Skypegespräche mitschneiden

„Skypen“ ist eine gute Alternative zum herkömmlichen Telefonieren. (Telefoninterviews aufzeichnen.) Daher soll es in den nächsten Teilen meiner Serie zu Telefoninterviews, um Skypegespräche gehen und wie Sie diese mitschneiden können.

Da die Internetverbindungen immer besser werden und damit auch die Qualität der Skypegespräche, sind sie auch bei Podcastern sehr beliebt. Und Gespräche von Skype zu Skype kosten Sie nicht mal was. Alles was Sie brauchen ist ein Konto bei Skype und Sie müssen Skype auf Ihrem Rechner installieren.

Ein großer Vorteil bei Skype-Interviews ist, dass Sie die Videomöglichkeit nutzen können. Dann sehen Sie Ihren Interviewpartner und er Sie – das ist dann fast wie ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht.
Zum Aufzeichnen oder Mitschneiden des Gesprächs benötigen Sie allerdings eine weitere Software. Es gibt eine Menge kostenloser Angebote, z.B. den Callnote Premium Recorder der sowohl unter Mac OS X als auch unter Windows läuft.
Leider zeichnet der Callnote Premium Recorder Gespräche nur im MP3-Format auf. Da Aufnahmen häufig weiterbearbeitet werden, empfehle ich von Anfang an in dem bestmöglichen, also einem unkomprimierten Format, mitzuschneiden. Dazu stelle ich Ihnen in den nächsten beiden Wochen Pamela für Windows und den Call Recorder für Mac OS X vor.

Callnote Premium Recorder

Diesen Rekorder können Sie sowohl für Windows-Betriebssysteme herunterladen als auch für Mac OS X. Er ist kostenlos und wenn es Ihnen nur um die Aufzeichnung von Gesprächen geht, z.B. für Dokumentationszwecke, dann reicht die Qualität im MP3-Format sicherlich aus.

Bereits beim Herunterladen der Software werden Sie gebeten, Ihre Skypedaten einzugeben, also Skypename, E-Mail-Adresse und Ihren Namen.

Installieren Sie die Software auf Ihrem Rechner und öffnen Sie Skype. Direkt sind die beiden Programme miteinander verbunden.

Sobald Sie einen Anruf tätigen, öffnet sich ein blauer Player und mit einem Klick auf den Rekord-Button startet die Aufnahme.

skypercorder-aufnahmeÖffnen Sie Callnote, lassen sich noch einige Einstellungen vornehmen.

Unter Anrufaufnahme, können Sie beispielsweise auswählen, ob auch das Video aufgezeichnet  werden soll oder dass die Aufnahme automatisch startet, sobald Sie ein Skypegespräch beginnen.

In der Bibliothek können Sie Ihre Aufnahmen abhören, Notizen hinzufügen und sie direkt auf anderen Kanälen, wie Facebook oder YouTube, verteilen. Auch auf Evernote lassen sich die Dateien unter dem Reiter Konto speichern. Und unter Optionen sehen Sie, wo Ihre Aufnahmen auf Ihrem Rechner gespeichert wurden und können diesen Ort auch ändern.

Skyperecorder von Callnote

PüP_017 Das Video-Interview: Auf die Einstellung kommt es an!

PüP_017 Das Video-Interview: Auf die Einstellung kommt es an!

Auch beim Video-Interview macht der Ton die Musik, sagt Heiner Jans im Gespräch mit mir. Außerdem erfahren Sie in dieser Episode, was es sonst noch zu beachten gibt, wenn Sie selbst Video-Interviews fürs Internet produzieren wollen: Welche Einstellung die richtige ist, was es bei der Wahl des Drehortes und der Wahl der Garderobe beim Video-Interview zu beachten gilt.

Heiner Jans macht seine Kunden vor und hinter der Kamera fit. Der Fernsehjournalist arbeitet als Medientrainer in Berlin und gibt Seminare für Journalisten und PR-Verantwortliche, die Videos fürs Internet erstellen wollen. Mehr über Heiner Jans und kommende Veranstaltungen finden Sie auf www.videos-im-netz.de.

Und nun viel Spaß beim Zuhören!

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Audiobearbeitung mit Audacity: Füllwörter entfernen

Audiobearbeitung mit Audacity: Füllwörter entfernen

Audiobearbeitung mit Audacity: Füllwörter entfernen

Jedem kommt es mal über die Lippen. Ein „ähm“ oder „äh“. Und das ist auch nicht schlimm. Auf diese Füll-Laute oder auch Verlegenheitslaute – diese Bezeichnung finde ich noch treffender  – greifen wir zurück, um eine Sprechpause zwischen zwei Wörtern oder sprachlichen Einheiten zu überbrücken. Es ist eine Denkpause. Immerhin benutzen wir zwei bis sieben Wörter pro Sekunde und wählen dabei aus etwa 40 Tausend Wörtern aus. Das braucht seine Zeit 😉

Leider ist es gar nicht so einfach, in dieser Denkpause einfach zu schweigen. – Mir könnte dann ja jemand ins Wort fallen und es ist halt so still …

Doch oft ist es eine Marotte und man selbst merkt es gar nicht. Bei den Toastmasters, einem international organisierten Redeclub, werden die Redner sehr deutlich darauf hingewiesen. Bei der Beurteilung der Reden gibt es einen Ä-Zähler. Der oder die zählt „ähs“ und „ähms“, „hmms“ und andere Füllwörter, wie „eigentlich“, „auch“, „doch“ und auch das „aber“, welches nicht immer sinnstiftend ist. Die ersten drei Füllwörter dieser Art werden mit einem akustischen Signal für alle hörbar. Das schult den Redner und die Zuhörer. Und ist man erstmal dafür sensibilisiert, achtet man auch in der eigenen Rede darauf.

