen.

Ein schönes Beispiel einer solchen Lizenz finden Sie übrigens im Podcast Rechtsbelehrung von Thomas Schwenke und Marcus Richter. Unten rechts in der Sidebar ihres Blogs finden Sie den Hinweis mit dem entsprechenden Icon.


CC-Lizenz vom Podcast Rechtsbelehrung

Sie finden im Podcast Rechtsbelehrung von Thomas Schwenke und Marcus Richter natürlich auch eine Folge über Creative Commons.

CC-Lizenzen selbst erstellen

Und eine solche Wunsch-Lizenz ist schnell selbst konfiguriert und der entsprechende Code für Ihren Blog erstellt. Ich zeige Ihnen hier die wenigen Schritte:

  • Gehen Sie auf den Lizenz-Generator und geben Sie Punkt für Punkt die Eigenschaften Ihrer Lizenz ein.

Feld um Lizenzeigenschaften auszuwählen

  • Direkt unter diesem Feld erscheint Ihre Lizenz. In meinem Beispiel eine Lizenz, die die Namensnennung des Urhebers erfordert, keine kommerzielle Nutzung zulässt und auch keine Bearbeitung.
  • Es folgt ein Feld, welches nicht zwingend ausgefüllt werden muss, doch es erleichtert den Nutzern eine korrekte Namensnennung vorzunehmen. Hier wählen Sie die Art des Werkes aus, z.B. Bild oder Audio sowie die Art der Kennzeichnung. Diese Lizenz-Kennnzeichnung kann ganz unterschiedlich vorgenommen werden. Die Auswahl HTML + RDFa generiert eine Code, den Sie direkt auf Ihrem Blog einbinden können. XMP können Sie beispielsweise für PDFs nutzen und Offline bietet einen einfachen Texthinweis, um Offline-Materialien zu kennzeichnen.
    In meinem Beispiel ist bei „Format des Werks“ Text ausgewählt und bei „Lizenz-Kennzeichnung“ HTML + RDFa. Es erscheint direkt im Feld darunter die Frage „Haben Sie eine Webseite?“ und Sie sehen eine Vorschau Ihrer Lizenzangabe.
  • Direkt darunter befindet sich der Code, den Sie kopieren, nachdem Sie sich für die Größe des Icons entschieden haben. Dann wählen Sie die Stelle auf Ihrem Blog, an der die Lizenz sichtbar werden soll und fügen dort den Code ein. Arbeiten Sie mit einem Texteditor, müssen Sie den Code in der TEXT-Ansicht einfügen!

Und so sieht die CC-Lizenz meines Beispiels aus:

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

Fazit: Schnell gemacht und mit einen solchen Lizenz geben Sie Ihre Werke gezielt und in unterschiedlichen Stufen zur Nutzung für alle frei. Sie können „manche Rechte vorbehalten“ statt „alle Rechte vorbehalten“, wie es das Urheberrecht in Deutschland vorsieht.

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Wie Ihr Podcast-Cover garantiert angezeigt wird

Wie Ihr Podcast-Cover garantiert angezeigt wird

Immer wieder sehe ich Podcasts in meiner App oder in den Podcastverzeichnissen, deren  Podcast-Cover nicht angezeigt wird. Graue Platzhalter sind statt dessen sichtbar. Dadurch finde ich mich in meiner App nicht so gut in meiner Podcastsammlung zurecht und es sieht auch nicht schön aus. Und besonders in den Verzeichnissen laden die farblosen Platzhalter nicht zum Anklicken ein.

Platzhalter im iTunes Store

In einigen Fällen wird, wenn kein Podcast-Cover beim Einrichten des Feeds hochgeladen wird, ein Bild des Hostingservices automatisch platziert. Das ist dann zwar etwas farbiger, doch führt es eher zu Missverständnissen, als dass es ein Erkennungszeichen für Ihren Podcast ist.

Podcast-Cover-Platzhalter

Podcast-Cover und Episodenbild

In vielen Fällen wird das Podcast-Cover im iTunes Store angezeigt, doch nicht in einer App auf dem Smartphone oder in einem anderen Podcast-Verzeichnis. Dazu muss man wissen, dass Podcasts über ein Podcast-Cover verfügen können und über ein Episodenbild. Das Podcast-Cover ist im Feed enthalten, das Episodenbild wird den Metadaten jeder Episode zugewiesen.

Wenn Sie keine zusätzlichen Bilder für Ihre Episoden nutzen, dann empfehle ich Ihnen, dass Sie Ihr Podcast-Cover in die Metadaten Ihres Audios bringen. (Das ist dann das Episodenbild!) Denn nicht jede App oder jedes Verzeichnis greift automatisch auf das Cover zurück, wenn kein Episodenbild  angeboten wird. Und dann wird nur ein Platzhalter angezeigt.

Wie Sie zu einem solchen Cover kommen, lesen Sie in Podcast-Cover und Episodenbilder mit Canva erstellen 

Das Podcast-Cover fügen Sie Ihrem Feed zu, wenn Sie den über Ihr Plugin oder den Hostingservice einrichten. Ich kenne nicht alle Angebote, doch in der Regel ist das kaum zu übersehen.

