Podcasting – Hören Sie sich schlau!
Ich finde Podcasts toll!
Zum Beispiel, weil ich so unabhängig von Sendezeiten bin.
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Warum finden Sie Podcasts toll? Oder warum nicht?
Ich finde Podcasts toll!
Zum Beispiel, weil ich so unabhängig von Sendezeiten bin.
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Warum finden Sie Podcasts toll? Oder warum nicht?
Bei der letzten medien-sprechstunde – „Mit Bloggen Kunden gewinnen“ – hat die Referentin Irene Waltz-Oppertshäuser zur Blogparade aufgerufen. Damit das neue Wissen auch gleich umgesetzt werden kann. Ich mache gerne mit. Zum einen, weil ich Netzwerkpartnerin der medien-sprechstunde bin und zum anderen weil ich ebenfalls sehe, dass Blogs und Audio-Blogs – also Podcasts – ein fantastische Instrumente sind, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Und die Frage, „soll ich lieber Bloggen oder Podcasten“ stellt sich oft gar nicht!
Bloggen oder Podcasten? Sie müssen sich nicht entscheiden!
Mit einem passenden Plugin oder per YouTube beziehungsweise SoundCloud, können Sie Audios oder Videos schnell und unkompliziert in Ihrem Blog integrieren. So bieten Sie den Lesern mal etwas anderes und Sie müssen nicht so viel schreiben 😉
Doch das ist dann noch kein Podcast. Denn ein Podcast unterscheidet sich von einer herkömmlichen Audio- oder Videodatei im Internet durch seine Verbindung mit einem RSS-Feed. Auf Grund dieses RSS-Feeds können Ihre Leser – die in diesem Fall Hörer oder Zuschauer sind – die Beiträge abonnieren und zeit- und ortsunabhängig hören. Auch offline.
Woher bekomme ich den RSS-Feed?
Um Ihren Blog mit einem Podcast zu ergänzen, benötigen Sie ebenfalls ein Plugin. Bei WordPress empfehle ich gerne das Podcast-Plugin Blubrry PowerPress. Dieses Plugin generiert den RSS-Feed. Sinnvoll ist es, für die Podcasts eine eigene Kategorie zu erstellen. Dann erscheinen die Podcasts zwischen Ihren Text-Beiträgen, können jedoch auch über einen gesonderten Button oder sogar auf einer extra Seite gemeinsam dargestellt werden.
Klar, dass Sie dann neben dem Button, mit dem man Ihren Blog abonnieren kann, einen zweiten Button anbieten, mit dem man den Podcast abonnieren kann. Zum Beispiel so:

Gewinnen Sie Kunden mit einem Blog – und überraschen Sie Ihre Leser ab und zu mit einem Podcast!
Tanja Neumann (bloggt „Vom (Un)Sinn des Lebens“) hat eine schöne Blogparade gestartet und gefragt: Was sind Eure Lieblingspodcasts? – Da mache ich natürlich gerne mit 🙂
Ich höre recht viele Podcasts, um aktuelle Beispiele für meine Seminare zu haben und natürlich auch, um mich für eigene Projekte und meine Arbeit anregen zu lassen. Zurzeit sind es aber nur zwei Podcasts, die ich wirklich regelmäßig höre und in erster Linie nur für mich 😉
I improve my english – und dabei hilft mir der Podcast der BBC 6 Minute English täglich. Das sind kurzweilige Episoden zu ganz unterschiedlichen Themen und – das gefällt mir sehr – am Ende werden die wichtigsten Vokabeln noch einmal genannt.
Außerdem freue ich mich jede Woche auf das philosophische Radio im WDR 5. Der Moderator Jürgen Wiebicke philosophiert hier mit einem Gast vom Fach über eine interessante, anregende These. Hörer können sich per Telefon oder E-Mail beteiligen. – Leider nicht die Podcast-Hörer ;-(
Und als dritten nenne ich noch einen Podcast für Podcaster: Die kleine Podcastsprechschule von Britta Freith mit tollen und lustigen Übungen, um die Stimme fürs Mikro fit zu machen.
