„Kommunikation ist wertvoll“ – Schreiben fürs Hören!

„Kommunikation ist wertvoll“ – Schreiben fürs Hören!

"Kommunikation ist wertvoll" ist der Titel einer ganz anderen Blogparade. Judith Torma Gonçalves hat dazu in ihrem Rhetorikblog.com - Rhetorik für Macher eingeladen. Bloggende Dozenten, Trainer, Coachs und Berater schreiben Ihre Beiträge zum Thema Kommunikation nicht nur auf ihrem Blog, sondern sie gestalten eine Doppelseite im Frida Kahlo Notizbuch und geben so ihr individuelles Wissen zum Thema Kommunikation weiter.

Das Notizbuch liegt nun seit einigen Tagen bei mir. Obwohl ich weder gut zeichnen oder malen kann, noch eine ordentliche Handschrift habe, bin ich trotzdem kreativ geworden und habe jetzt meine Doppelseiten gefüllt. Mein Thema ist das "Schreiben fürs Hören". Texte, die wir für die Ohren formulieren, erfordern ein paar Besonderheiten, damit das Gehörte nicht zum einen Ohr hinein geht und zum anderen gleich wieder raus 😉 Damit Bilder im Kopf entstehen und auch das "Herz" angesprochen wird.

Meine Textseite im Frida Kahlo Notizbuch sehen Sie auf dem Rhetorikblog und der Inhalt lautet:

Schreiben fürs Hören...

  • Ersetzen Sie Substantive durch Verben, wo immer es geht.
  • Verben nach vorne!
  • Benutzen Sie das Aktiv, die "Tätigkeitsform", bei Verben.
  • Bilden Sie kurze Sätze. Für jeden neuen Gedanken, für jede neue Information reservieren Sie einen eigenen Satz.
  • Entwickeln Sie Ihre Gedanken schrittweise, ohne etwas vorwegzunehmen oder einzuschieben.
  • Variieren Sie den Satzbau.
  • Benutzen Sie Adverbien und Konjunktionen.
  • Formulieren Sie eingangs einen kurzen Überblick über die Themen.
  • Sagen Sie im Verlauf des Textes, wo Sie sind.
  • Gute Hörtexte haben eine geringere Informationsdichte!
  • Wiederholungen erleichtern es dem Hörer, dem Beitrag zu  folgen.
  • Eine Zusammenfassung, ein Fazit am Ende einer Sinneinheit strukturiert Ihren Text.
  • Vorsichtiger Umgang mit Zahlen.
  • Vermeiden Sie Fremdwörter und Euphemismen.

Bedenken Sie die Unterschiede zwischen Lesen und Hören: Der Hörer kann nicht im Text zurückspringen. Er hat keinen ständigen Überblick über den Text und seine Gliederung vor sich. Und versuchen Sie, treffende Worte zu finden, aktive Worte, die beim Hörer Bilder im Kopf entstehen lassen.

Schreiben fürs Hören ist schreiben fürs Sprechen!

Diese Regeln werde ich in meinen nächsten Blog-Beiträgen erläutern. Wieder vorbeischauen lohnt sich also 😉

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Telefoninterviews einfach aufzeichnen mit Telefonadapter

Seit langem halte ich Ausschau nach einer Lösung, um Telefoninterviews für meine Hörbeiträge und Podcasts aufzuzeichnen. Skype war bisher – wie für viele andere Podcaster – eine Möglichkeit. Skypegespräche lassen sich mit PowerGramo einfach mitschneiden und seit ich auf einen Mac umgestiegen bin, leistet mir der Call Recorder gute Dienste. Doch richtig klasse war die Qualität nie. Worte, manchmal ganze Sätze gingen schonmal bei einer instabilen Internetverbindung verloren.

Gestern stöberte ich auf den Seiten von audiotranskription.de und entdeckte den Telefonadapter LRX-35. Wie üblich bei audiotranskription.de lieferte eine Hörprobe einen ersten Eindruck der Aufnahmequalität und der ganze Spaß kostet (nur) 48,- Euro. Da konnte ich nicht widerstehen und bereits heute (!) liegt der Adapter auf meinem Schreibtisch. Das nächste Telefoninterview ist erst für Ende des Monats vorgesehen, doch ein erster Schnelltest lieferte bereits gute Ergebnisse 🙂

Der Adapter wird einfach zwischen Hörer und Telefon geschaltet. Der dazugehörige Klinkenstecker (3,5 mm) wird in ein Aufnahmegerät gesteckt oder direkt an den Mikrofoeingang des Rechners. So kann das Gespräch z.B. direkt mit Audacity aufgezeichnet werden.

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