Manche Podcasthosting-Services bieten außerdem an, jeweils ein Episodenbild hochzuladen. Bei Podigee beispielsweise geht das über den Reiter „Allgemein“ beim Hochladen einer neuer Episode. Hier können Sie auswählen, ob Sie das Podcast-Cover nutzen oder ein individuelles Bild für Ihre aktuelle Episode.

Episodenbild und Cover mit Podigee hinzufügen

Nutzen Sie keinen Hosting-Service oder einen der die Option Episodenbild einfügen nicht anbietet, dann ist es eine gute Idee, dieses direkt in die Metadaten Ihrer Audiodatei zu integrieren.

Episodenbild mit iTunes den Metadaten hinzufügen

Nur wenige Schritte sind notwendig, um mit iTunes den Metadaten Ihres Audios ein Bild hinzuzufügen. Voraussetzung ist, dass Sie iTunes auf Ihrem Rechner installiert haben.

  • Klicken Sie dazu auf Ihre Audiodatei und wählen Sie „öffnen mit“ und „iTunes“.
  • Die Datei wird direkt am oberen Rand im iTunes Player abgespielt.
  • Fahren SIe mit der Maus über den Titel (hier Audio-Blindtext) gehen, werden rechts drei Punkte sichtbar.Player in iTunes
  • Klicken Sie auf die Punkte, öffnet sich ein Fenster und hier wählen Sie „Informationen“.
  • Im sich öffnenden Fenster wählen Sie den zweiten Reiter „Cover“, gehen auf „Coverbild hinzufügen“ am unteren Fensterrand und wählen die entsprechende Datei auf Ihrem Rechner aus.
  • Bestätigen Sie das mit einem Klick auf „OK“ unten rechts.
  • Um nun Ihre Datei mit dem Bild zu finden gehen Sie wieder zu den oben bereits erwähnten drei Punkten im iTunes Player und wählen „Im Finder anzeigen“ bzw. „In Windows Explorer zeigen“. Hier können Sie die Datei – inklusive Bild – kopieren und in den von Ihnen gewünschten Ordner einfügen.

Das geht übrigens nicht mit WAV-Dateien! Sondern nur mit m4a oder mp3-Dateien.

Episodenbild mit Auphonic den Metadaten hinzufügen

Ein anderer Weg auf dem Sie Ihr Episodenbild in die Metadaten einfügen können, ist der über Auphonic. Auphonic ist ein Internetservice, mit dem Sie viel Zeit beim Podcasten sparen können.

Mehr über Auphonic erfahren Sie auf meinem Blog, zum Beispiel im Podcast Auphonic – spart Zeit beim Podcasten und sorgt für einen guten Sound.

  • Loggen Sie sich bei Auphonic ein und relativ weit oben bei „Basic Metadata“ „Cover Image“ kommen Sie über den Button „Datei auswählen“ in Ihr Dateiverzeichnis und suchen das gewünschte Bild aus.Bild hinzufügen mit Auphonic
  • Dann scrollen Sie nach unten zu „Output Files“, wählen das Format welches Sie benötigen. MP3 ist das in der Regel.
  • Unter „Audio Algorithmus“ wählen Sie die Algorithmen aus, die Sie auf Ihre Datei anwenden möchten und aktivieren den Prozess mit einem Klick auf den den roten Button „Start Production“. Es ist nicht möglich alle Häkchen bei „Audio Algorithmus“ zu entfernen, denn dann passiert hier nichts. Aktivieren Sie wenigstens die „Loudness Normalisation“ und wählen Sie die entsprechende Ziellautstärke aus. WAV Dateien werden auch hier nicht berücksichtigt.Audiobearbeitung mit Auphonic

 

Mein Tipp: Prüfen Sie in unterschiedlichen Verzeichnissen oder Apps wie Ihr Podcast angezeigt wird. Und fügen Sie eventuell den Metadaten Ihrer Episoden das Podcast-Cover hinzu. Dann können Sie ziemlich sicher sein, dass Ihr Podcast in den verschiedenen einen  guten Eindruck macht.

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„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ oder 7 Podcasts über NLP

„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ oder 7 Podcasts über NLP

Ich habe kürzlich eine Ausbildung zum NLP-Practioner begonnen und habe daraufhin das Netz nach Podcasts über NLP durchforstet. Meine Suche war erfolgreich und ich möchte Ihnen meine Entdeckungen vorstellen. Für die, die an NLP und Kommunikation interessiert sind und als Anregung hinsichtlich Gestaltung und Ansprache für Podcaster und Podcaster in spe.

Sternchen oder Ähnliches verteile ich nicht, da das, was mir gefällt Ihnen ja nicht unbedingt auch zusagen muss. Ein paar der aufgeführten Sendungen höre ich außerdem schon länger, von anderen habe ich bisher nur einige Folgen gehört. Entdecken Sie selbst, welchen Podcastern und Podcasterinnen Sie folgen möchten.