In ihrem Blogartikel 5 Gründe für ein Unternehmerblog hat Irene Waltz-Oppershäuser – die Marketinghelfer – wunderbar auf den Punkt gebracht, warum sich ein Blog für Unternehmen lohnt. Mich hat der Beitrag angeregt, einige Gründe aufzuzeigen, die für einen Unternehmenspodcast sprechen.
Fallen Ihnen noch andere gute Gründe ein? Oder gibt es Gründe, die gegen einen Unternehmenspodcast sprechen?
Nutzen Sie das Kommentarfeld!
Peer Wandiger hat auf Selbständig im Netz eine Blogparade gestartet. Thema: Social Networks im Business nutzen. Ein interessantes Thema, was mich selbst in dreifacher Hinsicht beschäftigt:
1. Welche Möglichkeiten bieten mir diese Netzwerke für mein Unternehmen?
2. Wie kann ich dem „kommunikativen Overkill“, wie Matthias Griesbach in seinem Blogbeitrag schrieb, entkommen?
3. Bringen Social Networks neue Podcast-Hörer?
Meine Kunden und meine Zielgruppe sind im Netz unterwegs. Also sollte ich dort auch präsent sein. Ich habe einen Facebook-Account, bin bei Google+, tweete und pflege ein Netzwerk bei XING. Doch wollte ich alle diese Kanäle adäquat bedienen, würde ich nicht mehr zu meiner eigentlichen Arbeit kommen: Der Produktion von Podcasts, der Beratung und Schulung rund um das Thema Audio-Marketing.
Man muss seine Netzwerke mögen und weniger ist mehr
Auf Facebook startete ich vor einigen Jahren mit einem privaten Profil. Mittlerweile habe ich eine Unternehmensseite für audio:beiträge, da nur die Fanseiten für Google interessant sind. Es war übrigens gar nicht so einfach, die Freunde nun als Fans zu gewinnen. Ein Post mit der Einladung auf die Unternehmensseite zu wechseln, mit der „Drohung“ hier würden bald nur noch Katzenfotos gepostet, erzeugte Antworten wie „Oh ja! Katzenfotos!“ aber keine Fans 😉 Nun ich machte noch ein paar direkte und indirekte Versuche und belasse es jetzt so wie es ist.
Auf Facebook verbreite ich vorwiegend eigene Blog-Beiträge und wenn es die Zeit zulässt, schaue ich etwas genauer, was hier passiert. Über jeden neuen Fan freue ich mich natürlich trotzdem.
Auf Google+ agiere ich ähnlich. Beide Netzwerke entsprechen nicht so meiner Art zu kommunizieren. Meine Sympathie gehört XING und Twitter. Einladungen zu anderen Netzwerken, z.B. Linkedin oder neuen wie Pinterrest, habe ich erstmal ein Absage erteilt.
XING besuche ich gerne. Hier vernetzte ich mich mit Menschen, die ich persönlich kennen gelernt habe und bewahre hier sozusagen den Kontakt. Und manchmal wird er auch vertieft. Über XING konnte ich schon viele Workshopteilnehmer akquirieren und manche Gruppen ermöglichen einen informativen und fachlichen Austausch. Außerdem sehe ich, was bei meinen Netzwerkpartnern so los ist – vorrausgesetzt, sie sind hier auch aktiv.
Twitter finde ich großartig. Twitter ist übersichtlich und ein fantastischer Informationskanal.
Für mich gilt insgesamt, weniger ist mehr und seit ich mit HootSuite einen Teil meiner Social Media-Aktivitäten manage, entgehe ich dem „kommunikativen Overkill“ ganz gut.
