von Brigitte Hagedorn | Podcaster packen aus |
Hans Peter Rühl startete 2009 mit seinem Podcast. Dieses Beispiel zeigt, dass selbst ein „stillgelegter“ Podcast es noch in die Top Ten bei iTunes schafft und neue Hörer gewinnt.
Doch lesen Sie selbst:
Was ist der Inhalt Ihres Podcasts?
Es ist ein Schulungspodcast – erklärt die Doppelte Buchführung mit Soll und Haben und gibt einen Überblick über das Rechnungswesen.
Was ist das Ziel und die Zielgruppe?
Die Zielgruppe sind Schüler und Studenten einerseits und Selbstständige und Führungskräfte andererseits. Ich wollte vor allem zeigen, dass Buchführung durchaus verständlich sein kann und nicht in dem verstaubten und trockenen Ton unterrichtet werden muss, wie es in Lehrbüchern, Schulzimmern und Hochschulen leider noch oft der Fall ist.
Außerdem wollte ich als professioneller Anbieter in diesem Bereich dieses Themenfeld besetzen, bevor es ein anderer tut. Der Podcast ist auch ein Marketinginstrument für meine Seminare und meine iPhone Apps „BuchenLernen“ bzw. „EasyAccounting“.
Wann ist Ihre erste Episode online gegangen?
Das war im Dezember 2009.
Wie lang sind die einzelnen Episoden?
Die meisten liegen zwischen 30 und 45 Minuten.
In welcher Frequenz senden Sie?
Eigentlich sende ich gar nicht mehr 😉 Mein Podcast ist da sehr untypisch – und trotzdem immer noch in den Charts. Die letzte Veröffentlichung war im März 2012 und das war damals die erste Folge seit zwei Jahren.
Im Gegensatz zu gängigen Podcasts geht es hier nicht um Aktuelles, sondern um Grundsätzliches. Das Prinzip der Doppelten Buchführung, das im Podcast unterrichtet wird, ist fast 600 Jahr alt und funktioniert seitdem unverändert. Deshalb macht es auch nichts, wenn der Podcast schon drei Jahre alt ist.
Welche Technik nutzen Sie für die Aufnahme?
Ich habe mit dem Zoom H4 aufgenommen.
Welche Technik nutzen Sie für die Bearbeitung?
Technik benutzen ist etwas hoch gegriffen, ich bin nicht umsonst Kaufmann geworden. „Durchwursteln“ wäre passender 😉
Am Anfang wusste ich nicht einmal, wie man ein Mikrofon richtig bedient und habe mir die Bedienungsanleitung des H4 ausführlich angeschaut und damit herumexperimentiert. Die gesprochene Datei habe ich dann in meinen iMac gezogen, dort als Normalizer den „Levelator“ genutzt, um die Sprachqualität zu verbessern und diese Datei dann mit Garage Band bearbeitet. Der Schnitt, die Jingles etc. kommen alle aus Garage Band.
Wie hosten Sie Ihren Podcast? Nutzen Sie einen Podhost-Service?
Ich bin „Selbsthoster“ und biete den Podcast zum Direkt-Download auf meiner Seite an, verteile ihn aber selbstverständlich auch über iTunes.
Sie veröffentlichen unter Ihrer eigenen Domain? Mit welchem CMS und welchem Plugin?
Jetzt, mit der nagelneuen Webseite, nutzen wir WordPress und über das PlugIn wird gerade entschieden.
Welche Statistik nutzen Sie?
Bisher die Statistik des bisherigen Hosts, der den Zugriff auf jede MP3 Datei ausweist, die Auswertung war etwas pfriemelig. Mit dem neuen PlugIn wollen wir einfacher und genauer messen.
Für mich sind aber andere Statistiken wichtiger: Die Ratings in iTunes, die Zahl und Beurteilung durch die User mit ihren Rezensionen sowie die Chartplatzierungen, denn sie geben an, wie zufrieden die Hörer sind und nicht nur, wie viele den Podcast geladen haben. Bisher liegen 35 Bewertungen mit im Schnitt 4,5 von 5 Sternen und 16 positive Rezensionen vor, über die ich mich natürlich freue – vor allem angesichts des abschreckenden Themas.
Der Podcast listet (im Gegensatz zur App, die in Bildung kategorisiert ist) im Bereich Wirtschaft und ist dort von Anfang an sowohl kontinuierlich in den Charts „Management und Marketing“ vertreten, als auch im übergeordneten Bereich Wirtschaft und zwar sowohl für den Gesamt-Podcast, als auch für einzelne Folgen. Im Moment dieses Interviews sind im Management und Marketing drei Folgen in den Top Ten.
