Über die neue App von audioguideMe hatte ich von Paul Bekedorf bereits im November erfahren. Während des Interviews, welches ich mit ihm führen durfte, hat er mir die vielen Neuerungen der App, die Orte zum Sprechen bringt, gezeigt. Und das war das erste Mal, dass ich ein wenig traurig war, ein iPhone zu haben. Denn die übersichtlichen Möglichkeiten der Darstellung, die Verwendung von Hashtags und vieles mehr gab es bisher nur für Android-Smartphones.
Doch nun gibt es die App von audioguideMe auch für das iPhone und natürlich habe ich mir die App gleich genauer angesehen.

Die erste Überraschung war, dass ich stimmlich begrüßt wurde. Ich hatte bereits einen Account, den ich demnächst auch noch um ein Profilfoto und ein paar Sätzen zu meiner Person ergänzen werde.

mein Profil auf der audioguiede AppIch klicke oben auf DEINE STADT und sehe, wer mir folgt, kann anderen folgen und sehe meine Aufnahme. Bisher ist es nur eine Aufnahme. Ich habe sie mal auf einem „Grünstreifenkonzert“ in Berlin gemacht.

Grünstreifenkonzert auf der audioguideMe AppIch kann mir das jetzt nochmal anhören und auch das Foto, welches ich dazu hochgeladen hatte, ansehen. Eine schöne Erinnerung!

Scrolle ich den Bildschirm etwas runter, kann ich die Aufnahme liken – oder besser „herzen“, ich kann sie zu meinem Newsfeed  hinzufügen, sie auf Twitter oder Facebook teilen oder sie löschen. Was ich natürlich nicht tue 😉 Ich scrolle lieber noch etwas weiter runter, lese meinen Kommentar den ich damals dazu geschrieben hatte und könnte einen weiteren Kommentar hinterlassen.

Schnell bekomme ich raus, wie ich wieder zurück zu meinem Profil komme. Alles ist sehr intuitiv zu bedienen.

Im Profil gehe ich jetzt auf Newsfeed. Hier sehe ich, dass ich das „Grünstreifen-Konzert“ geteilt habe und sehe was andere (offenbar die, denen ich folge) geteilt haben. Außerdem bekomme ich eine Reihe interessanter Hörtipps zu Kooperationspartnern von audioguideMe. So kann ich Hörbücher und Podcasts entdecken und finde auch meinen Mauerfall-Podcast als Empfehlung 🙂 Denn dieser Podcast geht schon lange fremd auf audioguideMe.

Der Mauerfall-Podcast auf audioguideMeEin Klick auf die leuchtende Grafik bringt mich auf eine Karte, auf der ich sehr übersichtlich die einzelnen Grenzübergange sehe, an denen die Geschichten zum Fall der Berliner Mauer platziert wurden. Ich kann hier rein- und rauszoomen und andere Beiträge entdecken. Kleine farbige Pins zeigen jeweils die Beiträge an. Gibt es an einem Ort sehr viele Audiobeiträge, wird das mit einer runden Grafik angezeigt und erst wenn ich in die Karte an dieser Stelle reinzoome, werden die einzelnen Audios als Pins sichtbar.

Ein kleiner Pfeil am oberen Rand des Displays führt alle Kanäle auf und ich sehe, dass Beiträge unter REISE gelbe Pins haben, KUNST UND KULTUR hellblau und HISTORIE, also die Pins meiner Mauerfallgeschichten, dunkelgrün sind. Ich klicke mal auf REISE und bekomme eine Karte nur mit blauen Pins angezeigt. Ich bewege die Karte so, dass ich nach Norden komme und höre mich hier ein wenig um.

Doch wie geht das mit der Aufnahme?

audioguideMe App auf dem iPhoneÜber mein Profil komme ich auf die Karte des Ortes, an dem ich mich gerade aufhalte. Ein Klick auf das audioguideMe-Logo zeigt mir einen Aufnahmebutton. Zwei Minuten habe ich Zeit, um eine Info zu einem Gebäude, ein Audio-Selfie oder sonst etwas Hörbares aufzusprechen. Die Aufnahme kann ich abhören – und ich freue mich über die gute Qualität des iPhone-Mikros – kann die Aufnahme wiederholen oder sie bestätigen. Wenn ich mit meiner Aufnahme zufrieden bin, ordne ich sie einem Kanal zu, füge ein Foto bei und ergänze das ganze mit einem Titel und einer kurzen Beschreibung. In dieser Beschreibung habe ich die Möglichkeit Hashtags zu nutzen. Darunter sehe ich nochmal den genauen Ort der Aufnahme und dann veröffentliche ich meinen Beitrag mit einem Klick. Hier könnte ich ihn auch gleich auf Facebook und Twitter teilen.

Gehe ich jetzt wieder auf meine Karte und suche nach meinem Hashtag – ich habe #test eingegeben – werden mir alle Beiträge auf dem gesamten Globus angezeigt, die ebenfalls diesen Hashtag nutzen. Nun ist unter #test nicht allzuviel Sinnvolles zu finden, doch die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben sind großartig. Die der Suche und die der Gestaltung ganz individueller Soundkarten und Vernetzungen.

Ach ja, und gelöscht sind die eigenen Aufnahmen auch ganz schnell – ohne Spuren zu hinterlassen 😉

Mein Fazit: Ich habe viele Ideen wie man die App nutzen kann und freue mich auf die Umsetzung erster auditiver Projekte! Die App ist kostenfrei und ich empfehle jedem Audiofreund, sie sich mal anzusehen und anzuhören.

Hier geht es zum Interview mit Paul Bekedorf, einem der Gründer von audioguideMe, der natürlich auch tolle Ideen zur Nutzung der App und besonders der Hashtags hat.

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Brigitte Hagedorn

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