Podcast-Hörer gewinnen über soziale Netzwerke
Viele und treue Hörer für ein Podcast-Projekt zu gewinnen ist ein wichtiges Thema beim Podcasten. Neue Podcast-Episoden können über Social Media-Kanäle schnell und kostengünstig verbreitet werden – und ein möglicher viraler Effekt erhöht schnell die Hörerzahlen.
Ich habe außerdem gute Erfahrungen gemacht, für einzelne Podcast-Pojekte eigene Seiten oder Profile zu erstellen und so die Aktivitäten rund um den Podcast zu erhöhen. Denn wöchentliches oder gar tägliches Podcasten ist – je nach Thema – schon recht aufwändig. So gibt es für die Unternehmerinnen hörBar eine eigene Facebook-Seite und der Multiple Sklerose-Podcast twittert 😉
Beide Podcast-Blog sammeln durch die Verbindung zu den Netzwerken Pluspunkte beim Googleranking und – wenn man den Account auf dem Blog einbindet – bietet man den Besuchern einen Mehrwert. Und langfristig führt dies zu mehr Hörern.
Ich habe hier bereits gezeigt, wie man seine Podcasts komfortabel mit iTunes abonnieren und verwalten kann. Doch es geht natürlich auch ohne iTunes. Ich höre meine Podcasts zunehmend mit dem Smartphone. Doch gibt es auch einige Episoden, die ich am Rechner höre, um mir dabei Notizen zu machen, zu prüfen ob eigene Podcast-Projekte richtig übertragen werden oder wenn ich Beispiel-Podcasts für meine Semimare auswähle. Dafür habe ich mir Netvibes einmal näher angesehen:
Netvibes ist eine Startseiten-Option für den Browser. Sie können Ihr Netvibes-Konto mit unterschiedlichen RSS-Feeds füttern und mit Hilfe von Widgets Ihren Twitter-Stream verfolgen, E-Mails lesen, Notizen machen und vieles mehr. Zum Beispiel auch den Überblick über Ihre Podcasts behalten.
Ich habe mir in meinem Dashboard einen Tab angelegt mit dem Namen „Podcasts“. Wenn ich diesen geöffnet habe, gehe ich auf Inhalte hinzufügen oben links und wähle Feed hinzufügen. Es öffnet sich rechts ein Fenster, in welches ich den Feed eines Podcasts eingebe.

Den Feed des Podcasts finden Sie auf dessen Blog. Netvibes sucht jedoch auch den Feed, wenn Sie nur die URL der Website eingeben. Hier bekommen Sie dann manchmal verschiedene Feeds angezeigt (z.B. einen Feed nur für Kommentare) und können den richtigen per Mausklick auswählen.
Auf Ihrem Dashboard werden die letzten Episoden in einem sogenannten Modul angezeigt. In der Kopfleiste der Module sehen Sie die Anzahl der bisher veröffentlichten Episoden, den Titel, der mit dem Blog verlinkt ist und verschiedene Möglichkeiten der Modul- bzw. Episoden-Darstellung. So können Sie Podcasts farblich hervorheben, sich mehr Details zu den Episoden anzeigen lassen, die Anordnung auf Ihrem Dashboard ändern und natürlich den Podcast empfehlen und teilen.
Am Ende eines jeden Episoden-Titels gibt es zwei kleine Buttons, um den Beitrag direkt anzuhören oder herunterzuladen. Möchten Sie die Episode anhören, öffnet sich ein kleiner Player am oberen Rand Ihres Dashboardfensters. Klicken Sie den Button zum Herunterladen mit der rechten Maustaste, speichern Sie den Beitrag auf Ihrem Rechner. Bei Videopodcasts wird Ihnen (bisher?) nur der Download-Button angeboten.
Mir gefällt, dass ich mit Netvibes von jedem Rechner auf meine Podcasts zugreifen kann und dass es eine Erweiterung für unterschiedliche Browser gibt, und ich einfach Feeds meinem Dashboard hinzufügen kann.
Wie behalten Sie den Überblick über Ihre Podcasts? Ich freue mich über Kommentare und Anregungen!