Wieviel Downloads haben Sie pro Episode?
Da momentan keine neuen Folgen erscheinen, sind vielleicht die regelmäßigen Downloadzahlen aussagefähiger. In 2012 wurden ziemlich genau 40.000 Folgen geladen.
Wieviel Abonnenten haben Sie bisher?
Angenommen, dass jeder Abonnent mit der ersten Folge beginnt, weil die Episoden aufeinander aufbauen und alle Folgen komplett hört, waren es in 2012 über 3.300 neue Hörer/innen (die Folge zur BWA wird offenbar auch von Hörern geladen, die nicht alle vorigen 12 Episoden nutzten). In 2013 sind es momentan ca. 3.000 geladene Folgen pro Monat, entsprechend ca. 250 neue Hörer monatlich.
Habe ich etwas vergessen oder gibt es noch eine Erfahrung, einen Tipp den Sie teilen möchten? Bitte sehr:
Wer anfängt, sollte den Zeitbedarf nicht unterschätzen. Wenn man qualitativ gute Podcasts erstellen will, braucht man immer länger, als zunächst vermutet. Und man sollte sich um eine gute Tonqualität bemühen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
von Brigitte Hagedorn | Podcaster packen aus |
Unter dem Titel “Podcaster packen aus” stelle ich hier regelmäßig Unternehmens-Podcasts vor. Die jeweiligen Podcaster haben mich dabei unterstützt und einen kleinen Fragebogen ausgefüllt. So erfahren Sie hier nicht nur etwas über Inhalt und wo Sie den Podcast abonnieren können, sondern auch spannende Details zu Ziel und Zielgruppe, Länge und Sendefrequenz, verwendete Technik, Downloadzahlen und mehr.

Heute packt Petra Schächtele aus. Über einen Podcast, an dem Jens Wenzel, Audiowiese und ich nicht ganz unbeteiligt sind:
Was ist der Inhalt Ihres Podcasts?
In meinem Podcast geht es um Verhandeln im Allgemeinen und um den Umgang mit Verhandlungstricks im Besonderen.
Was ist das Ziel und die Zielgruppe?
Ziel ist, die Hörer in Verhandlungen gegen Tricks der anderen Seite zu wappnen.
Da wir immer verhandeln, ist der Podcast für alle Personen geeignet, die sich mehr mit Verhandlungen beschäftigen möchten.
Wann ist Ihre erste Episode online gegangen?
Im November 2012
Wie lang sind die einzelnen Episoden?
Zwischen 10 und 15 Minuten
In welcher Frequenz senden Sie?
Einmal im Monat
Welche Technik nutzen Sie für die Aufnahme?
Aufnahme im Studio
Welche Technik nutzen Sie für die Bearbeitung?
Lasse ich von meinem persönlichen Toningenieur machen
Wie hosten Sie Ihren Podcast? Nutzen Sie einen Podhost-Service?
Über www.dasabenteuerleben.de
Wieviel Downloads haben Sie pro Episode?
Aktuell: Folge 1: 4636, Folge 2: 3884, Folge 3: 3404, Folge 4: 2142
Wieviel Abonnenten haben Sie bisher?
Ca. 3000
Habe ich etwas vergessen oder gibt es noch eine Erfahrung, einen Tipp den Sie teilen möchten? Bitte sehr:
Ich finde es immer schön, wenn ich in der Statistik sehe, wie viele Menschen meinen Podcast downloaden (und vielleicht auch hören). Schade finde ich, dass ich kaum Rückmeldungen von meinen Hörern bekomme.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Hören und abonnieren können Sie den Podcast „Das Abenteuer Verhandeln“ auf dem Portal das Abenteuer Leben. Das fünfte Abenteuer ist kürzlich online gegangen. Hier erfahren Sie unter anderem, wie Sie die eigene Perspektive in der Verhandlung behalten und bei Missstimmungen die Wogen glätten. Außerdem ein kleines Extra: Diesmal ein PDF zum Herunterladen mit den häufigsten Verhandlungsfehlern.
von Brigitte Hagedorn | Podcaster packen aus |
Unter dem Titel „Podcaster packen aus“ stelle ich hier regelmäßig Unternehmens-Podcasts vor. Die jeweiligen Podcaster haben mich dabei unterstützt und einen kleinen Fragebogen ausgefüllt. So erfahren Sie hier nicht nur etwas über Inhalt und wo Sie den Podcast abonnieren können, sondern auch spannende Details zu Ziel und Zielgruppe, Länge und Sendefrequenz, verwendete Technik, Downloadzahlen und mehr.