 

1. NLP-fresh-up

Der NLP-fresh-up-Podcast von Marc Pletzer und Wiebke Lüth ist mir schon länger bekannt und Marc Pletzer hat auf meinem Blog bereits über den NLP-fresp-up-Podcast ausgepackt. Mittlerweile hat dieser Podcast über 100.000 Hörer. Sie starteten bereits 2009 und vermutlich ist gerade die 415te Folge online gegangen.

Die Episoden sind ca. 20 Minuten lang, sehr kurzweilig und erscheinen wöchentlich. Über das Ziel und die Zielgruppe des Podcasts sagte Marc Pletzer „Unser Ziel ist es, mit unserem kostenlosen Podcast möglichst viele Menschen dabei zu unterstützen, ihr Leben leicht, nachhaltig und fröhlich schnell zu verändern. Zur Zielgruppe gehören alle NLP-Interessierten und zunehmend durch Weiterempfehlungen auch viele Menschen, die es leichter im Leben haben und Probleme und Herausforderungen des Alltags überwinden wollen.“ – Na, wenn das kein Grund ist mal reinzuhören“

 

2. NLP Podcast – Landsiedel NLP Training

In diesem Podcast lernen Sie verschiedene Formate des NLP kennen, erfahren von Stephan Landsiedel Hintergründiges und hören interessante Interviews. Je nach Inhalt sind die Episoden unterschiedlich lang, häufig haben Sie eine Länge um die 20 Minuten.

Der NLP Podcast – Landsiedel NLP Training von Stephan Landsiedel ist ein schönes Beispiel dafür, wie Sie auch ohne großen Zeitaufwand Inhalte schaffen können. Denn hier werden teilweise Seminare aufgezeichnet und für die Sendungen genutzt.

 

3. Das Abenteuer NLP & Kommunikation

Dieser Podcast wird (zurzeit) nicht weitergeführt. Doch auch das ist etwas, was ich an Podcasts so liebe: Sie stehen, oft auch noch nach Jahren, interessierten Hörerinnen und Hörern kostenlos zur Verfügung, Und es gibt unzählige Themen, die im Prinzip zeitlos sind.

So auch dieser Podcast von Hans-Jürgen Walter. Das Abenteuer NLP & Kommunikation ist eines von mehr als 30 „Abenteuern“ auf dem Portal das Abenteuer Leben.

Die letzte Episode dieses Podcasts, die 83ste, ist im Mai 2014 online gegangen. (Hier lohnt es sich außerdem wegen des Einstiegs mal reinzuhören: AK083 Warum nichts praktischer ist als eine Theorie.) Hans-Jürgen Walter stellt Kommunikationsmodelle und -methoden vor und „möchte Ihnen Impulse und Inspirationen dazu geben, wie Sie das tägliche ‚Miteinander‘ in Beruf und Privatleben noch erfolgreicher gestalten könnte.“ Das schafft er meistens, mit sehr angenehmer  und ruhiger Stimme, in etwa 20 Minuten.

Hans-Jürgen Walter ist auch der Gründer des Portals Das Abenteuer Leben und mehr darüber hören Sie in meinem Podcast PüP_13 – Über Das Abenteuer Leben oder Reichweite erhöhen für Ihre Botschaften.

 

4. NLP Erleben

Im Podcast NLP Erleben bekommen Sie ebenfalls Tipps für die Anwendung von NLP. Thomas Panter spricht in den Episoden mit Michi, der eher den Part des Fragenden, des Nach-Fragenden,  einnimmt. Im Intro heißt es „Der Podcast für alle, die wissen wollen, was NLP heute zu bieten hat“ und das Heute steht für die Zeit von 2014 bis 2016. Im September 2016 ist die zurzeit letzte Episode veröffentlicht worden.

Die Episoden sind in der Regel etwa 15 Minuten lang und die unterschiedlichen Sprecher lassen diese Minuten schnell vergehen.

Und in der Episode 54 erfahren Sie übrigens mehr über die NLP-Practioner-Ausbildung. Also auch über das, womit ich mich in der Ausbildung beschäftige. Allerdings mache ich Sie beim NLP-Zentrum in Berlin 🙂

 

5. NLP-Deutschland.de – Der Audio-Podcast

Für diesen Podcast können Sie etwas mehr Zeit mitbringen 😉 Julian Wolf hat seinen Fundus an selbstproduzierten Hörbüchern, Trancen und Beiträgen genommen und als Podcast veröffentlicht. Eine interessante Wiederverwertung, die auch zeigt, dass das Hören eines Podcasts etwas anders „funktioniert“ als das Hören eines Hörbuchs. Beispielsweise hören Sie im Podcast von Julian Wolf kein Intro und damit hören Sie auch nicht, wer da jeweils zu Ihnen spricht und um was es in dieser Episode genau geht. Etwas, was ich immer etwas bedaure.