Als Podcaster hören wir unsere eigenen Verlegenheitslaute, wenn wir den Beitrag oder das Interview bearbeiten und werden so sensibilisiert. Ich liebe zum Beispiel ein „quasi“ und auch „sozusagen“, und häufig beginnen meine Fragen mit einem „hmm“.  Da ich nicht live sende, lassen die sich natürlich noch entfernen. Und auch wenn es mühsam sein kann, bin ich sehr fürs Entfernen.

„Ähs“ bei der Audiobearbeitung entfernen

Im Audio-Podcast ist die Stimme der einzige Vermittler der Inhalte. Die Hörer sind der Stimme ausgeliefert und so stören diese kleinen Füllwörter sehr viel mehr als in einem Gespräch. Auch bei einem Vortrag, einer Präsentation machen sie keinen guten Eindruck, doch fallen sie weniger ins Gewicht.

Nicht bei allen ist das möglich. Die „ähs“ und „ähms“ sind oft sehr in die Sprache eingebettet. Dann ist ein Füllwort einem hörbaren Schnitt gegenüber immer vorzuziehen. Doch wenn Sie sich Ihre Tonspur vergrößern, treffen Sie meistens den richtigen Teil und können ihn unbemerkt entfernen.

Feinschnitt in Audacity

Mit dem freien Audioeditor Audacity gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

Setzen Sie Ihren Cursor vor das Füllwort. Mit den Zoombuttons oben in den Bearbeitungswerkzeugen können Sie die Ansicht vergrößern oder verkleinern.

audacity-zoomen

 

Schneller geht das mit Shortcuts. Ctrl + 1 zoomt in die Spur rein, Ctrl + 3 wieder raus. Mit CTRL + 2 gelangen Sie wieder in die Normalansicht und mit Ctrl + F sehen Sie Ihr gesamtes Projekt übersichtlich im Fenster.

Markieren Sie den Bereich, den Sie entfernen wollen und mit der Taste C hören Sie den Schnitt vor. Das heißt, Sie können sofort erkennen, ob Sie den richtigen Teil markiert haben und ob der Schnitt zu hören ist. Eventuell müssen Sie noch nachbessern. Auch das geht mit den Tastaturkürzeln schnell und sehr fein. Mit Shift + left bzw. right wird der markierte Bereich größer, mit Shift + Ctrl + left bzw. right wird er kleiner. Und mit C können Sie immer wieder den Schnitt vorhören.

Sie müssen es ja nicht übertreiben, doch wird Ihre Sendung gewinnen, wenn Sie zuviele überflüssige Verlegenheitslaute entfernen. Ohne wirken Sie oder Ihr Interviewpartner, kompetenter, sicherer und überzeugender. Und letzterer wird es Ihnen danken!

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Auphonic mit neuem Bezahlmodell

Auphonic Vor fast genau zwei Jahren habe ich Ihnen unter dem Aspekt der Zeiteinsparung Auphonic vorgestellt. Zeit sparen bei der Podcast-Produktion mit Auphonic Productions hieß damals der Titel. In diesen zwei Jahren ist viel bei Auphonic passiert, eine ganze Reihe neuer Dienste sind dazu gekommen und heute können Sie dort – bzw. damit – weitaus mehr machen, als nur die Qualität Ihrer Audiodatei verbessern.

 

Bisher war die Nutzung von Auphonic kostenlos, doch nun heißt es „Auphonic goes Freemium!“ Ein faires Preismodell ist entstanden und  weiterhin können Sie zwei Stunden Sound im Monat kostenlos bearbeiten lassen.

Dann geht es langsam bergauf: Neun Stunden kosten 9 € pro Monat, 21 Stunden 18 €, 45 Stunden 35 € und 100 Stunden 69 € im Monat. Wer noch längere Audios bearbeiten möchte, der wird gebeten, Kontakt mit dem Support aufzunehmen.

Für eine flexiblere Nutzung werden außerdem sogenannte One-Time Credits angeboten. Damit können die monatlichen Tarife aufgestockt werden (auch die kostenfreien zwei Stunden) und Sie sind an keinen festen Zeitraum gebunden.

Bezahlt wird über FastSpring, welches PayPal und alle gängigen Kreditkarten untersützt. Die One-time credits können außerdem über Giropay oder SOFORTÜberweisung bezahlt werden.

Ich war sehr gespannt, wann die freie Nutzung dieses tollen Dienstes ein Ende hat und freue mich jetzt über dieses faire und praktische Bezahlmodell. Und das zwei Stunden weiterhin frei bleiben 🙂

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