Für diesen Post hat Thomas Schmidt meine Fragen beantwortet. Über den „eBusiness-Podcast“.
Was ist der Inhalt Ihres Podcasts?
Das Internet bietet ungeahnte Möglichkeiten, sich selbst, seine Dienstleistungen oder seine Produkte zu vermarkten. Allerdings werden alle, die sich mit eCommerce beschäftigen, mit einer Vielzahl an Einzeldisziplinen konfrontiert, die man beherrschen muss. Angefangen bei der Technik für eine Webseite oder einen Onlineshop, über den Aufbau von Reichweite und Aufmerksamkeit mit Onlinemarketing und Social Media bis hin zum Controlling mit Methoden der Webanalyse.
Ich habe irgendwann angefangen, für mich eine Struktur zu entwickeln, um etwas Ordnung in all diese Themen zu bekommen und auch, um auf dem Laufenden zu bleiben. Da lag plötzlich die Idee nahe, dass nicht nur für mich alleine zu tun, sondern die gesammelten Informationen in Form eines Audiopodcasts zu veröffentlichen.
Was ist das Ziel und die Zielgruppe?
Ich richte mich vor allem an Selbständige oder Mitarbeiter von Firmen, die dort für die Onlineaktivitäten zuständig sind. Ich denke, Audiopodcasts sind eine hervorragende Möglichkeit, sich auf angenehme Weise über ein Thema zu informieren.
Ansonsten sind natürlich alle Hörer willkommen.
Wann ist Ihre erste Episode online gegangen?
Am 19. September 2011.
Wie lang sind die einzelnen Episoden?
Ich strebe so um die 20 Minuten an. Bei Interviews werden es dann meist doch eher 30 Minuten.
In welcher Frequenz senden Sie?
Im ersten Jahr des Erscheinens habe ich einen zweiwöchigen Rhythmus geschafft. Seither hat die Frequenz leider sehr nachgelassen.
Welche Technik nutzen Sie für die Aufnahme?
Ich habe ein digitales Aufnahmegerät, den bekannten Zoom H4, den ich für Interviews auch gerne mitnehme.
Bei den Telefoninterviews nutze ich Skype, ergänzt durch den frei verfügbaren Rekorder „Call Graph“, der die Gespräche aufzeichnet.
Welche Technik nutzen Sie für die Bearbeitung?
Ich arbeite mit Audacity. Dort setze ich die einzelnen Ton-Dateien zusammen und exportiere sie im nötigen Format. Die Endfassung schicke ich noch einmal durch den „Levelator“, eine frei verfügbare Software, die die unterschiedlichen Lautstärken verschiedener Audio-Dateien angleicht.
Wie hosten Sie Ihren Podcast? Nutzen Sie einen Hosting-Service?
Ich nutze den Service von Fabio Bacigalupo, podcaster.de.
Sie veröffentlichen unter Ihrer eigenen Domain? Mit welchem CMS und welchem Plugin?
Den begleitenden Blog unter www.ebusiness-podcast.de betreibe ich, wie die meisten, mit WordPress. Ergänzt um das Plugin Podpress.
Welche Statistik nutzen Sie?
Einmal liefert mir Podpress selbst Zahlen über Zugriffe auf die Dateien. Zum anderen schleuse ich den Feed für die einzelnen Episoden durch den Service Feedburner. Leider liefern beide Systeme sehr unterschiedliche Zahlen, so dass ich keinem richtig traue.
Wie viele Downloads haben Sie pro Episode?
Insgesamt sind es derzeit zwischen 200 bis 300 Downloads pro Episode. In den ersten zwei Wochen nach Erscheinen sind es allerdings nur so um die 100 Downloads.
Wie viele Abonnenten haben Sie bisher?
Da liefert mir Feedburner eine Zahl auf Tagesbasis, die ich aber nicht so richtig interpretieren kann, derzeit sind es ca. 50 Abonnenten pro Tag.
Habe ich etwas vergessen oder gibt es noch eine Erfahrung, einen Tipp den Sie teilen möchten? Bitte sehr:
Mit der Produktion eines Audiopodcasts habe ich erst einmal gemerkt, wie schwer es ist, einfach nur zu sprechen. Die ersten Versuche waren sehr enttäuschend, mein Sprechen viel zu eintönig und zu langweilig. Ich bin auch immer noch nicht zufrieden. Es hört sich immer noch sehr gekünstelt an.