Sie finden den Podcast NLP-Deutschland.de – Der Audio-Podcast bei iTunes. Doch Vorsicht beim Hören im Auto. – Wegen der Trancen!

 

6. NLP live!

Die 10-Minüter NLP live! kommen sehr flott daher. Leider  wurden wurden sie 2015 eingestellt – oder pausieren nur? Die beiden NLP Trainer, Nicole Engelhardt-Credo und Lars Credo, bieten Anregungen und Ideen mit denen Sie NLP direkt selbst anwenden können. Der Podcast wendet sich an NLP Anfänger, Fortgeschrittene und Experten.

Ich hätte ohne die bereits gemachten Erfahrungen mit verschiedenen NLP Interventionen vermutlich Schwierigkeiten, dem einen oder anderen Beitrag zu folgen. Doch hören Sie mal rein. Besonders Spinnenphobikern empfehle ich die Episode 138, Spinnen, Kakerlaken und Mäuse? Weg mit der Angst. – Kakerlaken mit einem Push-up BH haben Sie sicherlich noch nie gesehen!

 

7. NLP & Gesundheit

Auch dieser Podcast NLP & Gesundheit von Markus Röder wird zurzeit nicht fortgeführt. Als Coach und NLP Trainer beschäftigt er sich mit dem Thema Gesundheit und möchte Techniken und Trancen aus dem NLP für verschiedene Gesundheitsbereiche vorstellen.

Auch hier werden Teile aus Seminaren übernommen und es gibt sowohl Episoden mit einer Länge von 45, aber auch sieben Minuten.

 

Es gibt noch sehr viel mehr Podcast in denen es um NLP geht. Das ist eine Auswahl der Podcast, die NLP explizit in ihrem Namen tragen. Ergänzen Sie gerne Ihren eigenen Podcast oder Podcasts, die diese Auswahl ergänzen in den Kommentaren 🙂

 

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So wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Hörer

So wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Hörer

Ein guter Einstieg in Ihren Podcast soll die Aufmerksamkeit Ihrer Hörerinnen und Hörer einfangen und Sie zum Dranbleiben bewegen.

Die Wahl der „Methode“ hängt vom Thema ab, von Ihrer Zielgruppe und auch von Ihrer Person. Können Sie beispielsweise keine Witze erzählen, sollten Sie nicht versuchen, mit einem Witz den Einstieg zu gestalten.

Der Earcatcher

Der Earcatcher versucht, die Aufmerksamkeit direkt mit dem ersten Satz einzufangen. Als Earcatcher, der Begriff lehnt sich an dem aus der Werbesprache bekannteren Eyecatcher an, kann vieles dienen: Ein Zitat, ein Geräusch, eine witzige Bemerkung oder auch eine provokante Frage. Das kann aber auch eine Beobachtung, ein kurzer Dialog oder ein interessanter O-Ton sein.

Achten Sie darauf, dass dieser Earcatcher wirklich gut zu verstehen ist. Also, dass die Musik des Intros nicht noch zu laut ist, der O-Ton genuschelt oder einfach zu kurz ist.

Doch der Earcatcher ist nur der „Hinhörer“. Er ist nur ein Teil des Einstiegs in eine Podcast-Folge und Sie können einen solchen nutzen – müssen es aber nicht.

6 Möglichkeiten mit denen Sie Ihre Hörer für Ihr Thema gewinnen

 

1. Aktuelle Bezüge

Aktuelle Bezüge eignen sich gut für einen Einstieg und zeigen, dass das kommende relevant ist. Jamie Oliver beispielsweise begann einen TED-Talk gegen Fast Food so:

Traurigerweise werden in den nächsten 18 Minuten, während ich hier rede, vier Amerikaner, die jetzt noch am Leben sind….

(Dieses Beispiel habe ich bei Doris Märtin, Smart Talk. Sag es richtig! gefunden.)

2.   Von sich selbst erzählen

Zum Einstieg von sich selbst zu erzählen, bietet sich besonders an, wenn Ihr Podcast nicht nur informieren möchte, sondern Sie auch sichtbarer werden lassen soll. Und nicht nur als Experte, sondern als Mensch.

Das kann eine kurze Anekdote einer Erfahrung oder eines Erlebnisses sein, welches mit dem Thema Ihrer Sendung in einem Zusammenhang steht. Diese Anekdote darf gerne witzig oder interessant sein. Erzählen Sie beispielsweise von eigenen Hürden die Sie überwinden mussten oder Fehlern aus denen Sie lernen mussten. Damit gewinnen Sie sicherlich Pluspunkte auf der Sympathieskala.

3.   Die Frage

Eine Frage für den Einstieg eignet sich ebenfalls bestens für einen effektvollen Einstieg. Das wird in der Regel eine rhetorische Frage sein, doch so sprechen Sie Ihre Hörer direkt an, regen sie zum Nachdenken an und bekommen garantiert ihre Aufmerksamkeit.

