PüP_003 Blick über den Tellerrand auf YouTube

PüP_003 Blick über den Tellerrand auf YouTube

YouTube ist das Thema dieser Episode. Ich habe dazu mit Dr. Nils Thorsten Lange von der OptiFiSt GmbH gesprochen. Er hatte mich im Juni für seinen YouTube Kanal „Social Media Hilfe“ interviewt. Dort ging es um das Thema Podcasten, und ich war neugierig auf seine Erfahrungen, die er bisher mit YouTube gemacht hat.

Außerdem habe ich akustisches Feedback zur ersten Episode, dem Interview mit Fachanwalt Sebastian Dramburg, bekommen. Diesen Kommentar zur rechtlichen Lage beim Podcasten hören Sie im Beitrag.

Und wer mehr über Dr. Nils Thorsten Lange wissen oder Kontakt aufnehmen möchte, findet hier Links zu seinen Aktivitäten:

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Schneller schneiden mit Shortcuts (Audacity)

Schneller schneiden mit Shortcuts (Audacity)

Schneller schneiden mit Shortcuts (Audacity)

Es geht in diesem Beitrag nicht um Zungenbrecher oder Übungen aus dem Sprechtraining. Es geht um die schnelle Bearbeitung von Audiobeiträgen, von Podcasts. Flotter geht das Kopieren und Einfügen, das Zoomen und die Übersicht behalten mit Shortcuts.

In Audacity, dem freien und betriebssystemunabhängigen Audioeditor, sind bereits einige Shortcuts oder Tastaturkürzel festgelegt. Doch Sie können auch neue Shortcuts definieren und bestehende ändern.

Gehen Sie dafür in die Menüleiste auf Bearbeiten > Einstellungen. Es öffnet sich ein neues Fenster und in der linken Spalte wählen Sie Tastatur.

Bildschirmfoto 2013-07-23 um 10.49.31

Schneller lässt sich das Fenster der Einstellungen allerdings auch über Ctrl + P öffnen.

Wenn Sie nicht täglich mit Audacity arbeiten, ist es hilfreich, sich die wichtigsten Shortcuts zu notieren und neben den Rechner zu legen. Ich habe Ihnen eine Liste mit den wichtigsten Shortcuts erstellt und Sie können sie sich hier kostenlos herunterladen. Mac-Nutzer ersetzen das Ctrl einfach durch cmd. Besonders schick und lange haltbar sind diese Arbeitshilfen laminiert oder in einer Klarsichtfolie.

Viel Spaß beim Schneiden damit!

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PüP_002  Podcasting – Marketinginstrument für Steuerberater?

PüP_002 Podcasting – Marketinginstrument für Steuerberater?

Und schon ist die zweite Episode online :-)!

Diesmal erzähle ich etwas über dieses Projekt, und dann hören Sie ein Interview mit Martina Schäfer von FINIS Kommunikation.

Martina Schäfer unterstützt Unternehmen aus der Finanzbranche sowie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer dabei, die richtigen Kunden zu finden. Ich habe mit ihr über die besonderen Herausforderungen von Steuerberatern gesprochen – wie sie mit einem Podcast Fachpersonal finden, Mandanten gewinnen und die eigene Kompetenz herausstellen können.

Martina Schäfer ist Autorin des Ratgebers Das schlagfertige Unternehmen, erschienen in der Reihe PR Praxis der UVK Verlagsgesellschaft.

Ähnliches gilt übrigens auch für Anwälte. Mehr über die Möglichkeiten und Grenzen anwaltlicher Kommunikation erfahren Sie auch in dem Podcast von Michael Klems: Dürfen Anwälte werben?

Ein Feedback zu meinem Podcast betraf die Musik des Intros und Outros. Ich habe die Musik aus Garageband von meinem iMac und wusste nicht, dass und wo sie bereits genutzt wird. Isabel Garcia startet ihren Videopodcast damit – ein Podcast über das gesprochene Wort mit dem Titel „Ich rede“, den ich an dieser Stelle gleich empfehlen möchte. Abonnieren können Sie ihn auf iTunes.

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Zeit sparen beim Podcasten mit Vorlagen

Um den zeitlichen Aufwand für die Podcast-Produktion zu verringern, arbeite ich mit Vorlagen. Ich erstelle mir Vorlagen für den Inhalt, das ist dann mein Manuskript und Projektvorlagen für die Audiobearbeitung. Die Manuskript-Vorlage lege ich in meiner Textverarbeitung schon bei der Konzeptionierung des Podcasts an und ergänze sie bei der Erstellung der ersten Episode. Die Audio-Projektvorlage entsteht bei der Produktion der ersten Episode.

Wie kann eine Text- oder Manuskript-Vorlage aussehen?

Kürzel und Nummer der Episode sowie der Titel
z.B.: PueP_001 – Alles was Recht ist

Intro/Begrüßungsformel
Das Intro meines noch jungen Podcasts besteht aus einem Jingle, auf dem ich mit einer Begrüßung starte – „Herzlich willkommen beim Podcast übers Podcasten. Mein Name ist Brigitte Hagedorn.“

Einstieg oder Situierung
In diesem Teil werden die Hörer in die Situation, den Kontext, eingeführt. Sie werden „abgeholt“, damit sie das Gehörte leichter nachvollziehen und verstehen können. Beispielsweise erzählen Sie hier erstmal, um was es in den nächsten Minuten (oder auch der nächsten Stunde) gehen wird und warum es sich lohnt zuzuhören. Denn Ihre Hörer sehen keine Bilder, keine Schlagzeilen oder Absätze. Nichts was ihnen einen Überblick über das Kommende liefert. Viele Hörer haben vermutlich schon den Titel gelesen und manchmal auch die Shownotes, doch gerade beim mobilen Hören fällt das leicht weg.