Einfacher ist es bei Interviews. Die Episoden mit einem Gegenüber sind deutlich dynamischer und angenehmer zu hören.
Vielen Dank!
Den Podcast-Blog über eCommerce, Internethandel, Onlinemarketing, Webanalyse und mehr finden Sie unter http://www.ebusiness-podcast.de/. Abonnieren können Sie ihn direkt bei iTunes oder per RSS-Feed.
von Brigitte Hagedorn | Podcaster packen aus |
Unter dem Titel „Podcaster packen aus“ stelle ich hier regelmäßig Unternehmens-Podcasts vor. Die jeweiligen Podcaster haben mich dabei unterstützt und einen kleinen Fragebogen ausgefüllt. So erfahren Sie hier nicht nur etwas über Inhalt und wo Sie den Podcast abonnieren können, sondern auch spannende Details zu Ziel und Zielgruppe, Länge und Sendefrequenz, verwendete Technik, Downloadzahlen und mehr.

Den Anfang macht – passend zum Start der Serie – ein noch junger Podcast: Der Podcast zum Anti-Zeitmanagement von Ivan Blatter
Was ist der Inhalt Ihres Podcasts?
In meinem Podcast geht es um Themen rund um Zeitmanagement.
Was ist das Ziel und die Zielgruppe?
Die Hörer lernen, wie sie ihre Arbeitsorganisation verbessern können und mehr in weniger Zeit erreichen – ohne auszulaugen!
Ich will mein Zielpublikum auf allen möglichen Kanälen erreichen. Dazu experimentiere ich mit verschiedenen Formen (Podcast, Screencasts, Videos).
Meine Zielgruppe besteht aus Unternehmern, Selbstständigen, Angestellten und überhaupt allen, die mehr mit ihrer Zeit anfangen wollen.
Das Thema Zeitmanagement betrifft alle, nur die Schwerpunkte sind je nach Gruppe, Job und Vorlieben unterschiedlich.
Wann ist Ihre erste Episode online gegangen?
Am 15. Januar 2013.
Wie lang sind die einzelnen Episoden?
10-20 Minuten
Wer sich für Zeitmanagement interessiert, hat meistens eben gerade keine Zeit. Deshalb versuche ich, kurze Episoden zu machen.
In welcher Frequenz senden Sie?
Jeden zweiten Dienstag.
Welche Technik nutzen Sie für die Aufnahme?
Mikrofon: Yeti von Blue Microphones
Software: Garageband
Welche Technik nutzen Sie für die Audio-Bearbeitung?
Garageband
Wie hosten Sie Ihren Podcast? Nutzen Sie einen Hosting-Service?
Auf meiner eigenen Seite. Ich nutzen keinen Hosting-Service.
Sie veröffentlichen unter Ihrer eigenen Domain? Mit welchem CMS und welchem Plugin?
Meine Seite (www.blatternet.de) läuft auf WordPress.
Für den Podcast nutze ich das Blubrry PowerPress Podcasting Plugin. Schreckliche Webseite, aber fantastisches Plugin.
Welche Statistik nutzen Sie?
Die Statistik von blubrry.
Wieviel Downloads haben Sie pro Episode? (In der Zeit vom Erscheinen der aktuellen Episode bis zum Erscheinen einer neuen Episode)
So um die 1‘600.
Wieviel Abonnenten haben Sie bisher?
Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Ich blicke bei den Statistiken noch nicht so ganz durch und weiss nicht, wo ich meine Abonnenten bei iTunes herausfinden kann. Aber das kommt noch. 🙂
Habe ich etwas vergessen oder gibt es noch eine Erfahrung, einen Tipp den Sie teilen möchten? Bitte sehr:
Wie bei normalen Blogartikel gilt auch hier: Der Schwerpunkt sollte beim Inhalt und nicht bei der Technik liegen. Und: Ein guter Podcast braucht Zeit und Planung. Ich bin kein Fan von den „Plauderpodcasts“, wo jemand einfach drauflos spricht, sondern ich überlege vorher, was ich sagen will, wie ich es sagen will und wie ich die Episode strukturiere.
Vielen Dank!
Und Sie – liebe Blogleserinnen und Leser – können den Podcast auf www.blatternet.de hören und abonnieren!