4.   Wertschätzung

Ein wertschätzender Einstieg bietet sich an, wenn Sie ein Jubiläum feiern, die 100ste Episode beispielsweise, Sie ein besonders nettes Feedback bekommen haben oder oder oder. Bei diesem Einstieg bedanken Sie sich einfach mal bei Ihren Hörerinnen und Hörern. Das Sie sich die Zeit nehmen, um Ihnen zuzuhören, für das Feedback zu den Inhalten, die Bewertungen auf iTunes und das Empfehlen Ihrer Sendungen.

Aber übertreiben Sie es nicht. Starten Sie Ihren Podcast nicht jede Woche so und wählen Sie die Worte so, dass es zu Ihnen passt.

Ihre Hörer werden sich auf jeden Fall freuen, dass sie auch von Ihnen wahrgenommen und geschätzt werden. Als Person und nicht als Download 😉

5.   Provokation

Ein provozierender Einstieg weckt mit Sicherheit die Aufmerksamkeit Ihrer Hörer. Doch machen Sie deutlich, ob Sie die provozierende Aussage treffen, ob es ein verbreitetes Vorurteil ist oder ob Sie nur davon gehört haben. Sonst geht das im schlimmsten Fall gegen Sie.

Ich könnte beispielsweise eine Episode mit den Worten beginnen: „Podcasts? – Das sind doch schlecht recherchierte und von Selbstdarstellern vorgetragene Beiträge. Das kann ich mir nicht anhören!“ Das eigentliche Thema ist dann ein Podcast, der für jeden erkennbar gut recherchiert ist und der oder die Podcasterin charmant und zurückhaltend ihr Thema präsentiert.

Die Podcaster unter meinen Hörern werden sich durch so einen Einstieg provozieren lassen und mir damit ihre Aufmerksamkeit schenken. Und die Podcaster in spe werden ebenfalls neugierig werden. Denn vielleicht denken sie das selbst über Podcasts …

Hörbeispiel und Hörtipp:

Im Podcast Rhetorik die im Kopf bleibt von Birgit Schürmann, in Folge 40. Sei nicht langweilig! Christian Bischoff zu Gast, provoziert die Autorin gleich nach ihrem Intro mit dem Earcatcher: „Du bist langweilig!“

6.   Gemeinsamkeiten

Gemeinsamkeiten einen und daher weckt ein Einstieg, der eine Gemeinsamkeit zwischen Ihnen und Ihren Hörern aufzeigt, automatisch deren Interesse. Das können Sätze sein wie:

„Wir Podcaster stellen uns die Frage, wie falle ich mit meinem Podcast zwischen den unzähligen anderen Sendungen auf iTunes auf?“

„Als Segler müssen wir uns immer wieder den Gegebenheiten der unterschiedlichen Marinas stellen.“

„Wir alle, die sich für mehr Gleichberechtigung für … einsetzen, haben das Ziel…“

 

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Vor- und Nachteile GEMAfreier und GEMApflichtiger Musik im Podcast

Vor- und Nachteile GEMAfreier und GEMApflichtiger Musik im Podcast

So gut wie jeder Produzent eines Podcasts gelangt irgendwann einmal an den Punkt, an dem er sich Gedanken über den Einsatz von Musik macht. Vorausgesetzt er möchte rechtlich sicher agieren, kann er schnell nicht nur von der Auswahl, sondern vor allem von den mit der Nutzung verbundenen rechtlichen Verbindlichkeiten verunsichert werden. So vermeintlich ähnlich klingende Begriffe wie „Freie Musik“ und „GEMAfreie Musik“ oder drohende GEMA-Gebühren sind allerdings in Wirklichkeit gar kein Grund zur Besorgnis. Wichtig ist, dass man versteht, was sich dahinter verbirgt und wann man womit rechnen muss. Doch wenn man es tut, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für den eigenen Podcast.

Nachfolgend möchte ich Ihnen daher einen Überblick über die unterschiedlichen Arten von Musik und möglichen Bezugsquellen sowie den damit verbundenen Rechten und Pflichten geben.

Mehr als günstig: Kostenlose oder freie Musik

Es gibt im Internet eine Vielzahl kostenloser Musik, die problemlos auch in Podcasts verwendet werden kann. Diese wird gerne auch als Freie Musik bezeichnet, doch sollte man sich nicht blindlings darauf verlassen, dass eine Nutzung ohne Weiteres erlaubt ist. Richtig ist, dass es in der Regel tatsächlich egal ist, ob die Musik als Intro/Outro oder Hintergrundmusik genutzt werden soll. Zu beachten ist vor allem, ob die Nutzung mit bestimmten Voraussetzung verbunden ist, beispielweise der Namensnennung des Rechteinhabers/Anbieters. Auf diese Weise kann je nach Musikanteil in einer Podcast-Produktion schon eine beachtliche Liste an Danksagungen zusammenkommen. Da jene Voraussetzungen allerdings stark variieren, ist in jedem Fall nach diesen Ausschau zu halten und ggf. der Rechteinhaber/Anbieter zu kontaktieren, um rechtlichen Querelen im Nachgang aus dem Weg zu gehen. Urheberrechtsverletzungen kosten Geld – zumeist einen mittleren dreistelligen Betrag für den Anwalt in Form einer Abmahnung – und verderben einen schließlich nur den Spaß an der Sache.