Inhalt
Im meinen Vorlagen steht hier mein Manuskripttext oder das Stichwort „Interview“.  Macht ein Interview den Hauptinhalt  meines Podcasts aus, dann notiere ich mir hier Worte einer Überleitung. Etwa „hören Sie selbst“ oder „als erstes habe ich XY gefragt…“.
Ich notiere mir auch, mit welchen Worten das Interview endet und versuche dies dann entsprechend in meiner Abmoderation aufzunehmen. Zum Beispiel mit einer Zusammenfassung oder einem Fazit.

Ob Sie Ihr Manuskript ausformulieren oder nur Stichworte notieren ist eine ganz persönliche Entscheidung. Freies Sprechen hört sich oft besser an und beim Vorformulieren sollten Sie auf einen mündlichen Stil setzten. Mehr dazu finden Sie in meinen Beiträgen über das Schreiben fürs Hören.

Schluss
Vielleicht möchten Sie am Ende noch einige Hinweise in eigener Sache machen, auf eine Veranstaltung hinweisen oder ein Angebot. Bei mir könnte das immer noch ein Hörtipp oder eine neue Podcast-Entdeckung sein. Eine Art Cliffhanger wäre ein Hinweis darüber, was in der nächsten Episode kommt.
In meiner Vorlage notiere ich mir genau, was ich sagen will. Die genauen Daten, Uhrzeiten und weiterführende Links.

Outro/Abschlussformel
Jürgen Wiebecke beendet sein philosophisches Radio auf WDR 5 immer mit den Worten „Grübeln Sie nicht zuviel“ und sehr nett finde ich die Worte von Ranga Yogeshwar am Ende von Quarks & Co: „Danke fürs zuschauen, empfehlen Sie uns weiter und bleiben Sie uns treu.“ – Tja, was will man mehr von seinen Hörern? Vielleicht noch ein Feedback – und dafür brauchen sie eine E-Mail-Adresse 😉

Zum Abschluss oder im Outro sollten Sie nochmal Ihren Namen nennen und die URL Ihrer Website. Schon aus rechtlichen Gründen, das Impressum betreffend.

Das Arbeiten mit Vorlagen spart mir viel Zeit,

  • da ich nicht jedes Mal überlegen muss, wie begrüße oder verabschiede ich meine Hörerinnen.
  • da es mir die Erstellung der Shownotes erleichtert. Alle URLs auf die ich verlinken möchte, habe ich dort schon notiert und die Situierung funktioniert häufig gut als Teaser. Mit Copy and paste ist es schnell in den Blog übertragen.
  • weil ich bei der Aufnahme nichts vergesse und sie nicht wiederholen muss. Zum Beispiel den Hinweis auf das nächste Seminar oder auf einen interessanten Blogbeitrag.

Außerdem sorgen Text-Vorlagen für eine gleichbleibende Struktur des Podcasts, was wiederum dem Wiedererkennungswert zugutekommt.

Projektdateien als Audio-Projektvorlagen

Ich arbeite mit dem freien und plattformunabhängigen Audioeditor Audacity. Hier erstelle ich mir aus dem Projekt, also einer .aup-Datei eine Vorlage. Im Beispiel meines Podcasts übers Podcasten lautet diese Vorlage dann PueP_xx.aup.

Hier ist es nur eine Spur, in der mein Jingle liegt. Bereits etwas ein- und ausgefadet.

In einer Audio-Projektvorlage sind Intro und Outro, Jingle und andere akustische Merkmale schon gespeichert. Bei der Produktion der nächsten Episode werden die Moderation und das Interview oder der Wort-Beitrag eingefügt, bzw. direkt im Projekt aufgenommen. Ein Jingle und vorproduzierte Intros oder Outros lassen sich dann einfach an die entsprechende Stelle verschieben. Das neue Projekt wird unter einem anderen Namen gespeichert. In meinem Beispiel Puep_02.aup. Wenn ich daraus jetzt eine MP3-Datei erstelle, bekommt auch diese automatisch den Namen Puep_02.mp3.

PüP_001 Alles was Recht ist

PüP_001 Alles was Recht ist

Für diese erste Episode meines Podcasts rund ums Hören und Produzieren von Podcasts und Audios habe ich mit Sebastian Dramburg gesprochen. Er ist Fachanwalt für IT-Recht und berät in Rechtsfragen zu Internet- und IT-Recht sowie zum Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und Medienrecht.

Ich habe mit ihm über das Urheberrecht gesprochen, über die Nutzung von Musik und was sonst so geht – oder eben nicht – im Podcast.

Linkliste:

Anwaltskanzlei Dramburg, wenn Sie konkreten Rat brauchen.
Mehr Informationen zu den Lizenzen der GEMA und zu den Creative Commons-Lizenzen.

Plattformen, auf denen Sie Musik zur Nutzung für Ihr Online-Projekt finden:

 

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