Die große Auswahl an freier Musik im Netz, welche verstreut auf verschiedenen Portalen oder manchmal auch auf den Internetseiten der Komponisten selbst zu finden ist, bringt jedoch auch einen nicht zu verachtenden Rechercheaufwand mit sich. Da die Qualität stark variiert, kann es dauern, bis man das passende Musikwerk in der gewünschten Qualität gefunden hat. Hat man es erst gefunden, gilt es wiederum die oben beschriebenen einzuhaltenden Voraussetzungen zu beachten. Nimmt man das alles in Kauf, bezahlt man zumindest nichts für die Musiknutzung an sich – aber Zeit ist ja bekanntlich auch Geld.

Unbedingt beachten sollte man schließlich noch, dass das Schneiden eines Musikwerks untersagt sein kann. Möchte man also nur einen Teil eines Werks, beispielsweise als Intro/Outro nutzen, gilt es im Zweifelsfall vorab eine Einwilligung einzuholen. Auch eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Komponisten kann unfreundliche Post nach sich ziehen, je nach Inhalt des Podcasts. Produzenten von Podcasts mit z.B. politischem Inhalt, sollten generell den Kontakt zum Musikschaffenden suchen.

Vorteile:

  •  Kostenlos
  • Große Auswahl

Nachteile:

  • Es können bestimmte Voraussetzung mit der Nutzung verbunden sein, die je nach Anbieter variieren
  • Man erhält in rechtlicher Hinsicht selten etwas Schwarz auf Weiß
  • Damit verbunden ist eine Unsicherheit über die rechtlichen Bestimmungen in der Zukunft
  • Starke Qualitätsschwankungen
  • Langwierige Suche auf verschiedenen Websites erforderlich
  • Die Bearbeitung eines Musikwerks kann untersagt sein (Stichwort „Schnitt“)

Rechtliche Sicherheit gegen Bezahlung: GEMAfreie Musik

Als GEMAfrei wird Musik immer dann bezeichnet, wenn der Komponist, also Urheber eines Werkes, nicht bei einer Verwertungsgesellschaft wie der GEMA angemeldet ist. Gleiches gilt auch für die ausländischen Pendants der GEMA, z.B. die österreichische AKM oder die schweizer SUISA (dann AKMfrei oder SUISAfrei). Wenn ein Komponist angemeldet ist, übernimmt die jeweilige Verwertungsgesellschaft für ihn die Rechtewahrnehmung seines Musikrepertoires, was die Musik allerdings nicht minder nutzbar macht, doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.

GEMAfreie Musik ist ähnlich wie die bereits behandelte kostenlose Musik überall im Internet verstreut zu finden. Da es sich dabei jedoch um eine eigene kleine Branche handelt, ist das Angebot deutlich strukturierter. Verschiedene, teils mehrere zehntausend Musikwerke umfassende Musikkataloge buhlen um Musiknutzer. Diese Portale bieten Nutzungsrechte gegen die Entrichtung einer Lizenzgebühr an. Rechtlich ist dabei alles klar definiert und man erhält im Zuge des Erwerbs der Nutzungsrechte einen Lizenzvertrag samt Freistellung gegenüber Verwertungsgesellschaften. Sollte die GEMA also mal anklopfen, kann man sorglos die Dokumente vorzeigen und damit die GEMA-Freiheit nachweisen.

Neben Telefonwarteschleifen, Imagefilmen und vielen weiteren Produktionen, sind bei den allermeisten Anbietern auch Podcasts klar in einer oder mehreren Lizenzgruppen anzutreffen. Der Preis orientiert sich dabei nach den benötigten Nutzungsrechten. Was diese angeht gilt es im ersten Schritt zwischen privaten und gewerblichen Podcasts zu unterscheiden. Die Lizenz für die Musiknutzung in einem rein unkommerziell betriebenen, privaten Podcast ist in aller Regel günstiger, als die für einen Podcast, hinter dem beispielsweise ein Unternehmen steht. Die Preise variieren je nach Anbieter, doch es lässt sich zumindest ein Durchschnitt definieren: Während Privatnutzer in der Regel mit rund 30 Euro pro Musikwerk auskommen, müssen gewerbliche Podcaster mit mindestens dem doppelten rechnen.

Bei den meisten Anbietern ist darüber hinaus darauf zu achten, dass die Nutzungsrechte nur für eine Folge eines Podcasts gewährt werden. Fatal kann das besonders bei einem Intro/Outro sein. Es empfiehlt sich in einem solchen Fall Kontakt mit dem Anbieter, z.B. eben dem GEMAfreien Musikkatalog aufzunehmen, um ein gesondertes Angebot zu erhalten. In einem solchen Fall, kann es sich aber auch schnell rechnen direkt einen Komponisten zu beauftragen. Eine weitere Alternative könnten Anbieter mit Flatrate-Modellen sein, die gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr die uneingeschränkte Nutzung Ihres Musikrepertoires erlauben.

Auch bei der GEMAfreien Musik muss man sich durch eine große Auswahl wühlen, doch bringen die verschiedenen Plattformen den Vorteil mit sich, dass diese es ihren Kunden einfach machen wollen und daher teils sehr effektive Such- und Filtersysteme anbieten. Auf diese Weise lassen sich gängige Stile und Stimmungen schnell und einfach eingrenzen.

Vorteile:

  • Nutzungsrechte sind rechtlich sicher und klar definiert
  • Große Auswahl
  • Gut strukturiertes Angebot Dank eine Reihe gut aufgestellter Plattformen
  • …die gleichzeitig über teilweise sehr ausgereifte Such- und Filtersysteme verfügen
  • …und dabei in der Regel professionellen Kundenservice bieten
  • Die Möglichkeit der Bearbeitung der Musik ist meist klar geregelt

Nachteile:

  • Kostenpflichtig
  • Auch hier noch durchaus merkliche Qualitätsschwankungen
  • Und auch hier sollte man Zeit für die Suche einplanen

Allseits gefürchtet, aber auch eine Möglichkeit: GEMApflichtige Musik

Oftmals verteufelt, ist allerdings auch Musik aus dem Weltrepertoire der GEMA durchaus eine Möglichkeit. Chartmusik im eigenen Podcast kann je nach Thema auch sehr reizvoll sein.

Produzenten eines privaten Podcasts lizenzieren einigermaßen einfach über den Lizenzshop der GEMA. Die Voraussetzungen machen schon klar, dass die Sache hier etwas bürokratischer wird, als bei den Musikkatalogen für GEMAfreie Musik, bei denen im Grunde die Angabe einer rechtskräftigen Adresse sowie des Projekts in dem die Musik eingesetzt werden soll ausreicht. Ein Auszug:

„Der Lizenzshop steht allen Podcastern zur Verfügung,

  • die mit ihren Podcasts keine Einnahmen erzielen oder mit ihrem Podcast nicht mehr als Euro 300,00 (netto) pro Monat einnehmen,
  • deren Podcasts im keinem Zusammenhang stehen mit einem Unternehmen oder anderen wirtschaftlichen Tätigkeit, die auf Dauer mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird,
  • deren Podcast nicht häufiger als täglich erscheint,
  • deren einzelne Episoden des Podcasts nicht länger als 30 Minuten sind,
  • die in jedes Musikwerk in ihrem Podcast in der Weise hineinmoderieren (sog. „talk over“) und die jeden Song in der Weise ein- und ausblenden, dass er nicht isoliert werden kann,
  • die die Episoden ihres Podcasts nicht mit ID-Tags (Schnittmarken) versehen,
  • die in ihrem Podcast Musikwerke zu maximal 50% ausspielen,
  • die in den Episoden ihres Podcasts nicht mehr Musik verwenden als zu 75% der Gesamtlänge der einzelnen Episode,
  • deren Episoden sich nicht nur auf einen einzelnen Künstler beziehen, und die in der Bezeichnung des Podcasts und in den Bezeichnungen der einzelnen Episoden weder die Namen von Musikwerken noch von Interpreten nennen.“

Quelle: https://online.gema.de/lipo/produkte/podcast/index.hsp

Das zieht sich jetzt im Lizenzierungsprozess weiter so durch. Um Preisbeispiele zu nennen: Für ein Intro/Outro zahlt man bei einer Laufzeit von 2 Monaten 10,70 €. Dabei ist zu beachten:

„Ein Musikwerk wird als Intro genutzt, wenn es am Anfang einer Episode gespielt wird und als Einleitung dient. Ein Outro ist ein entsprechender Abspann. Intro und Outro dürfen jeweils nicht länger als 20 Sekunden dauern.

Als Song wird jedes gespielte Lied gezählt, das weder Intro noch Outro ist. Dabei darf jedes Lied nur zur Hälfte ausgespielt werden, und es muss am Anfang und am Ende in das laufende Lied hineinmoderiert werden (sog. „talk over“). Wird ein Song innerhalb einer Episode oder innerhalb eines Monats wiederholt, so wird auch jede Wiederholung gezählt. Die Verteilung der Songs auf die einzelnen Episoden eines Monats steht dem Lizenznehmer jedoch frei, solange der Musikanteil keiner Episode 75% übersteigt.

Lizenzen für Intro/Outro werden nur für zwei und drei Monate angeboten.“

Nimmt man noch fünf weitere Songs dazu, zahlt man für drei Monate 32,10 €, immer vorausgesetzt man hält sich an die Vereinbarungen. Alles in allem also durchaus erschwinglich, doch mit strikten Restriktionen verbunden, die man vielleicht nicht immer im Hinterkopf hat.

Vorteile:

  • Nutzungsrechte sind rechtlich sicher und klar definiert
  • …und können von Privatnutzern einigermaßen einfach über den Lizenzshop erworben werden
  • Große Auswahl aus dem Weltrepertoire der Verwertungsgesellschaft

Nachteile:

  • Regelmäßige Entrichtung von Gebühren erforderlich
  • Die Bearbeitung eines Musikwerks erfordert je nach Umfang die Einwilligung des Urhebers und eine derartige Anfrage kostet Zeit und die Einwilligung (viel) Geld

Und jetzt: Hauptsache es passt!

Musik ist eine weitere tolle Möglichkeit einem Podcast eine eigene Identität zu geben. Individuell komponierte Musik kann diesen Effekt in vielen Fällen sicherlich am effizientesten erzielen, aber auch kostenlose oder GEMAfreie Musik können diesen Zweck erfüllen. Wichtig ist, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen klar abgesteckt sind, um am Ende keine böse Überraschung zu erleben. Nur dann kann man sich auch auf das Wesentliche konzentrieren: Ein ansprechendes Gesamtpaket.

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Sichere Quellen für Gema-freie Musik

Sichere Quellen für Gema-freie Musik

(Beitrag wurde am 05.09.2019 aktualisiert)

Eine Frage die sich Podcasterinnen und Podcaster immer wieder stellen: Woher bekomme ich Musik für das Intro und Outro, oder auch für einen Klangteppich? – Es gibt zahlreiche Quellen im Internet, doch ist es nicht immer einfach, deutlich zu sehen, welche Nutzung der Musik tatsächlich erlaubt ist. Die erworbene Lizenz gilt in der Regel für ein Projekt, doch ein Projekt meint häufig eine Episode. Das kann dann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen.

Ebenso ist nicht immer einheitlich geregelt, ab wann ein Projekt als kommerziell eingestuft wird. Da wird eine Gewinnerziehlungsabsicht unterstellt, sobald Sie einen Affiliate-Link zu Amazon auf Ihrer Website platzieren. Setzen Sie Ihren Podcast für Ihr Marketing ein, ist das kein privates Projekt mehr. Und das es kein weltweit einheitliches Urheberrecht gibt, macht die Sache nicht einfacher.

Ich möchte Ihnen Quellen für Gema-freie Musik vorstellen, mit deren Nutzung Sie rechtlich auf der sicheren Seite sind. Hier gilt ein Podcast als ein Projekt und die Nutzungsbedingungen sind klar formuliert. Außerdem haben alle drei zwei Portale ihren Sitz in Deutschland.

Quellen für GEMA-freie Musik

Auf Cayzland (ehemals Cayzland Music) finden Sie Musikstücke, Jingles, Geräusche und Loops. Die Suche wird Ihnen auf dem Musikportal durch die Unterteilung in Genres, Themen, Stimmungen und Geschwindigkeiten erleichtert. Ein charmantes Portal für Gema-freie Musik mit bezahlbaren Lizenzen!

NEU!! Vereinfachung der Lizenzen bei Cayzland
Die Lizenz „Professional“ ist ab sofort nicht mehr projektabhängig und preiswerter ist sie ebenfalls geworden. Die Lizenz für die Nutzung eines Titels gilt also jetzt für beliebig viele Projekte. Sie zahlen dafür einmalig nur noch 45 Euro. Sie können den Titel unbegrenzt gewerblich nutzen, also auch für mehrere Podcasts, doch nur für eigene Projekte. Die Nutzung einer Lizenz für verschiedene Lizenznehmer/Endkunden ist nicht gestattet. Ausgenommen ist außerdem die Nutzung für Werbefilme.

Hier finden Sie das neue Preis- und Lizenzmodell von Cayzland

Das Portal Klangarchiv bietet Lizenzen für einen Audio-Podcast ab 55 € an. Die Auswahl wird vereinfacht durch eine Sortierung nach Genre, Tempo und Länge der Titel. Sie können sich außerdem bei den Neuerscheinungen umhören oder bei den beliebtesten Titeln.

Bei der Nutzung dieser drei beiden Portale stehen Sie rechtlich auf der sicheren Seite. Sollte es doch einmal Unklarheiten wegen der Nutzungsrechte geben, dann fragen Sie einfach nach. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

Lange Zeit wurde auf der Plattform Jamendo nicht deutlich zwischen Podcast und anderen Projekten differenziert. Doch jetzt ist klar, dass eine erworbene Lizenz für ein Podcastprojekt in jeder Episode genutzt werden kann. Der Support antwortete auf meine Nachfrage: Ein Podcast gilt als ein Projekt, das aus vielen verschiedenen Episoden besteht.Der Vorteil unserer Standardlizenz ist, dass Sie mit einer Lizenz den ausgewählten Track in allen Episoden verwenden können, die zum gleichen Podcast gehören (= 1 Projekt). Er ist somit perfekt für die Intro/Outro-Musik geeignet. 

Lesen Sie dazu auch den Gastbeitrag von Xaver Willebrand Vor- und Nachteile GEMAfreier und Gemapflichtiger Musik im Podcast und die Kommentare mit Hinweisen auf weitere sichere Quellen unter diesem Beitrag.

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